Sonderfolge: Wie klingt das Ruhrgebiet?

LWL-Museen für Industriekultur
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4 Videoaufrufe·08.01.2025
guten Tag mein Name ist Lukas und ich
studiere zurzeit Sounddesign an der FA
Dortmund in dieser sonderepisode der
podcastreihe fabrikfunk beschäftigen wir
uns mit dem Thema akustische
Verschmutzung im Ruhrgebiet damit ist
Art von Umgebungslärm gemeint die als
störend unerwünscht oder sogar
gesundheitsschädlich empfunden wird wir
werden einen Blick in die Vergangenheit
Gegenwart und Zukunft der
Klanglandschaft Ruhrgebiet werfen und
uns mit der Entwicklung der akustischen
Verschmutzung
beschäftigen wenn man Menschen fragt was
sie mit dem Ruhrgebiet verbinden dann
bekommt man meistens Antworten wie
Zechen Bergwerk Fußball an
Kohle aber fangen wir erstmal ganz von
vorne an bevor das Ruhgebiet vom
Kohlebergbau eingenommen wurde sah es h
nämlich ein wenig anders aus Professor
Dr Rene tribbel ist Dozentin für
Städtebau Bauleitplanung und
stadtgestaltungsprozesse an der TU
Dortmund sie hat ein gutes Verständnis
dafür wie es sich hier vor der
Industrialisierung angehört haben könnte
na ich schätze mal dass es eher sehr im
Sinne von sehr ländlich oder buerlich
klungen haben müsste dort wo dann
Menschen zusammenkommen und Handel
betrieben wird war sicherlich ein
wegesreiben man hat viele Stimmen gehört
bestimmt auch so durcheinander
irgendwie für viele deutsche Städte und
Orte ist eigentlich so das kichtom
Leuten ja eigentlich so ein ganz
wesentlicher klang es gab ja immer diese
kleinen Orte und Dörfer sozusagen wo
auch immer natürlich der Mittelpunkt die
Kirche ist also das nehme ich stark an
dass man das viel gehört
hat und sonst tatsächlich eher so
landwirtschaftliche Geräusche die dann
auch natürlich noch nicht
monorisiert
waren das stellelle ich mir schon so vor
und dann wieder eher so ruhiger
werdenend Landschaft lange Zeit
[Musik]
eher von Bauernschaften geprägt war das
Leben hier ziemlich ruhig und es dauert
noch einige Jahre bis sich dies ändern
würde
während die Kirchglocken auch heute noch
in fast jeder Stadt zu hören sind und
somit seit mehreren hundert Jahren einen
Teil unserer akustischen Umgebung
darstellen würde man die meisten Dinge
die Frau Dr tribbel eben erwähnte heute
so nicht mehr mit dem Ruhrgebiet
verbinden
Ende des 19 Jahrhunderts ist es dann
soweit der Kohlenbergbau erlebt einen
massiven Aufschwung im Ruhrgebiet
zahlreiche neue Zechen werden eröffnet
und Arbeitskräfte aus ganz Europa zieht
es ins
Revier dies führt zu einem raschen
Bevölkerungswachstum und einer schnell
steigenden
Urbanisierung für die Zugezogenen
Arbeiter werden Siedlungen errichtet
viele davon befinden sich in
unmittelbarer Nähe zu riesigen Zechen
und
Industrieanlagen Essen war das ja dann
so dass die gruppwerke waren größer als
die Innenstadt also als die Altstadt so
von der Fläche her so ich glaube schon
dass es eine immense lermemission waren
und auch stahhausen das ist auch direkt
neben also mehreren großen
Industriearealen gebaut und wirklich
fast wie eingekesselt also gehen eine
Straße runter am Ende ist die bergsmauer
das hört sich für mich so an als ob es D
ziemlich laut gewesen se muss genau das
heißt ich glaube schon dass man gerade
in diesen Siedlungen die auch dann sehr
nah an den Zechen und so gebaut worden
sind gerade für die Arbeiter und
Arbeiterinnen dass das da doch auch sehr
laut war und wenn dann immer diese
Wolken da so hochgehen das muss ja auch
ein Geräusch gemacht haben ich denke das
