ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun zu Fuß Menschen, Länder und Kulturen.
In diesem neuen Video siehst Du, was mir auf diesem Abschnitt widerfahren ist.
Ich nehme Dich mit und gebe Dir Einblicke in mein Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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Kapitel: 00:00 Intro 00:16 Prag 03:33 Tag 20 06:34 neue Erkenntnis 08:15 Tag 21 09:16 Tag 22 11:50 Tag 24 Besuch @unchained_expedition 14:00 neue Erkenntnis 17:16 Tage 27 - 31 21:45 neue Erkenntnis zur Freiheit 29:19 Österreich erreicht 34:25 Disziplin vs Motivation 39:09 über die Donau nach Bratislava 41:09 Tag 45 43:44 Tag 46 Katastrophe! 46:13 vom Niemand zum Jemand 46:44 Ankunft Ungarn 47:37 Outtakes
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Videozusammenfassung
KI-generiert
A traveler documents a long-distance trek from Prague through the Czech Republic, Austria, and Slovakia, eventually reaching Hungary. The journey is a blend of physical endurance, navigating diverse landscapes, and deep philosophical reflection on simplicity, freedom, and the resilience required to pursue one's dreams while transitioning from a structured professional life to a nomadic existence.
Ich hab wirklich keinen Bock mehr. Ich hasse das heute einfach alles.
Erst Beobacht, Sprache.
Fickt mich diese Navigationsapp ins Knie den ganzen Tag und schickt mich irgendwo lang.
Und wenn mich nicht alles täuscht, dann müsste irgendwo da hinten am Horizonte eigentlich gleich Singapur sein.
Naja, fast auch. Wenn wir Singapur in diesem Video noch nicht erreichen, erreichen wir Ungarn.
Und zwar von Prag aus.
Dabei nehme ich euch heute mit. Und zwar geht es durch Tschechien, durch Niederösterreich, durch die Slowakei bis nach Ungarn.
Durch Gebiete mit der Maul-und-Klauen-Seuche mit dem ersten Besuch in Bratislava und in Prag.
Viel Spaß. Gehen wir rein.
Und so geht's bei strahlendem Sonnenschein und entspannten 2 Grad durch Kladno ins nächste kleine Nest.
Langhin in Richtung Prag, meinem Tagesziel.
Ich muss eigentlich einfach nur diesen meisthittischen Dingern folgen.
Ich bin immer so begeistert von Flugzeugen und Aviation im Allgemeinen.
Das bin ich auch noch heute, meine lieben Freunde.
Ich nehme eins noch vorneweg zum Zeitpunkt der Aufnahmen.
Ungefähr 10 Monate in der Vergangenheit war ich noch nicht der erfahrenste Kameramann.
Ich hatte diese ganze Technik-Geschichte noch irgendwie zu üben und auszuprobieren und damit warm zu werden.
Es sind sehr, sehr viele Schnittbilder entstanden.
Nicht so viele Geschichten, die ich vor der Kamera erzähle.
Lasst mich gerne in den Kommentaren mal wissen, was ich verbessern kann und soll.
Und lasst auf jeden Fall auch ein Follow und ein Like da.
Und dieses Abonnieren-Glocken-Ding, damit ihr keine Videos verpasst.
Ich glaube, diese Ecke hier, diesen Platz kennt jeder, der schon mal in Prag war.
Und vor allem auch jeder und jede, der oder die schon mal einen Jugendlosenabschied gefeiert hat.
Möglicherweise.
Jo, erste Pause in Prag nach ungefähr 14 Tagen am Weg.
Und hier muss ausrotiert werden.
Ich habe ein bisschen zu viel eingepackt.
Einmal Honig.
Ja, wir spulen das Ganze ein bisschen vor, meine Pimmelfänger und Pimmelfängerinnen.
Ich habe viel zu viel eingepackt.
Ich hatte, keine Ahnung, Fomo und habe hier in der ersten Charge schon etwa 10 Kilo Gepäck wieder zurückgeschickt.
Das ist alles, was jetzt noch übrig geblieben ist.
Ein bisschen was zum Kochen, also einen Topf.
Das erzähle ich euch jetzt nicht.
Alles nochmal, das könnt ihr euch im vorherigen Video, im Ausrüstungsvideo anschauen.
Das ist nämlich erst nach Prag entstanden und ist dann zu dem Zeitpunkt das aktuelle Setup.
Inzwischen laufe ich bloß noch mit dem Rucksack.
Wir kümmern uns jetzt um die wichtigen Dinge des Lebens und schauen uns ein bisschen Prag an.
Prag, die Hauptstadt Tschechens mit knapp 1,3 Millionen Einwohnern.
Die Stadt liegt an der Moldau und ist politisches, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes.
Das historische Zentrum gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe und Prag blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört.
Deshalb ist die Altstadt heute noch fast komplett im Originalzustand.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt der Altstadtering mit der Astronomischen Uhr aus dem Jahr 1410, konnte man hier auch sehen.
Sie zeigt nicht nur die Uhrzeit, sondern auch Mondphasen, Tierkreiszeichen und den Stand der Sonne.
Die weltbekannte Karlsbrücke verbindet seit dem 14. Jahrhundert die Altstadt mit der kleinen Seite.
Sie ist 516 Meter lang und war früher Teil des wichtigen Handelsweges durch Böhmen.
Über der Stadt liegt die Prager Burg, das größte geschlossene Burgareal der Welt.
Innerhalb der Anlage steht der Veitsdom, in dem tschechische Könige gekrönt wurden.
Prag ist außerdem bekannt für seine Bierkultur.
Tschechien hat den höchsten Bierkonsum pro Kopf weltweit und viele der bekanntesten Sorten stammen aus der Region.
Heute ist Prag eine der meistbesuchtesten Städte Europas mit Geschichte, Architektur und einem sehr lebendigen Stadtbild.
Hatte eine geile Zeit dort.
Die letzten Tage waren ziemlich entspannt in Prag, geprägt von lecker Essen, Sightseeing, Selfcare, neuen Schuhen, also Shopping.
Und heute geht es 20 Kilometer bis nach Radejovice.
Heute zu einer privaten Unterkunft, da kann ich mein Zelt im Garten aufschlagen.
Es ist die erste Nacht im Zelt und generell wollte ich mal ein bisschen schnattern.
Es sind gemischte Gefühle heute, wieder seit echt längerer Zeit.
Naja, die ersten 14 Tage gingen dann doch schon schnell rum und man hat sich das Ziel Prag erarbeitet.
Und dann hat es so einen richtigen Boost gegeben, zu wissen, ich habe noch 3-4 Tage bis nach Prag.
Dann in Prag sein, mit Besuch von daheim, war einfach schön.
Es war total so beisammen für die Seele, mäßig Urlaub, was angucken, anderer Tagesablauf.
Alles so sicher und abgeklärt.
Normale Routine, wie man sie von zu Hause noch kennt.
Und jetzt kommt das gemischte Gefühl, nächstes Ziel Prag des Lava.
Wieder jetzt darauf hinarbeiten die nächsten drei Wochen wahrscheinlich.
Also irgendwie 15, 16, 17 Tage halt Gas geben und gut Kilometer schaffen durch Tschechien.
