Armin Maiwald: Wie erzählst du Geschichten?

LWL-Museen für Industriekultur
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78 Videoaufrufe·27.12.2024
Hallo und herzlich willkommen zu Fabrikfunk, dem neuen Podcast der Industriemuseen von LVR und LWL.
In jeder Folge stelle ich euch einen spannenden Menschen vor, der uns seine persönliche Geschichte mitbringt.
Mein Name ist Nadine Haddad. Ich bin Journalistin und Moderatorin dieses Podcasts.
Und heute bin ich im LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Euskirchen.
Wir sind hier in der Sonderausstellung Probiert – Kapiert.
Wir sind hier in einer Mitmach-Ausstellung, in der es ums Tüfteln geht.
Mit ganz viel Neugierde können hier die Kinder, aber auch alle Erwachsenen, Neues entdecken, ausprobieren und lernen.
Diesen Anspruch haben auch die Sachgeschichten bei der Sendung mit der Maus.
Armin Maywald und sein Team erklären seit 1971 in jeder Folge eine neue Frage, ein Prinzip oder die Funktion eines Gegenstandes.
Herr Maywald sitzt mir schon gegenüber. Er ist Erfinder, Produzent und Sprecher von der Sendung mit der Maus.
Hallo Herr Maywald bzw. Armin. Ich habe schon gefragt, ob ich duzen darf.
Ja, klar.
Hi Armin.
Hallo.
Ich freue mich sehr, dass du heute hier bist.
Ja.
Ich glaube, es freut auch viele, die zuhören. Denn viele, mich eingeschlossen, sind einfach mit der Sendung mit der Maus groß geworden.
Ja, du bist nicht die Einzige und die dazuhören auch nicht. Es sind Generationen mittlerweile.
Und das ist super schön. Seit 1971, ich habe schon gesagt, seit vielen, vielen Jahren, vor uns liegt ein Brötchen.
Ja.
Ich weiß, was es damit auf sich hat, aber kannst du vielleicht die Zuhörer einmal mitnehmen und sagen, was es mit diesem Brötchen auf sich hat?
Wahrscheinlich weißt du, auf was ich hinaus spielen will. Warum liegt hier ein Brötchen?
Warum liegt hier ein Brötchen? Ein Brötchen ist ja eine der ältesten Geschichten, die wir gemacht haben.
Also die ersten drei waren Brötchen, Milch und Ei.
Und wir wollten damals den Kindern zeigen, dass ein Brötchen nicht in der Theke bei der Bäckerei wächst,
sondern dass, wenn man das auf dem Frühstückstisch hat, dass es eigentlich schon eine lange Reise hinter sich hat.
Und wir sind dann vom Frühstückstisch rückwärts gegangen bis zum Teig.
Und dann wieder, als wir beim Teig angekommen waren, wieder vorwärts bis zum Frühstückstisch.
Also wir wollten eigentlich den Weg zeigen, den so ein Brötchen durch viele Hände macht,
bis es dann auf dem Frühstückstisch landet.
Wieso hast du dich damals, beziehungsweise du und dein Team,
euch für das Brötchen als allererste Geschichte bei der Sendung mit dem Haus entschieden?
Also die Diskussionen, wie wir so eine Sendung für Kinder machen wollten oder sollten oder durften,
die ging eigentlich über mehrere Jahre.
Wobei wir uns viel schneller einig waren, was wir alles nicht wollten,
als dass wir schon hätten sagen können, was soll es denn sein?
Was sollte es nicht sein?
Also es sollte nicht der klassische Dokumentarfilm sein.
Es sollten keine Interviews mit Leuten sein.
Alles das war für uns tabu.
Es sollten keine Computerzeichnungen und sowas sein oder keine Schnittzeichnungen,
sondern die Geschichten sollten so erzählt sein in der Nachfolge der alten Stummfilme,
sodass jedes Bild eineindeutig war und man eben bei diesem Bild nur das denken konnte,
was dieses Bild zeigt.
Also nicht, es kann auch noch das sein oder das sein.
Also ein Begriff aus der Mathematik, eineindeutige Bilder.
Und die ersten Geschichten sollten auch völlig ohne Text sein.
Das hat sich dann später geändert.
Und wir wollten es fast so machen wie bei den alten Stummfilmen.
Bei den alten Stummfilmen waren ja manchmal mal so Inserts dazwischen.
Josefine lacht oder Karl-Otto liebt Amalie oder was auch immer.
Und wir haben dann die einzelnen Stationen von dem Brötchen.
Also 12 war der Frühstückstisch, 11 war dann, was weiß ich, der Brötchenjunge brachte die Brötchen.
Das gab es damals noch vor die Haustür.
10 war, das Brötchen wurde aus dem Backofen rausgenommen.
9, es wurde in den Backofen reingeschoben.
8, das wurde portioniert.
7 und so weiter.
Und bei 0 war eben Mehl und Wasser und Hefe, alles zusammen in einem Bottich und umrühren.
Und dann ging es wieder 1, 2, 3 bis 12 wieder auf den Frühstückstisch.
Und die Zahlen dazwischen, die sollten eben genau als Orientierung dienen,
wie bei den alten Stummfilmen, eben die Plakate.
Auguste liebt Karl-Otto oder was auch immer.
So ist es dazu gekommen.
Und wir dachten eben, wir müssen irgendwas nehmen, was jedes sprichwörtliche Kind kennt.
Und wir dachten also auch Kinder, die aus ärmeren Verhältnissen kommen,
die haben schon mal was von dem Brötchen gehört oder das schon mal gesehen.
Die haben auch schon mal ein Ei gesehen und wenn es auch nur im Schaufenster war.
Und die haben auch schon mal Milch getrunken.
Deswegen waren das unsere ersten drei Geschichten, die wir gemacht haben.
Brötchen, Milch und Ei.
Genau in der Reihenfolge.
Voll schön. Und bis heute ist euch ja diese Nahbarkeit und Zugänglichkeit immer noch extrem wichtig.
Ja, da legen wir auch heute noch Wert drauf,
dass die ganzen Sachen auch immer in einer logischen Reihenfolge erklärt werden.
Das heißt, mit dem ersten Bild gehst du in eine Geschichte rein.
Das ist wie im Kino.
Vorhang geht auf, niemand weiß nichts.
Und im ersten Bild weißt du, ich bin in New York, ich bin im Wald,
ich bin auf einer Burg oder ich bin, was weiß ich, unter der Erde oder was auch immer.
Und so muss das auch bei jeder Sachgeschichte sein,
dass das erste Bild eben sagt, okay, ich bin, was weiß ich, im Wald oder sonst irgendwo.
Und das nächste Bild muss dann darauf logisch aufbauen.
Also sagen, okay, wir haben auch mal vor vielen, vielen Jahren eine Geschichte gemacht über den Korken.
Das fing dann so an.
Ein Gebirge in Frankreich, die Pyrenäen.
Ein Wald in dem Gebirge in Frankreich.
Ein Baum in dem Wald in dem Gebirge in Frankreich.
Die Rinde von dem Baum in dem Wald in dem Gebirge in Frankreich.
Ein Stück von der Rinde von dem Baum.
Bis zum Schluss noch ein kleines Stückchen war eben der Korken, wo damals die Korken so gemacht wurden.
