Klarheit schaffen befreit die Seele, schenkt Freiheit. Egal ob im Job oder zu Hause - alte Angewohnheiten los werden schafft ganz viel Raum für Neues.... in sich selbst. Es bringt uns wieder in Balance. Klarheit schenkt neue Energie, neue Ideen und Kreativität. Dann ist das Leben wieder im Fluss oder wie wir heute so gerne sagen, dann spüren wir wieder den flow.
Auch auf meinem Podcast "Glücklichsein ist eine Entscheidung" gibt es viel kostenfreie Inspiration und spannende Gäste. Meine gratis Filme hier auf youTube erzählen von Entscheidungen die mein Leben schöner gemacht haben. Das Leben ist wundervoll - wenn wir es sehen. Wir können selbst entscheiden, ob wir glücklich sind. Wir wählen selbst, welches Leben wir führen wollen. Wir haben zum Glück so viele Möglichkeiten.
Herzlich willkommen auf meinem Kanal. Mein Name ist Greta Silver und was brauchst
du, um hoffnungsvoll positiv in die Zukunft schauen zu können?
Da schauen wir uns verschiedene Aspekte jetzt mal an. Einmal ich komme aus einer
Zeit, wo Roboter unsere Händearbeit weggenommen haben. Das war damals eine
ganz große Katastrophe. Wir sind doch das Volk der Arbeiter. Wie soll denn das
gehen, wenn die Menschen keine Arbeit mehr haben, wenn Roboter uns das alles
wegnehmen? Heute kommt KI daher und nimmt uns unser
Machtinstrument Wissen weg, womit wir uns doch so schön abgrenzen konnten zu
anderen. Das fällt jetzt weg. Was bleibt, ist der Mensch mit seiner Empathie.
Da hat der Astrophysiker Stephen Hawkins ja mal gemeint, das Überleben der
Menschheit wird davon abhängig sein, wie empathiefähig sie ist. Da dachte ich
damals, oh oh, das könnte schwierig werden. Aber heute weiß ich, das hat auch die
Wirtschaft als ihre Rettung erkannt. Wie gehen wir miteinander um?
Arbeitsklima ist heute bei fast allen, sage ich jetzt mal, Thema Nummer eins.
Denn wir wissen, nur so können wir Zukunft gestalten.
Also wichtig, glaube ich, ist oder mein Vorteil ist, ich habe begriffen,
Veränderung gehört zum Leben dazu. Ja, das ist dann erst einmal holperig.
Ich habe aber nicht mehr so viel Angst davor, wie ich sie draußen im Moment
wahrnehme. Aber es gehört ja noch ein bisschen mehr dazu. Und ich glaube, wenn
wir das noch mal in drei Punkte unterteilen. Einmal, wer bist du? Was
brauchst du? Und was kannst du loslassen? So, fangen wir mal an mit, wer bist du?
Was ist dein Branding? Also vor vielen, vielen Jahren las ich mal in einer
Zeitschrift für Werbeagenturen von einem Seminar, wo Werber oder Texter
genau genommen, das Branding für sich selber finden sollten.
Was macht dich aus? Was ist diese Kurzform? Und die Messlatte lag da. Was wäre das?
Woran würde man dich erkennen in einem anderen Kulturkreis, in einem anderen
Jahrtausend, Jahrhundert? Also nicht deine Pokale und deine
Errungenschaften und so etwas, sondern was macht dich wirklich aus? Also zu wissen,
wer du bist. Was ist dein Wertesystem? Wofür stehst du? Wofür setzt du dich ein?
Wenn du da stabil bist, hilft dir das unglaublich, Zukunft zu gestalten. Also
ja, Resilienz, ja, sagt sich bewegen können und nach Krisen auch wieder
aufstehen, ganz ohne Frage. Aber das alles mit dem, was du wirklich bist, was dich
ausmacht, was in deiner Verantwortung liegt. Es kommt keiner vorbei und nimmt
uns die Verantwortung für unser eigenes Leben ab. Also sich dafür
hinzustellen, sich dafür einzusetzen, dass das auch in Zukunft wichtig ist, zum
Beispiel. Oder zu gucken, wie trage ich diesen Wert durch die Zeit. Denn da
draußen ist so eine schnelle Bewegung, da draußen ist so viel im Umbruch, dass
man nervös werden könnte. Umso wichtiger ist es zu wissen, wer bist du?