dass das auch ein sehr pregendes
Geräusch gewesen sein muss da Professor
tribbel nicht zur Zeit der Zechen im
Ruhrgebiet aufgewachsen ist stellt sich
euch sicher die Frage wie sich das Leben
denn hier nun wirklich angehört hat
grundbrummen so eine Grundlautstärke
war das war eigentlich
immer Sozialwissenschaftler Stefan Goch
wuchs in den 60er Jahren im Ruhgebiet
auf und erinnert sich noch gut an die
Geräusche seiner
[Musik]
Kindheit aber unspezifisch würde ich
sagen die Kohlewagen oder erzwagen die
da immer durch die Gegend
fuhren das Quietschen von Eisenbahnwagen
[Musik]
wie so viele andere sucht auch gochs
Vater Arbeit im
Ruhrgebiet mein Vater hat wie sich das
so gehörte Arbeit im rohrgebiet gekriegt
und ist dann nach gersenkirchen Horst
gezogen das waren erstaunlicherweise
noch Zeiten wo man auch eine Wohnung nur
kriegte wenn man in der Industrie
arbeitet das Leben der Menschen war also
fest an die Industrie gebunden und
beeinflusst so auch stark isch Umfeld
also mein Vater ist zuerst zu Fuß zur
Arbeit
gegangen dann mit dem
Fahrrad und irgendwann hatten wir dann
ein
Auto das heißt es war auch z.B so dass
es gar nicht den Verkehr gab also wir
haben ja auch auf Straße Fußball
gespielt ne
also das wäre ja heute gar nicht mehr
denkbar also selbst in irgend
irgendeiner Zechensiedlung wäre das
nicht mehr denkbar eigentlich ne also
zumindest genügend Autos am Rand wo man
nicht gegenfühen durfte auch Susanne
wächst im Ruhgebiet auf allerdings ca 20
Jahre später bei einem Spaziergang durch
den Westfalenpark in Dortmund erzählt
sie uns welche Geräusche aus ihrer
Kindheit in Erinnerung geblieben sind
also ich weiß wenn wir in Hörde waren da
war Hösch halt schon sehr nah da hat man
dann oft auch dieses Schlagen auf Stahl
sage ich mal wahrscheinlich war das was
anderes aber dieses ein tierisch lautes
Geräusch dann ging immer der Ofen an
dann
und dann war der Himmel ganz
rot ich habe früher drüben im
kreuzfirtel gewohnt da wurd die U-Bahn
gebaut früher vor die Straßenbahn ja auf
der Lindemannstraße und die haben den
Tunnel direkt unter unserem Haus auch
gebaut und dann dieses Fiepen das war in
der ganzen Luft man konnte gar nicht
orten wo kommt dieses Fiepen
her die Entwicklung im öffentlichen
Verkehr scheint sich also auch stark auf
Susannes Kindheit in den 80ern
ausgewirkt zu
haben kinderlärben also ich habe jeden
Tag auf der Straße gespielt ich wollte
immer raus also immer immer alle wollten
immer raus und die ganzen Kinder aus der
Straße haben draußen gespielt und das
war laut und dann war das früher auch so
dass so eine alte Oma aus dem Fenster
gerufen hat jetzt seid doch mal ruhig da
unten oder geht sofort von der Wiese
runter also es war schon ganz viel Leben
in der Straße
[Musik]
fassen wir einmal zusammen das Ruhgebiet
hat in den letzten Jahrhunderten einen
immensen akustischen Wandel hinter sich
zunächst geprägt von idyllischen
landwirtschaftlichen Geräuschen wandelt
sich die Region zu einer industriellen
Hochburg dessen Umgebungslärm sich durch
den Alltag aller Bewohner zieht dabei
scheint vor allem die Entwicklung des
Verkehrs in den letzten Jahrzehnten eine
wichtige Rolle zu spielen
[Musik]
hallo ja ja ich bin jetzt gerade in der
Gegenwart angekommen okay bis gleich
was wir hier hören ist laut hasqwana
urban greenspace Index die größte
Grünfläche der viergrünsten Stadt der
Welt das ist dann heute die B1 die ja
nun in der Mitte auch immer noch ein
Grünstreifen hat
grünzügel heißt das die quer durchs
rohgebiet gehen als sozusagen grüne
