ich bin Robert, auch bekannt als der Mann mit dem Bart.
Am 01.03.2025 brach ich von Leipzig in das größte Abenteuer meines Lebens auf - ein Spaziergang nach Singapur.
Ich habe alles hinter mir gelassen und entdecke nun zu Fuß Menschen, Länder und Kulturen.
In diesem neuen Video siehst Du, was mir auf diesem Abschnitt widerfahren ist.
Ich nehme Dich mit und gebe Dir Einblicke in mein Abenteuer, meine Gedanken und teile persönliche Erfahrungen mit Dir. -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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A traveler documents a grueling trek from Serbia through Bulgaria toward Turkey. Facing extreme heat, physical collapse, and profound loneliness, the journey is balanced by the kindness of strangers and the rescue of a blind kitten. The trip culminates in Sofia, where the traveler explores a unique blend of Roman ruins, Soviet architecture, and natural hot springs before continuing toward Istanbul.
Und damit hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Video, denn es ist ein neuer Sonntag.
14 Tage sind schon wieder vergangen, meine lieben Pimmelfinger und Pimmelfingerinnen.
Herzlich willkommen zu Folge Nummer 7 auf meinem Weg nach Singapur.
Es ist mittlerweile Juli. Es ist sehr, sehr heiß.
Ihr werdet es gleich sehen. Wir haben Temperaturen von über 40 Grad zu durchstehen
und auch am Straßenrand einfach so weggeworfene Katzenbabys zu retten.
War auf jeden Fall nicht so einfach und nicht die schönste Etappe.
Das kann ich schon mal spoilern.
Bevor wir aber gleich ins Video reingehen, noch der Hinweis, der freundlich gemeinte Hinweis
und die aufrichtige Bitte, mich bei meiner Arbeit zu unterstützen, indem ihr ein Abo dalasst
und auch dieses Alarmglöckchen anmacht, sodass euch auch keine Videos entgehen.
Schreibt doch gerne mal in die Kommentare Bockwurst oder Sucuk, Kartoffelsalat oder Nudelsalat,
Schrapfen, Pfannkuchen oder Berliner, wie es immer auch bei euch heißt.
Ich denke, das sind die einfachsten Möglichkeiten, um euch zum Interagieren zu animieren,
denn diese Interaktionen helfen mir ganz, ganz wichtig.
Gut, jetzt haben wir genug gesprochen. Wir gehen rein ins nächste Video.
Ich wünsche euch viel Spaß und freue mich auf eure Kommentare.
Ich bin endlich wieder zurück im Business, zurück in die Realität sozusagen.
Es ist auf jeden Fall gut warm hier.
Gleich geht's in die Berge. Bin gleich raus aus der Stadt.
Hab noch zwölf, zehn Kilometer vor mir.
Ich denke mal, das wird noch so zweieinhalb Stunden dauern.
Dann gibt's erstmal eine schöne Erfrischung.
Und die war auch bitter nötig, meine lieben Freunde,
denn nach nunmehr als 14 Tagen Abwesenheit vom Laufen und in eher angenehmeren Temperaturen,
weil auch klimatisiert in meiner Unterkunft, war es doch erheblich heftig,
die Umstellung wieder auf der Straße und zurück bei Temperaturen um 35 Grad.
Ich habe einfach gerade eine kurze Pause gemacht im Schatten.
Den Trager angetroffen, er hat angehalten.
Drückte mir tausend Dinar in die Hand. Er sagt, er hat Schokolade, Schokolade.
Ah, die Leute sind wirklich geil hier. Küss serbische Herzen.
Erstmal eine kurze 15 beim Balkan Ikea.
Naja, da es beim Balkan Ikea weder Chetbullar noch Kerzen gibt,
gibt's auch keinen Grund, sich dort lange aufzuhalten.
Ich bin also weiter zu meinem Ziel, einem Restaurant mit Ausblick
und der Möglichkeit, mein Zelt aufzustellen.
Hier unten werde ich jetzt irgendwo mein Zelt aufschlagen.
Oder hier, weil da gibt's schon Schatten. Mal sehen.
Aber erstmal ankommen, erfrischen und essen.
Ja, moin. Noch vor dem Sonnenaufgang geht's heute in die Spur.
Es ist gerade 6 Uhr, um die große Mittagshitze zu vermeiden.
Ich denke nicht, dass ich bis 12 schon 30 Kilometer schaffe.
Weil ja auch, wenn ich morgens anfange und ich 30 Kilometer laufe,
Pausen zu machen sind.
Aber ich hoffe, dass ich dann wenigstens bis 14 Uhr oder so
aller aller aller spätestens 30 Kilometer abgefrühstückt habe.
Inklusive Pausen. Bis später.
