1984 - Lied 3: Worte aus Staub

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Meine Lieder erzĂ€hlen von innerer Wandlung, Wahrhaftigkeit, GĂŒte und Nachsicht. Sie berĂŒhren die Seele und tragen eine klare Botschaft:
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1984 - Lied 3: Worte aus Staub
Zwischen den Seiten der Zeit
findâ ich Fragmente,
die einst Geschichten waren.
Zeilen, die flĂŒstern,
doch niemand mehr hört sie.
Ich streiche mit den Fingern
ĂŒber Buchstaben aus Staub,
spĂŒre die WĂ€rme,
die sie einst getragen haben â
bevor der Wind sie forttrug.
Worte aus Staub,
verweht in der Stille.
Kein Echo,
nur das Herz, das sich erinnert.
Und ich halte sie fest,
bis der letzte Funke erlischt.
Manche Wörter brennen leise,
wenn man sie berĂŒhrt.
Sie erzÀhlen von Lachen,
von TrÀnen,
von einem Leben,
das man uns nahm.
Doch Staub kennt keine Angst.
Er tanzt im Licht,
auch wenn das Licht selten ist.
Vielleicht liegt in jedem Korn
ein kleines Morgen.
Worte aus Staub,
verweht in der Stille.
Kein Echo,
nur das Herz, das sich erinnert.
Und ich halte sie fest,
bis der letzte Funke erlischt.
Wenn ich die Augen schlieĂe,
sehâ ich die Schrift tanzen.
Jeder Satz ein Vogel,
der durch die Nacht fliegt.
Vielleicht finden sie eines Tages
einen Ort, an dem sie bleiben dĂŒrfen,
wo kein Wind sie zerreiĂt.
Ich sammle sie weiter,
diese verlorenen Funken,
auch wenn sie meine HÀnde schwÀrzen.
Denn selbst Staub
kann im Morgenlicht
wie Gold erscheinen.
Worte aus Staub,
verweht in der Stille.
Kein Echo,
nur das Herz, das sich erinnert.
Und ich halte sie fest,
bis der letzte Funke erlischt.