Bender das rohgebiet wird grüne
Hauptstadt Europas also das finde ich
tatsächlich auch ein bisschen
irritierend
63,3% Grünfläche wenn ich persönlich an
das Wort Grünfläche denke assoziere ich
auf klanglicher Ebene damit er sowas
[Musik]
sowas
sowas oder auch
sowas und nicht unbedingt
hey ich bin cyil und studiere
Sounddesign an der FH Dortmund
aufgewachsen bin ich auch hier also in
Dortmund und habe bereits in Vororten
sowie in der tiefsten Innenstadt gewohnt
doch wie klingt eine der grünsten Städte
der Welt eigentlich ich persönlich
verbinde mit Dortmund eine eher belebte
Klangkulisse viele Menschen viel Verkehr
Tag und Nacht ein gewisses Grundrauschen
ist nonstop vorhanden
ze
nicht
Hallo
Westfalenpark
Umsteigemöglichkeit zur Stadtbahnlinie
u49 in Richtung Ken und diese Stimme die
wir hier gerade gehört haben das ist
tzer Hase die wahrscheinlich bekannteste
Stimme der
Stadt Dortmund hauptbahnung kampfstraße
Stadtgarten Theater Dortmund
Stadthaus an den oberirdischen
Haltestellen hält die Stadtbahn nur nach
Betätigung der haltewunschtaste wo wir
gerade bei bekannt sind der BVB und
generell Fußball sind natürlich
klassische Assoziation mit Dortmund das
wirkt sich natürlich auch an Spieltagen
auf die Klangkulisse aus
die Fußballkultur wenn man sich das
anguckt wo denn also vielleicht nicht
bis ganz an die Gegenwart da ist es ja
immer Bayern München und so aber
sozusagen sehr sehr viele der Pokal sind
ins rohgebiet gegangen und das
rohrgebiet und auch nordrin westfahen
insgesamt ist eigentlich die Region wo
die meisten sozusagen auch an dem
Bundesliga Wochenende ins Stadion gehen
und das ist natürlich sozusagen auch mit
dem üblichen Krach oder od mit dem
üblichen feiern verbunden ja ist
natürlich super lustig ne also die
Gesänge natürlich auch das krölen also
das hat man jetzt gut wahrnehmen können
aber könnte tatsächlich auch mal
beobachten wie wenn die U-Bahn einfährt
und alles im Stadion wollen dann
natürlich dann auch die herbeigeklatscht
wird also das habe ich jetzt noch nicht
gesehen dass man für die U-Bahn klatscht
wenn die einfah und wenn man da mal
lustigerweise reinkommt ist das schon
sehr spezifisch ich weiß nicht wo sonst
auch noch die Orte sind wo Menschen
ausgelassen laut sind
[Musik]
aber dieses Klischee welches man mit dem
Ruhrgebiet
verbindet Kohle Stahl und Bier das ist
ja heute nicht mehr wirklich so außer
das mit dem Bier das hört man durch die
hohe Dichte an Kiosken hier eigentlich
überall zschen die Kneipenkultur die
gerade im rohgebiet ja mal relativ stark
war gibt es nicht mehr ne also sozusagen
die Lautstärke einer normalen steite wo
ein paar Leute an der Theke stehen ein
paar Knobelbecher rummachen eine
kegelgemeinschaft irgendwie aus dem
Keller hochkommt und auch noch mal ein
Schnitzel ist oder eine körewurst das
gibt's ja zunehmend weniger
und wo diese kommunikationsorte
entstehen sollen das weiß ich nicht so
genau aber wir werden sie für eine
gesellschaftliche Entwicklung
brauchen komm nun mal wieder auf den
Verkehr zurück und erinnern uns an das
grundbrumm von dem Dr Stefan Goch
gesprochen hat ich weiß nicht ob das
grundbrum nicht ersetzt worden ist durch
Verkehr ne also dass das damit sozusagen
eine gewisse Lautstärke erzeugt worden
ist ich weiß gar nicht wie die B1 vorher
aussah aber das ist heute eine
dreispurige Straße wo auch nicht immer
50 war dieses autora Rauschen ist glaube
ich gerade in Dortmund sehr ständiges
Geräusch was man immer hat so ne und
natürlich dann auch diejenigen die da
