ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun zu Fuß Menschen, Länder und Kulturen.
In diesem neuen Video siehst Du, was mir auf diesem Abschnitt widerfahren ist.
Ich nehme Dich mit und gebe Dir Einblicke in mein Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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Edited by @allmightylocal mein größter Dank dafür gilt Dir 🤝🏼
@allmightylocal
Kapitel: 0:00 Intro 1:33 das nächste Land 🇨🇿 02:31 das erste Tief 06:30 eine schöne Erkenntnis 08:20 die Route bis jetzt 08:48 Outro
KI-generiert·Kann Fehler enthalten
Videozusammenfassung
KI-generiert
The speaker reflects on the first month of a long-distance walking journey from Leipzig toward Brno. Having covered nearly 500 kilometers, the narrator discusses the physical and mental challenges of the trip, including the transition from the comfort of Prague back to wilderness camping, struggles with nutrition and hydration, and the rhythmic adaptation to natural light cycles.
Ich muss mal kurz gucken, ob ich richtig laufe hier.
Der erste Monat neigt sich zum Ende. Wir haben heute das Ende der vierten Woche.
Ich bin ein bisschen stolz auf mich, auf uns, auf unsere Community.
Wir sind stark gewachsen, wir sind weit gekommen.
Wir sind stärker gewachsen, als ich mir das jemals hätte vorstellen können in der kurzen Zeit.
Wir sind ungefähr so weit gekommen, wie ich es mir erhofft habe.
Wir haben jetzt zum Bestand heute 450 plus Kilometer geschafft.
Heute kommen noch mal 30 drauf.
Wir kratzen also an der 500 und Brünn ist nicht mehr weit.
Dann lasst uns doch mal ein kurzes Fazit ziehen.
Es gab Auf und Abs.
Obwohl ich eigentlich mit dem Ergebnis der ersten Woche sehr zufrieden sein konnte.
Es waren knapp 200 Kilometer, die ich geschafft hatte.
Etliche Höhenmeter, wir waren schon relativ weit ins Erzgebirge vorgedrungen.
Und hatte ja dann zu Beginn von Woche zwei tatsächlich schon Tschechien erreicht.
Ja, ich bin hier tatsächlich schon in der Tschechien-Republik.
Wahnsinn, wie das Gras hier gleich viel grüner ist.
Die Luft viel sauberer, die Menschen viel, viel freundlicher.
Von Olbernau nach Branddorf ging es da.
Schöne Etappe.
Ja, und dann Prag vor der Brust.
War ein guter Push bis dahin.
Kam ich auch sehr gut durch, fand ich.
Und hatte dort vier fantastische Tage.
Mit Besuch aus der Heimat.
Hätte ich glaube ich schon erwähnt.
Mit einem netten Airbnb.
Alles konnte gewaschen werden.
Ich konnte ein bisschen die Füße hochlegen.
Die Beine ein bisschen entspannter vertreten.
Die Stadt anschauen.
Neue Schuhe kaufen, was sehr wichtig war, da ich dann doch die ersten Blessuren hatte.
Die ich auch bis heute noch so ein bisschen mit mir rumschleppe.
Die größten Dinge wie Erkältung und die Reizung der Achillessehne sind erledigt und überwunden.
Alles easy.
Nach Prag hatte ich wiederum etwas zu knabbern.
Da gab es auch einen kleinen Downer.
Und zwar habe ich diese vier Tage wie einen Rausch, sage ich mal, empfunden.
Dieses Leben wieder wie zu Hause einfach.
In vier Wänden, mit allem was man so braucht, was man so möchte.
Das war einfach mega gemütlich so.
Alltag.
Und das dann wieder rauszubekommen, das auszuschwemmen, sage ich mal, diesen Rausch,
hat echt zwei, drei, na fast vier Tage gedauert.
Da war wieder so ein bisschen Heimweh-Stimmung.
Nicht so wie die ersten Tage, als ich los bin von Leipzig.
Aber so ein bisschen hat es mich daran erinnert.
Ja, wie ging es dann weiter?
Genau, ein ganz kurzer Trip danach.
Zehn, zwölf Kilometer nach Walchia in ein noch geschlossenes Camp,
wo man eben angeln kann und fischen kann.
Und da war, wie gesagt, noch geschlossen.
Allerdings hat uns der Besitzer oder mir erlaubt, mein Zelt aufzuschlagen für eine Nacht.
Da habe ich dann spontan einen Pausentag eingelegt,
weil mich am Ankunftstag zwei Radler besucht haben von Unchained Expedition.
Der Joshi und der Noah.
Grüße gehen raus.
Und wir einfach ein bisschen geschnattert haben und ein kleines Projekt gestartet haben am Folgetag.
Gemeinsames Relay-Off genommen haben, ein bisschen Fotos gemacht haben.
Und es war dann halt schon Mittag, als die Jungs los sind.
