Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will Abschiebe-Zentren außerhalb der EU möglich machen und setzt sich für eine schnelle Umsetzung des Konzepts der sogenannten Return Hubs ein. "Wir unterstützen die Forderung nach Return Hubs. Wir halten das für einen innovativen Ansatz, der zwingend notwendig ist", sagte er am Dienstag zum Auftakt des informellen EU-Innenminister-Treffens in Kopenhagen.
💎 Die Wochenzeitung der Epoch Times: http://bit.ly/EpochAbo 💎 Spenden für unsere Arbeit an: 👉 Per Paypal und über Kredit: http://bit.ly/SpendenEpochTimesDeutsch 👉 Per Banküberweisung: Epoch Times Europe GmbH IBAN: DE03 1004 0048 0360 4659 00 BIC/SWIFT: COBADEFFXXX Verwendungszweck: Spenden für EpochTV Vielen Dank! ________________________________________________________________
Wir freuen uns über rege Diskussionen, bitte achten Sie dabei auf eine angemessene Umgangsform! Beleidigungen sind nicht erwünscht. Danke.
Gerne dürfen Sie unsere Videolinks teilen, in Playlists oder auf Ihrer Homepage einbetten. Bitte respektieren Sie unsere Urheberrechte. Danke sehr. ________________________________________________________________
Ja, sehr geehrte Damen und Herren, wir
sind hier in Kopenhagen zusammen, da wir
das Migrationsthema auch wieder neu
bearbeiten wollen. Ich kann sagen,
Deutschland ist zurück im Team der
europäischen Länder, die gegen die
illegale Migration vorgehen wollen. Uns
geht es heute darum deutlich zu machen,
dass wir den Druck auf Rückkehrungen
erhöhen wollen, dass wir dafür sorgen
wollen, dass
die Schleäuserbanden reduziert werden
und dass wir zukünftig in der Lage sind,
die illegale Migration weiter zu
reduzieren.
Wir unterstützen die Forderung nach
Returnhubs. Wir halten das für einen
innovativen Ansatz, der zwingend
notwendig ist und dazu braucht es
Partnerländer, Partnerländer möglichst
in der Nähe von Herkunftsländern, die
dann mit uns in Vereinbarungen in der
Lage sind, ähm abgelehnte Asylbewerbe
auch zurückzunehmen und eben Heimatnah
entsprechend unterzubringen. Das ist die
Grundidee dabei, die unsere volle
Unterstützung hat.
Ja, wir wissen, dass das natürlich etwas
ist, was einzelnen Mitgliedstaaten sehr
schwer fällt. Das haben wir in der
Vergangenheit an verschiedenen Stellen
auch gesehen. Es gibt allerdings auch
ähm die Möglichkeit, das auf europäische
Ebene zu steuern, damit deutlich
besserte Vermöglichkeiten der Umsetzung
zu haben. Unser Eindruck ist, dass es
außerhalb Europas diese Möglichkeiten
gibt, Partnerländer zu schaffen, mit
denen man Returnhubs organisieren kann.
Und dieses Ziel wollen wir formalisieren
und eben auch dann gemeinsam innerhalb
der Europäischen Union diese
Voraussetzungen schaffen. Das kann
übrigens auch sein, dass sich ein paar
Länder unterhalb der europäischen Ebene
schon zusammenschließen, um das
entsprechend zu versuchen. Also Drück,
also Druck auf mehr Rückkehr, Deals mit
Herkunftsländer und durchbrechen der
Schleuserlogik. Das ist das, was wir
heute auch hier in Kopenhagen
diskutieren wollen. Die Wahrnehmung hier
ist, dass Deutschland kein Bremsklotz
mehr ist
bei der Bekämpfung der illegalen
Migration, sondern jetzt wieder mit im
Team spielt und deswegen ausschließlich
positive Rückmeldungen auf die Erklärung
von der Zugspitze und der hohe
Bereitschaft daran weiter mitzuarbeiten,
um auch genau im nächsten halben Jahr
während der dänischen Präsidentschaft
grundlegende Entscheidungen jetzt zu
treffen, die illegale Migration für ganz
Europa zu reduzieren.