sehr schnell fahren und die so das das
finde ich doch immer wieder erstaunlich
das hört man glaube ich wirklich nur am
Ringen Dortmund istes ganz Rasen finde
ich aber auch teilweise wirklich fast
belustig schon dass man sich so eine
Rennstrecke in der Stadt hält das
Umweltbundesamt hat einen Leitfaden zum
Thema herausgegeben in dem behandelt
wird dass durch Verkehr ausgelöster
tieffrequenter Schall unter 90 Herz von
Menschen unterbewusst als bedrohlich
wahrgenommen wird und unter einer
Frequenz von 20 Herz bei Menschen die
Amygdala das Angstzentrum im Gehirn
reizen kann ist man diesen Frequenzen
über längere Zeit ausgesetzt kann es zu
Schlafstörung Ängsten Depression
Gleichgewichtsstörung sowie Tinitus
kommen um diesmal akustisch darzustellen
hören wir hier erst einmal normalen
[Musik]
Verkehr dies sind die Frequenzen unter
90 Hz
und das sind die Frequenzen unter 20
Herz ihr hört nichts ich auch nicht
wirklich das liegt das nicht an euren
Kopfhörern oder Boxen denn niemand nimmt
diese Frequenzen wirklich wahr
Infraschall nennt man das
Lärmschutzmaßnahmen gegen Geräusche in
diesem Frequenzbereich gibt es
nicht nach dem ganzen Krach möchte ich
euch gerne zur Entspannung zu dem meiner
Meinung nach schönsten Park in Dortmund
führen dem rombergpk ein 65 Hektar
großer Park mit einem idylischen See in
der Mitte einem botanischen Garten und
Europas größter künstlicher Heide und
mlandschaft hier kann man im Sommer
richtig gut entspannen
[Musik]
man kann es ja von Touristen gar nicht
mehr hören mein Gott ist das Grün hier
na ja wäre natürlich auch schön wenn es
auch grün klingen würde doch wie lässt
sich das Umsetzen vielleicht sollten wir
dafür in die Zukunft schauen
[Applaus]
[Musik]
[Musik]
Z in der
Zukunft mein Name ist
sounddesignstudent an der Fachhochschule
Dortmund mich beschäftigt Neis pollution
zu deutsch akustischer Verschmutzung
seit ca einem Jahr ganz einfach aus dem
Grund weil ich mich persönlich davon im
Alltag belästigt fühle und merke wie
wenig Gedanken darin investiert werden
unsere Welt auf akustischer Ebene
erträglicher zu gestalten es macht den
Anschein dass sichtbares oft einen
höheren Stellenwert als hörbares hat
mehrmals die Woche bin ich morgens im
hchpark in der Dortmunder Nordstadt um
vor der Uni noch ein wenig Sport zu
treiben und zu entspannen dabei bemerke
ich oft Gartenarbeiter die den Park auf
visueller Ebene säubern und pflegen doch
gleichzeitig mit immens lauten
rasenmärern und laubbläern akustisch
verschmutzen das muss doch irgendwie
auch leiser gehen denke ich mir oft doch
setzen wir vielleicht an einer anderen
Stelle an an einer Stelle die womöglich
ausnahmslos alle betrifft die täglich
ihr Zuh Hause verlassen um von A nach B
zu
gelangen also das rohgebiet hat ein ganz
wesentliches Problem überhaupt in der
Verkehrspolitik das behauptet Professor
Stefan Goch dies ganze öffentliche
Verkehrssystem hat ganz viele Menge wir
haben hier auf unug ein wenig
Luftverlust funktioniert irgendwie in
der Abstimmung
her recht
schwierig aus aktuellen Anlass müssen
wir mal wieder darauf hinweisen dass das
Rauchen in den Zügen es gibt drei
unterschiedliche schienenbreiten im
rohrgebiet leider nicht gestattet ist
das ist alles nicht so richtig
kompatibel das funktioniert mit der
Deutschen Bahn nicht richtig und so eh
nicht so wie beim Fahrrad das wird sich
einfach ändern müssen mit Rücksprache
der Verkehrsleitung sollen wir hier
unseren Zug Räumen das heißt da wird
hoffentlich der Lärm abnehmen ein