Sodass man eben auch immer ein Stückchen weiter ins Detail gegangen ist bei dieser Geschichte.
Und da brauchte man eigentlich keinen großen Text zu.
Damals haben wir aber einen Text dazu gemacht, weil wir es lustig fanden, das immer wieder zu wiederholen.
Der Satz wurde also immer länger, länger, länger, länger.
Und mittlerweile werden die Geschichten ja mehr oder weniger durcherzählt.
Vielleicht ist das ein ganz guter Stichpunkt, um auch die Geschichte dahinter zu erzählen,
warum du dann irgendwann auch der Sprecher dieser Sachgeschichte geworden bist.
Weil das ist ja auch ganz witzig.
Das war ja eigentlich nicht so geplant.
Nee, absolut nicht.
Also ich bin dazu gekommen durch einen Zufall.
Wir hatten eigentlich für die Deutsche Verkehrswacht Filme gemacht,
was man besser, wenn man auf der Straße spielt, nicht machen sollte.
Also in der Toreinfahrt nicht mit dem Fußball spielen,
den Fußball nicht auf die Straße schießen, weil da eben Autos kommen können und so weiter und so weiter.
Und die ganzen Geschichten hießen, am Bordstein ist Halt.
Und waren natürlich viele Kinder dabei, klar.
Und einer von den Jungs, die da mitgespielt hatten, das war ein ganz cleverer,
der hatte doch alles prima gemacht,
der schrieb uns dann, nachdem die ganzen Geschichten abgedreht waren und geschnitten
und mehr oder weniger auch abgeliefert,
ich habe dann und dann Geburtssach, kommt mich doch mal besuchen.
Und der schrieb also an die Redaktion und der Gerd Müntefering,
damals der Redakteur für die Sachgeschichten,
sagte, ach, das ist ja eigentlich ganz witzig, mach das doch einfach mal.
Dann haben wir also mit den Eltern telefoniert und haben gesagt,
wann geht der denn morgens aus dem Haus?
Der ging zur Schule. Ja, dann und dann.
Okay, dann wir überraschen den dann.
Wir bringen den Blumenstrauß mit, aber sagen sie ihm nichts, dass wir kommen.
Und dann sind wir eben an seinem Geburtstag mit dem Bus dahin gefahren,
haben gelauert, bis er da aus der Haustür kam, die Garage aufgemacht hat
und sein Fahrrad da rausgeholt hat.
Dann sind wir auf ihn zugestimmt und haben gesagt,
herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
So, und er hat vielleicht Augen gemacht wie Spiegeleier.
Jedenfalls, die Geschichte war eigentlich ganz lustig
und man merkt es, die Geburtstagsüberraschung ist gelungen.
Und dann war es ja damals so, wir haben auch Film gedreht
und dann ist so ein Schneidetisch, ich weiß nicht,
ob du so einen Schneidetisch schon mal gesehen hast,
da gibt es also nur eine Bildspur und zwei Tonspuren.
Damals gab es das so, Digitaltechnik ist ganz anders.
Und dann kam der Gerd Müntefering, der Redakteur,
und hat sich die Geburtstagsüberraschung angeschaut
und hat gesagt, ah ja, prima, mach mal, fertig.
Und der Günther Dübus, der war damals der Sprecher unserer ganzen Geschichten.
Das war der, der bis vor kurzer Zeit immer noch gesagt hat,
die Sendung mit der Maus, heute mit und und und und und.
Der ist jetzt mittlerweile über 85 und konnte es nicht mehr,
aber der war damals unser Sprecher.
Und dann habe ich das gemacht, was ich gelernt habe.
Ich habe mich hingesetzt, habe den Text aufgeschrieben,
einen Kommentartext, habe den Günther gegeben,
der ist dann mit ins Studio gegangen
und hat den Text gesprochen.
Dann ist das wie immer, der Film fertig,
dann lieferst du den ab in den Sender
und dann geht ja da wieder die technische Abnahme.
Und dann saß der Gerd Müntefering, der Redakteur, dabei
und rief mich wütend an und hat gesagt,
hör mal, du alter Eimer, was hast du mit dem Film gemacht?
Ich so, ich? Warum? Nix.
Hast du den umgeschnitten? Ich so, entschuldige mal,
du hast den abgenommen, warum sollte ich den umschneiden?
Gar nicht, das war alles ganz anders.
Er war also gar nicht vom Kronleuchter runterzuholen
und ich war mir keiner Schuld bewusst.
Und dann rief er mich am nächsten Tag an und sagt,
hör mal, du alter Eimer, ich weiß jetzt,
woran es gelegen hat. Am Schneidetisch,
das ist nur so nebenher runter erzählt, die Geschichte.
Und der Günther Dübus hat das richtig gesprochen.
Und das ist was ganz anderes.
Tu mir einen Gefallen, geh nochmal ins Studio
und erzähl das nochmal so runter,
wie du es am Schneidetisch gemacht hast.
Und dann gucken wir uns das nochmal an,
das hab ich dann gemacht, bin ins Studio gegangen,
hab halt so runtererzählt, also da sind wir los,
haben den Blumenstrauß um die Ohren geschlagen,
bla bla bla, und dann hat er gesagt, genau,
das war's, machst ab jetzt immer.
So bin ich dazu gekommen, meine eigenen Geschichten zu erzählen.
Dachte er aber auch, dass du es machst?
Also dachte er, er hätte dir den Auftrag gegeben
oder hat er es sich dann fertig angehört und war so,
nee, so war es eben, so finde ich es nicht so gut,
lass es genauso machen, wie du es mir easy am Tisch erzählt hast.
Genauso, ja, genauso war es ja.
Also der Günther, der war ja ein professioneller Sprecher,
der hat auch die Nachrichten gesprochen.
Und der hat das natürlich auch anders betont,
als ich das so einfach so runtergelabert hab,
wenn du so willst.
Aber genau das war es,
und genau das wurde dann eigentlich der Stil
der ganzen Geschichte, wenn ich dir erzählt hab.
Das ich ja eben nicht vorformuliert
vom Papier gelesen hab, bis heute.
Also wenn ich eine Geschichte erzähle,
ich habe keinen geschriebenen Text vor mir.
Niemals. Nie in meinem Leben.
Einmal, wenn ich für jemand anderes mal einen Text gesprochen hab,
aber für meine eigenen Geschichten nie.
Hast du Stichpunkte?
Nein, gar nichts.
Du hast gar nichts.
Du erzählst es, wie als würdest du jetzt,
ich setze dir gegenüber, du erzählst mir die Geschichte,
so machst du das.
So erzähle ich das, ja.
Also für mich liegt der Text,
ich habe früher immer gesagt,
zwischen den Perforationslöchern,
also sozusagen im Laufenden.
Ich gucke mir das Bild an und erzähle dann dazu die Geschichte.
Und das ist ja manchmal so,
also früher war das ja nur noch etwas schlimmer als heutzutage,
da wurde der Film ja wirklich geschnitten.
Schnipp, schnapp, Ende ab.
Konntest du nichts mehr dran kleben.
Heute bei digital kannst du nur ein bisschen verändern,
ein bisschen ziehen, strimmen,
all diese ganzen Tricks, die es heute gibt.
Und das hat ja eigentlich mit dem eigentlichen Schnitt
nicht mehr viel zu tun.