Und dann wird dieser Boost wahrscheinlich wieder kommen.
Kurz vorbereitet das Lava zu wissen.
Ah, noch 70, 80 Kilometer, das sind noch 3-4 Tage.
Da freue ich mich schon drauf und bin auch sicher, dass das alles klappt.
Es ist einfach nur heute wieder so ein Aufbruchstag.
Ein bisschen vom Gefühl her, wie am ersten Tag, als ich los bin am 1. März.
Nur da war es so, da bin ich einfach losgelaufen und habe die Leute mehr oder weniger dann stehen lassen.
Mich verabschiedet und bin dann los ins Ungewisse.
Und jetzt ist es so, vorhin musste ich dann eben auch meinen Heimatbesuch ziehen lassen.
Aber es war schon, hat nochmal wieder eine andere Nummer von Abschied nehmen.
Und ich befürchte, dass es eben immer so sein wird, wenn ich irgendwo Leute zu Besuch mal habe oder jemanden treffe.
Aus Deutschland, aus der Heimat, Freunde, bekannte Familie, Nähe und Nahestehende.
Ja, mal gucken, wie sich die nächsten Tage entwickeln.
Heute gleich wieder so von 0 auf 100.
Kilometermäßig nur 20, das entspannt.
Aber eben noch kalt nachts.
Aber immerhin in einem Garten mit Infrastruktur und Aussicht auf eine Dusche.
Und irgendwie auch WLAN und Strom.
Ist das so ein milder Übergang in das, was mich als nächstes dann erwartet, nämlich das Zelt öfter aufzuschlagen.
Also Leute, wenn ich mir das in der Zukunft nochmal anschaue und überlege, was für ein Lappen ich damals noch war,
dann ist es einerseits sehr belustigend für mich, andererseits aber auch sehr interessant und ich finde auch bemerkenswert,
was letztlich dann doch im letzten knappen Jahr für ein Prozess passiert ist,
was das für eine Entwicklung war, die ich persönlich auch gemacht habe.
Also A persönlich und B auch, was die Fähigkeiten, Fertigkeiten angeht.
Deshalb, wenn du dich selbst einmal reflektierst und dich vielleicht gerade in einem Prozess befindest
oder einmal schaust, von wo du gekommen bist und wo du heute bist,
lache nicht über dich, sei stolz auf das, was du geschafft hast.
Es ist immer ein Prozess und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Soweit dazu. Also der nächste Plan sieht wie folgt aus.
Bis nach Bratislava in den nächsten drei Wochen.
Es wäre also Ankunft noch vor Ostern.
Ich mag eigentlich nicht gerne über Ostern dort sein. Es ist einfach zu teuer.
Wahrscheinlich zu voll.
Da möchte mich jemand besuchen kommen aus Stuttgart.
Und da denke ich, werden wir drei Nächte oder so maximal machen.
Das sollte dann auch reichen.
Ja, also das hier, das nenne ich mal ein Bau.
Krasse, coole Hütte.
Auch in der Farbe so düster.
Ich kann mir vorstellen, da ist ein Gruselkabinett oder irgendwas drin.
Oder irgendwelche merkwürdigen Keller, wo man Schweinkram machen kann.
Mit dem oder der Geliebten.
Du hast dir Vorstellungen, was in so schwarz angemalten Häusern passiert.
Die erste Nacht im Zelt stand an und ich habe das hier etwas verkürzt,
weil ich noch nicht so gut war im Zeltaufbau und es doch eine ganze Weile gedauert hat.
Ich habe dann noch gemütlich mit der Dame, die diesen Garten zur Verfügung stellt, gequatscht,
konnte eine heiße Dusche genießen
und dann bin ich bei Nachtfrost ins Zelt verschwunden.
26 Kilometer geht es heute von Radejovice bis nach Benesov.
Nach so vielen Tagen in der Stadt und um die Stadt herum,
freut es mich arg, dass ich diesem Bach heute folgen kann
und endlich mal wieder etwas mehr Natur um mich herum habe.
Hier kämpfe ich mich jetzt durch ein kleines Nadelöhr, eine Baustelle.
Aber da heute nicht so viel Verkehr hier überall ist, dürfte es ganz gut gehen.
Das kleine Bächlein hat sich auf jeden Fall zu einem ausgewachsenen Strom entwickelt,
worüber diese Brücke führt, die mir locker zwei Kilometer Weg abnimmt.
Leck mich fett, jetzt habe ich da vorne an so einer alten Bushaltestelle
wieder so ein lähmes Mittagessen gemacht und hier kommt einfach eine Schenke 400 Meter weiter.
Zum Glück habe ich mein Ziel Radejovice dann auch rasch erreicht,
denn die immer wieder auftretenden Blasen und immer wieder neu dazukommenden Blasen
sind doch noch ein echtes Problem.
Die habe ich dann verärztet und gepflegt, bevor es am nächsten Tag weiterging.
Grüße. Heute wieder fette Asphaltschneiderei.
Den ganzen Tag geht es an der Bundesstraße lang.
Aber gut, das ist halt so. Ich habe keinen Bock auf Wanderwege.
Das ist mir mit der Kunigunde einfach zu aufwendig und zu aufreibend.
Ich sage nur, Schlangenfahrt von Son Goku auf den Weg zum Meister Kajo wieder.
Update zu den Füßen. Ich habe die Blasen aufgemacht.
Ich bin ja ein unverbesserlicher Naseweiß, mache das schon immer so,
weil es gut abgespült oder desinfiziert, trocknen lassen.
Heute Morgen habe ich dann Blasenpflaster draufgeballert und das nochmal mit Panzertape fixiert.
Klingt ein bisschen martialisch, aber ist es auch.
Und sollte sich später auch noch rächen, denn ich war ein paar Tage später gezwungen,
eine Zwangspause einzulegen, weil das Entfernen des Panzertapes auf den Blasenpflastern
dazu geführt hat, dass ich das in irgendeiner Art und Weise komplett abgerissen habe
und ich eigentlich nur noch offene Wunden hatte, anstatt halbwegs vernünftig heilenden Blasen.
Tag 21, halb Tag 22 neigt sich jetzt auch dem Ende. 30 Kilometer haben wir reingetankt heute.
War ein zäher Tag aufgrund der Blessuren an den Füßen.
Aber gut, das Panzertape und die Blasenpflaster darunter haben die Blasen darunter wiederum ganz gut gecovert.
Und es geht sich schon aus. Es war voll windig. Ihr seht es hier an meinem wehenden Bart.
Ein läppisches Fähnchen im Winde von den Naturgewalten umhergeschubst. Gehört dazu.
Das ist meine Aussicht hier. Ist ganz schön. Weitsicht. Ist angenehm.
Und ich bin auf jeden Fall schon ziemlich weit vorgedrungen in die tschechische Republik.
Ich weiß dann nicht, ob ich die Mitte erreicht habe. Auf jeden Fall habe ich gute 100 Kilometer Prag hinter mir.
Jelawa ist noch ungefähr 50 Kilometer entfernt. Und dann ist es schon nicht mehr weit bis nach Brünn.
Brünn sind dann höchstens nochmal 50 Kilometer weiter.
