Drosendorf - Stadt

Drosendorf - Stadt

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79 Videoaufrufe·18.12.2023

[2021-04-24 ] 12,8 km Wanderweg am Studentenweg.
Noch ist es nicht zu spät und ich finde einen Parkplatz am Hauptplatz von Drosendorf Stadt. Gleich in der Nähe des Rathauses, aus dem 16. Jahrhundert, mit neuen Sgraffitos und daneben das Bergamtshaus aus dem Jahr 1576.
Weiter fällt mir ein riesiger Schüttkasten aus dem 18. Jahrhundert auf, der nahe dem Schloss steht. Und das Schloss. Ehemals Wehranlage der Babenberger aus dem 11. Jahrhundert. Ging dann zu den Habsburgern über und wurde im 16. Jahrhundert im Renaissancestil ausgebaut. Über dem Tor das Wappen des Reichsgrafen Kurz.
Zugängig ist nur der Schlosshof, der nach der Gesamtrestaurierung von 1972 bis 1981 durch Graf Hoyos Sprinzenstein eine recht passablen Eindruck macht.
Mappen von Albero von Drosendorf („Albero de Drozendorf“) und das Ausgangstor. Ein Teil der südlichen Stadtmauer aus dem 15.-16. Jahrhundert beim Horner Tor und die noch gut erhaltenen Wehrtürme.
Unter der Stadtmauer eine Ausstellung von mittelalterlichen Steinarbeiten, bis zum Stadtwappen aus dem Jahr 1581.
Beim Rückweg zum Hauptplatz ein Bürgerhaus mit Durchgang. Der Hauptplatz, mit der in der Mitte stehenden Martinskirche, davor die Rolandsäule. Ein Pranger aus dem 15. Jahrhundert und der Stadtbrunnen mit 52 Meter Tiefe.
Das ehemalige Regentenhaus, Winterquartier der Äbte aus Geras und Pernegg.
Die spätgotische Martinskirche, mit der heiligen Valentina, leider total geschlossen und eine Hauszeile am Hauptplatz. Selten: Eine Sparkasse im alten Stil und weiter gehe ich den langgestreckten Hauptplatz hinunter.
Biege bei einer Seitengasse zur südlichen Stadtmauer ab, mit dem Blick auf das Schloss und Umgebung. Und so schaut es auf der nördlichen Stadtmauer aus. Tief unten fließt die Thaya.
Und so komme ich zum Raabser Tor. An dieser Stelle erhob sich der große Turm, mit hölzernen Wehrgang, erbaut im 12. Jahrhundert. Abgetragen nach dem Brand um 1846. Heute ein Renaissance-Tor. Nach diesem Marterl gehe ich hinunter zur halben Höhe der Thaya und entlang der Stadtmauer und weiter zur vormittelalterlichen Ortschaft am Fluss, zur Altstadt, die als alte Städte bekannt ist. Am Thaya-Ufer entlang komme ich zur Altstadt, 60 Meter tiefer liegend als die Stadt Drosendorf.
Mit der Peter und Paul Kirche, sie wurde schon 1153 erwähnt. Heute eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche von 1515 und den 17. Jahrhundert barokisiert. Das Hochaltarbild aus der Schule von Paul Troger.
Zurück gehe ich wieder durch den Ort und hinauf auf die befestigte Stadt und zum Schloss und ehemaligen Burg. Hier gehe ich entlang, auf der sogenannten Sommerpromenade, zum Hexenhaus.
Mit dem Blick hinunter zur Straßenbrücke über die Thaya, die ich noch gehen werde und der steile Felsenabsturz vom Hexenhaus.
Das Schloss jetzt von der Südseite und die Promenade mit dem Bäumen aus dem Jahr 1740. Die Stadtmauer vom Promenadenweg aus.
Und ich gehe hier über die Straße und dann über Wiesen und Wegen, entlang der Thaya. Bei der großen Flussschlinge ändert sich der Weg zu einem eher abenteuerlichen Steig.
Dieser viele Kilometer lange Studentenweg umrundet den ganzen Felsenberg der Stadt Drosendorf und erst bei Unterthurnau gibt es wieder eine Brücke über die Thaya.
Hier in Unterthürnau endet der Studentenweg. Der Ort selbst liegt nur knapp einen Kilometer vor der Grenze. Drosendorf Stadt, der historische Ort, die Perle vom Thayatal war ja Grenzstadt und Feste gegen die Tschechei. Ab hier wähle ich den kürzesten Weg zurück über diese Grenzstraße. Bevor ich die Stadt verlasse, esse ich hier ein sehr gutes Eis. Es ist schon 15 Uhr und fast sommerlich warm.