Aber du hast ja dann,
wenn du den Film geschnitten hast am Schneidertisch,
hast du dir schon ungefähr gedacht,
was muss ich ihm dazu erzählen?
Aber das ist auch eine Zeitsache.
Also du musst es ja auf Punkt enden,
weil heutzutage,
vielleicht für die Zuhörenden,
die das sich vielleicht nicht so vorstellen können
oder nicht aus dem Fachgebiet sind,
also wenn man halt heutzutage einen fertigen Film hat,
dann spricht man den Text drauf,
man hat ungefähr so Zeitangaben,
wie für jeder Take dauern darf,
den man einspricht.
Und wenn man zum Beispiel langsamer spricht,
dann muss man vielleicht noch irgendeine Sequenz einführen,
ein Bild, das ist möglich.
So wie es aber früher geschnitten wurde,
wie es Armin gerade erklärt,
muss er ja wirklich auf den Punkt enden,
weil es so kompliziert war,
dass man gar nicht mehr hin und her schieben kann.
Ja, was du beschreibst,
ist eigentlich ziemlich genau richtig.
Also du hast ja beim Schneiden dann eine bestimmte Länge vor,
in der Zeit schaffe ich das.
Und dann warst du beim Sprechen unter Umständen schneller.
Dann hattest du nur ein Stückchen Luft.
Und da habe ich dann immer noch einen blöden Witz dazu gemacht.
Klingt komisch, ist aber so.
Oder sonst irgendwas.
Aber ja, in der Regel hat das fast immer hingehauen.
Da müssen wir darauf achten,
wenn wir uns jetzt noch mal Filme von früher anschauen
und am Schluss ist ein in Anführungsstrichen dummer Witz,
dann wissen wir,
da hatte der Armin noch Zeit und hat da den rangehauen.
Genau, ja.
Ach witzig, ja spannend.
Wir sind auf jeden Fall in Kuchenheim in Euskirchen.
Und wir haben hier unten gerade in der Ausstellung
bei zwei Mitmachaktionen mitgemacht.
Es gibt ja ganz, ganz viele Mitmachaktionen
für die Kinder und Erwachsene.
Und ich beschreibe sie mal unseren Zuhörern.
Und zwar lag in der Mitte eine Kugel.
Dann gab es drei Kreise, die aus Holz gefertigt waren,
in denen Löcher waren,
wo wir die Kugel probieren mussten reinzubringen.
Und wir standen uns gegenüber
und hatten jeweils zwei Seile in der Hand
und mussten in Teamarbeit manchmal die Seile eben loslassen.
Manchmal nach links und nach rechts ziehen,
um gemeinsam diese Kugel in dieses Ringloch zu bringen.
Und wie würdest du sagen, haben wir uns als Team angestellt?
Super.
Super, oder?
Ging glitzschnell.
Ging glitzschnell, ne?
Als hätten wir das schon oft gemacht.
Und dann sind wir zur zweiten Mitmachaktion gegangen.
Und da ging es so ein bisschen,
das ist das Ende der Ausstellung, um zu reflektieren.
Man hat ja immer so diese Mitmachaktionen,
wo man irgendwie in Anführungsstrichen spielen darf
und dann werden Dinge erklärt.
Und am Schluss sollst du eben reflektieren.
Und damit du weißt, was du für so ein Typ bist,
wenn du eine Handlung triffst.
Und du hast dich für bewusst,
durchdacht und strategisch entschieden.
Richtig, ja.
Sag uns mal ein bisschen mehr,
wieso du im Arbeiten oder im Handeln generell
bewusst, durchdacht und strategisch bist.
Also, wenn du einen Film machst,
was ich ja nun mein ganzes Leben lang gemacht habe,
dann bist du dir in dem Moment, wo du das Thema anpackst,
bewusst, dass du davon keine Ahnung hast.
Das heißt, in dem Moment, wo du das Fass aufmachst,
weißt du, hier kommt eine Menge an Recherche auf dich zu.
Du musst Leute finden, die dir das beantworten können
oder dir sagen können, wie muss man das anfassen
oder wie geht das so.
Und dann, wenn du soweit bist und hast also einen Faden,
dann durchdenkst du die Geschichte und sagst,
in welcher Reihenfolge erzähle ich die Geschichte.
Womit fange ich an?
Erzähle ich die Geschichte vom Ende her?
Also, zum Beispiel, hier steht ein Glas.
Was war das vorher? Oder wie beim Brötchen.
Also, erzähle ich es von hinten?
Es liegt auf dem Frischtisch.
Oder erzähle ich die Geschichte von Anfang?
Hier ist ein Stück Holz.
Was kann daraus werden?
Das heißt, ich kann die Geschichte von vorne erzählen
oder ich kann sie aus der Mitte erzählen
und sagen, hier habe ich ein merkwürdiges Ding.
Was könnte das gewesen sein?
Nach vorne hin.
Und wozu könnte man das gebrauchen?
Nach hinten hin.
Also, das heißt, du durchdenkst dann die Geschichte
und sagst, in welcher Reihenfolge muss ich die erzählen?
Genau, und immer mit dem Ziel,
dass es wirklich jedes Kind versteht am Ende.
Nach Möglichkeit.
Ja, klar.
Wobei Kinder sehr viel mehr Fantasie haben als die Erwachsenen,
aber gleichzeitig auch das gnadenloseste Publikum sind,
das man sich vorstellen kann.
Wenn die sich verarscht fühlen, schalten die sofort ab.
Und was die überhaupt nicht leiden können,
ist dieser Kindergartenton.
Halt, halt, halt, halt.
Ach, ihr lieben Kleinen.
Jetzt erzähle ich mal was.
Oder ein erhobener Zeigefinger.
Er müsste das so machen.
Um Gottes Willen.
Augenhöhe.
Ja, dann hast du sie schon verloren.
Und dann kommt eben strategisch,
wie gehe ich das an,
dass es eben nicht wie Oberlehrer klingt,
dass es nicht wie Kindergartentante klingt.
Sondern, okay, ich bin ein Erwachsener.
Davon kann ich nicht runter.
Ich bin sehr viel älter als ihr.
Aber ich begebe mich mit euch zusammen auf eine
Entdeckungsreise.
Und wenn ihr Lust habt, begleitet mich.
Ich weiß noch nicht, wo es hingeht, aber...
Lass uns mal gucken, wie es läuft.
Und wenn wir Fehler machen oder in der Sackkasse landen,
sagen, oh, dumm gelaufen.
War nix.
Müssen wir nochmal zurück.
Hätten wir lieber links abbiegen sollen,
als statt rechts.
Wie auch immer.
Das ist die strategische Überlegung dabei.
Und insofern kommen diese drei Dinge zusammen.
Durchdacht, bewusst, strategisch.
Ja, spannend.
Ich habe impulsiv, strategisch und kreativ.
Und ich hätte auch gedacht,
dass du sowas wie spontan, impulsiv auch mit reinnimmst.
Weil du ja zum Beispiel beim Sprechen,
das ist ja schon spontan und nicht alles durchdacht.
Also, dass das eigentlich auch zu dir und deiner Arbeit gepasst hätte.
Also, das stimmt ja und nein.
Okay.
Also, wenn du den Film gemacht hast,
du hast ihn gedreht.
Du kennst ihn ja von Anfang an.
Du hast ihn geschnitten.
