Einsiedlerweg - Hardegg (mit Wildkatze)

[2020-10-31] 6km Wanderung von Hardegg am Einsiedlerweg.
Auf der Fahrt nach Hardegg, komme ich in Sallapulka zur, schon 700 Jahren alten, Wallfahrtskirche St. Maria im Gebirge vorbei und ist eine der ältesten Wallfahrtskirche Österreichs. Und war so berühmt, wie Mariazell und St. Wolfgang. Die heutige Kirche wurde 1647 von dem Herzogenburger Probst Barock erweitert.
Die Gnadenstatue und die heilige Dreifaltigkeit stammt aus dem Jahr 1859. Der neugotische Hochaltar beeindruckt durch seine Größe. Das Seitenaltarbild stammt von Kremser Schmidt.
Nach Weitersfeld und den Ort Pleissing weiterfahrt nach Riegersburg.
Ab Riegersburg weiter auf leeren Straßen im Laubwald hinunter zum Thayagraben und Hardegg
Der noch leere Parkplatz bei der Thayabrücke hinüber in die Tschechei. Abgang von hier um 11 Uhr zum Einsiedlerweg, um noch ein bisschen Herbststimmung, nach den Regentagen, zu erleben. Nur kurz geht es entlang der Thaya. Auf der Karte ist der steile Aufstieg von gut 80 Höhenmeter nicht bezeichnet.
Hier gibt es noch einen Felsenausblick auf die Thaya und auch schon einen Blick auf den Einsiedlerfelsen und das inmitten des grenzüberschreitenden Nationalparks.
Die Einsiedler-Klause in der Felswand in der Ritter Uto von Hartenstein viele Jahre lebte. Als Buße seiner Tat, nach den Kreuzzügen, im irren Glauben seine Frau betrügt ihn mit einem Jüngling, hat er mit einem Schwertstreich seinen Sohn und Frau durchbohrt.
Nach dieser traurigen Geschichte gehe ich zum Ufer der Thaya und entdecke diese Wildkatze die hier im Nationalpark besonders geschützt wird. Rückweg jetzt, zwei Kilometer über diesen Hohlweg, 140 Höhenmeter, ständig hinauf Richtung Nationalparkhaus.
Knapp vor dem Nationalparkhaus, biege ich auf den Hennerweg ab, zu einer besonderen Aussicht. Schautafeln für die Holzwirtschaft und den hier dominierenden Buchenwald sind hier aufgestellt.
Dann komme ich zu einem kleinen Felsen, mit der tollen Aussicht auf Hardegg und zu einem großen Informationsbuch über die Burg, seit der Entstehung um das zehnte Jahrhundert.
In einer Waldlichtung werden fünf verschiedene Gesteine aus dieser Gegend vorgestellt.
Jetzt sitz ich auf einer Bank, habe den ganzen Rundweg gemacht.
Leider war das Wetter nicht so schön, wie ich es mir vorgestellt habe und der Herbst ist schon fast vorbei. Ich habe mir gedacht, ich sehe viel bunte Bäume. Ein bisschen war ja noch vorhanden. Jetzt geht es wieder an die Heimfahrt.
