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Ein Schneider und seine drei Söhne leben mit einer Ziege zusammen, die sie mit ihrer Milch ernährt, wozu sie täglich auf die Weide gehen muss, wo sie die besten Kräuter fressen darf. Als der Älteste sie schön geweidet hat und fragt, ob sie satt sei, antwortet die Ziege: „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt: mäh, mäh!“ Als aber der Vater zu Hause die Ziege fragte, antwortete sie mit einer Lüge: „Wovon soll ich satt sein? Ich bin nur über kleine Gräben gesprungen und habe kein einziges Blatt gefunden: mäh! mäh!“. Der Vater durchschaut den Betrug der Ziege nicht und jagt den Ältesten im Zorn mit der Elle aus dem Haus. Den beiden anderen Söhnen ergeht es in den folgenden Tagen ebenso. Als der Vater dann selbst die Ziege ausführt und sie draußen so und zu Hause so antwortet, erkennt er, dass er seinen Söhnen Unrecht getan hat, schert der Ziege den Kopf und jagt sie mit der Peitsche fort.
Wie die Geschichte weitergeht und ob sich der Vater und die drei Söhne wieder vertragen, erfahrt ihr in diesem Video!
Copyright:
Die Bilder von Herbert Leupin durften wir dank freundlicher Genehmigung verwenden. Unser Dank geht an:
– Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte (sbs)
– Nord Süd Verlag
Musik: Johann Sebastian Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Buch I, BWV 846-869 - Fuge Nr. 3 in Cis-Dur gespielt von Kimiko Ishizaka. Das Stück steht unter der Creative Commons Lizenz PDM 1.0 und wurde auf Musopen.org zur freien Verwendung zur Verfügung gestellt.
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