Du hast ihn am Schneidetisch oder dann auf dem Rechner
x-mal gesehen.
Das heißt, du hast da doch schon durchdacht,
was transportiert das Bild nicht alleine.
Wozu muss man irgendwas sagen?
Oder ich sage mal,
in einem ganz großen Ding ist ein Ding,
auf das man ganz besonders achten muss.
Dann weißt du schon vom Schneiden her
oder vom Schneidetisch,
dass du musst da einen Hinweis machen.
Achtet mal genau auf das blaue Ding in der Mitte
oder was auch immer.
Oder wenn das nicht geht,
habt ihr nicht erkannt,
okay, ich mache einen roten Kreis drumherum,
damit man eben die Aufmerksamkeit lenkt.
Das heißt, das ist zwar im Moment des Erzählens,
das ist spontan,
aber es ist auch da schon durchdacht,
weil es durch den Denkprozess
während des Schneidens schon hintertut.
Du hast es eigentlich schon zu deinem Eigen gemacht.
Du kennst es besser als kein anderer
und dann erzählst du zwar spontan drauf,
aber du weißt schon,
was wo ist und was wichtig ist.
In der Ausstellung werden die Kinder
beziehungsweise Besuchenden ja angeleitet,
aktiv sich eine Lösung zu erarbeiten.
In Sachgeschichten, die du erzählst,
kann man da ja nicht so vorgehen.
Ihr erklärt sie ja den Kindern,
Manchmal kann man,
also es gibt Geschichten,
wo wir gesagt haben,
das und das könnt ihr auch schon selber ausprobieren.
Okay.
Es gibt aber auch Geschichten,
da haben wir das ausdrücklich nicht gesagt
und das haben die dann aber trotzdem,
weil ich kann ihnen eine wunderbare Geschichte erzählen.
Wir haben eine Geschichte gemacht in Frankreich
über wie Champagner gemacht wird.
Also aus Hefe und Zucker entsteht ja dann Geprickel,
also die Kohlensäure
und um zu zeigen, wie viel das ist,
haben wir auch so eine Champagnerflasche,
haben wir einen Luftballon draufgestellt
und während des Gärungsprozesses wurde es ein riesen Ding.
Und irgendein kleiner Junge aus Bergisch Gladbach
hatte den Film gesehen und hat gesagt,
aha, dann kann ich mir mein Sprudelwasser ja selber machen.
Ist hingegangen, hat sich eine Flasche genommen,
hat Hefe und Zucker reingetan
und hat zugeschraubt oben,
nicht einen Luftballon drauf gemacht
und hat die Flasche in den Küchenschrank gestellt,
hat aber vergessen, dass er das gemacht hat.
Und nach 14 Tagen hat es einen riesen Knall getan
und dann ein Anruf beim Intendanten,
was macht ihr denn da für eine Scheiße?
Bei uns hat es den Küchenschrank zerlegt.
Und ich kann nur sagen,
ja, da hat man nicht gesagt, könnte er selber ausprobieren,
aber eigentlich nach meinem Empfinden,
der Junge hätte fast den Erfinderpreis bekommen müssen,
denn der hatte den Spirit, der dahinter war,
hat das begriffen, hat das verstanden
und hat also das in seinem Umfeld umgesetzt.
Dass so eine kleine Katastrophe daraus geworden ist,
war natürlich nicht unsere Absicht,
aber ich fand das immer eine tolle Geschichte.
Total. Apropos Kinder, die euch Feedback schreiben
und erzählen, was sie ausprobiert haben
oder neue Ideen, die ihr ausprobieren sollt.
Wie viel kommt da rein
und wie viel davon setzt ihr wirklich um?
Also wir kriegen jede Woche zwischen 1000 und 2500.
Nicht dein Ernst, so viel?
Ja klar.
Natürlich kommen da immer wieder Fragen, die gleich sind.
Also die wahrscheinlich meistgestellte Frage
des Lebens vielleicht oder der Welt ist,
warum ist der Himmel blau?
Die kam schon vor 15 Jahren mal.
Damals haben wir mal eine Umfrage gemacht,
schreibt doch mal alles auf und uns,
was euch so interessiert.
Und da kam also in der kleinsten Computerschrift
so ein Deckel zusammen, 10 Zentimeter.
Das waren über 70.000 Fragen.
Und die 10 meistgestellten haben wir dann nach oben geholt.
Habt ihr die alle gelesen?
Ja, ja klar.
Da gab es ein Zuschauerbüro.
Alle Briefe, die von Kindern bei euch ankommen,
die werden gelesen?
Und beantwortet.
Oh Gott, das ist ja richtig schön.
Ja, das ist Zuschauerbindung.
Ja, ist toll.
Und da kommen dann eben auch manche ganz verrückte Sachen.
Aber das kommt dann einfach mit der Post so an.
Das heißt, ihr guckt diese Briefe durch.
Manche Fragen behandelt ihr dann auch,
manche vielleicht aus gewissen Gründen nicht,
weil ihr die schon hattet
oder weil die vielleicht nicht den Raum haben,
weil ihr ja viele Themen behandeln wollt.
Ja, also da kommen eben auch Fragen zu Leben und Tod.
Also eine der berührendsten Geschichten,
die ich gemacht habe, war Katharinas Tod.
Katharina war ein Mädchen,
das genau am 25. Geburtstag der Sendung mit der Maus
morgens um 6 Uhr gestorben ist.
Und das war ein Mädchen,
das hatte eine nicht heilbare Muskelkrankheit.
Und der Brief von der Großmutter kam,
also nach diesem 25. Geburtstag,
landete eben in der Zuschauerpost und sagte,
ich wollte euch nur sagen,
dass es an diesem Tag nicht nur schöne Erinnerungen gibt,
sondern genau an diesem Tag ist meine Enkelin
morgens um 6 Uhr.
Und der Dieter Sadecki,
damals schon die vierte, fünfte Generation Redakteur,
fasste diesen Brief mit spitzen Fingern raus
und die schwierigen Briefe kriegte ich immer auf den Tisch.
Und dann war ich hin- und hergerissen.
Was macht man denn damit?
Eine Familie, die ein Kind verloren hat,
die kann man ja nicht einfach anrufen und sagen,
tut uns leid, aber erzählen Sie doch mal oder so.
Und ich den Brief auch von meinem Schlafmann,
schreibt den hin- und hergeschoben von links nach rechts
und wusste gar nicht wie.
Und dann habe ich mich dazu entschlossen,
an die Großmutter zurückzuschreiben und gesagt,
also wir wollten die Trauer auf keinen Fall stören,
aber wenn die kleine Katharina das selber beantworten kann,
könnte, ob sie das überhaupt wollen würde,
dass wir über sie eine Geschichte machen.
Und dann schrieb die Großmutter zurück, ja klar.
Und tags darauf meldete sich die Mutter und sagt,
ja klar, die wollte immer schon einen Brief schreiben an euch,
komm mich mal besuchen, bin ich immer im Rollstuhl.
Also die konnte nicht sprechen.
Und warum es genau an diesem Tag gestorben ist,
ist völlig unsinnig.
Jetzt machen wir einen Film über jemanden,
den du nie gesehen hast, den du nicht kennst,
von dem du nichts weißt,
aber wir haben es dann gemacht und das ist der einzige Film,
den ich zweimal komplett neu geschnitten habe.
