Heute geht es um die Lebensziele, die ein Mensch hat.
Und beginnen möchte ich da mit einem kleinen Zitat von Max Rabe.
Heute ist ein schöner Tag, um glücklich zu sein.
Für Sie auch?
Nun, es geht um die Lebensziele, die die Menschen haben.
Und heute will ich so ein bisschen die meinigen, die meinen,
die meinen Lebensziele hier ausbreiten, wie ich sie mir gestellt habe,
wie ich sie verfolge.
Und dabei geht es sehr auf der Metaebene, also ganz weit oben.
Im Detail ist ja jeder Mensch anders.
Und im Prinzip kommt jeder über die Jahre und Jahrzehnte selber drauf,
was ihn glücklich macht, was für ihn zum Glück dazugehört.
Und man muss einfach nur ganz lange, ganz fest darüber nachdenken.
Aber vielen Menschen ist das nicht gegeben.
Umso freut es mich, dass ich hier gefragt werde,
dass man Senf dazugeben kann, dass man mir zutraut,
dass ich hier Ihnen sagen kann, wie man das Glück findet.
Ja, das ist eine schwere Bürde, die Sie mir hier aufhalsen,
um das mal negativ zu sagen, die Sie von mir erwarten.
Aber ich versuche mal, hier Ihren Erwartungen zu entsprechen.
Was es dazu braucht, ist eine glasklare Logik und nicht Emotionen.
Glück hat eine ganze Menge mit Logik zu tun
und viel weniger mit Emotionen, als Sie es glauben.
Und ein glückliches Leben, ja, kann man planen, kann man machen.
So, und diese Ratschläge, diese Zielfindung,
die gilt für jung und alt, was ich heute hier gebe.
Man hat natürlich in verschiedenen Alterszeiträumen, Altersräumen,
hat man unterschiedliche Stärken auf den einzelnen Punkten.
Aber im Prinzip geht es immer um dasselbe.
Man darf dabei nur nicht die Logik aus den Augen verlieren.
Und schließend werde ich das Video, wie Sie es jetzt von mir so allgemein kennen,
mit einem Zitat über das Glück, was zwei Personen hier
mit über 2000 Abstand nachgesagt wird.
Und dann fange ich jetzt an mit der Mail eines Zusehers,
der mir eben diese Frage stellt.
Bleiben Sie dran.
Guten Abend und herzlich willkommen im Unternehmerblog, kurz Unterblog genannt.
Begleiten Sie mich auf meinem Lebensweg und lernen Sie die Geheimnisse
der Gesellschaft und Wirtschaft kennen,
die von Politik und Medien gerne verschwiegen werden.
Und jetzt kommen wir gleich zu der Mail,
die mich vor wenigen Tagen erreichte.
Guten Tag, Herr Lüning.
Ich verfolge Ihre Videos schon seit Jahren
und ich hatte schon öfters mit dem Gedanken gespielt,
Ihnen den einen oder anderen Videovorschlag zu schicken.
Schicken Sie mir ruhig diese Mails.
Ich versuche, alle zu beantworten.
Manchmal auch ganz kurz und sage, weiß ich nicht.
Aber ich versuche, auf jeden doch zu reagieren.
Das mag mir unter etwas länger dauern.
Ich schaue so zweimal täglich in meine Mails rein.
Schneller beantworte ich sofort.
Ansonsten kann es mal bis zu 14 Tagen dauern,
wenn ich ein bisschen länger darüber nachdenken muss
und irgendwann meinen Mail-Account wieder aufräume.
So, und weiter.
Nun versuche ich es heute mal mit dem Videovorschlag
zum Thema Sinn des Lebens, Lebensziele,
die ich in den meisten Ihrer Videos bereits gesehen habe.
Weiß ich, dass Sie mit Religion nichts am Hut haben
und beruflich auch Ihre Selbstständigkeit und YouTube
fest eingespannt sind.
Dadurch wäre es interessant, was Sie mit nun,
ich hoffe, ich sage nichts Falsches,
fortgeschrittenem Alter für einen Blick auf das Leben haben
und wie sich dieser eventuell über die Jahre verändert hat.
Interessant wäre es zudem, wie Sie Ihre Zeit einteilen,
was Familie, Hobbys, Freunde und Arbeit angeht
und wie sich das über die Jahre ebenfalls verändert hat.
