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Willkommen zu Epoch Times Nachrichten mit dem Thema, Corona-Ticker, aktuelle Covid-19 Nachrichten.
Ein Artikel von Epoch Times vom 9. April 2021.
Die Bundesregierung stuft die Türkei wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ab Sonntag als Hochinzidenzgebiet ein.
Diese Einstufung zieht besondere Beschränkungen bei der Einreise nach Deutschland nach sich.
Das Auswärtige Amt begründete die Entscheidung am Freitag damit, dass die Zahl der Corona-, Neu-, Infektionen- bzw. positiven PCR-Testergebnissen in der Türkei die Schwelle von 200 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten habe.
Aus demselben Grund wurden Kroatien, Armenien und die Ukraine ebenfalls als Hochinzidenzgebiet eingestuft.
Die Einstufungen erfolgten in Absprache mit dem Robert Koch-Institut, RKI, das seine Liste der Corona-Risikogebiete am Freitag entsprechend ergänzte.
Von den unmittelbaren Nachbarländern Deutschlands sind derzeit neben den Niederlanden auch Frankreich, Polen und Tschechien als Hochinzidenzgebiete ausgewiesen, in denen es besonders viele Infektionen mit dem Coronavirus gibt.
Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland auf https://www.einreiseanmeldung.de anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen.
Nach frühestens fünf Tagen der Quarantäne können sich die Einreisenden auf SARS-CoV-2 testen lassen, um die Quarantänepflicht durch ein negatives Testergebnis zu beenden.
Um das Gemeinwesen und den Wirtschaftsverkehr aufrecht zu erhalten, heißt es auf der RKI-Webseite, wären bestimmte Personengruppen von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen.
Auch Ausnahmen aus familiären Gründen seien vorgesehen. Bei Fragen soll man sich an die Informationsstellen im eigenen Bundesland wenden.
Der Ökonom Peter Bofinger fordert in der Corona-Krise eine verlängerte Auszahlung des Arbeitslosengeldes 1.
Wer heute seinen Job verliert, sollte mindestens 15 statt 12 Monate Arbeitslosengeld bekommen, bevor er in Hartz IV gezwungen wird, sagte Bofinger dem Spiegel.
Es sei derzeit für Arbeitslose so schwer wie nie, einen neuen Job zu finden.
Mich wundert, dass die SPD damit keinen Wahlkampf macht, so Bofinger weiter.
Die Bundesregierung müsse zudem die Möglichkeit des Verlustrücktrags für Unternehmen ausweiten.
Bisher können Verluste nur mit Gewinnen verrechnet werden, die ein Jahr zuvor erwirtschaftet wurden.
Aber viele Firmen haben schon vergangenes Jahr nichts verdient, so Bofinger.
Anders als in den USA, wo der Verrechnungszeitraum sogar bei fünf Jahren liegt, will Bofinger ihn hier jedoch beschränken, um nicht Unternehmen zu stützen, die schon lange vor der Krise schlecht dastanden.
Dies würde Zombiefirmen produzieren.
Bundesgesundheitsministerium – Vier Unternehmen entwickeln für Deutschland einen Corona-Impfausweis
Bereits am Mittwoch, 7. April, erklärte die Pressereferentin des Bundesgesundheitsministerium, dass nach dem EU-Ratsbeschluss Ende Januar,
zur Erstellung eines digitalen Impfausweises bzw. Impfnachweises, Deutschland vier Unternehmen damit beauftragt hätte, diesen Impfnachweis zu entwickeln.
Dabei halte man sich an die EU-Standards.
Ex-Ministerpräsident Koch – Lockdown in Serie irgendwann verfassungswidrig, selbst wenn man ihn per Gesetz beschließt
Der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch hat sich gegen weitere, regelmäßige Lockdowns, zur Eindämmung der Corona-Pandemie ausgesprochen.
Individuelle Freiheit, das Recht auf wirtschaftliche Betätigung, das Recht auf Bildung und soziale Inklusion und auch das Recht zu reisen,
hätten in der Verfassungsordnung einen Rang, der es verbiete, sie dauerhaft, einem Krisenregime des Stillstandes und der allumfassenden Zwangsbewirtschaftung zu unterwerfen,
schreibt er in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitagsausgabe.
Das gelte ausdrücklich sogar dann, wenn dafür vom Staat materielle Entschädigung geleistet werde, schreibt der Vorsitzende der Ludwig-Erhard-Stiftung.
Wenn das Krisenmanagement nach mehr als einem Jahr darauf keine Rücksicht nimmt, verliert das Management die politische Unterstützung.
Die Menschen verlören das Vertrauen in die Institutionen, und die Gerichte seien verpflichtet, immer höhere Anforderungen an die Verhältnismäßigkeit zu stellen.
Der Lockdown in Serie ist eben irgendwann verfassungswidrig, selbst wenn man ihn per Gesetz beschließt, kritisierte der frühere stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende.
Vor einem Jahr, zu Beginn der Covid-19-Pandemie, sei die Inzidenz von 50 begründbar gewesen mit der schwachen Kapazität von Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung der Fälle.
Nach einem Jahr sei es die Pflicht des Staates, diese Bürokratie so aufzustellen, dass sie auch eine Inzidenz von 200 routiniert nachverfolgen könne.
Wenn negative Corona-Tests zu mehr als 97 Prozent eine Infektion ausschlössen, sei es dem Staat nach längerer Zeit der Krise schlicht verwehrt,
zweifelsfrei gesunde Menschen davon abzuhalten, sich zu versammeln, ein Konzert zu hören oder auch einfach zu feiern.
Und wenn die Intensivstationen nicht ausreichten, müssen wir nach zwölf Monaten weitere eingerichtet haben.
Er erwarte von seiner Regierung, dass sie ihm glaubhaft nachweise, dass sie alle Anstrengungen unternehme, ihm ein selbstbestimmtes Leben in privater und wirtschaftlicher Hinsicht zu erlauben,
auch wenn wir mit diesem oder einem anderen Virus noch lange leben müssen.
Ukrainischer Außenminister warnt Bundesregierung vor Sputnik V
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba warnt die Bundesregierung vor dem Kauf des russischen Impfstoffs Sputnik V.
Leider geht es bei Sputnik V nicht um humanitäre Ziele, sagte er der Bild-Freitag-Ausgabe.
Russland benutzt es als ein Werkzeug, um seinen politischen Einfluss zu vergrößern.
Die russische Regierung fördere aggressiv den Verkauf von Sputnik V, während es an Ressourcen fehle, um die eigene Bevölkerung effektiv zu impfen, so Kuleba.
Wenn es um den russischen Sputnik V geht, muss sich jedes Land über seinen doppelten Preis im Klaren sein.
Den finanziellen und den politischen, sagte der ukrainische Außenminister der Bild.
In den staatlich kontrollierten Medien würde täglich über Freunde und Feinde Russlands, basierend auf der Bereitschaft oder Weigerung von Ländern, Sputnik V zu kaufen, berichtet, so Kuleba.
Er vermutet, ein Impfstoffkauf Deutschlands könnte vom russischen Regime derart instrumentalisiert werden, dass selbst ein so starkes Land wie Deutschland Probleme nicht ohne Russland lösen kann, so der Minister.