Ich laufe momentan durch das böhmisch-meerische Hügelland.
Böhmen und Meeren sind die beiden historischen Kernregionen Tschechens.
Böhmen war über Jahrhunderte lang politisches Zentrum. Hier liegt Prag.
Und hier entstand das Königreich Böhmen, eines der wichtigsten Reiche des Heiligen Römischen Reiches.
Die Region um Brünn ist das wichtigste Weinbaugebiet Tschechens und etwa 95 Prozent des tschechischen Weines kommen von hier.
Böhmen ist geprägt von Städten, Industrie und Geschichte, Südmeeren von Landwirtschaft, Weinbergen und mildem Klima.
Es geht heute ganz gemütlich knapp zwölf Kilometer von Trofi-Stefanoch bis nach Borowice zu einem Angel-Camping-Ground,
wo mich Besuch aus der Heimat erwartet. Zwei Jungs, die mit dem Fahrrad um die Welt reisen.
Und mit Joschi und Noah werde ich heute den Abend verbringen. Wir werden vielleicht ein, zwei Bierchen trinken.
Bevor jetzt gleich der Besuch kommt an Tag 24, dachte ich, ich führe euch einmal kurz ein bisschen rum, wo ich heute bin.
Am Angelspot ist eine Möglichkeit, wo Fischer sich einmieten können gegen eine Tagespauschale und die die Fische hier rausziehen können.
Wir sind noch neben der Saison, deshalb ist noch das Restaurant geschlossen.
Nichtsdestotrotz gibt es kaltes Bier, es gibt Kaffee, es gibt alkoholfreie Getränke.
Es gibt hier die Möglichkeit zu sitzen und so ein bisschen gemütlich Zeit zu verbringen.
Hier hinter mir werden wir die Zelte heute aufbauen.
Ich meine, hier ist alles voller Wiese, man kann die Zelte überall hinstellen, das ist alles kein Problem.
Aber durch das Gewässer und den kleinen Zustrom, der da ist, befürchte ich, dass es so eine Griechnässe über Nacht geben wird.
Und damit wir morgen nicht zu viel Zeit verlieren beim Trocknen der Ausrüstung, war jetzt die Idee oder die Frage, ob wir uns hier aufbauen können.
Und das können wir auch machen. Es ist einfach niemand da, also wir sind ziemlich frei in der Gestaltung.
Was geil ist, hier gibt es die Möglichkeit für ein Barbecue. Das ist ein riesen Kamin, den werden wir auch anwerfen.
Wir werden wahrscheinlich später grillen, aber möglicherweise auf so einem kleinen, ganz normalen Kohlegrill.
Das Camp Nawalze, falls man es so ausspricht, befindet sich etwa 120 Kilometer südöstlich von Prag und bietet einige auskömmliche Fazilitäten.
Bevor mein Besuch kam, habe ich einiges an Brennholz gesammelt, so dass wir abends schön im Feuer sitzen können.
Setup steht, Zelt ist aufgebaut, alles da, Shelter ist ready.
Ich habe hier auch schon ein bisschen was vorbereitet für einen gemütlichen Abend am Feuer mit Yoshi und Noah.
Ja, viele Grüße gehen raus. Checkt auf jeden Fall mal deren Kanal aus Unchained Expedition.
Die beiden radeln für einen guten Zweck um die Welt.
Ich fand die Jungs sehr beeindruckend, in diesem Alter schon so viel Abenteuerlust und Pioniergeist sozusagen an den Tag zu legen.
Aber nicht nur das, die Begegnung hat auch die ein oder andere Veränderung in mir ausgelöst.
Ich war danach in manchen Dingen deutlich gelassener und habe über manches noch an einem weiteren Pausetag intensiver nachgedacht.
An Tag 26 gibt es wieder mal ein bisschen Deep Talk und Self Talk.
Mir ist in den ersten Wochen aufgefallen, dass ich eigentlich vier konkrete Aufgaben habe.
Das ist aufstehen, loslaufen, essen und einen Schlafplatz finden.
Klar, es gibt ganz viele Kleinigkeiten und Dinge, die noch dazugehören, aber das ist es im Endeffekt.
Wenn ich mir das verinnerliche oder da ich mir das immer wieder verinnerliche Tag für Tag, ist es so viel befriedigender als das ganze To-Wo-Ba-Bo, was man zu Hause hat.
Im eigenen Haushalt, in seinen sozialen Gefügen, in den beruflichen Gefügen, die man so hat.
In dem Hamsterrad, in dem wir alle stecken und auch ich gesteckt habe und vermutlich irgendwann auch wieder stecken werde.
Ich will einfach nur sagen, dass das eigentlich das ist, was auch jeden Tag Motivation und Spaß bringt.
Es ist nicht jeder Tag ein übertriebenes Highlight oder gespickt mit Highlights oder Events und Erlebnissen oder was auch immer.
Wenn ich die vier Aufgaben erfüllt habe, an einem jeden Tag, abgesehen von Pausetagen, dann bin ich meinem Ziel einfach näher gekommen.
Stück für Stück, Schritt für Schritt, Tag für Tag. Und dann war es am Ende ein guter Tag.
Und wenn ich Pause mache und meinem Körper Erholung gebe und Schonung, dann fülle ich meine Kraftreserven wieder auf, um die Aufgabe am nächsten Tag oder die Aufgaben am nächsten Tag wieder zu erfüllen.
Kann man sich schön reden, wie man möchte. Pause, ja, nein, gehört einfach dazu. Braucht jeder. Jeder braucht Pause.
Selbst ihr, ihr habt ja das Wochenende. Irgendwann erholt ihr euch von euren Diensten, Schichten, Aufgaben, wie auch immer.
Oder habt irgendwann anders mal freien Urlaub und erholt euch in Tankkraft. Genauso ist das ja bei mir auch.
Ich befinde mich ja jetzt nicht auf einer zweieinhalb oder zweijährigen Urlaubsreise. Das ist schon Arbeit, selbst gewilltes Schicksal.
Ja, das wollte ich einfach kurz mit euch teilen, das ist mir einfach so gerade eingefallen.
Ja, zum Ende des Tages hätte ich hier fast einen Platz gefunden, um mein Zelt aufzuschlagen.
Das Problem ist, dass die Recreation Area, in der ich jetzt angeklopft hatte, um zu campen, nicht geöffnet hat.
Also da ist einfach noch nicht offen und das Zelt einfach hinwerfen geht dort eben nicht, weil Recreation Area, Naturschutzgebiet.
Ich hatte jetzt hier einen richtig geilen Spot gefunden mit so einer Bank und Kram und einer mega geilen Aussicht, die ihr hinter mir sehen könnt.
Allerdings habe ich vor dieser kleinen Sitzbank gesehen, dass es hier eine kleine Feuerstelle gab.
Das lässt darauf schließen, dass immer mal Leute kommen und ich habe keinen Bock, irgendwie beim Wildcampen erwischt zu werden.
Ich glaube, das ist dann doch ein bisschen teurer, als wenn mich ein Farmer vielleicht irgendwo von seinem Feld scheucht.