Und mit dem Radl, klar, schaffen die trotzdem nur 40, 50 Kilometer.
Für mich ist es dann allerdings ein Problem,
weil dann die Schlafplatzsuche schwierig wird, weil es dann dunkel ist und so.
Ja, und dann ging es dann Mittwoch weiter.
Genau.
Und seitdem bin ich unterwegs.
Heute ist Samstag, jetzt ist Tag 4 in a row.
Da dürften jetzt dann schon knapp 90 Kilometer sein am Ende des Tages in der Zeit.
Bis Brünn will ich durchziehen.
Ich war heute in Jelawa, da bin ich aufgebrochen.
Ich fühle mich heute das erste Mal ziemlich platt.
Ich hatte heute auch gar keinen Bock, loszugehen.
Und generell hatte ich einfach keinen Bock heute.
Das verstehe ich mir nicht falsch, es geht nicht um das Gesamtprojekt oder so.
Da habe ich natürlich nach wie vor mega Bock und bin auch motiviert weiterzukommen.
Und muss auch weiterkommen, um Erfolge zu sehen für mich.
Ich fühle mich einfach irgendwie so, verspannt ist das falsche Wort, verkrampft vielleicht.
Ich habe das erste Mal so Muskelkater gespürt dieser Tage, so gestern oder vorgestern das erste Mal.
Ich habe das Gefühl, als wäre meine Muskeln irgendwie verklebt.
Ich habe nicht so gut gegessen auch die letzten Tage.
Ihr habt es ja gesehen in den Reels auf Instagram, da gab es halt meistens irgendwelche Würste oder so.
Fettiges Zeug und trockenes Brot.
Okay, das geht auf jeden Fall noch weiter.
Nach hinten, das ist mega groß.
Fischsauce.
Ich habe auch zu wenig getrunken.
Ich habe mich mit der Wasserversorgung ein bisschen verschätzt.
Gebräu Gottes.
Getränkemarkt.
Ich bin mega begeistert.
Also hier werde ich auf jeden Fall nicht unterversorgt.
Das habe ich jetzt angepasst, habe jetzt immer mindestens viereinhalb Liter dabei.
Da komme ich auch über die Runden, kann auch gut kochen.
Ja, müde fühle ich mich.
Unausgeschlafen fühle ich mich.
Die Nächte sind schon okay.
Also ich erfriere nicht und friere jetzt nicht brutal, aber es ist doch frisch.
Wenn es eben friert über Nacht nach Prag, dann die erste Nacht im Zelt in einem Garten bei der Dana.
Liebe Grüße.
Das war sehr, sehr schön, sehr angenehm und noch so ein bisschen behütet,
da ich doch noch eine Dusche hatte und fließend Wasser und auch einen ganz normalen Pott für alle Routinen, die man so hat am Tag.
Und dann ist man ja, und das ist eigentlich eine ganz schöne Erkenntnis der ersten vier Wochen,
man ist komplett den natürlichen Lichtverhältnissen angepasst oder ausgesetzt.
Ich meine, es ist 19.30 Uhr, es ist dunkel.
Wenn ich irgendwo bin, gehe ich dann irgendwie 20, 20.30 Uhr ins Bett.
Und auch so, wenn ich in einer Unterkunft bin, ist 21 Uhr eigentlich Schicht im Schacht.
Also zu diesen vier Aufgaben, die man am Tag hat, aufstehen, loslaufen, Schlafplatz suchen und essen,
kann es dann durchaus herausfordernd werden, das Thema Schlafplatzsuche erfolgreich zu gestalten,
weil es eben so dunkel wird.
Naja, und sobald das Tageslicht dann wieder hochgeht, gegen sechs, noch nicht die Sonne,
aber zumindest der Tageslichtverlauf sich anbahnt, bin ich wieder wach.
Das sind schon gute Stunden, aber wenn man dann aber nicht so durchschlafen kann,
könnt ihr euch ja vorstellen, dann ist man einfach halt platt.
Und das spüre ich jetzt nach den letzten vier, fünf Nächten im Zelt.
Deshalb war ich mega froh, dass ich in Jilawa eine kleine Pension hatte, die gemütlich war.
Ich habe richtig, richtig gut geschlafen und es war mega kuschelig.
Hier mal noch ein Einblick der Kulisse.
Heute folge ich den ganzen Tag mehr oder minder der Jilawa in Richtung Trebic.
Trebic erreiche ich nicht, das wären 40 Kilometer gewesen, das traue ich mir auf gar keinen Fall zu.
Noch nicht.
Und deshalb gibt es vor Trebic halt noch einen Stopp.
Ja, soviel also zum ersten Monat.
Ich werde mal versuchen, euch noch ein paar Zahlen einzublenden für den ersten Recap.
Und ja, ich sage bis später.
Na, wer hat auch beste Erinnerungen an Abende mit Unmengen Slivovitz?
Mhm, erwischt.