Bei dem ersten Mal war das so eine Geschichte,
die drückte richtig auf die Tränendrüse.
Aber alle, mit denen wir da zu tun hatten,
erzählten, dass es ein sehr fröhliches und lustiges Film gewesen ist.
Also im Rollstuhl, mit so einem elektrischen Rollstuhl,
muss der eine Nachlaufen gespielt haben,
ist dann auf die Fresse geflogen, haben die anderen,
und dann ist die weitergespielt.
Also ein total schräges Mädchen muss es gewesen sein,
wie auch immer.
Und da habe ich gesagt, wenn das so ist,
dann muss das in dem Film auch vorkommen.
Das ist ein fröhliches Mädchen.
Und deswegen habe ich gesagt, nach dem ersten Film,
komm, wir fangen nochmal von vorne an.
Und ja, da ist dann auch was geworden.
Ja, klar, bei so einer Geschichte,
da ist es dir dann ja noch wichtiger,
dass der wirklich, wirklich, wirklich passt.
Das ist ja auch eine Form von Verantwortung und auch Mitgefühl.
Aber total schön, dass ihr euch daran gewagt habt
und dass ihr eben nicht nur so Happy Content macht,
sondern dass ihr euch ganz breiten Themen,
das ist ja auch das echte Leben,
und auch Kinder sind in diesem echten Leben vorhanden
und kriegen es mit.
Ja, wir haben uns auch mit behinderten Kindern auseinandergesetzt.
Also wir haben einen Brief gekriegt von einem Jungen,
der hieß Basti, der war total gelähmt
und der schrieb auf so einem Computer,
die so eine spezielle Tastatur hatte
und der konnte also nur auf dem Computer schreiben.
Und dann haben wir den besucht
und haben den also bei der Physiotherapie und bei Gymnastik
und ich weiß nicht mehr, der ging dann auch zur Schule.
Der konnte klug rechnen, war schnell
und am Computer war sein Ding überhaupt.
Und der Film lief dann, Basti,
und der wollte dann auch durch unsere Kamera gucken,
durfte er natürlich auch,
hat dann auch einen Schuss mit der Filmkamera gemacht,
war riesig stolz drauf.
Und dieser Basti, von dem man eben,
nachdem wir den Film fertig hatten,
gar nicht mehr wusste, was er eben geworden ist,
der hat sich 25 Jahre später bei mir gemeldet und sagt,
erinnerst du dich noch an mich?
Der ist jetzt Steuerfachmann beim Finanzminister in Hannover.
Und dann habe ich den 25 Jahre später nochmal besucht.
Wir sind dann zusammen in die Kneipe gegangen,
haben was gegessen und so.
Und der ist also ein erwachsener Mann geworden
und lebt alleine und kommt auch alleine mehr oder weniger zurecht.
Also ein Junge, der es dann doch geschafft hat,
mit seiner Behinderung irgendwie klarzukommen
und nicht nur klarzukommen, sondern was draus zu machen.
Und entwickelt also jetzt Computerprogramme für,
was weiß ich, Steuerprobleme irgendwelcher Art.
Also du bist ja jetzt, wenn ich richtig nachgelesen habe,
84 und du arbeitest immer noch.
Du hast mir gerade viele Geschichten erzählt
und das waren ja nur ganz, ganz wenig in deinen Augen wahrscheinlich.
Würdest du sagen, dass du wirklich weiterhin auch arbeitest
und dabei bleibst, weil einfach diese ganzen Geschichten
einfach so spannend sind und dich wirklich persönlich
auch so interessieren, dass du nicht aufhören willst zu arbeiten?
Ja, das ist so.
Im Moment arbeite ich gerade an der Geschichte mit dem Alexander Gerst.
Und der hat für uns schon aus dem Weltraum berichtet
und mit dem haben wir jetzt eine Reise an die Antarktis begleitet.
Oh, wie cool.
Er hat das alles gedreht und wir machen den Film fertig.
Und er ist zu, sag ich mal, 90 Prozent fertig.
Ich muss noch zwei Dinge nachdrehen.
Der wird aber dieses Jahr noch fertig.
Interessant.
Ja, ich hatte mal so Kinderscience-Shows
für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt moderiert
und da waren wir im Fußballstadion in Erfurt
und haben Shows vor 15.000 Kindern, auch so Raumfahrtsthemen erklärt.
Und da war er als Gast.
Der ist natürlich das Highlight für die Kinder.
Ja, das ist ein super Typ.
Der ist sowas von relaxed und cool, aber auch sehr genau.
Das ist eben ein Wissenschaftler.
Der hat ja, ich weiß nicht, 50 Berufe oder so.
Der ist Astronaut, der ist Pilot, der ist Geologe,
der ist weiß ich nicht was alles noch.
Und wenn der einen Stein in der Hand hat, sagt er,
der stammt aus 3.422.000 Jahren von dem Planeten X oder so.
Also irre.
Voll toll.
Sag mal, du hast auch in einem Interview mal gesagt,
das Spannende bei dir ist ja auch oder bei eurer Arbeit
oder bei deiner Arbeit, dass du ja wirklich ein Thema hast,
du hast davon keine Ahnung und dann trittst du eben an Wissenschaftler,
die dir die Dinge erklären.
Du machst die dann, wie soll ich sagen,
so mundgerecht, dass du sie verstehst
und hoffst, dass die Kinder das auch verstehen
und dann lernen am Schluss alle was.
Ja, hast du ziemlich gut beschrieben.
Das ist ja so.
Also ich hatte mal eine Frage auf dem Tisch.
Woher weiß die Kopfschmerztablette, dass die in den Kopf soll,
wo ich die doch in den Magen schlucke?
Super Frage.
Okay.
Wen fragt man da am besten?
Jemand, der mit Gesundheit sich auskennt, also mit dem Arzt.
Ich bin dann also zum Professor in der Kinderklinik
in der Amsterdamer Straße gegangen
und der hat gesagt, ja, ich helfe dir.
Okay, Professor Michael Weiß.
Hat so ein Stapel Bücher mitgebracht,
also medizinische Fachliteratur
und hat angefangen, also mehr medizinisch,
da habe ich gesagt, Michael, tu mir einen Gefallen,
ich verstehe überhaupt nichts.
Da hat er gesagt, pass mal auf,
hat einen Zettel genommen mit Bleistift
und auf den Zettel hat er gesagt,
pass auf, das ist der Magen,
und da geht das und da geht das
und so und rein und raus
und diese Handzeichnung,
das war später für den fertigen Film,
war das die beste Orientierung,
die ich haben konnte.
Und wenn er irgendeinen medizinischen Fachbegriff hat,
dann sage ich,
was muss ich mir darunter vorstellen.
Ich habe sieben Bücher geschrieben
und nach jedem Buch bin ich immer zu ihm hin
und habe gesagt, guck mal,
das ist richtig, das ist fast richtig
und das ist falsch.
Dann habe ich gesagt, okay,
dann müssen wir nochmal.
Also da ist auch viel Feintuning,
bis ein Film wirklich fertig ist.
Kann ich dir sagen.
Ja, sicher.
So ein Filmchen,
das ist dann in sechs, sieben, acht Minuten
ist es gelaufen.
Aber die Vorbereitungszeit dazu,
die gehen manchmal über Jahre.
