Grönland, Iran, Kuba. Trump droht zahlreichen Ländern. Nach der Verhaftung des venezolanischen Staatschefs Maduro wandte sich der US-Präsident nun an dessen Verbündeten Kuba: „Ich empfehle dringend, eine Vereinbarung zu treffen, bevor es zu spät ist.“ Was will der amerikanische Präsident von Kuba?
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Willkommen zum Epoch Times Podcast mit dem Thema USA vs. Kuba.
Trump an Kuba.
Trefft eine Vereinbarung, bevor es zu spät ist.
Ein Artikel von Tom Göller vom 12. Januar 2026.
Am Mikrofon Alexander Sieber.
Grönland, Iran, Kuba.
Trump droht zahlreichen Ländern.
Nach der Verhaftung des venezolanischen Staatschefs Maduro
wandte sich der US-Präsident nun an dessen Verbündeten, Kuba.
Zitat.
Ich empfehle dringend, eine Vereinbarung zu treffen, bevor es zu spät ist.
Zitat Ende.
Was will der amerikanische Präsident von Kuba?
Was verbindet man mit Kuba?
Das Lied Guantanamera und den Rum-Cola-Drink Cuba Libre.
Manche denken auch noch an den kommunistischen Revolutionär Che Guevara der 60er Jahre
und natürlich an Zigarren, die berühmten Havannas.
Damit hat sich der amerikanische Präsident Donald Trump am 8. Januar
auf einem KI-generierten Foto abbilden lassen,
mit der kubanischen Fahne im Hintergrund
und dieses Bild auf seinem Social-Media-Kanal Truth Social gepostet.
Was steckt hinter dieser Botschaft?
Was wollen die USA von Kuba?
In einem weiteren Beitrag erklärte Trump, Zitat.
Kuba lebte viele Jahre lang von großen Mengen an Öl und Geld aus Venezuela.
Im Gegenzug stellte Kuba den letzten beiden venezolanischen Diktatoren
sogenannte Sicherheitsdienste zur Verfügung.
Aber das ist vorbei.
Venezuela brauche keinen Schutz mehr von kubanischen Schlägern und Erpressern.
Gemeint sind Sicherheitskräfte aus Kuba,
die dem Maduro-Regime zur Verfügung gestellt worden waren.
Venezuela habe jetzt die USA, um es zu schützen, so Trump weiter.
Nun werde kein Öl und kein Geld mehr nach Kuba fließen, kündigte der Präsident an, Zitat.
Ich empfehle Ihnen dringend eine Vereinbarung zu treffen, bevor es zu spät ist, Zitatende.
Welches Abkommen, er meinte, ließ Trump jedoch offen.
Am 11. Januar veröffentlichte der Präsident zudem einen Screenshot eines Beitrags eines Ex-Nutzers
mit dem Text, Marco Rubio wird Präsident von Kuba, zu dem er den Kommentar hinzufügte.
Zitat, hört sich gut an.
Rubios Eltern waren Kubaner, die 1956 während der Militärdiktatur von Fulgencio Batista
in die Vereinigten Staaten flohen.
Dies war drei Jahre bevor der Kommunist Castro die Insel übernahm.
Es ist nicht anzunehmen, dass solche Kommentare ernst gemeint sind,
jedoch zeugen sie davon, mit welchen Kommunikationsaktivitäten das Weiße Haus derzeit arbeitet.
Als Reaktion auf Trumps Äußerungen schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Paria auf Ex.
Kuba erhalte weder venezolanisches Öl noch Geld für die, Zitat,
Dienste von Sicherheitskräften, die es für ein anderes Land erbringt.
Noch hat es das jemals getan, Zitatende.
Kuba rüstet sich für Verteidigung.
Einen Tag vor dem verbalen Schlagabtausch zwischen Washington und Havana
beging Kuba seinen jährlichen Tag der Verteidigung.
Die kubanischen Staatsmedien wie Tribuna de la Havana zeigten Bilder,
wie die Bevölkerung Schlange stand, um für die militärischen Übungen Waffen entgegenzunehmen.
Ausführlich wurde über taktische Besprechungen sowie über militärische Übungen in Havana berichtet.
Gezeigt wurden zudem Reden und Fotos des verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro,
der einst gesagt hatte, Zitat,
Die Yankees können diese Revolution niemals zerstören, Zitatende.
Da sich das kommunistische Regime in Kuba seit 66 Jahren auf eine Invasion der USA vorbereitet,
dürfte den amerikanischen Streitkräften kein vergleichbarer Handstreich wie in Venezuela gelingen.
Schon einmal, im April 1961, scheiterte ein von der CIA geplanter Umsturzversuch
in der sogenannten Schweinebucht auf Kuba.
Exil-Kubaner waren militärisch ausgebildet und ausgerüstet worden, um das Castro-Regime zu stürzen.
Die Invasion schlug fehl. Nach 72 Stunden kapitulierten die Angreifer.