Linken-Fraktionschef Sören Pellmann ist der „Roten Hilfe“ beigetreten. Er begründet den Schritt mit der Unterstützung einkommensschwacher Menschen bei Gerichtsverfahren. Der Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextremistische Bestrebung ein. ________________________________________________________________
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Linken Fraktionschef Sören Pellmann ist der Roten Hilfe beigetreten.
Er begründet den Schritt mit der Unterstützung einkommensschwacher Menschen bei Gerichtsverfahren.
Der Verfassungsschutz stuft den Verein als linksextremistische Bestrebung ein.
Am Mittwochabend teilte der Fraktionschef einen Link zum Beitrittsformular des Vereins auf ex.
Als primäres Betätigungsfeld der Roten Hilfe nennt der aktuelle Verfassungsschutzbericht die Unterstützung linksextremistischer Straftäter.
Die Organisation übernimmt nach eigenen Angaben unter anderem Kosten für die Verteidigung von Beschuldigten und Angeklagten.
Laut Verfassungsschutz unterstütze sie auch rechtmäßig Verurteilte bei Straf- und Bußgeldern.
Pellmann erklärte gegenüber der FAZ, der Verfassungsschutz solle sich um den Schutz der Demokratie kümmern, statt politische Wertungen vorzunehmen.
Am Dienstag war bekannt geworden, dass die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp bis zum vergangenen Jahr Mitglied der Roten Hilfe war.
Die Bundesregierung nennt den Verein die größte und eine der wichtigsten Gruppierungen im deutschen Linksextremismus.