Die längste Vorbereitungszeit,
die ich jemals für einen Film gemacht habe,
war dreieinhalb Jahre.
Was macht Vitamin C in meinem Körper?
Aber jetzt bei den Kopfschmerztabletten,
das war eben nur ein halbes Jahr oder so.
Aber immer wieder zwischendurch
ihn gefragt,
hör mal, ist es noch richtig
oder ist es schon falsch und so.
Weil das Problem ist ja,
gerade bei wissenschaftlichen Dingen,
du kannst etwas so sehr vereinfachen,
bis es irgendwann falsch wird.
Und das ist ein wirklich schmaler Grad.
Und deswegen versichern wir uns
immer wieder zwischendurch nochmal,
sind wir da noch auf der sicheren Seite
oder ist das schon Bullshit.
Und ich glaube, das ist das Gute,
was ihr macht,
weil euer Publikum Kinder ist.
Weil ich habe auch so oft das Gefühl
bei Erwachsenen,
dass sie einfach was wiederholen,
ohne dass sie es checken.
Weil sie denken, okay,
irgendwie schaden,
wenn ich jetzt nachfrage,
was es überhaupt ist.
Halten mich alle für ungebildet.
Genau, genau.
Und man macht sich irgendwie,
diese Begriffe sind bei uns dann so,
das ist ein Standard,
wenn du die einfach verwendest.
Und man denkt sich so,
ne, also weiß wirklich jetzt hier jeder,
um was gesprochen wird.
Und das ist eben so cool bei Kindern
oder wenn du auch Kinderfilme guckst,
dass wirklich es jeder verstehen kann.
Und das ist mega gut.
Also ich finde einfach,
man sollte immer fragen.
Und das ist auch das Schöne.
Also ich finde,
Kinder sind irgendwie die coolsten Menschen,
weil sie wirklich,
wie du auch schon eingangs gesagt hast,
dir wirklich alles direkt feedbacken,
auch dir sagen,
wenn was langweilig ist.
Das finde ich so gut,
weil beide Zahlen,
sie sparen sich die Zeit,
also sich irgendwie gegenseitig zu belabern.
Naja, deswegen ist einmal die Frage,
wie du in die Geschichte reingehst.
Dass du sagst,
okay, ich hab was Spannendes entdeckt.
Habt ihr Lust mit mir zu gehen,
zu gucken, was da draus wird?
Oder so, ne?
Das heißt,
du musst zumindest eine Spannung
so weit aufbauen,
dass dich die Kinder nicht verlassen.
Verlassen in dem Sinne heißt ausschalten
oder wegzeigen.
Habt ihr manchmal so Probekinder,
die gucken?
Um Gottes Willen.
Das ist das Schlimmste,
was man sich vorstellen kann.
Als die Sendung anfing
oder der Bayerische Rundfunk,
das ZDF,
die hatten halt auch,
als wir die Sendung mit der Maus an,
auch ähnliche Geschichten.
Rappelkiste
und blilala ohne Bär
und was da so alles gab.
Und die hatten immer Testkindergärten.
Und unsere Redaktion hat gesagt,
um Gottes Willen,
die hatten auch immer Psychologen
und Pädagogen
und die ganze Muschpoche hintendran,
die haben gesagt,
ja, das ist,
das muss mal alles irgendwie anders.
Haben gesagt,
das ist dummes Zeug.
Gerade solche Testkindergärten
oder sowas, ne?
Das ist niemals dasselbe,
als wenn die Kinder zu Hause
mit oder ohne ihren Eltern
vor der Glotze sitzen.
Entweder tun sie das alleine
oder so.
Das ist was anderes,
wenn die in einer Gruppe sitzen
oder wenn die im Kino sind.
Da kommt einfach
das soziale Gefüge dazu.
Der eine macht Quatsch,
dann ist der andere unaufmerksam,
dann fängt der andere
Hallo und ich weiß nicht was alles.
Das ist was völlig anderes.
Insofern sind diese Testkinder,
wo dann viele Kinder zusammen
im Raum sitzen,
sollen dann sagen,
was kommt dabei zum Schluss raus?
Ach ja, war schön.
Also das heißt,
dein beziehungsweise vom Team
das Gefühl,
daran nesst ihr das
und dann vielleicht durch Feedback,
was ihr dann über die Jahre
regelmäßig bekommt,
könnt ihr es irgendwie angleichen?
Ja, natürlich.
Das heißt also,
wir bewegen uns eigentlich
nach zwei Grundsätzen.
Einmal die journalistischen Grundsätze.
A, es muss ordentlich
recherchiert sein
und so lange recherchiert,
bis der Arzt kommt
und B, nach dramaturgischen
Gesichtspunkten.
Das heißt,
es muss eine Geschichte sein.
Also ist die Geschichte
ein Anfang,
möglichst einen Höhepunkt
oder auch zwei
und ein Ende.
Das heißt,
nicht einfach die Fakten
hintereinander,
das ist keine Geschichte.
Das will auch niemand gucken.
Das ist gleich wie eine Schule
in der Schule.
Wissen wir alle.
Binden alle ein.
Und man lernt am Schluss nichts,
egal wie es eingeprügelt wird.
Genau.
Das sind die beiden Grundprinzipien
und wenn man das Gefühl hat,
die Geschichte ist richtig,
das merkst du schon,
wenn du den Film schneidest
und denkst,
ah, da ist aber
eine blöde Kurve drin.
Dann merkst du schon,
okay, hier hakt das Ding.
Da musst du was ändern.
Irgendwie hast du es im Gefühl.
Und die Kinder schreiben natürlich
und sagen,
das war eine tolle Geschichte
oder zeig doch mal,
wie das und das,
nachdem sie das gesehen haben
und sie das andere auch noch wissen.
Guckst du bis heute
alle Folgen von euch?
Ja, ich gucke zwar nicht sonntags,
weil mir das manchmal
ein bisschen früh ist,
sondern ich gucke es immer montags.
Übers Internet kannst du ja montags gucken.
Aber du guckst seit 1971
alle Folgen von Sendung mit der Maus.
Ja, ich muss ja gucken,
was die Kollegen machen.
Du liebst auf jeden Fall
die Sendung mit der Maus
und du lebst die Sendung mit der Maus.
Ja, sie ist ein Teil meines Lebens geworden.
Das kann man gar nicht anders sagen.
Ich finde es richtig spannend
und ich finde es auch richtig toll
und inspirierend,
dass du einfach eine Berufung gefunden hast
oder dein Leben so ausgewählt hast,
dass du das so sagen kannst.
Und ich glaube,
man ist wirklich nur in dem gut,
was man auch selber irgendwie liebt und lebt.
Das sage ich allen Leuten,
die wir früher ausgebildet haben.
Man hat gesagt,
also wenn ihr Wert legt
auf geregeltes Feierabendleben
oder Vereinsleben
oder Familienleben oder sowas,
dann seid ihr hier verkehrt.
Wer in diesem Beruf was machen will,
der muss zwingenderweise
ein bisschen verrückt sein.
Der darf das nicht aushalten müssen,
also wenn es dann nachts
oder 18 Stunden oder 20 oder 40 geht,
sondern der muss das wollen.
Das muss zu seinem Leben gehören.
Und diese Geschichte von
Work-Life-Balance,
die Frage hat sich bei mir nie gestellt.
Work was life und life was work.
