Gewitter-Update & warum sich was ändert, obwohl die Wetterlage irgendwie gleich bleibt. Mittelfrist.

Kai Zorn Wetter
20 Abonnenten
5 Videoaufrufe·10.07.2024
Mein Video verzögerte sich etwas, weil ein Gewitter durchzog, ein fettes Gewitter. Und jetzt gingen die Sirenen und die Feuerwehr startete los. (Fiel jemand in ein Dürre-Loch? Ich frage für einen Freund ;)!)
Schauer und Gewitter erwarten uns vor allem in der Nacht auf Freitag und am Freitag tagsüber mit Unwettergefahr. Danach kommen ein paar ruhigere Tage, ehe die Wetterlage dahin zurückkehrt, wo sie seit Wochen ist. Und dennoch wird es anders sein...
wir machen nur ein kurzes Video und ich
musste jetzt eine ganze Weile warten bis
ich überhaupt das Video aufzeichnen
konnte weil draußen eine grüngraue Wand
kam mit Sturm und jeder Menge Regen Gott
sei Dank nur mit kleinem Hagel ich habe
echt gedacht ach du ein heiliges
Radieschen was kommt denn da ist etwas
sanfter geblieben aber es war eben sehr
unruhig und ruhig ist es auf diesem Foto
hier in Leipzig beim Maxi grüße sie und
grüße Euch unruhig wurde es hier beim
Carsten in nervwenig das finde ich ein
ganz ganz tolles Foto ein schöner
schnapsschuss und ungemütlich wird's
dann auch in der Grafschaft bthheim beim
Timo hier genauso sah es letztendlich
gerade bei mir hier vor der Haustür aus
wie diese Wolke da aufgezogen ist und
dann dieses grüne Maul kennt ihr
vielleicht wenn diese Wolkenfetzen
ziehen und dann wird alles so graugrün
und der patrick hat dieses Foto
aufgenommen ich weiß nicht wo aber das
sieht so richtig schön nach Hochsommer
aus bzw schon so ein bisschen nach
zweiter hochsommerhälfte und das haben
wir jetzt mal genannt der Sommer altert
langsam wir schauen uns das gleich an
was ich damit meine wir hatten mal vor
Monaten darüber gesprochen dass in der
ersten Sommerhälfte mehr Labilität ist
und in der zweiten Sommerhälfte mehr
Stabilität Z vor schauen wir mal auf die
Gewitter es werden am Alpenrand aktuell
sind ja hier ein paar größere Gewitter
unterwegs weiter nach Osten ziehen den
Alpenrand entlang und auch in der
Nordosthälfte können sich noch mal
größere Schauer und Gewitter entzünden
mit Hagel mit sinnflutartig im Regen und
sturmböhen und auch sonst haben wir noch
ein erhöhtes Risiko für lokale örtliche
Schauer und Gewitter es wird wie immer
dabei nicht jeden treffen morgen ist es
insgesamt ein bisschen ruhiger die
letzten Reste dieser feuchtwarmen Luft
liegen im äußersten Osten und auch in
den Alpen am Alpenrand und im Osten da
besteht auch noch mal ein Risiko für
Gewitter aber insgesamt ist es morgen
ruhiger sonst wird's auch einzelne
schauend Gewitter geben aber das sind
eher so schlappe Sachen im gleich zu dem
was sonst ist das ändert sich dann in
der Nacht auf Freitag von Südwesten her
zieht eine erste größere frontwohl rein
zunächst gibt's in Alpennähe Schauer und
Gewitter und im Laufe der Nacht erreicht
uns von Frankreich her dann ein größerer
Schauer und gewitterkomplex das müssen
nicht unbedingt die ganz großen Unwetter
sein aber es ist eben was Größeres wo es
dann auch mal längere Zeit sehr viel
Regen geben kann mit entsprechend
lokalen
Überflutungen das Ganze zieht sich dann
bis zum Morgen in die Mitte und am
Freitag Tag über werden wir verbreitet
schauernd Gewitter bekommen da gilt es
auch wieder es wird nicht jeden treffen
manche bekommen paar Tropfen ab und
andere so viel dass wieder unter
Führungen unter Wasser stehen und auch
Keller volllaufen können und etwas
ungemütlicher in Anführungszeichen wird
es dann im Süden und Südosten da können
die Gewitter unwetterartig ausfallen vor
allen Dingen mit sinnflutartigem Regen
und auch mit sturmböhen die hier
verbunden sind aber hauptsächlich wird
der sinnflutartige Regen sein das sind
innerhalb von wenigen Stunden
30 bis 80 ler auf den Quadratmeter drin
dann ist erst einmal Ruhe angesagt und
der Wind im Nordwesten am Wochenende der
hält sich in Grenzen schauen wir auf die
Niederschlagssummen nach dem
europäischen ECMWF Modell im Südosten
das sind hauptsächlich die Schauer und
Gewitter das ist die Schauer und
Gewitterfront die in der Nacht von
Donnerstag auf Freitag durchziehen wird
und das amerikanische GFS Modell macht
es letztendlich genauso achtet mal jetzt
auf diese niederschlagsummen es geht gar
nicht darum was wirklich daunter kommt
sondern wie die Verteilung ist und wenn
wir jetzt sech Tage drauf rechnen zack
wird es wieder deutlich nasser werden
das heißt an der Grundstruktur der
Großwetterlage wird sich voraussichtlich
wieder etwas ändern es wird in der
nächsten Woche ein bisschen stabiler
werden schauen wir mal auf die
Wetterlage und jetzt schauen wir uns