Insofern geht es jetzt weiter zur nächsten Übernachtungsmöglichkeit. Ich habe eins gefunden, gleich hier in der Nähe.
Das ist eigentlich ein Hotel, da gibt es aber auch einen Garten und einen Fishing Ground wieder.
Und der Typ klang britisch, deshalb konnte ich mit ihm gut Englisch sprechen und konnte ihm alles erklären.
Und er hat gesagt, no worries, I don't have a problem if you put your tent in my garden for one night.
Also waren wir uns handelseinig. Ich sagte, ich trinke auch eins, zwei Bier, um euch zu supporten und mehr brauche ich eigentlich nicht.
Ja, Glück gehabt, so kann es gehen und wir sehen uns morgen.
Wer war heute Morgen der dümmste Wandersmann, den es überhaupt gibt und hat festgestellt, dass er die Birkis hat draußen stehen lassen,
während alles andere schön wasser- und staubdicht versiegelt war, inklusive mir und Zelt?
Genau, der Mann mit dem Bart.
Also geht es heute wieder in die wundervollen Altras und ich hoffe, dass die Blasen schon so weit auskuriert sind, dass es keine Handicaps gibt.
Es gab ja wieder klassisch Mann mit dem Bart-Frühstück.
Ja, ist nicht ganz so geil vom Aussehen her, aber ganz ehrlich, ja, ich presse mir 100 Gramm Käse und 70 Gramm Salami und hier solche Semmel rein.
Wenn ich 1800 Kalorien am Tag verbrenne bei knapp 30 Kilometer, muss einfach gut reingetankt werden.
Ich folge schon ein paar Tagen der Dvarka bzw. der Jilava in Richtung Jilava.
Und ich muss sagen, die Ecke, wo ich hier bin in den letzten 48 Stunden grob, ist auf jeden Fall bisher das Highlight.
Und abgesehen natürlich von der puren Schönheit der Stadt Prag, aber landschaftlich gesehen ist das hier absolut Killer.
Und war es heute Morgen noch recht bedeckt und regnerisch und einfach so, ja, regennass, ist es inzwischen schön aufgeklärt und ich habe meine absolute Ruhe hier.
Ganz entspannt hier in dieser Straße entlang, an dieser Straße entlang, von Dorf zu Dorf, laufe hier mitten auf der Straße.
Ja, das genieße ich gerade total.
Ja, ich habe es ja angedeutet. Das eine oder andere hat sich in den letzten Tagen durchaus verändert.
Ich genieße den Spaziergang viel, viel mehr. Bin mehr im Moment, in der Natur und in der Landschaft.
Situationen wie hier, wo der Campingplatz geschlossen ist und ich mein Zelt dann einfach irgendwo hinklatsche, treten jetzt immer häufiger auf.
Es war noch relativ kühl und morgens war das Wasser teilweise noch gefroren und ich konnte Slushies zum Frühstück genießen.
Und auch ohne Geschmack.
In den nächsten anderthalb Tagen habe ich dann Jedawah erreicht, bin einfach durch kleine Dörfer gelaufen.
Viel Aufregendes ist nicht passiert.
Seeberger, bitte meldet euch bei mir. Ich brauche diese Kooperation so dringend. Eure Nussprodukte sind die besten auf der Welt.
Ironie Ende.
Ja, Jedawah präsentiert sich als ziemlich schnuckelige, kleine Stadt. Ganz sauber, ganz aufgeräumt.
Es gibt hier alles, was man braucht. Ist ein ziemlich schönes Stadtzentrum.
Marktplatz, Kirche, bisschen Denkmal hat es auch. Kann man es aushalten.
Mache ich aber nicht, denn ich möchte so langsam, aber sicher das nächste Land Österreich erreichen.
Ich hatte in den nächsten Tagen einige verrückte Pfade neben mir, unter mir, um mich herum und gruselige Nächte, in denen meine Isomatte platzte und ich wie von der Tarantel gestochen hoch schreckte.
Selbstverständlich. Man mag es nicht glauben. Nach fast vier Wochen habe ich dann auch das erste Mal im Regen laufen dürfen oder müssen oder sollen.
Das war auch ganz bemerkenswert. Wertes Gedacht im Frühling.
Ich habe dann auch noch einen fantastischen Campingspot gefunden hier am Rande einer Autorennbahn.
Ich weiß gar nicht genau, wie der Ort heißt, aber ich glaube Motorrad- und Fahrsportbegeisterte dürften genau wissen, wo ich bin.
Irgendwo kurz vor Brünnen müsste das sein.
Zuckersüß waren die Leute, die mir auch diese Nachricht hinterlassen haben.
Ja, und dann war er da, der Frühling. Er war plötzlich einfach da.
Ich bin jetzt seit vier Wochen unterwegs und es ist echt erstaunlich für mich, wie sich die Natur verändert.
Am Anfang hatte ich noch sehr viel, auch tagsüber, Frosttemperaturen im Erzgebirge in höheren Lagen.
Mittlerweile, ich weiß nicht, ob ihr das gut sehen könnt, scharf sehen könnt, sprießen einfach die Knospen überall an den Obstbäumen hier.
Und an den Frühblühen, wie zum Beispiel der Vorsüdche.
Die Luft war buttrig und erfüllt vom verlockenden Duft nach warmen Temperaturen wie hier in und um Brünnen.
Jede Stadt hat wieder eine neue Herausforderung.
Ja, könnt ihr euch vorstellen, wie ich im Fluchen bin, wenn mich das am Ende des Tages begegnet.
Konzentriere dich, Bursche. Das machen wir lieber nochmal.
Ja, könnt ihr euch vorstellen, wie ich im Fluchen bin, innerlich, denn ich bin äußerlich die Ruhe selbst, wenn ich das am Ende des Tages habe.
Trostpreis, diese Rampen hier.
Tatsächlich ist es aber fast besser, den Wagen einfach Stück für Stück die Treppen hochzuziehen.
Jo, also, auch wieder mal eine Erkenntnis.
Wenn ich irgendwo Pause mache, einen Tag oder zwei Tage, so wie jetzt in Brünnen, den Ein-Pause-Tag,
ist es auf jeden Fall nicht so klug für mich, wenn ich mir dann gleich einen Tag reinsetze mit 30 oder so Kilometern.
Ich denke, da sollte ich in Zukunft darauf achten, irgendwie nur 20 oder vielleicht sogar 19 Kilometer nur reinzumachen.
Also einen halben Tag, dann ist es nicht so schwer loszulaufen.
Das habe ich schon gemerkt heute.
Ich wollte einfach nicht aus dem Bett und trödel auch mega rum und habe jetzt immer noch 17 Kilometer vor mir,
obwohl es eigentlich schon bald um zwei ist.
Das ist halt gar nicht mein Stil und nervt mich, weil ich dann halt hinten raus einfach ein bisschen getrieben bin.
Aufbauen, essen und alles, Schlafplatz suche.
Deshalb, glaube ich, werde ich darauf achten in Zukunft.
Ja, ne, wirst du nicht. Ihr werdet das auf jeden Fall noch öfter hören.
Ja, und eine weitere Sache, die mir bewusst geworden ist in den ersten Wochen oder jetzt in den letzten Wochen.