Noch eine kleine schöne Geschichte zum Morgen.
Ich hab vorhin, kurz nachdem ich los bin, im klitzekleinen nächsten Örtchen
einen Pfarrer getroffen, kurz vorgestellt und erzählt, was so Sache ist.
Und ich fand's total schön. Dann hat er mir quasi den Segen so gegeben.
Ja, und Schutz, egal woher, nehm ich immer gern. Das fand ich süß.
Digga, ich hab einfach einen Job am Tag und das ist gerade Auslauf, mehr oder weniger.
Ich habe auf dem Tag, also auf der Route heute, eine Stelle, wo ich abbiegen musste
oder hätte abbiegen müssen. Ratet mal, wer die verpasst hat und jetzt wieder zurücklaufen muss.
Das ist meine offizielle Nicht-Bewerbung für die Rails-Staffel XYZ,
weil ich mich einfach verlaufen würde und es nicht packen würde. Höchstwahrscheinlich.
Ja, Spaß beiseite. Sind nur 400 oder 500 Meter nochmal zurück.
Also Freunde, glaubt mir bitte eins, als ich damals am 20. Juni 25 dieses Video aufgenommen habe,
da war mir nicht klar, dass am 8. März die aktuelle Staffel der Rails schon wieder läuft bzw. abgedreht ist.
So, jetzt hab ich noch ungefähr 10 Kilometer vor mir.
Sengende Hitze am Mittag. Ist nicht geschafft, bis kurz nach Mittag am Ziel zu sein.
Da müssen wir jetzt also durch. Ich hoffe, dass es in dem Laden noch Spanferkelchen gibt.
In Serbien, wahrscheinlich auch in anderen Balkanstaaten, ich weiß es zumindest auch von Kroatien,
ist Pečenja Prašetina eine sehr, sehr geschätzte lokale Spezialität,
in der ganze Lämmer oder wie hier Spanferkel über Holzkohle gegrillt werden und dann serviert werden.
Ich hatte Glück, es gab noch welches und wie man sieht, hatte ich große Begeisterung beim Verspeisen.
Ja, moin Freunde. Die heiligen 3K sind erledigt am Morgen.
Alle Vorräte sind aufgefrischt, Wasser ist wieder am Start, Energydrink ist am Start.
30 Kilometer heute auf der Uhr. Let's go.
Ja, wir haben Bock. Wir haben Bock.
Kaffee ballert unnormal am Morgen.
Das kleine Hamsterherz geht bodenlos nach vorn. Mal sehen, wie lange das durchhält.
Ach, that's what she said. Am Ende waren es ungefähr 38 Minuten, bis dann der Downer kam.
Aber ich hatte Glück, denn ich wurde eingeladen.
Eat.
Salad.
Oh, nice.
Where are you going?
Jagodina.
Beautiful.
Pečke, Singapur.
Pečke?
Ja.
Na, freilich war einer. Gibt doch nichts besseres als ein schönes Handwerkerfrühstück, bestehend aus Ayran, Börek und Coca-Cola.
Thank you very much, my friend. All the best for you. Take care. Bye bye.
Ich gehe, damit das Bier nicht warm wird.
Drink.
Ja, warum nicht.
Ja, jetzt geht es los und holt mir noch einen kleinen Rakija.
Rakija.
Ob das so gut ist bei den Temperaturen, aber...
Never separate coffee from Rakija, they say.
Jivili.
To the health.
Ja.
Ich grüße euch, Leute.
Es ist jetzt 6 Uhr 50.
Ich bin seit Schlag 6 Uhr unterwegs und bin aufgestanden.
Das ist nicht meine Zeit.
Überhaupt nicht.
Aber es muss sein.
Bin ich Mittag am Ziel.
Und das Problem ist, ich bin so faul zum Filmen.
Ich kann mich da so schlecht vor die Kamera stellen.
Irgendwas babbeln.
So, Freunde, 8 Uhr.
Zwei Stunden bin ich unterwegs.
Exakt zwei Stunden.
Ich bin Schlag 6 mit dem Glockenschlag los.
Elf Kilometer sind drin.
Bin jetzt in Felca...
Branca?
Felca Palanca.
Entschuldigung.
Das ist sozusagen der zweite Teil der Stadt.
Oder der andere Teil der Stadt.
Sagen wir es mal so.
Meistens Neu und Alt, Groß und Klein etc.
Pipapo.
Und jetzt bin ich hier eben in dem anderen Teil.
Knapp 19 Kilometer habe ich noch vor mir.
Und dann sind die 30 auch schon wieder voll.
Ich muss mir jetzt auf jeden Fall gleich erstmal was zu essen suchen.
Oder was aus meiner Wunderkiste rauskramen.
