DEFTIGER SAUERKRAUTAUFLAUF - mit Kartoffeln, Wurst & Käse überbacken!

Esslust
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1 Videoaufrufe·06.10.2026
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Hallo liebe Hungrige, so oder zumindest so ähnlich hat meine Oma früher den Sauerkrautauflauf
gemacht.
Gab es doch schon eher öfter mal, weil die Zutaten eigentlich immer da waren und man
auch noch ein bisschen variieren kann.
Der ist lecker und wir machen den heute mal und dafür brauchen wir die entscheidenden
Grundzutaten, nämlich Kartoffeln und zwar Pellkartoffeln, am besten vom Vortag, muss
aber nicht sein.
Und natürlich Sauerkraut und geriebenen Käse und jetzt kommt der variable Teil, ich verwende
Jagdwurst.
Ihr könntet aber genauso gut Knacker- oder Bockwurstscheiben nehmen oder Bratenreste
vom Vortag, also hier gibt es Gestaltungsmöglichkeiten.
Wir brauchen weiterhin ein Ei, Butter, diese aber nur zum Fetten der Form, Angewürzen,
Pfeffer, Salz und ein bisschen Muskatnuss, außerdem Milch, Creme fraiche, Senf, meiner
ist mittelscharf, zum Garnieren einige Stiele frischen Schnittlauch und außerdem noch Kümmel,
entweder ganz oder gemahlen.
Zuerst geben wir mal ein Sieb auf eine Schüssel, schütten das Sauerkraut hinein und lassen
es dort gründlich abtropfen.
Die Kartoffeln werden geschält und dann in Scheiben geschnitten und die Wurst schneiden
wir grob in mundgerechte Stücke.
Und damit kann es eigentlich schon losgehen mit dem Einschichten, ich zeige euch kurz
mal die eine Variante, im kleinen Format, eine Schicht Kartoffeln auf den Boden legen,
dann mit Pfeffer und Salz würzen, darauf kommt eine Schicht Sauerkraut und anschließend
wird die gesamte Wurst darüber verteilt, dem folgt nun wieder eine Schicht Sauerkraut
und danach ganz oben wieder Kartoffeln, die dann auch wieder mit Pfeffer und Salz gewürzt
werden.
Ihr könnt das so machen, ich bevorzuge allerdings eine andere Variante und dafür geben wir
in eine große Schüssel die Kartoffelscheiben, schütten dann das abgetropfte Sauerkraut
mit hinein, wir geben die Wurststücke dazu und würzen dann kräftig mit Pfeffer und
auch mit Salz, nichts zu knapp.
Anschließend alles gründlich miteinander vermengen, macht sich wohl am besten mit dem
Salatbesteck.
Ja und das war es fast schon an Vorbereitung, fehlt aber noch die Soße und dafür schütten
wir in eine Schüssel zu creme fraiche die Milch, wir geben unseren Senf dazu, schlagen
das Ei hinein und dann würzen wir wieder kräftig mit Pfeffer, auch mit Salz, wir ergänzen
mit Muskatnuss, am besten natürlich frisch gerieben und geben nur noch Kümmel mit dazu,
ich habe mich dann doch für den gemahlenen entschieden.
Anschließend alles wirklich gründlich miteinander verrühren, macht sich wohl am besten mit
dem Schneebesen.
So nun brauchen wir die Form, wie ihr sehen könnt, ordentlich gebuttert und da hinein
wird nun alles, was wir gerade in der Schüssel vermengt haben, eingefüllt, von allen Beginnen
schon ein bisschen gleichmäßig verteilen und wenn dann alles drin ist, noch ein bisschen
besser verteilen und glätten und darüber verteilen wir nun flächendeckend über die
Oberseite die vorbereitete Soße.
Also so, dass wo alles was abbekommt, fehlt lediglich noch der Käse und mit diesem bestreuen
wir nun die Oberseite, auch hier nicht knausrig sein und das war es auch schon, ab damit in
den Ofen und hier wird nun in Abhängigkeit davon, in welcher Farbe ihr den Käse haben
möchtet, für 25 bis 35 Minuten gebacken, bei mir waren es am Ende 30.
Die Zwischenzeit nutzen wir, um schnell noch den Schnittlauch in feine Röllchen zu schneiden
und wenn wir unseren Auflauf dann rausnehmen, sieht das so lecker aus, duftet wunderbar
und brutzelt noch ein bisschen vor sich hin, zum servieren, streut von den Schnittlauchröllchen
darüber und dann genießt diesen wirklich köstlichen Auflauf mit Sauerkraut.
Wie gesagt, ich kenne ihn seit Kindertagen und mag ihn heute noch genauso gern, ich hoffe
euch geht es genauso, ich wünsche euch viel Spaß bei der Zubereitung und dann recht guten
Appetit.
Falls es bei euch aber doch lieber Pasta geben soll und als Dessert vielleicht ein Stück
Pflaumenkuchen, dann schaut euch doch diese Videos an.
Bis zum nächsten Mal, tschüss, bye, bye.
Untertitel von Stephanie Geiges