Und dann gab es,
natürlich haben wir trotzdem
immer noch mal gefeiert,
ist ja klar.
Aber da einen Unterschied zu machen,
also wenn man eine Geschichte gemacht hat,
dann haben wir natürlich gefeiert
hinten nach und waren froh,
dass sie fertig waren,
dass es geklappt hat und sowas.
Zu sagen, das eine war jetzt die Work
und das andere war die Balance.
Auf die Idee wäre keiner von uns gekommen.
Ich glaube, wir haben eine Podcast-Folge
übrigens auch mit Sarah Weber aufgenommen,
die selbst lange in der Redaktionsleitung
bei LinkedIn war
und die hat aber auch sich
mit dem Thema beschäftigt,
eben nicht auszubrennen bei der Arbeit
und auch Grenzen zu setzen,
weil natürlich das,
was du vielleicht nicht hattest,
ist die dauerhafte Beschallung durch Handys
und 24-7-Erreichbarkeit.
Und ich muss immer sagen,
ich glaube heutzutage
Work-Life-Balance ist super wichtig,
weil wir im Zeitalter
der Digitalisierung eben leben
und du Grenzen ziehen musst,
was die Erreichbarkeit angeht,
weil das ist schon,
also stell dir vor,
du hättest so viel gearbeitet
und Dauerhefte hätte dich
noch irgendwer angeschrieben
und hier und da,
da wärst du durchgedreht,
da würdest du jetzt hier nicht so fit
mit 84 sitzen.
Deswegen habe ich zwar ein Handy,
das ist aber in 99,9 Prozent
der Fälle ausgeschaltet.
Ich bin auf keinem
der sogenannten sozialen Kanäle.
Es gibt da vielleicht auch gute Sachen,
aber soweit ich sie mal verfolge
auf meinem Rechner
oder einfach mal gucke,
was passiert denn da,
kann ich sagen,
so ein Bullshit.
Also die permanente Erreichbarkeit,
also ich sehe das
bei meinen eigenen Kindern,
die also auch mit diesen Dingern
permanent denken,
ich würde verrückt.
Ich sehe es,
also wie gesagt,
ich bin 33,
das heißt,
ich sehe das.
Andere Generation.
Ich würde es nicht so unterschreiben,
wie du,
dass da alles Bullshit ist,
aber ich glaube,
Medienkompetenz muss viel besser
in der Schule gelernt werden,
dass man auch den Umgang
mit sozialen Medien
einfach viel besser kann
und dass man das konsumiert,
was einen weiterbringt und in Maßen
und dann ist es nicht nur
reiner Bullshit,
aber dieses einfach konsumieren,
konsumieren über Stunden,
bin ich bei dir.
Ja, also ich meine,
ich frage dich einfach mal,
was soll die Schule
denn noch alles leisten?
Ja, aber vielleicht die ganze Zeit
nur auswendig lernen
und am Schluss alles vergessen.
Da kannst du vielleicht
Medienkompetenz mit reinbringen.
Die haben ja im Moment
hauptsächlich damit zu kämpfen,
dass also viele Kinder
gar nicht mal
die deutsche Sprache können
und dann müssen die
ihren Lehrplan,
wie immer der nun aussehen mag,
irgendwie durchpauken.
Dann fallen viele Stunden aus.
Dann ist dies und jenes.
Dann Krankheit und Urlaub
und was da drauf ist.
Also ich möchte im Moment
kein Lehrer sein.
Wir machen durch jemanden
einen Punkt hinter
und du hast ja gerade gesagt,
dass du hinter Social Media
zwar viel Bullshit siehst,
trotzdem habe ich,
man nennt es ja Community,
heute früh gesagt,
dass ich mit dir sprechen werde
und gefragt,
habt ihr eine Frage an Armin Maiwald
von der Sendung mit der Maus?
Und da kamen ein paar Fragen ein
und ich lese dir mal
ein, zwei spannende vor,
denn da ist nicht nur Bullshit,
kann ich dir sagen.
Also eine Frage ist,
ich liebe das Maus-Universum,
aber warum ist die Ente
gefühlt immer so ein bisschen
das dritte Rad am Wagen?
Die ist nicht das dritte Rad am Wagen,
sondern die Ente sorgt immer
für ein bisschen Chaos.
Und das heißt,
die ist manchmal eben
der Stichwortgeber
für lustige Situationen.
Sie ist nicht das dritte Rad am Wagen,
allerdings ist sie als letzte
erfunden worden.
Insofern ist sie natürlich die dritte.
Vielleicht noch,
das hast du wahrscheinlich
schon oft erzählt,
wie kam es zur Maus,
Elefant und Ente?
Random oder Story dahinter?
Also die Maus war eigentlich
eine Bilderbuchfigur
von einem Wölfe,
die Maus im Laden
und dann kriegte eine Grafikerin
den Auftrag dafür,
Bilder zu machen.
Und dann kam also
die erste Kartoffelmaus,
ich sag Kartoffelmaus,
man kann auch sagen,
sie war einfach und kindlich gezeichnet,
die hatte die Farben orange,
war aber mit der Maus,
wie Sie sie heute kennen,
überhaupt nicht zu vergleichen.
Und der Friedrich Streich
hat dann erst die Trickfilmmaus
daraus gemacht.
Also die erste Maus
war nur gezeichnet
und gab es nur flach.
Und nachdem die Maus
dann relativ erfolgreich war,
ist es ja wie im Leben,
alleine kannst du
eine begrenzte Art
von Spielen machen.
Und mit Zweit
spielt es sich besser.
Dann kam der Elefant dazu
und wo immer die Frage gestellt wird,
ist die Maus die Mutter
und der Elefant das Kind oder so,
das ist völliger Bullshit.
Allein schon durch die Verdrehung
der Körperverhältnisse.
Die Maus ist ja viel größer,
der Elefant ist viel kleiner.
Das geht auf einen Witz zurück,
der uralt ist.
Mäuschen und ein Elefant
gehen über eine Brücke
und die Maus sagt,
wir beide machen den Krach.
Das heißt,
die Umdrehung der Verhältnisse
von klein zu groß
und so ist der Elefant eben kleiner.
Und als Dritte
kam eben bewusst die Ente dazu,
die dann eben auch
manchmal eben Chaos stiften sollte
und so zum Stichwortgeber
für neue Lösungen war.
Das ist die kurze Version.
Die lange Version dauert zwei Jahre.
Du hast schon so viele Geschichten erzählt,
aber es ist echt krass,
wahrscheinlich sagen dir das viele,
wenn du Geschichten rausholst,
ich sitze dir hier so gegenüber,
es ist so entspannend.
Also es ist spannend
und entspannend zugleich.
Also man könnte sagen,
ja können wir noch stundenlang
so weitermachen.
Eine Frage kam hier noch rein bei mir,
falls ihr mich übrigens
auf Instagram fordern wollt.
Nadine unterstrich Haddad.
Du machst es nicht,
du hast ja kein Instagram,
aber vielleicht hört jemand zu.
Da habe ich die Frage gestellt.
Die Frage ist,
wie ist es eine Kinderserie,
die so einen Kunststatus hat,
zu moderieren?
Es ist bei jeder Geschichte,
die man anfängt, neu.
Also das ist so ähnlich
wie die Frage,
was ist deine Lieblingsgeschichte?