Die Kunigunde fühlt sich manchmal so an wie die Tasche von Hermine in Heiligtümer des Todes Teil 1.
Als der Ron splintert.
Und sie halt alles aus der Tasche dann so rauskramt.
Beziehungsweise sie das Zelt halt herauskramt.
Ja, so.
Ihr wisst welche Szene ich meine.
Boah, Leute.
Schaut mal.
Ich habe ja richtig Bock.
Junger Vater.
Wie lange habe ich kein so Wasser mehr gesehen.
Seit Ungarn.
Zimmingkohl ist ein Kram und eine Erfrischung.
Aber ich habe noch ein bisschen was vor.
Doppelt an.
Das kann ich mir zeitlich nicht erlauben.
Und ich glaube die haben wir auch noch gar nicht geöffnet.
Und pinkeln kann ich ja auch eh woanders gehen.
Also ist gar kein Stress.
Banane.
Thunfischi-Fischi.
Cornbread.
Übelst geil.
Ein kleines Börek-Pita-Ding.
Ich bin mir absolut sicher, dass dieses Dosen-tun-nichts-gut-Fleisch hier
aus den gleichen Fabriken kommen wie das Katzenfutter.
Das riecht einfach so jedes Mal wie eine frisch geöffnete Dose.
Ich kann jetzt nicht sagen, dass es auch so schmeckt.
Ich habe das noch nie probiert.
Aber allein olfaktorisch kann ich absolut sagen 1 zu 1.
Gustatorisch.
Ja, du, wenn es nichts anderes gibt, dann muss doch Katzenfutter mal her.
Ich weiß ja zumindest wie das schmeckt.
Jetzt gerade halb 10.
Muss den Hut schon wechseln, weil es dem Käppi nicht mehr ging.
Hier nochmal ein kleiner Zwischenhalt.
Noch 7,5 Kilometer.
Kleine Eislatte.
Und dann hatte ich ziemlich Glück, denn an dieser Art Spielplatz,
festes Gelände und Party-Location durfte ich mein Zelt aufstellen.
Ja, Freunde.
5.40 Uhr.
Dienstbeginn.
Los geht's.
Ist alles noch ganz friedlich hier und ganz ruhig.
Alles noch verschlafen.
Und die erste wichtige Mission ist das Auffinden eines Sanitärbereichs.
Wenn ihr wisst, was ich meine.
So, Freunde.
Ich bin jetzt raus aus Lapua.
Ich habe jetzt 10 Kilometer einfach nur geradeaus von mir.
Landstraße.
So.
Es tun sich drei essentielle Probleme auf.
Erstens muss sich eine unmenschliche Menge knochenfreier Masse loswerden.
Zweitens gehen meine Trinkvorräte hier im Versorgungsrucksack zur Neige.
Und drittens muss sich eine unmenschliche Menge knochenfreier Masse nachfüllen,
damit mein Körper versorgt bleibt.
Es gibt so einen Truckstop in gut 35 Minuten Entfernung.
Das sind ungefähr 2,5 Kilometer,
wo ich hoffentlich eins nach dem anderen abhaken kann
und anstatt drei Pausen nur eine machen muss.
Also hier gibt es kein WC und auch nichts zu essen.
So, Pitstop verlassen.
Oh, Entschuldigung.
Es gibt hier nichts zu essen, außer Riegel.
Also Mars und Snickers und Kram.
Ich habe jetzt noch einen Energieriegel von daheim.
RawBite, bitte meldet euch.
Eure Energieriegel sind die besten, die es überhaupt gibt auf der Welt.
RawBite, ich brauche diese Kooperation ganz, ganz dringend.
Ironie Ende.
Und noch 20 Kilometer vor mir.
Ich habe auch noch ein kleines bisschen Kartoffelbrot.
Ich bin sehr, sehr hungrig.
Wichtig ist erstmal, dass ich Wasser aufgefüllt habe.
Ja gut, ein WC hatten sie jetzt auch nicht.
Das könnte später noch ... werden,
aber jetzt sind wir erstmal positiv
und schauen, was die nächsten Stunden so bringen.
Bis bald.
Also Leute, schaut mal.
Die Landschaft verändert sich gerade ein bisschen.
Es geht jetzt dann doch langsam in Richtung der Berge.
Was aber besonders gut ist,
dadurch, dass es halt so ein bisschen hügelig ist,
gibt es halt auch Schattenseiten.
Wenn man von Süden,
beziehungsweise jetzt gleich den Westen kommt,
dann habe ich zumindest von einer Flanke her ein bisschen Schatten.
Und das macht die leichten Anstiege tatsächlich sehr, sehr gut ertragbar.
Na Freunde, 33 Kilometer haben wir drin.
