In Frankfurt kam es am Samstagabend nach Jugendprotesten zu schweren Ausschreitungen. Hessens Innenminister Roman Poseck sprach von entsetzlichen Gewaltexzessen, 17 Geschäfte seien beschädig, fünf davon geplündert. Nach Angaben von Poseck und Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller kam es bei dem Geschehen rund um die Einkaufsmeile Zeil zu massiven gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verurteilte die Krawalle und sieht vor allem bestimmte Gruppen als Urheber von Ausschreitungen: „Gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu haben gestern Abend die friedlichen Demonstrationen vom Nachmittag gekapert“. ________________________________________________________________
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In Frankfurt kam es am Samstagabend
nach Jugendprotesten zu schweren Ausschreitungen.
Hessens Innenminister Roman Poseck sprach
von entsetzlichen Gewaltexzessen.
17 Geschäfte seien beschädigt, fünf davon geplündert.
Gewalt und Zerstörung haben leider den Abend
und die Nacht in Frankfurt bestimmt.
Und ich erinnere mich noch sehr gut daran,
dass wir vor diesen Gefahren,
vor den Gefahren von gewaltbereiten Linksextremisten
Und auch gewaltbereiten Jugendlichen,
vor allem mit Migrationshintergrund, hier an diesem Ort
bei der Pressekonferenz am Donnerstag auch gewarnt haben.
Nach Angaben von Poseck und Frankfurts Polizeipräsident Stefan
Müller kam es bei dem Geschehen rund um die Einkaufsmeile Zeil
zu massiven gezielten Angriffen auf Einsatzkräfte.
Ich bin schockiert darüber.
... dass bei dem Einsatz weit mehr als 100 Polizisten verletzt wurden.
Darunter auch ein schwerer verletzter Polizist,
der durch einen Steinwurf in sein Gesicht Zähne verloren hat.
Es ist insgesamt zu 54 Festnahmen gekommen.
Die Personen sind zwischen 13 und 29 Jahre alt.
Bundesweit habe es mehr als 100 Festnahmen gegeben,
berichtete Bundesinnenminister Dobrindt.
Es gab friedliche
Proteste, friedliche Demonstrationen,
die dann Richtung Abend gekappert worden sind von linken Gruppen,
gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten,
die dann doch auch in Regionen wie beispielsweise Berlin, Frankfurt,
Köln, Hamburg auch zu deutlichen Ausschreitungen gekommen sind.
Ja, sicher.
Wir sind nicht bereit, den Ansatz auch nur zu akzeptieren,
dass hier solche Ausfälle und solche Randale stattfindet,
wie man das in Frankfurt beispielsweise gesehen hat.
Die Gewerkschaft der Polizei würdigt die friedlichen Demonstranten,
kritisiert die Randalierer jedoch scharf als feige Schläger
ohne politische Botschaft.
Bundesinnenminister Dobrindt kündigt harte Strafen an.
Die Ermittlungen laufen, weitere Festnahmen werden erwartet.