Und da kann ich nur sagen,
die nächste, die ich mache,
weil alle anderen sind Vergangenheit,
sind Historie,
an denen kann man nichts mehr ändern.
Die einen sind ein bisschen besser,
die anderen sind ein bisschen schlechter.
Manche hast du mit viel Herzblut gemacht,
andere hast du mit der linken Hand gemacht.
Daran kannst du nichts mehr verändern.
Also die wichtigste und die Geschichte,
die dir am meisten Spaß macht,
ist die nächste, die du machst.
Weil da bist du voll konzentriert drauf,
im Sinne von den drei Stichworten vom Anfang.
Bewusst, durchdacht, strategisch.
Bewusst ist jetzt ein neues Thema
und da freust du dich jetzt drauf,
da wieder unter Umständen
was Neues zu lernen
oder was Neues kennenzulernen oder so.
Für mich ist es halt Arbeit.
Wenn du den Schwimmer fragst,
ob Wasser nass ist,
sagt er, weiß ich gar nicht.
Kann schon sein.
Also es ist einfach normal für dich
und es macht aber Spaß,
sonst würdest du es ja heute nicht mehr machen.
So ist es, genau.
Wenn du irgendwann mal nicht mehr arbeitest,
geht es dann weiter?
Denke ich doch, ja.
Es gibt ja schon eine ganze Generation
von jungen Leuten, die nachfolgen.
Einen Teil haben wir selber ausgebildet,
einen Teil haben sie woanders gelernt.
Wir kommen langsam zu Ende.
Eine Frage habe ich aber noch,
die mich interessiert.
Also mich haben alle Fragen interessiert,
aber die habe ich mir hier aufgeschrieben.
Welche Sendung oder Kinderbuch
fandest du als Kind am coolsten?
Als ich Kind war, gab es keine Bücher.
Ich bin ja im Krieg groß geworden
und nach dem Krieg.
Und das erste Buch,
was ich irgendwie gelesen habe
und das aber nicht mir gehörte,
sondern was einer Schulfreundin gehörte,
die mit mir zufällig in die gleiche Klasse ging,
war Karl May, Durch die Wüste.
Das war das erste und einzige Buch,
was ich damals gelesen habe.
Und die hatte dann auch noch Winnetou.
Und dann haben wir über Winnetou nachgespielt,
auf dem Baum in ihrem Garten.
Aber das waren die einzigen Bücher.
Ansonsten, an Bücher bin ich
erst sehr viel später gekommen.
Aber heute bin ich
eine furchtbare Leseratte
und im Laufe eines Jahres
lese ich locker so
um die 100, 150 Bücher weg.
In jeder Folge unseres Podcasts
frage ich meinen Gesprächspartner
nach einer Art von Handlungsempfehlung.
Also wie man die Zukunft
ein bisschen verbessern kann,
aus deren Perspektive.
Was ist denn deine Handlungsempfehlung
oder dein Tipp,
wie jeder Einzelne
die Welt ein bisschen besser machen kann?
Also ich denke,
wenn man bewusst alles,
was man tut, überlegt.
Also ist diese Verpackung wichtig?
Soll ich die einfach wegschmeißen?
Kann ich die aufheben?
Kann man daraus noch irgendwas machen?
Also es gibt ja mittlerweile
die unglaublichsten Systeme,
wie man aus Kunststoffabfällen
wieder erdölartige Produkte machen kann.
Oder auch wieder neues Granulat oder so.
Also das Zeug einfach nur
irgendwie wegzuschmeißen
oder nicht zu recyceln.
Und das kann jeder tun.
Das kann mit dem
Treiben zum Mülleimer
jeden Morgen.
Kann das jeder entscheiden.
Wo gehört es hin?
Reparierst und tüftelst du selber viel?
Ja, also
um mal so zu sagen,
die ganzen Modelle,
die wir meistens in den Filmen haben,
ein Großteil davon
habe ich selber gebaut.
Also das heißt,
ich bin nicht ungeschickt.
Ich habe nicht zwei linke Hände.
Ich kann mit meinen Händen
auch schon was machen.
Und ja, insofern
ein Ding auseinanderschrauben
und wieder zusammenbauen,
das ist also kein großes Ding.
Ich meine, als ich Kind war,
dann später,
schon nach der Währungsreform
und man dann also schon
mal ein Auto
oder eine Eisenbahn
geschenkt bekam.
Alle Jungs, die ich kenne
oder kannte,
haben als erstes gemacht,
die Dinger auseinandergenommen
und wieder zusammengebaut.
Jedes Mal lief hinterher
eine Schraube übrig.
Aber du musst damit
das Ding auseinandergeben
und zusammen.
Heutzutage,
im Zeitalter der Knöpfchendrückerei,
tut es das nicht mehr.
Also bei uns gab es ja auch solche
Sachen wie Stabilbaukasten
oder sowas,
wo man also aus Blechteilen
oder sonst irgendwas
bauen konnte.
Das Einzige, was es heute noch gibt,
sind die Lego-Bausteine.
Also ich glaube,
dieses Frühjahr heute,
viel ist heute,
glaube ich,
verstehe ich oft,
wo man sagt,
oh man, das Frühjahr war alles besser.
Aber zum Beispiel,
was es heute gibt,
es gibt so Repair-Cafés.
Ich weiß nicht,
ob du davon schon mal gehört hast.
So Cafés,
wo man hingehen kann
mit seinen Sachen
und die repariert.
Und da sind immer
voll oft so Studenten
oder Studentinnen
irgendwie am Start
und die helfen,
die Sachen zu reparieren.
Und dann spendest du da einfach
ein bisschen.
Also so eine Sache gab es ja
früher nicht
und das ist super cool.
Das findest du bei einer App.
Dafür gab es früher
die Fachwerkstätten.
Dann gab es eben
die Radio-Werkstätten,
die dann auch noch reparierten.
Das ist ja heute nicht weg.
Genau.
Aber es gibt auch,
es gibt so eine Sache auch heute.
Man muss vielleicht
sich damit ein bisschen
mehr beschäftigen,
um das zu finden.
Aber es gibt es.
Auf jeden Fall vielen Dank
für das spannende Gespräch,
lieber Armin.
Die Zuhörer und Zuhörerinnen
können dich auch weiterhin
in der Sendung mit der Maus sehen
und auch hören
und dein ganzes Team
natürlich auch.
Die Sonderausstellung
Probiert, kapiert
könnt ihr noch bis zum
2. November 2025
in Euskirchen besuchen.
Das war die letzte Folge
unserer Staffel.
Falls ihr jetzt aber Lust
bekommen habt,
die anderen Folgen noch zu hören,
tut das auf jeden Fall.
Anfang Januar 2025
gibt es dann eine Sonderfolge,
die Studierende der FH Dortmund
produziert haben.
Es geht um
akustische Verschmutzung
und wie sich die Geräusche
in unserem Alltag
im Laufe der Zeit ändern
und verändern werden.
Macht's gut, ihr Lieben.
Tschüss!
Das war Fabrikfunk,
ein gemeinsamer Podcast
der LVR und LWL Industriemuseen,
moderiert von Nadine Haddad.
Sounds von Studierenden
der FH Dortmund Sound Design,
Redaktion Saskia Berghäuser,
Ellen Böhmler,
Sonja Faller
und Konrad Gutkowski.