Jetzt haben wir noch 800,
aber schaut mal, was für 800.
Äh, hier 15 Prozent.
Nochmal den Berg rauf.
Diesen Berg rauf.
Ach, ach.
So Leute, inzwischen bin ich geduscht
und habe auch meinen Platz gefunden.
Liegt ganz schön hier am Hang so ein bisschen.
Jetzt hier auch schön im Schatten.
Ist jetzt gerade alles noch ein bisschen chaotisch,
weil ich quasi nochmal umziehen musste von etwas weiter oben
zu einem Platz hier unten.
Ist so ein bisschen verteilt.
Und ja, ich schlage jetzt vielleicht mein Zelt auf
und wünsche euch einen schönen Abend.
Bis morgen.
Und damit wünsche ich euch schon einen guten Morgen.
Leider hat sich gestern, beziehungsweise vorgestern,
der Adapter, welcher in meiner Actioncam steckt,
wo man ein externes Mikrofon einstecken kann, verabschiedet,
sodass ich leider nichts an Aufzeichnungen
oder nichts wirklich mehr Greifbares an Aufzeichnungen
aus diesem Moment für euch habe.
Ich kann aber sagen und rekapitulieren,
dass es darum geht, dass ich appetitlos bin,
dass ich nicht weiß, was ich essen soll,
dass ich irgendwie bei den Temperaturenschwierigkeiten habe,
allgemein überhaupt irgendwas zu essen
und da können wir wieder einsteigen,
weil der Ton wieder da war.
Also was mich kulinarisch auf jeden Fall mega triggert,
asiatische Küche.
Ich würde mich da, glaube ich,
in eine Wanne voller Ramen oder so legen.
Ich könnte jeden Tag Foo, a.k.a. Ha, essen.
So sehr ich das hier alles mag und auch genossen habe,
ich kann dieses fettige, schwere, süffige, gegrillte Zeug
einfach momentan nicht mehr sehen.
Also das Highlight meines Tages kulinarisch
ist jeden Tag mein Syrpska-Salat oder mein Chopska-Salat.
Syrpska-Salat ist mit scharfer Paprika
und Chopska-Salat ist mit so Keimack drüber gerebelt
und ohne die scharfe Paprika.
Ich habe eigentlich so Lust zu essen,
aber ich kann das nicht sehen, ich kann das nicht essen.
Das ist mir alles über und so fettig,
wenn ich irgendwo ein Restaurant finde
mit einem Salat und einer Suppe.
Ja, wir haben heute wieder schnuckelige 33,7 km vor uns.
Es geht bis nach Alexinyatz.
Nach meinem Pausetag gestern bin ich wieder völlig aufgetankt
und konnte alle Energiereserven voll machen mit leckerem Essen
und auch einer geliebten Suppe und leckerem Salat
und anderen Sachen, kann ich sagen, nicht frittierten Sachen.
Es gab Pasta und dann ging es mit voller Energie wieder weiter.
Schaut mal, wie sich das Rallier verändert.
Das wird jetzt richtig knackig nochmal werden die nächsten Tage.
Bis runter in die Ebene.
Sophia und noch ein Stückchen weiter raus.
Ich hatte dieses Rallief lange nicht mehr.
Tatsächlich zuletzt im Erzgebirge.
Allerdings vermute ich, dass das hier noch ein bisschen andere Höhen sind.
Ja, wobei, im Erzgebirge geht es auch bis 1.000 oder so knapp Meter.
Fichtelberg weiß nicht, was der hat, 900 oder so.
Ich selbst werde jetzt hier nicht auf viel mehr als 1.000 Meter kommen,
aber es sind jetzt bis Sophia 4.500 Höhenmeter.
Das sind ungefähr 8 Gehtage mit Pausen.
Plus Minus 10, 11 Tage, die ich bis dahin noch habe.
Und ich will auf jeden Fall Gas geben,
weil ich dann rasch durch Bulgarien durch möchte.
Ich will dann nach Griechenland grüßen und küssen für zwei Tage
und dann geht es über Erdine rein in die Türkei.
Das ist dann Land Nummer 8.
Ja, bis dahin sind es noch ungefähr 20 Gehtage.
Also auch alles überschaubar und zeitplanmäßig bis Istanbul passt es sehr, sehr gut.
Bin ich möglicherweise fast ein bisschen zu früh dort.
Hätte vielleicht auch noch warten können mit der Zusage.
Im Sinne von, wenn ich jetzt abschätzen kann,
dass ich schon am 8. August dort bin, dann ist es eine Woche.
Und eine Woche beim aktuellen Tempo sind etwa 150 bis 180 Kilometer.