Und zwar ist es so, dieses Thema Freiheit.
Also diese Reise bedeutet ja unfassbar viel Freiheit.
Also Freiheit im Herzen, Freiheit im Kopf und so.
Aber auch ein gewisses Maß an Korsett, in das man sich reingibt, sagen wir mal in finanzieller Hinsicht.
Allerdings hat mich das Thema Freiheit am Anfang insbesondere brutal überfordert.
Und ich habe das nicht als Geschenk oder so gesehen, sondern es fühlte sich eher wie eine Würde an.
Und das ist für mich deshalb so interessant, weil ich in meinem vorherigen Leben in der Arbeit
auch als einstellender Mitarbeiter Leuten, Menschen, die zu uns in die Firma oder in die Firmen kamen,
gesagt habe, dass man maximale Freiheit hier haben kann in der Firma.
Und ich die Leute immer gefragt habe, wie sie damit umgehen.
Weil ich eben auch gelernt habe, dass viel Freiheit haben eben auch überfordern kann.
Weil häufig ist es eben auch gut, gewisse Leitplanken zu haben, um sich nicht zu verlieren in seinen Gedanken
oder in seinem Tun, Denken und Handeln etc., in seinem Aufgabengebiet, was auch immer.
Und eben diese Leitplanken hatte ich mir am Anfang selbst noch gewünscht oder gebaut,
während ich jetzt immer mehr anfange, in dieses komplette Freiheitsgefühl reinzuwachsen.
Nicht zu wissen, wo ich schlafe, nicht zu wissen, wo ich mein Zelt hinstelle,
nicht zu wissen, was ich am Abend esse.
Und auch im Zweifel nicht darauf zu suchen, dass ich irgendwo essen kann,
sondern halt im Zweifel selbst dann eben kochen, das Zelt wild hinstellen etc.
All diese Themen, ihr kennt es ja.
Das macht mich freier.
Also sozusagen das Appreciaten, das Zulassen dieses Freiheitsgefühl,
macht mich freier in der Brust und freier im Kopf.
Und das ist ein ziemlich cooles Gefühl, weil ich der Meinung bin,
dass man mit Freiheit lernen muss, umzugehen.
Im Arbeitsgebiet oder im Aufgabengebiet oder eben im Leben ist das nicht immer einfach,
wenn man theoretisch tun lassen kann, was man möchte.
Auch im Privaten, im Sozialen.
Und der Unterschied für mich ist, wenn man sich jetzt mal dem ganzen Thema
ein bisschen philosophisch nähern möchte, gedanklich,
der Sprung zur masslobschen Bedürfnispyramide,
dann ist das, was ich hier ja mache, aktuell die absolute höchste Stufe,
die Selbstverwirklichung.
Das ist halt eine neue Art der Freiheit.
In der Arbeit war das für mich nachher kein Thema mehr.
Oder in meinem sozialen Gefüge auch gar nicht.
Da fiel mir das nicht schwer, Freiheiten oder Grauzonen zu entdecken und auszufüllen,
auch im Zweifel mit meinem eigenen Stil oder was auch immer.
Aber hier in dem, das ist was völlig Neues für mich.
Das ist ein komplett neuer, anderer Schwank im Leben,
in dem ich einfach noch nicht weiß, wie es funktioniert.
Und das ist, glaube ich, der Grund, warum mich dieses Gefühl der Freiheit
am Anfang so arg eingeengt hat und mir einfach so ein bisschen schwer lag im Magen.
Und jetzt langsam findet sich der Weg, finde ich meine Routinen,
sammle Erfahrungen in den verschiedensten Dingen,
tausche mich mit vielen Leuten aus, die ähnliche Erfahrungen haben,
mehr Erfahrungen haben, etc.
Und habe eben ein befriedigerenderes Gefühl,
dieser mich umgebenden Freiheit betreffend.
Also es fängt einfach an, immer mehr Spaß zu machen, diese Art von Leben.
Schreib doch mal in die Kommentare, was du von dem Thema Freiheit hältst und wie du dazu stehst.
Gibt es davon zu viel? Gibt es zu wenig?
Was passiert, wenn man zu viel oder zu wenig hat?
Wie gehst du mit Freiheit um?
Das war jedenfalls mein letzter Tag in der Tschechei,
denn am nächsten Tag ging es dann nach Österreich.
Heute geht es 28,7 Kilometer von Neydeck, so spricht man es richtig aus,
bis nach Hohenau an der Marsch.
Wir werden also Österreich erreichen.
Ich habe mich also offensichtlich entschieden, doch nochmal einen vollen Tag zu machen,
einfach weil ich eine Unterkunft gefunden habe, die preislich ganz gut ist im besagten Ort
und da einen Tag Pause einlegen werde.
Ich möchte nicht jammern oder so oder quengeln,
aber ich merke, dass ich ein bisschen...
Ja, platt ist vielleicht auch übertrieben.
Also ich merke einfach jetzt die Belastung.
Seit letzter Woche Dienstag werden es am Ende des Tages über 200 Kilometer gewesen sein
und ich bin einfach mega schnell dran gewesen jetzt zuletzt,
sodass ich, wenn ich in dem Tempo weitermachen würde,
Bratislava schon Dienstag oder Mittwoch erreichen würde.
Und ich bin aber erst ab Donnerstag, beziehungsweise am Freitag verabredet,
übers Wochenende dort.
Also nehme ich ein bisschen Tempo raus und gehe es ein bisschen gelassen an.
Morgen nochmal ein Pausetag, Sonntag.
Ja, eigentlich auch ganz chillig.
Wieder ein bisschen waschen, mich waschen, Wäsche waschen,
Vorräte auffüllen,
ein bisschen die österreichische Kultur und die österreichische Kulinarik genießen.
Da freue ich mich besonders drauf.
Ich kann es gar nicht genau sagen, warum,
aber ich habe eine besondere Liebe zu und für Österreich immer schon.
Ich weiß nicht, ob es an den Menschen liegt, die man da kennt, privat und persönlich.
Es ist so ein Sehnsuchtsort einfach immer schon.
Die Mentalität küsst mein Herz einfach.
Die Landschaft.
Es gibt mehr Bäume als Menschen dort.
Das spricht auch schon viel für ein Land.
Okay, also das ist wirklich richtig mies.
Also manchmal habe ich auch ein bisschen einfach zum Spaß geflucht,
weil es mir auch Spaß macht zu fluchen.
Aber das hier ist einfach Kacke von Komoot, wirklich.
Also hier ist einfach keine Brücke und nichts und ich soll halt da rüber.
Ich meine, physisch geht das, versteht mich nicht falsch, gar kein Stress.
Aber es ist halt ein fucking Bahngleis und da gibt es halt drei Stück davon.
Das ist einfach ein Risiko.
Gut, ist erledigt.
Haben wir ihn hinter uns gebracht.
Aber was eben auch ein bisschen blöd ist, der Wagen wiegt ja auch ein paar Kilo
und so Gleisen sind ja noch einige Zentimeter hoch.
Und die da hochzuziehen ist okay, aber dann jedes Mal sie langsam runterzulassen,
damit sie eben nicht so hart aufbouncen, um die Achsen einfach zu schonen,
ist halt ein schmaler Grad, wenn man Gefahr läuft, dass da ein Zug durchrauschen könnte.