Wofür stehst du? Kannst du die Verantwortung für dich und dein Leben
übernehmen? Oder bist du der Meinung, wie ich damals auch, wenn mein Chef netter
und mein Partner liebevoller wäre, dann wäre ich glücklich. Da kommt keiner
vorbei. Wir selber sind zuständig und da die
Verantwortung zu übernehmen und damit in die Zukunft zu gehen, ist ein ganz
wichtiger Punkt in meinen Augen. Das andere ist, was brauchst du? Was
brauchst du, um vertrauensvoll in die Zukunft zu gehen? Da ist das Wort gerade
schon gefallen. Du brauchst Vertrauen. Da war ich ja damals der Meinung, also in
verschiedenen Lebenssituationen, also Liebespaare vertrauen sich zum Beispiel
oder der andere muss sich nur vertrauensvoll benehmen, dann kann ich
dem anderen vertrauen. Und dann hat mir das Leben aber noch mal was anderes
beigebracht, nämlich ich entscheide. Und nur wenn ich vertraue, kann ich die
ganze Bandbreite leben. Denn ich habe gemerkt, ich wollte nicht immer, wie ich
das so nannte, eine Bratpfanne um die Ohren kriegen.
Ich hatte dann gedacht, oh nee, das mach mal lieber nicht, das könnte schmerzhaft
werden und das mach mal lieber nicht. Ich hatte Schutzmauern gebaut, glaubte ich.
Und in Wirklichkeit waren das Gefängnismauern. Ich mochte mich gar
nicht mehr bewegen, bis ich irgendwann mal die Ellbogen ausgefahren habe und
habe gesagt, es kommt ja gar nicht infrage. Diese Menschen, die ich ja
eigentlich doof finde, die mir irgendwas angetan haben, bestimmen nicht, wie ich
mich verhalte, wie ich mich einschränke, wie ich die Fülle des Lebens gar nicht
leben kann aus lauter Angst und Sorge. Da könnte mir wieder ein Schmerz
zugefügt werden. Also wo ist das bei dir? Schau du da mal, ob du da nicht auch mal
deine Ellbogen ausfahren kannst und gucken, worauf kommt es dir an? Was ist
das, was zählt? Wir wissen das. Wenn Menschen uns so zögerlich begegnen und
sagen, na ja, ich warte es erst mal ab oder so, dann sind wir das auch. Das spiegelt
sich ja immer. Also wenn ich die ganze Fülle da draußen haben will, wenn
ich möchte, dass man mich mit offenen Armen begrüßt, sage ich mal, dann muss
ich auch aufmachen. Und sich verletzbar zu machen ist eine Kostbarkeit und
Stärke. Da empfehle ich immer so gerne diesen nur, ich glaube, 20 Minuten langen
TED-Talk von dieser amerikanischen Forscherin Brené Brown. Findet ihr sofort
Verletzbarkeit. Dann ihr Name. Der ist, glaube ich, einer der meistgeklickten
YouTube-Filme oder TED-Talks weltweit. Also unsere Verletzbarkeit ist unsere
Kostbarkeit. Darauf können wir stolz sein und das auch riskieren sozusagen,
um dann die ganze Fülle des Lebens zu leben. Was brauche ich noch? Ich brauche
noch Dankbarkeit für das, was ich habe. Nämlich das zu sehen, was auch da ist.
Ganz ohne Frage. Draußen ist viel Schweres und Schwieriges, nennen wir es mal
ganz allgemein so in der Welt. Und ich habe mich auch noch vor gar nicht langer
Zeit gefragt, verdrängst du das? Guckst du dann da nicht hin? Ich bin
heute in der Lage, sagen wir mal so, ich weiß nicht, ob ich das früher auch gekonnt
hätte, ich kann beides in der ganzen Fülle sehen. Das Schwere, ja, aber es nimmt
mir nicht den Blick für das Schöne, Kostbare, für das ich dankbar bin in
meinem Leben. Also Dankbarkeit ist ein großer Glücklichmacher. Das habe ich
auch lange nicht begriffen. Ich kannte das eher, sei gefälligst dankbar, so von Oma,
wenn ich ihr Essen so gerne mochte. Und dann die indischen Kinder, die hungern
würden und so da genannt wurden oder so, das hatte mich damals sowieso nicht so
erreicht. Also guck mal, ob du das auch kannst. Auch wenn du jetzt vielleicht auch
in einer persönlichen Trauer bist und Trauer braucht seine Zeit. Meinen Kindern
versuchte ich zu erklären, Trauer schafft Tiefe, damit ganz viel Freude reinpasst.