genauen Zeitpunkt kann ich ihn der Zeit
leider noch nicht nennen weil wir auch
einfach den Individualverkehr
zurückfahren müssen bitte haben Sie so
Geduld vielen
Dank den Individualverkehr zurückfahren
während die Bahn unverlässlich ist das
klingt schwierig aber gibt es da
vielleicht noch eine andere
Stellschraube ich mache inzwischen einen
Großteil der Prüfung Person da fah ich
gar nicht mehr durch die Gegend also ich
mache jetzt zwei offage ich könnte aber
drei machen das heißt ich fahre auch
viel weniger okay von zu Hause zu
arbeiten ist für manche von uns möglich
für andere jedoch schlecht weg nicht wie
wä es wenn wir die Fahrzeuge ändern
Elektroautos in der Zukunft sollen wir
alle damit fahren ist das die Lösung die
wir suchen also ich finde das so eine
große Chance ja sein
könnte ist tatsächlich das E-Mobilität
ja wesentlich leiser ist Professorin
Rene trel ist überzeugt aber laut einem
Online-Artikel der Deutschen
Gesellschaft für Akustik sei das
lärmminderungspotenzial von Elektroautos
limitiert bei Geschwindigkeiten von 30
km/h und langsamer sei eine
pegelreduktion von 4 dB im
Dauerschallpegel erreichbar doch auch
wenn auf den Straßen ausschließlich
Elektroautos fahren würden wäre bei
Geschwindigkeiten von 50 km/h schon nur
noch eine Lärmminderung von ca 1 dB zu
erwarten außerdem ist noch zu beachten
dass Elektrofahrzeuge laut EU-Verordnung
gewisse Warnsignale von sich geben
müssen dazu steht im Artikel der
Deutschen Gesellschaft für Akustik dass
blinden und sehbehinderten Verbände eine
Gefahr darin sehen dass Elektroautos
akustisch zu spät wahrgenommen werden
und somit das Unfallrisiko steigen
könnte okay jetzt haben wir bei ein paar
Sachen gesprochen die uns in der
Gegenwart stören und über limitation von
Lösungsansätzen bis jetzt gibt das noch
keinen rosigen ausblück in die Zukunft
also lass uns doch mal darüber sprechen
was wir denn gerne in der Zukunft hören
möchten ich hoffe immer so ein bisschen
dass damit auch wier so mehr Bäume und
Natur in den Sinne zurüommt dass man
eben auch kann man sich jetzt gerade
glau ich nicht vorstellen wenn man durch
die Stadt geht dass man an so einer
Straße auch auf mal vogelzwitern hört
das kommt glaube ich gerade wenig vor
muss ich ehrlich sagen wenn man nicht
gerade in dem Park ist ne Männertour und
Vogelgeräusche außerhalb von Parks finde
ich super da bin ich sofort dabei hier
ist ein Vorschlag außerdem eine Spieler
wie der Verkehr in Zukunft klingen
könnte
[Musik]
[Musik]
[Musik]
[Musik]
okay zugegeben das klingt ein wenig wie
aus einem Science Fiction Film
ausgeschlossen ist solch eine
Klanglandschaft trotzdem nicht aber
schauen wir doch mal was wir heutzutage
mit relativ simplen mölen schon
erreichen können stellt euch eine
Schnellstraße vor der designkampus der
FH wo ich studiere steht direkt neben
der zuvor von cill erwähnten B1 zur
Erinnerung die hört sich ungefähr so
an nun stellt euch vor man baut da eine
lernschüzant hin
platziert ein paar mehr
Bäume einen
Wasserbrunnen und vielleicht noch eine
musikalische Klanginstallation
[Musik]
wir hoffen wir konnten euch einen
Einblick in die Klanglandschaft des
ruhgebiets geben und auch generell für
das Thema Klanglandschaften und neest
pollution sensibilisieren diese Episode
ist Teil der podcastreihe Fabrik Funk
der Landschaftsverbände LWL und LVR in
Kooperation mit der Fachhochschule
Dortmund seminarteilnehmende waren
Bastian Power Lukas Pach CIL buchat und
aren koderlak die Produktion lief unter
der Leitung von Professor Jörg Lensing
[Musik]