Das ist alles Zeit, die mir dann so ein bisschen fehlt,
wenn ich jetzt auf den Tacho schaue Richtung Damaskus.
Ihr erinnert euch ja, da steht die Hochzeit an im Oktober.
Und wenn ich am 14. August in Istanbul meinen Besuch erst bekomme oder am 13.,
dort eine Woche Zeit verbracht wird, wo ich dann erst loskomme,
dann sind das maximal sechs Wochen, maximal sechs Wochen bis zum Oktober.
Mach dir mal nicht so eine Brühe, mein Lieber.
Ich bin der Zukunftsmann mit dem Bad und ich kann dir sagen,
dass du deinen Zeitplan einhalten wirst
und auch zu diesem Zeitpunkt noch sehr ungeahnte Abenteuer erleben wirst.
Ich versuche mit dem kleinen Kerl mal zu helfen.
Also einen Greenkeeper hat der Pitsch ja auch schon lange nicht mehr gesehen.
Wohl eher einen Yellowkeeper.
Und das kommt davon, wenn man mit dem Nimbus 2025 eben nicht umgehen kann
und sich um den Baum wickelt.
So Freunde, die Ereignisse haben sich überschlagen.
Also es gab hier keinen Schlafplatz, alles voll.
Ich habe mir was anderes klitzekleines rausgesucht für einen ganz schmalen Taler.
13. Regel die Nacht.
Das ist es mir auf jeden Fall wert, bei den Temperaturen irgendwo mich dann zu verunterschlüpfen.
Ich laufe jetzt noch die zwei Kilometer zur Unterkunft und bin dann dort sicher.
Und damit begrüße ich euch zu Tag 119, einem schicksalsschweren Tag
oder ereignisreichen Tag, wie man es nennen möchte.
Gestartet völlig unaufgeregt mit nichts außer eigentlich schönen Aussichten, bis das hier geschah.
Du bist so jung und so blind und du kannst nicht verstehen, dass ich dir da Essen hinstelle.
Du kannst noch gar nicht essen.
Okay, jetzt schauen wir mal, was wir machen können.
Wenn du es bis noch nie schaffst.
Aber du musst halt schon dann wohnen heute hier drin.
Und dann versuchen wir alles, was geht.
Wir schauen nach Katzenmilch für dich.
Damit du was trinken kannst.
Du bleibst erstmal da und ich kümmere mich um den Rest.
Du lebst.
Ja, da drinnen bist du sicher, mein Freund.
Also diskutier bitte nicht mit mir.
Wir bringen dich nach Nisch.
Dort haben wir Kontakte.
Und da wird sich um dich gekümmert, okay?
Das ist der Deal.
Aber jetzt müssen wir mal kurz vier, fünf Stunden meine Regeln spielen.
Thank you very much.
Ihr wisst ja, wie sehr ich mit Katzen kann.
Es gab jetzt ein Happy End für den kleinen Matschko.
Aber ich kann heute einfach nicht mehr.
Ich bin am Ende.
Der ganze Tag ist schon scheiße.
Ein guter Tag, aber einfach scheiße.
Die Kamera geht jetzt aus und ich marschiere bis nach Nisch.
Juhu, was sind das für tolle Menschen, die sich einfach um den Matschko kümmern
oder die Hände nach ihm ausgestreckt haben.
Es gab so ein schönes Happy End.
Auch wenn es natürlich trotzdem sehr, sehr herzzerreißend war.
Und es ist auch dabei geblieben, dass ich nichts weiter gefilmt habe,
außer noch ein paar Aussichten.
Später bin ich dann also in Nisch angekommen, bin in der Jugendherberge
und habe wieder ein paar Tage Pause gemacht
und habe da auch ein paar Leute kennengelernt.
Es war eine schöne Zeit.
Ja, für mich geht es heute 31,7 Kilometer bis nach Birla Palanka.
Wieder etwas in die Berge.
Ich habe Kraft tanken können die letzten Tage.
Ich habe mich darum gekümmert,
neue Socken zu bekommen.
Neue Schuhe waren leider nicht möglich.
Schauen wir mal, ob ich ein Sofia mehr Glück habe.
Ansonsten müssen sie mich bis nach Istanbul tragen.
Noch 700 Kilometer.
Guten Morgen Sir, Madam.
Hey Guys, how are you doing?
Der sah richtig knuffig aus.
Der guckt wie ein Trottel, aber sah knuffig aus.
So Freunde, fast 15 Kilometer haben wir schon geschafft.
Jetzt haben wir noch ungefähr 500 Höhenmeter vor uns.
Wird auf jeden Fall auch nochmal lecker bei dem Wetter.
Wir sind schon gut voran.
Eine kleine Frühstückspause gab es schon.