Sie gehört zu unserem Leben dazu. Aber dann mal nach einer Zeit, die man nur
selber bestimmen kann, keine anderen, zu gucken, gibt es neben dieser Schwere auch
etwas in meinem Leben, für das ich dankbar sein kann. Und dann empfand ich
das so wie Strohhalme, die mich aus der Grube wieder so haben, allmählich wieder
raussteigen lassen, den Blick wieder öffnen lassen für das ganze Leben. Und
jetzt ist auch ganz viel Schweres, nenne ich es einfach mal, in der Welt. Aber ich
möchte nicht nur darauf starren, mein Leben ist auch das andere. Und ich fände
es sogar, darf ich sagen, sträflich, das nicht zu sehen. Also ich denke immer, ein
Mensch, der krank ist und schaut auf mein Leben und ich weiß meine Gesundheit
nicht zu schätzen und dafür dankbar zu sein, der würde doch sagen, also die Frau
gehört verhauen, mindestens. Also da mal für sich selber wieder eine Balance
reinzubringen, hilft Zukunft zu gestalten. Und was kannst du loslassen, ist eine
andere Frage zum Thema Zukunft. Alte Verletzungen, was tragen wir da alles im
Rucksack mit uns rum und kauen darauf immer noch in Gedanken rum, obwohl das
vielleicht Verletzungen aus der Kindheit waren oder meinetwegen auch die von vor
drei Monaten oder so. Wie kriegt man da diesen Freiraum? Bestimmt nicht im ersten
Moment, ganz ohne Frage. Also ich will die Schwere der Verletztheit hier gar
nicht anzweifeln, überhaupt nicht. Mir hilft zu sagen, ja, das gehört jetzt zu
meinem Leben dazu. Um diese Phase zu überspringen, das darf doch nicht wahr
sein und das ist ungerecht und ich weiß nicht, was alles. Nein, das gehört jetzt
zu meinem Leben dazu. Dann habe ich das Gefühl, ich kann erst einmal durchatmen
und dann möchte ich eine Distanz aufbauen. Ich sage mal, dann soll seelische
Verletzung so sein wie körperliche Verletzung. Ich kann mich noch ganz genau
erinnern, was weiß ich, bin da vielleicht mit dem Fahrrad gestürzt oder was auch
immer das sein mag und ich kann mich noch genau an den Schmerz erinnern und
das war fürchterlich, aber der hat heute keine Relevanz mehr, dieser körperliche
Schmerz. Ich glaube, da sind wir uns alle einig, aber der seelische Schmerz, den
behandeln wir oftmals so, dass der heute fast noch genauso schmerzhaft ist, wie
damals, als das passiert war. Und da kann man, glaube ich, ich sage
jetzt mal, oftmals eine Distanz dazwischen bekommen und zwar durch
Verzeihen. Das Wort muss ich immer noch mal aufpolieren.
Es heißt nicht klein beigeben, es heißt nicht, der hat es nicht besser gekonnt und
er hatte selbst eine schlimme Kindheit oder so etwas. Nein, die Tat und der Täter
bleiben so kriminell, wie sie waren, aber ich entziehe ihnen die Macht, mich heute
noch so schmerzhaft berühren zu können, wie damals, als es passiert war. Das
schafft das Verzeihen und zwar fängt es wirklich nur im Kopf an.
Ich verzeihe ihm, ich verzeihe ihr oder was auch immer. Also das ist ja am Anfang,
was weiß ich, 30 mal am Tag, 50 mal, ist egal. Und ich musste immer sagen, nein, ich
verzeihe ihm, nein, ich verzeihe ihn. Dann werden die Gedanken ruhiger, denn es sind
ja, verzeih unsere Gedanken, an denen wir dann leiden. Und die da rauszukriegen,
runterzufahren, das schafft dieses Verzeihen.
Also ich würde mal sagen, ich habe ja damals das noch nicht so beobachtet, weil
ich noch nicht wusste, dass ich da mal einen YouTube-Film drüber mache, wie lange
das dauert. Also ich würde mal sagen, längstens drei Monate. Dann war das, was
am Anfang wirklich nur im Kopf war, allmählich im Herzen, im Bauchgefühl oder
wo immer du das erortest bei dir, angekommen.
Vorher war da immer noch der Kloß im Hals und die Wut im Bauch und so. Also
es dauert ein bisschen. Hab Geduld, wenn du das jetzt auch versuchst. Hab da Geduld,
da mit dir, das runterzufahren. Es ist machbar, dem Anderen die Macht zu
entziehen oder der Tat die Macht zu entziehen, dich heute noch so zu
verletzen, wie damals. Was man loslassen kann, außerdem glaube ich, ist, es allen
recht machen zu wollen. Um positiv in die Zukunft zu gehen, glaube ich, ich
nenne das immer so gerne, zerfranseln wir uns, indem es jedem recht machen zu
wollen. Ich bin nach wie vor ein höflicher und hoffe liebevoller Mensch
und mit ganz viel Mitgefühl oder so, aber mindestens genauso wichtig, wie mir das
Wohl des Anderen ist, ist mir auch mein eigenes Wohl, weil ich weiß, nur wenn es
mir gut geht, kann ich für andere da sein. Dann kann ich stabil sein und kann auch
meinen Beitrag für die Welt leisten. Also es gehört eine Menge dazu und nein, das
ist falsch ausgedrückt. Ich möchte das viel positiver ausdrücken. Es gibt eine
ganze Menge Werkzeug, was wir nutzen können, um positiv in die Zukunft zu gehen.
Ganz viel Spaß dabei. Tschüss!