es ist ein wichtiger Moment meiner Reise von Deutschland nach Singapur. Mein Visum läuft ab, nach Kurdistan kann ich nicht, da mein Visum dort abgelehnt wurde. Ich sehe mir Mardin an und treffe eine wichtige Entscheidung!
Beim Kauf der Produkte entstehen für Dich keinerlei Mehrkosten! Sogar, wenn Du nach dem Klick auf einen Produktlink ein anderes bestellst fließt eine Provision in meine Reisekasse.
Um auf meiner Reise stets mobil zu bleiben, werde ich durch ESIMATIC unterstützt - schnelles Internet entlang meiner Route, dank einer einfach einzurichtenden Esim.
Außerdem bin ich bei DR. Walter in den besten Händen. Meiner Meinung nach die uneingeschränkt fairste und beste private Krankenversicherung für Langzeitreisende
Ich bin Robert und seit März 2025 vollzeit als Vagabund unterwegs von Leipzig nach Singapur. Lange Zeit zu Fuß, mittlerweile auch mit dem Bus, mit dem Zug oder per Anhalter. Mehr als 18.000km trennen mich von meinem Ziel. Mehr als 20 Länder werde ich durchreisen.
💚 R.
KI-generiert·Kann Fehler enthalten
Im letzten Video war zu sehen, wie ich von Antepp nach Mardin gelangt bin.
Ein weiterer großer Meilenstein auf meinem Weg nach Singapur.
Mehr als 260 Tage liegen inzwischen hinter mir und ich habe mehr erlebt, als ich mir jemals erträumt habe.
Es ist eine ereignisreiche und dynamische Zeit für mich,
und noch nie war ich so lange unterwegs außerhalb Deutschlands ohne feste Basis.
In diesem Video teile ich einige Gedanken mit dir und treffe eine wichtige Entscheidung.
Ich bin jetzt seit vier Tagen in diesem Mardin, in Mesopotamien.
Ich bin auf einem kleinen Caravan-Stellplatz und habe eine gute Kalkulation gehabt hinsichtlich dem Kontakteknüpfen.
Das ist doch eigentlich eine ganz nette Einstellung hier.
Ich habe mir gedacht, wenn ich irgendwo Leute treffe, Muttersprachler oder so,
dann am ehesten auf solchen Stellplätzen und bin daher dann nicht ins Hotel, sondern eben dorthin.
Ja, ziemlich nice.
Thüringer getroffen, NRWler getroffen aus der Nähe von Oldenburg, Schweizer getroffen,
Badener getroffen, Leipziger getroffen, Grüße gehen raus.
Ja, ein bisschen Problem mit meinem Irak-Visum momentan.
Wurde abgelehnt, habe da vermutlich ein bisschen falsche Sachen ausgefüllt oder was Falsches angegeben.
Ich hätte es direkt wahrscheinlich bei der irakischen Visumseite beantragen sollen und nicht bei der kurdischen,
weil Mosul nicht mit dem kurdischen Visum zu bereisen geht, sondern nur mit dem von Federal Iraq.
Wusste ich nicht.
Naja, jetzt hänge ich hier so ein bisschen fest.
Mein Visum läuft für die Türkei übermorgen aus.
Ich habe also jetzt die Möglichkeit direkt zum Irak reinzufahren, also zur Grenze nach Zacho über Sipoli.
Versuchen hier auszuchecken, gar kein Problem.
Dann drüben einzuchecken mit der Option, geht nicht, weil kein Visum, Digga.
Einmal hin oder her, bis ja auch nichts besseres als alle anderen.
Und dann das Problem zu haben, eventuell nicht wieder zurück einchecken zu können in die Türkei,
weil ja eben hier mein Visum auch voll ist.
Also ich glaube nicht, dass ich zwischen zwei Ländern feststecken würde.
Aber es ist jetzt auch nicht ausgeschlossen, dass ich dann ein Problem habe.
Jetzt habe ich ein paar Kontakte bekommen und angeknüpft oder angezapft und warte darauf,
dass mein Visum im Irak prozessiert wird, verarbeitet wird, weitergeleitet wird,
wie auch immer und genehmigt wird, sodass ich weiter kann.
Das ist es.
Es beschäftigt mich ein bisschen.
Deshalb hoffe ich schon, dass sich das Thema mit dem Irak jetzt noch klärt.
Deshalb ist es die Tage ein bisschen ruhiger gewesen, auch auf den anderen Kanälen.
Ich habe jetzt nicht so viele Reels zuletzt hochgeladen.