Ich bin hier einfach praktisch völlig allein.
Hier ist nichts.
Die Straße, neben mir die Autobahn.
Lärmschutz regelt.
Hier kommt alle halbe Stunde mal ein Auto.
Sehr entspannt heute.
Er zeigt mir jetzt, wo ich mein Zelt hinstellen kann.
Ich habe nur die Schuhe schon aus.
Das ist ein bisschen blöd.
Ja, da gibt es eine Kirche.
Dobre.
Okay.
Ja, da stelle ich mein Zelt nachher hin.
Nope, machst du nicht.
Du isst erstmal was und dann läufst du noch ein bisschen weiter,
weil du noch nicht genug hast.
So Freunde, guten Morgen.
Kurz nach sieben.
Ich bin jetzt schon ungefähr eine halbe Stunde unterwegs.
Heute gibt es wieder einen langen Marsch.
Wir haben 27, 29 Kilometer bis nach Pirot.
Dort werde ich eine lange Siesta machen,
da ich hoffe, dort gegen Mittag anzukommen.
Und dann werde ich am Abend wieder, wie gestern, versuchen,
noch ein bisschen weiter zu laufen.
Es gibt da einen Schlafplatz.
Das sind aber nochmal über 10 Kilometer.
Es läuft also wieder auf 40 hinaus, wie gestern.
Ich gehe jetzt hier gleich straff rein mit ordentlich Höhenmetern,
um jetzt über 400 erstmal zu bewältigen.
Wir sind dann aber auch schon am höchsten Punkt.
Es ist schön hier.
Alles ganz ruhig.
Wenn wir dann oben sind,
bleiben wir nicht oben auf einem Plateau,
sondern dann geht es wieder runter,
auf etwas unter 200.
Ja.
Jo.
Da geht noch mehr, aber das ist schon mal echt nice.
Das ist der Preis für die vielen Höhenmeter,
wenn man oben steht oder auf dem Weg nach oben ist
und dann zurückblickt und sieht,
was man geschafft hat.
Wenn man immer voranläuft
und guckt und entscheidet situativ,
wie, was, wo,
dann kann es ja nur anders sein,
dass sich ein Weg aufgibt.
Was ich sagen wollte, ist,
dass es ja nicht anders sein kann,
dass sich ein Weg auftut.
Ob das der richtige ist oder der falsche,
sieht man ja spätestens hinterher.
Für mich ist immer die Frage,
was ist das Schlimmste, das passieren kann?
Das schlimmstmögliche Szenario,
für den Fall, dass ich eine falsche Entscheidung treffe.
Und wenn diese Abwägbarkeiten einschätzbar sind
und handelbar,
aus Sicherheitsaspekten, aus Risiko,
Minimierung etc.,
gesundheitlichen Gründen,
dann kann ja nichts passieren.
Dann kann man sich nur richtig entscheiden.
Naja, bisschen Philosophie am Morgen.
Ich bin oben angekommen,
nach 10 Kilometern.
War auf jeden Fall ganz schön zart
gleich am Anfang, ohne Frühstück.
Jetzt bin ich auf 700 Metern,
wieder etwas mehr.
Ist erstmal auch der höchste Punkt,
viel höher geht es nicht,
weil ich ja nicht so ganz krass
durchs Gelände gehe,
sondern eher den Straßen folgend.
Jetzt habe ich noch ungefähr
18 Kilometer vor mir
und die gehen wiederum nur bergab
bis ins Tal.
Da in die Ebene rein.
Und ich glaube irgendwo da hinten
schlängel ich mich dann durch,
da müsste dann Bulgarien sein
und dann direkt hinter dem Berg
dann auch schon Singapur.
Also ist nicht mehr so weit.
Den Joke habe ich schon mal gebracht,
als ich in Tschechien war,
ich erinnere mich noch,
bei Eklatno da in der Ecke.
Naja, never gets old.
Moin Freunde, ich begrüße euch.
Ich weiß gar nicht genau, was ich sage.
Ich will, aber ich weiß gar nicht wie.
Die Gedanken sind heute ein bisschen schwer
an Tag 126,
weil wir heute Serbien verlassen.
Serbien hat sich so gut um mich gekümmert,
war so unfassbar großzügig zu mir.
Schon wie damals in Ungarn,
als ich raus bin.
Das ist dann ein mulmiges Gefühl,
wenn man sich mit einem Land
und mit den Leuten so identifizieren kann
oder sich so geborgen fühlt.
Wenn man so schöne Dinge hier erlebt hat.
Es waren jetzt echt tolle Wochen.
Auf das Land, auf das freue ich mich auch.
Ich habe keine Erwartungshaltung an Bulgarien.
Ich weiß nicht, was mich erwartet.
