Der Bus aus Brixlegg windet sich in engen Schleifen das Alpbachtal hinauf, und mit jeder Kehre wird das Licht klarer, die Luft dünner, das Schweigen größer. Der Fahrer, ein wortkarger Tiroler mit sonnenverbranntem Hals, nickt mir zu, als wir den Ort erreichen. Alpbach liegt da, wie ein Gedanke, den jemand ausgesprochen und dann liebevoll auf einen Sonnenhang gelegt hat: dunkles, gealtertes Holz, weiß blühende Geranien an jedem Fenster, der Geruch von gemähtem Gras, der Glockenton einer Kuh aus dem Tal.