Aber ja, Hammer gepackt, alles okay.
Lasst mich meckern.
Und kurz darauf gab es wieder etwas zu meckern,
denn ich erreichte den Grenzstein.
Es war vielmehr eine Enttäuschung als ein Schimpfen,
denn es war wirklich nicht mehr und nicht weniger als ein labidarer Stein.
Ja, Grenze erreicht.
Ich bin schwer enttäuscht, weil das ist alles der Stein da unten mit dem C und Poisson, Staatsgrenze.
Ja, das ist nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgestellt habe,
mit dem schönen Schildchen und so.
Und hier ist dann das Ö, da auf dem Steinchen, Österreich.
Ja, kann ich euch nicht mehr bieten, tut mir leid.
Ja, naja, wir sind jetzt in Österreich, wir haben das dritte Land erreicht.
Hey, Celebration.
Dann feiern wir das halt so.
Ja, wie immer ist die Luft hier irgendwie gleich ganz anders, das Gras.
Es ist alles so reichhaltig hier und unfassbar, die Straßen vom feinsten.
Naja, wie immer ein kleiner Joke.
Ja, also da sind wir jetzt.
Jetzt habe ich noch ungefähr zwiefeinhalb Kilometer zum ersten Stopp in Österreich.
Da werde ich eine Pause machen, um die Zeit in Österreich möglichst lange zu genießen.
Das habe ich ja schon erzählt.
Und auch ein bisschen das schlechte Wetter aussitzen.
Es gibt einen Temperaturdrop auf täglich oder auf tagsüber fünf und nachts auch wieder Frost.
Wobei das war jetzt die letzten zwei Tage auch so.
Das ist jetzt kein Problem mehr.
Aber Wind und Orkan und Scheiße und Böen und so.
Nö, das mag ich nicht.
Was ich sehr wohl mag, sind kleine Esel, die aussehen wie kleine Pferde und gefärbt sind wie Pumpernickel.
Und große Pferde, die aussehen wie Nutella-Kühe.
Das war doch auf jeden Fall ein schönes Empfangskomitee direkt hinter der Grenze hier in Österreich.
Da war noch ein anderes Pferdchen.
Das war so ein ganz scheues, majestätisches, weißes Pferd wie bei Herr der Ringe.
Vermutlich ist er auf diesem Rost der Gandalf aus Osten herbeigeritten.
Heute geht es auf den EuroVelo 13.
Ich habe die Tage schon von jemandem, den ich getroffen habe, kurz nach Brünn gehört,
dass es diesen Iron Curtain Trail gibt.
Also den Eisernen Gürtel oder Eisernen Mantel.
Ähm, Eisernen Vorhang Trail.
Grüße gehen raus an dich, Michi.
Dem werde ich ein Stückchen folgen, aber ich werde ihn auch immer wieder verlassen,
weil der mir etwas zu sehr immer wieder die Richtung wechselt.
Und das sind einfach Umwege, die ich nicht machen muss.
Wenn ich straff, schnurstracks gerade an einer Bahngleise entlang auf einem asphaltierten Weg laufen kann,
mache ich lieber das.
Was ist eigentlich die nächsten Tage geplant?
Denn bis nach Bratislava sind es noch ungefähr 60, 65 Kilometer.
Und theoretisch muss ich erst am Freitag dort sein, bzw. am Donnerstag, wenn mein Besuch eintrifft.
Also kann ich es entspannt angehen lassen.
Es gibt ein paar Kilometer von hier einen Zeltplatz, Camping March.
Der ist noch relativ neu.
Mit denen habe ich schon telefoniert.
Die haben auch ganzjährig geöffnet.
Den werde ich auf jeden Fall auch anpeilen.
Warum auch nicht?
Gerade wenn ich nicht so lange Touren habe, von 12, 13, 15 Kilometern am Tag,
und ich nach drei Stunden irgendwie am Ziel bin,
dann gefällt mir das besser, wenn ich mich in einem WLAN hinhocken kann
und ein bisschen was arbeiten kann auch.
Anstatt einfach nur ab 14 Uhr da zu hocken und in die Landschaft zu schauen.
Die zwar hübsch ist, aber noch nicht so üppig.
Und bei Wind und Kälte, um 4, 5 Grad am Tag, ist das jetzt auch nicht so angenehm.
Insofern schauen wir mal, was die Tage bringen.
Wo ich das Zelt unterstellen kann.
Auf jeden Fall geht es jetzt über Dürn Krug bis nach Krupp an der Marsch.
Ich weiß nicht, wie das heißt an der Donau.
Dann auf der anderen Seite schon.
Heidenau?
Ich glaube Heidenau oder so.
An der Donau.
Da gibt es ein Airbnb, das habe ich für Donnerstag gebucht.
Da kommt der Kollege schon aus Stuttgart.
Und dann laufen wir die letzten 17 Kilometer gemeinsam am Freitag bis nach Bratislava.
So sieht die Woche aus.
Woche Nummer 6?
Sind wir in Woche 6?
Ich glaube ja.
Ja, Tag 38 auf jeden Fall.
Ihr erinnert euch noch an den Klugscheißer von vor zwei Tagen?
Ja, hier die Leere ist nach Pausentagen nicht hier wieder gleich über 30 Kilometer.
Ja, ratet mal.
Wie eben gesagt, 33,5.
Entsprechend schlecht versorgt heute.
Also kein Lunchpaket dabei.
Zu faul zu kochen unterwegs.
Supermärkte vermieden.
Und deshalb keine Pause.
26 Kilometer habe ich jetzt drin.
27.
Bin gleich da.
Aber jetzt wird es Zeit.
Billa rettet heute mein Leben.
Bis hierher ging es dann tatsächlich.
Bis an den Campingplatz March Camping in Zwerndorf,
wo ich mich dann zwei oder drei Tage gemütlich eingemurmelt und eingemurmelt habe
und den Sturm und das ungemütliche Wetter aussitzen konnte.
Es war ziemlich leer auf dem Campingplatz
und der gnädige Gastgeber, ein sehr, sehr angenehmer, freundlicher Herr,
über den wir gleich noch mal reden werden, lud mich ein einfach in der Küche,
in der eigentlich gemeinsam geteilten Küche für alle Campinggäste zu Hause,
um mich am Kamin niederzulassen.
Das habe ich dankend angenommen, denn ich war allein und habe das Feuer sehr genossen.
Ich möchte heute noch eine kleine Geschichte mit euch teilen.
Und zwar habe ich mich noch lange gestern und heute mit dem Horst,
dem Betreiber des Campingplatzes, hier unterhalten,
der eine doch ganz inspirierende Geschichte mit mir zu teilen hatte,
und zwar seine Lebensgeschichte.
Angefangen mit einer Ausbildung in der Bank, bei welcher er am Ende des ersten Tages sagte,
oh, hier kann ich nicht wieder zurück, da habe ich gar keinen Bock drauf.
Ich spare euch jetzt viele Details, ich kürze es ab und sage,
er ist nach 40 Jahren ausgeschieden in der gleichen Filiale,
allerdings in anderen Positionen, anderer Verantwortung.