Die einen sagen so, die anderen sagen so.
Alles, was ich über das Land weiß,
bezieht sich eigentlich auf die Schwarzmeerküsten,
Strandregion als touristische Region.
Trotzdem werde ich mich sehr stark ranhalten,
mich beeilen, rasch durchs Land zu kommen.
Ich habe dann nämlich noch 2-3 Tage Griechenland
und dann endlich, endlich, endlich die Türkei.
Mentale Verfassung.
Ich habe es angedeutet,
heute ein bisschen schwere Gedanken.
Momentan macht mir das Alleinsein mehr zu schaffen.
Das gibt für mich immer diese Waage
zwischen Alleinsein und Einsamkeit.
Mit dem Alleinsein komme ich absolut fantastisch klar.
Mit Einsamkeit,
es kommt darauf an,
wie man es interpretiert, allen für sich auch.
Momentan fühlt sich aber auch
das Alleinsein an wie Einsamsein.
Es ist eher so, dass wir dieses ständige Planen
und Justieren und Anpassen,
adaptieren,
mega momentan auf den Sack geben.
Beziehungsweise es wäre schön,
das mit jemandem zu teilen.
Das ganze Ding ist ein Riesenprojekt.
Es ist einfach anstrengend,
alles immer alleine zu machen.
Leider ist es so, dass kurz darauf
nicht nur meine mentale Verfassung,
die ja schon ein bisschen instabil wurde,
auch mein Kreislauf zusammengebrochen ist
und ich mich hier noch in die nächste Stadt
in Dimitrovgrad geschleppt habe
und entschieden habe, noch am selben Tag
den Weg weiter nach Sofia anzutreten.
Was ich da erlebt habe,
hat mich doch arg zum Schmunzeln gebracht.
Das war echt cool.
Grenze. Moin. Danke dir.
Das ist doch geil.
Hier sind so viele Deutsche.
Hamburg, Bremen. Nice.
Moin. Geil.
Ich checke jetzt hier ab,
es ist ein bisschen stressig.
Aber was muss, das muss.
Jetzt mich darüber fahren lassen
mit dem Taxi hätte keine Ahnung
wie viel Geld gekostet.
Und auch Zeit, weil hier ist halt überall Stau.
Also machen wir das jetzt so.
Geil.
Ich liebe es.
Ich dränge mich jetzt hier einfach vor
und schaue mal, was passiert.
War ich dann auch schon in Bulgarien.
Herzlich willkommen in Sofia.
Ja, ich muss gestehen,
ich bin hier nicht weiter gelaufen.
Das ist zuvor angedeutet,
in Serbien hatte ich so ein bisschen mentale Probleme
und dazu kam dann auch noch kurz vor der Grenze
ein kompletter Zusammenbruch meines Kreislaufs.
Ich habe da natürlich auch nichts weiter gefilmt.
Ich habe mir einen Kaffee und eine Fanta reingedrückt.
Bei all der Hitze war das alles, was ging.
Und dann bin ich über die Grenze
bis in die Vororte von Sofia.
Ich hatte dann noch 5, 6 Kilometer zu laufen.
Das wollte ich mir dann schon antun
und ich bin das erste Mal mit Türken in Kontakt gekommen
auf meiner Reise.
Thank you very much.
Have a nice trip now.
No, no, no, no.
Thank you very much.
Thank you guys.
All the best for you.
Bye, bye.
How do you say thank you in Turkish?
Teşekkür ederim.
Ciao, ciao.
Oh mein Gott, wie oft habe ich auf meiner Reise
seitdem Teşekkür ederim Abidjan
oder Teşekkür ederim abla
gesagt, ich kann es gar nicht mehr erzählen.
Aber das ist ein anderes Video.
Jetzt sind wir erstmal durch für heute
Ach ja, Sofia, mein Sofia.
Ich würde glatt sagen,
das ist die größte Überraschung
und die schönste Überraschung bisher
war auf meiner Reise innerhalb Europas.
Denn ich hatte es eingangs ja gesagt,
ich hatte überhaupt keine Erwartungshaltung
oder große Hoffnung an Bulgarien
oder an Sofia überhaupt.
Ich wusste nicht, was mich erwartet.
Was mich erwartet hat, war eine Stadt,
die geprägt ist von Historie,
von überwältigender Geschichte,
von Dramaturgie, von Grünflächen,
die ihresgleichen suchen
und total coolen Fakten,
die ich bisher so noch nicht wusste.
Aber da gehen wir gleich drauf ein.
Zu den Basics.
Sofia ist die Hauptstadt
und größte Stadt Bulgariens,
gelegen im Westen des Landes
am Fuße des Vitosha-Gebirges.
