Im Krieg verwundet (Schlacht von Stalingrad / Zeitzeuge Hans-Erdmann Schönbeck)
06.01.2025
mir fiel obwohl man das eigentlich kaum
glauben
konnte eine Mahnung meines Vaters ein
der mir mal gesagt der Junge passst auf
er schießt nie in dasselbe Loch die
russische Artillerie fängt natürlich
sofort an auf
uns zu schießen wir selber hatten durch
die eene Artillerie Dreis Schuss
lächerliche Unterstützung bekommen er
war nicht da
und wurden dementsprechend aber kräftig
von der russischen
tillerie beschossen und vor mir ich
hatte einen
jungen Soldaten neben mir der
normal
[Musik]
mein Junge für ordonanzen und sonstige
Meldungen war
ich rief ihm zu in das Loch vor uns und
wir beide sturmten da auch hinein wobei
stürmen
wieder in Anführungszeichen gestellt
werden muss soweit wir eben die Kräfte
hatten noch
und als wir da drin lagen kam die
nächste Salbe und tatsächlich ging nicht
ins gleiche Loch rein aber sehr na und
da ist eine
Splitterbomben Granate
war wurde mir da ich auf dem Bauch lag
und S kobin in
Anschlag mein Rücken
zerfetzt ich wusste nicht wo ich wurde
auf die mE die andere Seite geworfen und
lag also mit dem kaputten Rücken im
Schnee als ich mich wieder zusammen
raffte sah ich dass der Schnee ganz
hellrot war was für mich bedeutete und
ja auch stimmte dass meine Lunge
verletzt
war ich wollte zurück um mich verbinden
zu
lassen bin auch die 100 m die wir oder
nicht mal vielleicht
70 m die wir nach vorne gekommen
[Musik]
waren wieder zurück das reichte noch mit
meiner Luft und auch mit meiner
Kraft und dann hat man mich aufgefangen
und
an zurück war nichts mehr zu
denken ich
wurde auf einer
weiter in den Kessel hinein
befördert und kam in ein großes feldglat
[Musik]