Mich das dann doch ein bisschen beschäftigt hat, die Frage, was machst du, was machst du richtig,
was machst du falsch, wie machst du weiter und so.
Da habe ich einfach die Gelegenheit genutzt und die Gesellschaft ausgekostet.
Mit frischem Kaffee jeden Morgen, leckerem Essen jeden Tag, gemeinschaftliches Essen und Trinken.
Mit den Kids gespielt, die hier so mit sind.
Oder die halt dann anhänglich sind zu diesen Paaren, die auch alle meinem Alter waren.
Also es war einfach ganz entspannt.
Mit vielen Anknüpfungspunkten so.
Das ist so der Status Quo.
Dann darf ich gestehen und mir auch eingestehen und mit euch teilen,
dass ich mich momentan sehr, sehr satt fühle für meine Reise.
Ich bin jetzt drei Monate also hier in der Türkei und ich freue mich aufs Nächste, würde ich sagen.
Ich bin durch Antep durch, habe mir da nichts angeschaut, habe nur gegessen und bin weiter.
Ich bin den Ufer durch, habe mir nichts angeschaut und bin weiter.
Ich habe mich jetzt hier nach vier Tagen durchgerungen, mal mir Mardin abends noch anzuschauen,
noch was zu essen und hier so ein bisschen Sonnenuntergang zu gucken.
Im Hintergrund könnt ihr es ja sehen.
Aber ich mache es auch eigentlich eher nur, damit ich es gemacht habe, weil ich einmal hier bin.
Ich habe in Bulgarien damals entschieden, das hatte ich glaube ich irgendwo auch in dem Video erzählt,
dass ich mit dem reinen Schierenlaufen durch bin und mehr erleben möchte und mehr sehen will.
Was ich seitdem auch sehr intensiv gemacht habe.
Also erinnert euch an die Videos aus Kapadokien, erinnert euch an die Videos aus Damaskus,
erinnert euch an das ganze Antalya-Gedöns, Istanbul und so, zwischen Istanbul und Kapadokien.
Ich habe ja nur mitgenommen, was halt ging und mir Städte angeschaut, wo es halt ging.
Dies und das.
Ja und jetzt bin ich einfach irgendwie voll mit so vielen Eindrücken und so vielen Erlebnissen und so was
und Erfahrungen und bin auch einfach schier begeistert.
Und viel Platz ist jetzt gerade nicht mehr in meinem Kopf und in meinem Bauch für Neues,
weshalb ich diese Winterpause auch einfach brauche für ein paar Tage und Wochen.
Ich gebe es ja zu, weil ich also nicht Gefahr laufen möchte, Dinge links und rechts des Weges zu verpassen,
nur weil ich halt einfach momentan gesättigt bin.
Ich merke aber auch, dass ich, wenn ich die Gedanken zulasse nach Deutschland zurück zu fliegen,
temporär, warum auch immer und irgendwie wieder Kraft zu tanken,
ich Schiss habe, dass ich dann nach sehr sehr kurzer Zeit in Deutschland wieder feststelle,
fuck, du gehörst hier nicht her und du bist mit der Reise halt gedanklich noch nicht fertig.
Also das weiß ich ja.
Deshalb habe ich einfach Angst, dass mir Deck auf den Kopf fallen würde,
wenn ich jetzt eine Woche dort bin oder zwei oder drei oder vier.
Und ich also auch unglücklich bin.
Deshalb ist es jetzt gerade so eine Durststrecke im Sinne von,
ich bin durstig nach meiner Neugier und auch durstig nach, ich will wieder Kilometer schrubben.
Worauf ich grundsätzlich mehr Bock habe.
Also ich habe mehr Bock einfach nur stumpf zu laufen, so wie am Anfang.
Das Problem ist aber, überall da wo ich jetzt hingehe,
ist es halt extrem interessant zu sein und sich Dinge anzuschauen.
Anders als vielleicht in Mitteleuropa.
Der ganze Weg ab Prag oder sowas bis nach Istanbul war schon cool.
Da gab es auch mega interessante Sachen und Städte.
Insgesamt ist es aber doch ein sehr vertrauter Kultur und geografischer Kreis sozusagen,
was jetzt nicht viel neu ist.
Bark.
Bis dato.
Aber hier ist halt alles neu.
Der Orient ist halt komplett neu.
Also sowohl kulinarisch, als auch kulturell, als auch gesellschaftlich etc.
Und das wäre halt schade, wenn ich hier durchlaufe und einfach nichts davon mitbekomme,
weil ich halt satt bin.
Deshalb bin ich so ein bisschen am struggeln, nicht ganz genau weiß vor und zurück.
