
Dobersberg - Thayatal-Naturpark
[2021-04-23] 7 km Wanderung im Thayatal.
In Dobersberg parke ich im alterwürdigen Schlosshof, der um 1570 von Sigmund von Puchheim erbaut und später durch Graf von Grünne im Jahr 1805 umgebaut wurde. Die rechteckige Anlage, mit 4 Haupt- und 4 Rundtürmen steht dominierend über dem Ort.
Der neue Hauptplatz wurde von Landeshauptmann Pröll 1998 eröffnet.
Mein Weg führt mich weiter zur gotischen Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert, die dem heiligen Lampert geweiht wurde. Der Brocke Hochalter aus dem Jahr 1725. Die Pfarrkirche ist für einen Besuch gesperrt.
Ab den Kirchenhügel beginnt meine Wanderung in den Naturpark und auf gepflegten Weg geht es hinunter zur Thaya.
Hier wird schon mein Ziel, der Berg mit den Sendemast und der Skianlage sichtbar.
Auf diesen Naturparkweg sind viele Sträucher und Bäume durch Tafeln gekennzeichnet.
Sogar ein Bienenmuseum mit alten Bienenstöcken wurde hier aufgebaut.
Das Gästebuch war allerdings total ausgeschrieben. Im dir Gehege gibt es jetzt nur Mufflons und Enten. Der letzte Aufstieg über die Lifttrasse mit dem Blick über die Skipiste und Dobersberg.
Weiter gehe ich, um eine weitere Aussicht auf den Ort Merkengersch und das weite Land Richtung Süden zu sehen. Der Aufenthalt ist kurz, es weht hier ein sehr eisiger Wind. Zurück über denselben Weg habe ich ein Erlebnis mit einem sehr sorglosen Hasen.
Er ist bis fünf Meter ca herangekommen, bis er mich bemerkte.
Und ich steige noch vor dem Abstieg hinauf zum Sendemast.
Am Waldrand komme ich noch zur Arena Geomantica vorbe,i ein Ort der Kraft und Meditation. Der Durchmesser dieser Steinsetzung beträgt 40 Meter.
Der Mittelpunkt mit zwei Meter Durchmesser ist stark positiv mit einem Sitzstein. Über ein Straßenstück und Feldwege geht es zurück nach Dobersberg.
Nach der Überquerung der Thaya, gehe ich über die Trasse der ehemaligen Bahnlinie, die heute ein bequemer Radweg ist, neben der Thaya, weiter zurück.
Hier überquere ich die ehemalige Bahntrasse, die über die kleine Brücke weiterführt und komme zu den ersten Häusern von Dobersberg.
Und über den Hauptplatz wieder zum Schloss, dass ja schon 1112 erwähnt wurde, wieder zum Parkplatz.