Er hat also durchgezogen.
Das ist die erste Lektion.
Man muss manchmal durchziehen, auch wenn Sachen nicht so viel Spaß machen.
Nichts im Leben, was sich lohnt zu haben, ist einfach zu haben.
Meistens zumindest.
Insofern Ziele setzen, realistische Ziele setzen und Schritt für Schritt,
Stück für Stück daran arbeiten, das Ziel, die Ziele zu erreichen.
In seinem Leben ist dann einiges nicht ganz geradlinig verlaufen.
Es gab einfach einen schweren Unfall, da war er schon 51.
Dramatisch eigentlich, habe ich ihn gefragt, was passiert ist.
Und er ist einfach morgens auf dem Weg zur Arbeit,
in seiner Morgenroutine aus der Dusche ausgetreten,
hat keinen Läufer vor der Dusche gehabt
und mit nassen Füßen auf der Fliese ausgerutscht
und mit seinem Schädel schwer auf die Badewannenkante gestürzt.
Der Wirbel, auf dem der Hals, der Schädel drauf sitzt,
war dreifach gebrochen, Schädelhirntrauma, also Hirnblutung.
Und die Frage, ob der Nerv hinter seinem Ohr,
der irgendwie den Hauptnerv gerissen, angerissen oder durchtrennt ist,
eben war nicht der Fall.
Aber er hat das Gehör verloren und es war genauso,
wie soll ich sagen, schafft das, schafft das nicht, war die Frage.
Er lag dann auch wochenlang in der Uniklinik in Wien und sagte dann,
ich zitiere, ich war noch nie so froh, eine Neonleuchte zu sehen,
als ich den ersten Augenschlag gemacht habe.
Das war so ein bisschen gänsehautmäßig.
Und er hatte mir eben gesagt, dass viele Sachen für ihn,
als er dann wieder zurück ist in die Arbeit,
nach drei Monaten Reha und die Ärztin ihn noch weiter krankschreiben wollte
und er sagte, nein, Frau Doktor, ich gehe Montag wieder
mit gebundener Krawatte in die Arbeit.
Da habe ich kurz gestutzt und dann sagte er mir,
ja, hätte ich das nicht getan, hätte ich es wahrscheinlich nicht geschafft.
Er hat den Campingplatz aufgemacht.
Dieses March Camping hier in Zwerndorf hat er aufgebaut.
Also er hat es gepackt und er sagte, hätte ich das nicht gemacht,
hätte ich es wahrscheinlich nicht gepackt.
Denn er braucht diesen Zwang, diese Motivation, diesen Druck,
jeden Tag aufzustehen und ein Ziel zu verfolgen,
und zwar in die Arbeit zu gehen.
Man kann jetzt die Arbeit auch synonym ersetzen
durch eine andere Motivation.
Also ein Hobby, eine Aufgabe, eine Verpflichtung,
vielleicht Tiere oder so, keine Ahnung.
Aber auch da die Moral von der Geschichte.
Man braucht ein Ziel, man braucht eine Motivation
und im Zweifel auch so ein bisschen Druck im Nacken.
Den kann man sich selbst eventuell ersetzen.
Um dann auch diese Ziele zu erreichen.
Weil, und da zitiere ich Denzel Washington,
Träume ohne Ziele sind nur Träume.
Und da möchte ich jetzt gar nicht hier klugscheißermäßig
und prophetisch oder so rüberkommen.
Das sind einfach nur Dinge, die der Horst mir mitgegeben hat,
die ich selbst auch so sehe und auch immer wieder erfahren habe.
Wenn ihr also eigene Träume habt,
dann überlegt euch, was ihr machen müsst,
damit ihr diesen Traum erreicht.
Schreibt euch nah, fern Mittelziele auf
und dann lauft einfach los und versucht die Ziele zu verfolgen.
Es geht nicht immer nur um Geld.
Überhaupt nicht.
Manchmal geht es auch einfach um Charakterstärke,
um Willensstärke, um Disziplin.
Hier, heute ist Phrasentrecher Donnerstag.
Disziplin bedeutet, heute was zu machen,
was dich morgen weiterbringt.
Und Disziplin bringe ich da hin,
wo dich Motivation nicht hinbringt.
Das ist es.
Das wollte ich mit euch teilen.
Das war für mich ein ganz, ganz angenehmer Gesprächspartner
heute Morgen und gestern.
Und ist eben auch wieder eine dieser Momente,
die diese Reise so sehr anreichern.
Das Laufen muss ich alleine machen.
Aber das Weiterkommen im Kopf und im Herzen,
das werde ich wohl auch,
vor allem mit und durch meine Begegnungen
und eventuell Begleitungen,
auf entsprechenden Teilabschnitten dieser Reise erreichen.
Das wäre doch eigentlich das perfekte Schlusswort,
um dieses Video zu beenden.
Aber ihr ahnt es, es geht noch weiter.
Wir machen allerdings einen Gedankensprung
und dieser führt uns bis an und über die Donau.
Leute, ich habe es bis an die Donau geschafft.
Ich bin bereits über 550, fast 650 Kilometer unterwegs
und bin einfach an der Donau.
In Heidenau habe ich sie dann überquert
und habe mir natürlich auch nicht nehmen lassen,
den einen oder anderen kleinen Abstecher zu machen.
Denn wie ihr euch erinnern könnt,
gab es zu dieser Zeit noch schweres Niedrigwasser
in der Region und einige Seitenarme waren begehbar
bzw. betretbar für die eine oder andere nette kleine Pause.
Es war sehr beeindruckend für mich,
dort zu stehen, diesen reißenden großen Weltstrom,
einen der größten Ströme Europas zu besichtigen,
an dessen Ufern zu stehen und zu sehen,
was der Mensch alles unternimmt,
um sich vor dessen roher und schierer Gewalt zu schützen.
Rupp wie Numm, sei es wie es sei, ich kann es nicht ändern.
Ich hatte dann ein paar sehr, sehr schöne Tage
mit meinem Freund, dem Julian.
Viele Grüße gehen raus in Bratislava.
Zunächst gab es aber mal wieder eine steinerne Enttäuschung.
Ja, auch hier wieder ganz einfache Mittel, Grenzsteine.
Einmal das Öl.
Die Aussicht ist halt nicht sehr viel cooler,
muss man sagen, als am letzten Paddock.
Dennoch hoffe ich, dass das besser wird.
Doch, andere Seite.
S für die Slowakei, Land Nummer 4.
Yay, wuhu.
Naja, wir sind jedenfalls in Bratislava oder auf Bratislava
zumarschiert, um nicht zu sagen einmarschiert,
das klingt irgendwie ganz falsch.
Viel gefilmt habe ich dort nicht.
Wir haben uns einfach eher ein bisschen rumtreiben lassen,
haben es uns gut gehen lassen, lecker gegessen.
Gab verschiedene Köstlichkeiten, landestypisch und internationale
und haben ein paar Sehenswürdigkeiten angeguckt.
Und dann war es schon wieder vorbei.
Tag 45 ist angebrochen.
Ich kämpfe mich gerade durch den Großstadtdschungel
hier in Bratislava, also heraus.