Und ich unterstelle mir einfach, dass es jetzt nötig ist den Tapetenwechsel zu vollziehen.
Und entweder Option A, nach Europa für ein paar Tage, quasi in den Urlaub,
etwas frühzeitig oder zu einem geplanten Zeitpunkt.
Oder quasi einfach ins nächste Land, in die nächste neue Kultur wieder rein,
sodass meine Synapsen wieder aufgehen, wie so Krokusse.
Und ich wieder Lust spüre, Neues zu entdecken.
Es kann einfach sein, weil ich drei Monate hier bin.
Ich habe es eben gesagt, ich bin gefühlt mit der Türkei momentan einfach durch.
Und freue mich aber auch jetzt schon, wenn ich dann endlich wieder zurück sein kann irgendwann.
Ja, da gibt es noch einiges zu entdecken hier in diesem Land.
Das so als kleines Fazit.
Erstmal danke für die Aufmerksamkeit, dass ich das mit dir mit euch teilen durfte.
Bin gespannt, was ihr dazu sagt, was ihr darüber denkt oder auch nicht denkt.
Eigentlich ist mir die Meinung ja auch egal.
Ich werde jetzt hier noch ein bisschen durch Städte laufen und zeige euch noch ein bisschen was von der Stadt.
So einen Untergang habe ich jetzt in meinem Gequatsche ziemlich übertüncht.
Sorry, not sorry.
Dann würde ich sagen, sehen wir uns gleich.
Hier gibt es einen Haufen so kleine Läden.
Schöne, schnuckliche, kleine Cafés.
Malerische, kleine Kunstateliers und Restaurants mit Terrassenausblicke und so.
Und was mir auffällt, das ist ziemlich voll.
Hier müssen wohl gerade Ferien sein.
Wir haben heute den Montag, 10. November.
Und ich glaube, hier sind Ferien.
So klang es zumindest.
Die Touristensaison ist halt eigentlich rum.
Aber Inlandstourismus gilt natürlich auch wahrscheinlich ganzjährig.
Und die Temperaturen sind halt hier einfach unnormal.
Richtig Titte.
Tagsüber so 25 Grad.
Nachts auch immer noch so 12, 13.
Also mega entspannt fürs Schlafen im Zelt.
Ja, da merkt man einfach, dass hier heftig viel Publikum ist.
Keine Ahnung, links, rechts, lang, oben, unten.
Dann gehen wir mal in so einen Zug, in so ein Bazaar-ähnliches Abteil.
Dann gucken wir uns einfach mal ein bisschen um, würde ich sagen.
Ja, frisches Obst und Gemüse.
Nüsse, getrocknete Sachen.
Metzger, Teppichknüpfer, Pflüster.
Alles mögliche da.
Ja, ist schon sehr vom Flair orientalisch.
Ist nicht weit weg von Damaskus, von dem, wie ich es hier gerade empfinde.
Damaskus ist natürlich jetzt meine erste und einzige sozusagen Orient-Referenz.
Oder die am weitesten am Orient sich dran befindende Stadt.
Ach, angenehm.
Verschont dieser Lärm, dafür habe ich nicht bezahlt.
Geht immer weiter rauf, rauf, rauf.
Offensichtlich bin ich zeitlich ein bisschen spät, weil die ganzen Läden haben schon zu.
Oder sind am schließen.
Ist aber auch nicht schlimm, weil alles ähnlich.
Kaufen will ich eh nix, brauch auch nix.
Und viele Touristen sind einfach schon nicht mehr hier, nicht mehr unterwegs.
Im Sinne von verstopfen alles in diesen kleinen Gässchen.
Ach, Treppen.
Ihr fragt euch vielleicht, wie ich hier herlaufen konnte, wenn ich nach 15 Stufen schon außer Atem bin.
Aber gleich geschafft.
Macht einen schönen Eindruck, das Städtchen hier.
So verschlupft, wie das ist.
Mit seinen vierbeinigen Einwohnern auch.
Ist sehr, sehr alt.
Wie ihr sehen könnt.
Mir hat jemand erzählt, dass hier damals in dieser Region erstmalig das Wort Jesu Christi quasi verkündet wurde.
An die zu der damaligen Zeit nicht Juden.
Nicht jüdischen Menschen.
Also das ist schon historisch sehr interessant.
Also auch für mich als Atheisten ist das religionsgeschichtlich doch spannend.
Ui.
Wie geh mal denn hier lang?
Ich muss halt immer auf, auf, auf.
Keine Ahnung, wo ich hier bin.
Wo ich überhaupt hin möchte.