auch mal an was dann mit Stabilität und
Labilität gemeint ist das ist die
gemittelte Wetterlage für den 18 Juli
das ist nächste Woche Donnerstag da
haben wir am Boden den Keil des
Azorenhochs der bis in den Süden
Deutschlands reicht nach Norden zu
Tiefdruck und dann staffelt sich das
ganze hier in den Farbschattierungen ab
das ist Tiefdruck tiefes Geopotential
das ist Hochdruck und das höchste
Geopotential liegt über
Nordwestafrika die Temperaturen in 1500
m Höhe liegen bei 15° im Südosten
Deutschlands und bei 10° im äußersten
Nordwesten und im Vergleich zum
langjährigen Mittel haben wir
überdurchschnittlich hohe Temperaturen
wir gehen noch einmal zurück zu der
druckverteilungskarte und das habe ich
jetzt mal hier ein bisschen plaker
gemacht das ist die -10° isotherme in
5,5 km Höhe in der ersten Sommerhälfte
nehmen wir den Mai noch mit dazu und den
Juni da haben wir noch gewisse restkälte
aus der alten Wintersaison die ist in
der Höhe ausgeprägt und hat dadurch eben
eine ganz ganz hohe Labilität das
bedeutet wenn die Sonne scheint
entstehen sofort Quellwolken und immer
wieder Schauer und Gewitter oder
kleinere regentiefs es war ja auch sehr
ungemütlich in der ersten Sommerhälfte
und jetzt wo die Kälte abgebaut ist und
die Wärme auch die Höhe erreicht hat
kommt mehr Stabilität rein wir werden
zwar weiterhin Schauer und Gewitter
bekommen aber nicht mehr durchgehen das
sind solche Tage dabei wie im
Hintergrund auf diesem Bild und wenn wir
dann weiter schauen bis zum 26 juli da
ist das Azoren hoch der Keil des
zzogenochs reicht bis zu uns auf der
anderen Seite schattiert sich das Ganze
wieder hier weiter zu uns rein am Boden
haben wir immer wieder aulackernden
Hochdruck in der Höhe eher Tiefdruck das
heißt dieses Schaukel Spiel das wir
bisher haben geht hin und her und da
haben wir wieder die -10° isotherme die
südlich der Alpen ver entlang läuft und
in der ersten Sommerhälfte waren das
hier -15 und hier -20 da ist es also 5°
wärmer geworden das heißt die Schauer
und Gewittergefahr auch wenn sie da ist
und immer wieder kommt ist nicht mehr
ganz so hoch wie in der ersten
Sommerhälfte und es werden sich nicht
mehr ganz so viele Quellwolken und
Wolken überhaupt bilden wie in der
ersten Sommerhälfte das ist der kleine
Lichtblick obwohl sich an der
Großwetterlage wenig ändert die
Temperaturen in 1500 m Höhe gehen zurück
im Mittelmeerraum ist es heiß da soll es
auch hin wir haben um die 10° in 1500 m
Höhe im Süden wärmer im Süden ein
bisschen kühler und man höre und staune
im Vergleich zum langjährigen Mittel ist
das sogar ein bisschen zu kühl ich f mir
ST Gesicht weil ich irgendein Haar hier
habe ich weiß nicht ob das von wie ist
und es kitzelt dann eben immer ein
bisschen gehen wir auf ein Ensemble für
airford rote Lin ist das Mittel der
luftmassentemperatur aus 30 Jahren in
1500 m Höhe und die weiße Linie das
Mittel aller einzelberechnung die wir in
den verschiedenen Farben finden unten
immer wieder die niederschlagssignale
ist klar hier wogt es so ein bisschen
hin und her da wird's am Wochenende
Kühler zu Beginn der nächsten Woche noch
mal wärmer und dann geht's runter mit
den Temperaturen und wir bleiben um das
langjährige Mittel herum und zwar
genauso wie es sich für diese Jahreszeit
im Schnitt gehört da gibt's Ausreißer
die gehen nach oben und es gibt
Ausreißer die gehen nach unten aus
dieser grundwetterlage heraus die wir
eben gesehen haben und das europäische
ECM fmell macht es eins zu eins genauso
der Lichtblick ist dass es zwischendurch
mal stabiler wird und etwas weniger
Reben geben wird und auf der anderen
Seite wird's aber trotzdem immer wieder
schauend Gewitter geben ja und ich weiß
nicht jede Region in Deutschland hatte
so viel Regen und hat einen pitschnassen
Boden da kann ich nur sagen seid froh
und wir haben keine Dürre Katastrophe in
einigen Regionen ist der Boden relativ
trocken ja das ist aber im Vergleich zu
dem was wir in den vergangenen Jahren
hatten oder noch vor 5 se Jahren Jahren
gar nichts und da kommt auch Regen hin
schauen mal ganz kurz die extreme an
einmal warm einmal kalt das ist die
wärmste Variante wo wieder eine Glocke
aus dem mittelmeeherraum kommt mit Hitze
und Temperaturen von über 20° in 1500 m
Höhe das ist analog die Wetterlage zu
gestern und die kälteste Variante bringt
ein tief rein mit hochreichend
kühlerluft die vorübergehend mal die
Wärme unterbrechen würde und
Temperaturen von unter 5° in 1500 m Höhe
entsprechend mit Regen und und Wind das
ist im Prinzip exakt dasselbe und
dasselbe Muster das was wir in den
vergangenen Wochen auch hatten nur alles
auf einem etwas höheren Niveau der
Temperaturen in 5,5 km Höhe bis morgen