Die ersten knapp 6 km geschafft, 5,5.
Und habe noch 22 km vor mir heute bis zum Ziel nach Samorin
auf einen Campingplatz.
Generell geht es die nächsten Tage entlang Campingplätzen,
der Donau folgend in Richtung Gran.
Das ist dann schon die ungarische Seite.
Am Freitag, am Karfreitag, werde ich die ungarische Grenze übertreten.
Und möglicherweise, schon mal kleine Vorschau,
werde ich am Budapest vorbeilaufen.
Schon weiter Richtung Süden, zur nächsten größeren Stadt,
die eine Zug- oder Busverbindung zurück nach Budapest hat.
Weil ich sonst einfach wieder zu viel Zeit verplempern müsste,
da ich in Budapest am 1. Mai-Wochenende Besuch bekomme.
Und in 2 Wochen schaffe ich deutlich mehr als 160 km
von Standpunkt hier, Bratislava, nach Budapest.
Wie war es in Bratislava?
Tutto bene, molto bene, killer, titte, hervorragend.
Richtig coole Stadt.
Ich wurde über die Maßen zufriedengestellt mit dem,
was ich gesehen habe, was ich erleben konnte.
Gemäß des Mottos von der Business, hinten Party.
Kamprat des Laberbeides.
Wirklich cool, kann ich empfehlen.
Ganz großes Shout-out an die Stadt.
Komme ich gerne wieder.
Ja, man kann das Deichwandern lieben und hassen.
Hier in der herrlichen Auenlandschaft, in der Donau.
Ich bin absoluter Fan.
Auf diesem Fahrradschnellweg hier unter mir,
dem Asphalt ohne Höhe, ohne Verkehr.
Das ist grenzgenial.
Da kann man auch so knappe 30 km relativ schnell runterarbeiten.
Und genau das habe ich dann auch getan.
Ich bin dem Donaudeich bis fast an die ungarische Grenze,
also eben so weit er verläuft, gefolgt.
Das Wetter wurde dann auch noch mal sehr ungemütlich
in den nächsten Tagen.
Es wurde recht stürmisch und wechselhaft.
Aber alles halb so wild.
Einiges an Wildtieren konnte ich sehen, einiges an Biberfraß.
Ich konnte Nutrias, Nutrien beobachten.
Es war auch ganz interessant, mal so nah an Tieren zu sein.
Es gab noch verschiedene schöne kleine Campingspots.
Deutschland, äh, Entschuldigung, Europa in einer Nussschale.
Es ist ein Caravan-Stellplatz.
Und der Angestellte muss den Vorgesetzten fragen,
ob jemand im Zelt auch tatsächlich dann da schlafen darf ohne Caravan.
Wir drücken ein wenig auf die Tube,
denn langsam wollen wir uns auch dem Ende des Videos nähern
und die letzten paar Tage bis Ungarn einleiten.
Ich laufe heute in 2. Reihe
und nicht auf dem Hauptdeich an der Donau entlang,
sondern an einem Nebenarm, wie ihr sehen könnt.
Keine Menschenseele.
Es ist absolut ruhig hier, abgesehen vom Wind.
Sorry für den Wind.
Ich hoffe, ich kann das ein bisschen überarbeiten.
Ja, ich hab mein Mäntelchen an.
Es regnet zwar gerade nicht,
allerdings ist immer mal ein kleiner Schauer angekündigt,
und da bin ich lieber vorbereitet.
Kunigunde ist natürlich inzwischen auch wetterfest verpackt.
Inzwischen passt alles,
Equipment abgesehen vom Zelt, hinein in ihre Bäuchlein.
Ja, also insofern kann es auch von mir aus mal regnen.
Ich bin da absolut entspannt.
Ja, da war die Welt noch in Ungarn so kurz vor in Ordnung.
Einen Tag, bevor ich über die Grenze gehe.
Hören wir mal rein.
Ich sag's euch, ich hab gar keinen Bock mehr.
Ich hab wirklich keinen Bock mehr.
Ich hasse das heute einfach alles.
Erst fickt mich diese Navigationsapp ins Knie den ganzen Tag
und schickt mich irgendwo lang.
Jetzt hab ich mich entschieden, einfach frei Schnauze zu laufen
und den Straßen zu folgen.
Hier, Belohnung.
Potrawani, Tante-Emma-Laden.
Chillen, ein bisschen essen, reinknallen.
Nichts. Einfach zu.
Wirklich.
Wenn dieser Campingplatz nachher keinen Platz für mich hätte
und ich diese verdammte Therme nicht benutzen kann,
dann laufe ich morgen trotzdem weiter.
Ja, was soll ich machen?
Aber ich hab einfach richtig die Krawatte.
Ich hab die letzten 500 Meter vor mir.
Ich bin so abgefuckt heute.
Ich bin komplett im Arsch.
Ich weiß nicht, was heute los ist.
Es waren knapp unter 30 Kilometer.
Also nichts Wildes.
Ich könnt mich hinlegen und pennen.
Einfach. Wirklich.
Also ich bin wie niedergestreckt heute.
Ich hoffe, dass sie mich trotz dessen,
dass es scheinbar auch wieder ein Caravan-Stellplatz,
Campingplatz ist,
mich ohne großes Zedern und Zaudern darauf lassen.
Und wenn ich noch eine Stunde in dieses Bad kann,
was im Preis wohl inbegriffen ist,
dann küsse ich hier irgendwie irgendjemanden das Herz.
Autocamping. Ich lese es schon.
Ich ahne, wirklich, ich ahne Schlimmes.
Ich habe Hoffnung.
Und das zurecht, meine lieben Pimmelfinger und Pimmelfingerinnen.
Ich habe eine ganz junge Dame getroffen, eine 8-Jährige,
die mich sah, dass ich Struggle hatte,
alle meine Sachen zu befestigen.
Und sie schenkte mir diesen Ring, diesen Haargummi, diesen Haarreif.
Anstatt diesen zu benutzen, meine Sachen zu befestigen,
entschied ich, ihn als Freundschaftsband zu tragen.
In diesem Moment habe ich das 1. Mal realisiert,
dass ich nicht mehr irgendjemand bin,
sondern für irgendjemanden jemand bin.
Und meine Videos einen gewissen Impact auf andere Leute haben.
Vielen, vielen, vielen Dank dafür.
Schön, dass ihr alle da seid.
Es ist Ostern. Irgendwie strange,
dieses Fest das 1. Mal allein zu feiern.
Und auch das 1. Fest alleine zu feiern.
Da wird es noch ein paar geben.
Das gehört, glaube ich, auch zum Prozess dazu, das zu akzeptieren.
Und ja, falls es da emotionale Themen mitgibt,
das zu überstehen und sich daran zu gewöhnen.
Die letzten 1,5 Tage vor Ungarn
wurden also dann bei ekligem Wetter auch eklig Kilometer geschrubbt,
bevor ich dann endlich Magyarsak erreicht habe.
Bitte ratet meine Pronunciation dieses tollen Ländernamens.
Ihr habt es geschafft.
Oder auch nicht.
Tschung. Hallo.
Brauchen wir sein Outtakes oder so?
Na, wobei, das ist nicht cool.