Sie ist eine der ältesten Städte Europas
und hat sage und schreibe
eine über 7000 jährige Geschichte,
die bis in die antike römische Zeit zurückreicht.
Die sogenannten römischen Ruinen,
die Sertica oder Sertiza,
bedeuten teilweise noch
russischem Brutalismus.
Ein ganz besonders tolles Wahrzeichen der Stadt
ist die Alexander Nevsky-Kathedrale.
Es ist eine der größten
orthodoxen Kathedralen weltweit
und nicht minder imposant
wie der Dom des heiligen Savas in Belgrad,
falls ihr euch noch daran erinnert.
Ich blende es euch gerne hier nochmal ein.
Wusstest du eigentlich,
dass die kyrillische Schrift,
welche man insbesondere mit Russland verbindet,
hier in Bulgarien erfunden wurde,
durch diese beiden Brüder,
in der kyrillischen Schrift,
die glagolitische Schrift erfunden.
Und das schon bereits im 9. Jahrhundert.
Fand ich sehr interessant.
Ja, das mit dem Bier
können die Jungs und Mädels dort auch richtig, richtig gut.
Genauso wie den ÖPNV,
die älteste Straßenbahnlinie,
die es hier gibt, ist von 1901
bzw. wurde sie bereits im Jahre 1901 errichtet
und ist seitdem in Betrieb.
Leider hat Sofia
auch eine recht tragische Vergangenheit
geprägt von Zerstörung, Terror und Attentaten.
Das Monument mit den Tätern,
100 Menschen dort,
Mitglieder des Parlaments,
Studenten,
Unheilvolle Menschen,
sie sterben gerade in der Kirche.
Ivan Vladnev,
er starb nur 34 Jahre alt,
ein Lawyer in Bulgarien.
Also, das ist eine Kirche,
die funktionierte als Kirche
von 313,
nur in der Kirche des Ottomans,
es war eine Moschee,
es war eine Bank,
alles hier ist absolut original.
Wir können den Rest des Theaters hier sehen.
Sie sagen, es ist ein bisschen,
es ist nicht so groß wie Coliseum,
aber ich würde sagen,
es ist ein bisschen kleiner als Coliseum.
Krass, einfach warmes Wasser.
Unglaublich,
da kommt heißes Wasser raus.
Natur ist schon verrückt.
Nun zum Thema Einzelhandel.
Ja, das ist ein Kaufland.
Wer hätte es gedacht,
Kaufland des Einfachen Sofia.
Das Besondere ist,
dass sie beim Einrichten des Kauflands
alte Ruinen, römische Ruinen entdeckt haben
und sich verpflichtet haben,
diese zu erhalten
und den Bauern der Stadt,
besser gesagt, einzubinden.
So gibt es also regelmäßige Veranstaltungen.
Ich muss sagen, ich habe selten,
beziehungsweise ich habe noch nie
nirgendwo anders so ein schönes Kaufland gesehen.
Also Props an die Schwarzgruppe
Props an Kaufland aus Neckarsulm.
Das habt ihr wirklich hervorragend gemacht.
Aber nicht nur die haben das super gemacht,
auch ihr habt das hervorragend gemacht.
Wir schauen uns noch ganz kurz
das jüdische Viertel an,
trinken ein Bier
und dann geht es schon zum Outro.
Hier ist Metal.
Sie haben hier eine Flasche Bier.
Das ist wahrscheinlich der Grund,
warum es Maus schmeckt.
Der Geschmack ist eher wie ein Maus-Ding.
Ich bedanke mich wie immer für euren Support.
Ich würde euch ganz höflich darum bitten,
einmal die Alarmglocke einzuschalten.
Wenn ihr es noch nicht gemacht habt,
ein Abo dazulassen
und eventuell auch mit einem Kommentar
für den Algorithmus zu agieren.
Im nächsten Video werde ich dann Bulgarien durchqueren
und möglicherweise schon bis in die Türkei vordringen.
So oder so bedanke ich mich für die Aufmerksamkeit,
wie eben schon gesagt
und möchte auch an dieser Stelle
noch ein kleines bisschen Werbung für mich selbst machen.
Denn die Tour, die ich durch Sofia gemacht habe,
haben wir dort jemanden gebucht, den Peter.
Ihr habt es ja gesehen.
Und wenn ihr in die Videobeschreibung schaut,
findet ihr einen kleinen Gutschein-Code,
einen Rabatt-Code für eure nächste Tour mit GetYourGuide.
Ihr könnt 5% sparen
und mich dabei natürlich auch fantastisch unterstützen,
um meine Reisekasse ein wenig mehr aufzubessern.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.
Gehabt euch wohl.
Das war der Mann mit dem Bart.
Ciao, ciao.