Alles, was du über die Ausbildung zum Erzieher wissen musst, erfährst du in diesem Video. Du möchtest dich direkt bewerben? Dann los: 👉 https://goo.gl/Tz76Nn.
Was macht man als Erzieher? Als Erzieher oder Erzieherin dreht sich dein Berufsalltag rund um die Betreuung von Kindern. Du unterstützt sie beispielsweise beim Zähneputzen nach dem Mittagessen und achtest darauf, dass sie zu den richtigen Tageszeiten vernünftig essen und trinken. Zu deinen Aufgaben als Erzieher gehört es ebenfalls, Spiele durchzuführen, die die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder fördern.
Wo arbeitet man als Erzieher? Überall dort, wo Kinder betreut werden müssen, wirst du als Erzieher gebraucht. Vordergründig findest du somit in Kindergärten, -krippen und Kindertagesstätten eine Beschäftigung. Aber auch Tagesstätte oder Wohnheime für Menschen mit Behinderung sowie Hotels und Jugendherbergen benötigen die Arbeit von Erziehern.
Wie sind die Arbeitszeiten als Erzieher? Deine Arbeitszeit richtet sich nach den Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen. Üblicherweise arbeitest du tagsüber von Montag bis Freitag.
Wie läuft die Ausbildung ab? Die Ausbildung zum Erzieher ist eine klassische schulische Ausbildung. In den ersten beiden Jahren besuchst du in Vollzeit die Fachschule für Sozialpädagogik. Dort werden dir wichtige Kenntnisse für deine künftige Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und hilfsbedürftigen Erwachsenen vermittelt. Im Anschluss daran absolvierst du ein einjähriges Anerkennungspraktikum.
Was verdiene ich während und nach der Ausbildung? Da es sich bei der Erzieherausbildung um eine schulische Ausbildung handelt, bekommst du in den ersten beiden Jahren kein Gehalt. Vergütet wirst du erst im Anerkennungsjahr während deines Berufspraktikums. In öffentlichen Einrichtungen liegt der Verdienst im Schnitt bei 1500 Euro brutto im Monat. Nach deiner Ausbildung kannst du als ausgelernter Erzieher oder ausgelernte Erzieherin mit einem Einstiegsgehalt von rund 2450 Euro rechnen.
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Das Leben eines Erziehers kann ab und zu wirklich wild sein.
Aber keine Sorge: so stressig wie gerade geht es nicht immer zu. Erzieher zu sein
heißt auch viel mehr als einfach nur zu spielen. Du betreust kleine Kinder,
Jugendliche und auch junge Erwachsene und beobachtest dabei ihr Verhalten.
Wie gehen sie mit Stresssituationen um, wie verhalten sie sich im Streit mit anderen
und auf welchem Entwicklungsstand sind sie gerade? Aber klar auch das spielen
gehört zum Job eines Erziehers dazu. Gerade im Kindergarten oder in
Kindertagesstätten. Ob blinde Kuh, verstecken spielen oder auch Memory –
diese Spiele machen nicht nur Spaß, sondern fördern auch jedes Kind ganz
individuell. Sie müssen sich kreativ betätigen,
schulen ihre Motorik, verbessern ihre Beweglichkeit und ganz nebenbei lernen
sie auch noch, sich gegen andere durchzusetzen.
Erzieher arbeiten aber zum Beispiel auch in der Kinder- und Jugendarbeit oder in
der Heimerziehung auch hier geht es um die Unterstützung im Alltag. Von
Freizeitaktivitäten bis hin zur Körperhygiene.
Sie sind aber auch enge Ansprechpartner für die Jugendlichen oder für die Eltern.
Bei Bedarf tauschen sie sich auch mit Ärzten oder Therapeuten aus.
Sie sind also, würde ich sagen, richtige Insider.
Die Ausbildung zum Erzieher ist schulisch und dauert drei Jahre. Die ersten zwei Jahre verbringst du in
der Berufsfachschule und lernst die ganzen theoretischen Grundlagen der Erziehung.
Pädagogik, Psychologie und auch Sport sind hier Pflicht. Außerdem lernst
du auch Methoden kennen, wie du in Konflikten vermitteln und schlichten
kannst. Und auch, wie du persönliche Gespräche als Vertrauensperson führst.
Das Ganze übst du dann zusammen in der Gruppe und einem Ausbilder für den Ernstfall.
Während der ersten zwei Jahre stehen außerdem für dich regelmäßige kurze
Praktika an. Nach zwei Jahren wartet dann das
sogenannte Anerkennungsjahr auf dich, von anderen auch einfach Berufspraktikum genannt.
Hier setzt du jetzt alles, was du theoretisch schon gelernt hast, für ein
Jahr live vor Ort unter echten Bedingungen in die Tat um und bildest mit
deinen anderen Kollegen ein echtes Dreamteam. Arbeiten wirst du dann zum
Beispiel im Kindergarten oder auch im Jugendheim. In deiner Ausbildung
verbringst du deinen Arbeitsalltag neben dem Theorieunterricht auch in Spiel- und
Aufenthaltsräumen im Essenssaal oder auch in Turnhallen. Du bereitest mit den
Kindern Mahlzeiten zu, organisierst kleine Projekte in Vorschulklassen, die
Lerninhalte spielerisch vermitteln, und
reflektierst auch mit den anderen Erziehern den Tagesverlauf.
Da die ersten beiden Jahre deiner Ausbildung an der Fachschule stattfinden, bekommst du
dafür kein Gehalt. Geht es für dich dann aber für ein Berufspraktikum in eine
öffentliche Einrichtung, kannst du dich auf etwa 1500 Euro pro Monat freuen.
Wusstest du übrigens, dass es für dich auch Arbeitsorte gibt, die du vielleicht
nur aus dem Urlaub kennst? Als Erzieher kannst du nämlich auch einen Job in der
Tourismusbranche finden, z. B. in einem Hotel oder einer Jugendherberge.
Während ich mich also jetzt hier um die Kleinen kümmere, kannst du ja schon mal
auf Ausbildung.de deinen Traumjob raussuchen.