Aber ich muss halt nach oben.
Erinnert mich sehr an alt Damaskus.
An die verschlupften Gästchen, die ich in Urfa hatte, wo mein Hotel war.
In Antepp.
Das ist überall sehr, sehr ähnlich.
Und sehr, sehr ähnlich schön.
Jetzt bin ich schon wieder froh, dass ich losgelaufen bin.
Es gibt halt immer was zu sehen.
Es gibt immer was zu sehen.
Man muss manchmal einfach den Schweinhund, glaube ich, überwinden.
Und sich irgendwie in den Poppes treten oder treten lassen.
Und einfach loslaufen.
Neugier öffnet die Tore zu neuen Königreichen.
Ja.
Also gut, dass ich meine Neugier heute nochmal entdeckt habe.
Und hier neue Königreiche sozusagen entdecke.
Im übertragenen Sinne.
Es ist Dienstag, der 11. November.
Und ich werde es direkt ohne langen Spannungsbogen ausplautzen.
Die Reise geht für mich in diesem Jahr, für dieses Jahr, fürs erste, zu Ende.
Wenn ihr dieses Video sehen werdet, bin ich schon längst wieder unterwegs.
Das heißt, ich habe natürlich die Reise nicht abgebrochen.
Ich habe sie nur unterbrochen.
Ich habe entschieden, etwas vorzeitig nach Deutschland zu fliegen.
Aufzutanken, das Glas wieder aufzufüllen.
Oder auch das Glas leer zu machen, um wieder fähig zu sein,
neuen Input von außen aufzunehmen.
Der Plan war eigentlich, hier von der Türkei in Richtung Kurdistan
oder durch Kurdistan zu laufen, Richtung Mosul, Erbil.
Und dann weiter nach Nordosten, nach Tabriz.
Und von dort nach Hause zu fliegen.
Das hat jetzt aufgrund von Visa-Schwierigkeiten nicht ganz so geklappt.
Sodass ich hin und her überlegen musste,
was jetzt richtig ist und was nicht richtig ist.
Dazu, ich hatte es gestern Abend ja schon gesagt,
fühle ich mich momentan ein bisschen voll, ein bisschen satt,
ein bisschen übersättigt.
Einfach nicht mehr so neugierig momentan.
Also habe ich entschieden, jetzt schon nach Hause zu fliegen.
Mir etwas mehr Zeit in Deutschland in der Heimat zu gönnen.
Dann doch den ein oder anderen Freund oder Freundin noch zu sehen.
Anders als eigentlich geplant, wo es dann nur um die Familie gegangen wäre.
Also die Essenz.
Vielleicht noch generell mal was zur Einordnung.
Jetzt gerade, heute befinde ich mich in Mardin, in Mesopotamien.
Und werde von hier auch nach Leipzig, nach Deutschland zurückfliegen.
Über Istanbul.
Und also in den Weihnachtsurlaub gehen, das hatte ich eingangs schon gesagt.
Wie geht es weiter?
Dann im neuen Jahr oder dann im nächsten Video,
oder in der nächsten Video- und Filmreihe,
ich weiß jetzt noch nicht, wie ich das formulieren soll,
von Mardin aus, beziehungsweise dann von der Grenze Irak,
wird es dann weitergehen.
Ich würde dann nach Mosul oder Erbil einfliegen.
Und dann meine Tour, wie geplant, fortsetzen, Richtung Tabriz.
Und dann weiter nach Osten.
Ich werde dann Iran natürlich bereisen, so gut ich kann.
Da werdet ihr noch sehr, sehr viele tolle Eindrücke sehen.
Da bin ich sehr, sehr sicher.
Also ich freue mich wahnsinnig drauf, auf das ganze Thema Orient und so.
Und ihr dürft auch sehr gespannt sein.
Das also dazu, dann wisst ihr mal Bescheid.
Und ansonsten sehen wir uns im nächsten Video wieder,
mit neuem Content, frisch von Mamet im Bad.
Danke für eure Zeit, danke für eure Support, allzeit.
Hier in diesen ersten neun Monaten,
die wir jetzt gemeinsam hinter uns gebracht haben, seit März.
In den ersten 4.500 Kilometern.
Seit Leipzig bis nach Mardin, wir haben noch viele Kilometer vor uns.
Seid gespannt und checkt auch mal die Beschreibung aus.
Da sind einige Links, nützliche Links.
Wenn euch die Videos gefallen haben
und ihr auch weitere Videos sehen wollt,
ihr kennt das Spiel, macht die Glocke weg, das Herz weg
und bleibt am Ball.
Und bis bald.