
Bergwanderung - Schnellerwagsteig, Fronbachgraben
[2020-11-18] Fahrt von Ottenschlag über Wien nach Maria Schutz. Von dort durchs Höllental zur Singerin. Über den Schnellwagsteig hinauf auf den Kuhschneeberg, wollte ich früher schon gehen. Parkplatz am Ufer der Schwarza. Ein kurzer Weg neben der Schwarza führt mich zum Schnellwagsteig, den ich allerdings nicht so steil und sichtbar selten begangen erwarte. Schon nach kurzer Zeit, überlege ich mir zur Umkehr: Zu steil und direkt, geht es im Wald hinauf, aber mir geht es gut und so steige ich weiter. Blick hinunter zum Höllental und gegenüber zur Rax. Auf halbem Weg Rückblick auf den Großen Fegenberg und nach Nasswald und großen Sonnleitstein. Rückblick zum Sonnleitstein und auf den Großen Fegenberg, Richtung Norden, in den nicht mehr sichtbaren Höllengraben. Ein selten freier Blick zur Singerin und nach Nasswald, bis zum Sonnleitstein. Nach 350 Höhenmeter, komme ich zu einer schon bald erwarteten Forststraße. Den steilen rutschigen Steig wollte ich nicht mehr zurück und so bleibe ich auf der Forststraße mit der Hoffnung, dass sie ins Tal führt. Ich habe ja keine Karte mit. Herrlich die herbstlich gelben Lärchen. Nach einer Kurve, der erste Blick auf den 2076 Meter hohen Schneeberg. Und auf meine Forststraße, die langsam Richtung Tal führt. Im Hintergrund die Rax mit der Loswand. Der kletternde Baumstrunk. Ab hier geht es lang und eben zu den Frohnbachwänden, das sind die fast senkrechten Abstürze vom Kuhschneeberg.
Vom Hochschneeberg in das Frohnbachtal sind es weit über 1400 Höhenmeter.
Nach vielen Kilometern die Abzweigung ins Tal. Die Forststraße geht über Serpentinen hinunter zum Talboden mit dem Frohnbach. Letzter Rückblick ins Frohnbachtal und hier fließt der Frohnbach in die Schwarza. Jetzt weiß ich wo ich mich befinde. Von dieser Seite ist das Tal für Besucher gesperrt. Leider muss ich jetzt circa zweieinhalb Kilometer auf der Hölltalstraße zurück zur Singerin. Ursprünglich hoffte ich auf die Forststraße, die von der Singerin weg führt, zu kommen. Leider war es nicht so. Es ist im Schatten schon sehr kalt. Es war aber eine schöne Wanderung, die mir eine neue Seite vom Schneeberg zeigte. War ich doch oft auf verschiedensten Steigen auf diesen mächtigen Berg.