Gut, diese Zeiteinteilung und so,
das ist für ein einzelnes Video viel zu viel.
Kann ich hier nicht schaffen.
Das muss bis irgendwann später mal warten.
Zudem wäre es wissenswert,
was Sie speziell jungen Zuschauern mitgeben,
um ein erfolgreiches und zufriedenes Leben zu führen.
So, das kann ich gerne tun und will ich jetzt auch gerne tun.
Vielen Dank, LGM Punkt.
Tja, gute Frage und vor allem schwierige Frage.
Und wie immer gibt es keine Antwort, die für jeden passt.
Deshalb versuche ich das jetzt ein bisschen allgemein
von der Metaebene herunter zu besprechen.
Und betrachten wir den Menschen jetzt unabhängig vom Alter
in der heutigen Zeit und lassen wir mal die Ausnahmefälle weg.
Ausnahmefälle, damit meine ich jetzt Leute,
die besondere Herausforderungen im Leben haben,
wie man das so modern sagt,
die die Mehrzahl der hier Zusehenden nicht hat.
Zu sehr hier nicht hat.
Sondern heißen, ich kümmere mich jetzt nicht um die,
die körperliche und oder geistige Herausforderungen mit sich tragen.
Seien sie nun selbst, fremd oder gar nicht verschuldet,
sondern naturgegeben.
Das ist ein ganz anderes Thema,
kann ich an dieser Stelle jetzt nicht besprechen,
kann ich auch nicht einbeziehen,
weil das viel, viel schwieriger und komplizierter ist.
Hat mich jemand mal,
habe ich früher mal ein Video geredet über Traumata.
Ja, nicht einfach.
Aber musste ich mich leider auch mal mit beschäftigen.
Heute geht es also um Hinz und Kunz.
Ja, hier das Hinz und Kunz.
In allen Altersstufen gemeinsam sollte ja eine Achtsamkeit
gegenüber dem eigenen Leben
und der eigenen körperlichen und geistigen Gesundheit sein.
Das ist eine der drei Säulen,
auf denen unser Glück und unser Leben steht.
Und was meine ich jetzt damit,
dass man ein Auge darauf haben sollte?
Alles zum Beispiel, wo Binge draufsteht.
Das sollte man tunlichst lassen.
Binge drinking, Binge fressen, Binge TV, Binge Spiele.
Sessions, einmal im größeren Abstand über irgendwelche Stränge zu schlagen.
So was. Einmal ist keinmal.
Aber abends auf der Couch mit Alkohol,
Binge drinking, mit Chips, Binge fressen und zehn Folgen Binge TV.
Seine Lieblingsserie abzuhängen, ist nun überhaupt nicht zielführend
und wird sie ihrem Glück ja sogar entfernen und nicht näher bringen.
Auch wenn Sie sagen, das war jetzt toll.
Ihr Körper schüttet alles Mögliche aus auf den Alkohol,
auf das Fett, auf dies, auf das, auf die Stimulierung durch das Video.
Nein, es wird sie ihrem Glück nicht näher bringen,
sondern eher weiter davon entfernen.
Was könnten Sie in dieser Zeit, die Sie da vertun,
was können Sie in dieser Zeit alles für sich machen?
Eine riesige Menge, kommen wir gleich drauf.
Zum Beispiel könnte man zweimal in der Woche
leichten Kraftsport und leichten Ausdauersport machen.
Das hält einmal die Muskeln beweglich und fit
und zum Zweiten die Pumpe.
Leichte Ausdauer bringt die Pumpe auf Schwung.
Und ich bin persönlich auch gegen Binge Sport.
Das heißt also Pumping Iron trifft es bei mir nicht.
Regelmäßig zehn Kilometer laufen, Rennen trifft es bei mir auch nicht.
Denn das setzt den Körper ja physikalisch unter Stress.
Das ist keine Normalbeschäftigung für einen Körper.
Und dieser Stress ist auf Dauer schädlich.
Ihr Körper wird damit schneller altern.
Aber zum guten Leben gehört jetzt auch gute Ernährung.
Das soll jetzt nicht heißen,
dass Sie sich jetzt von teuren Bioprodukten ernähren.
Sondern Sie sollten bei allem dem, was Sie einkaufen
und anschließend verspeisen,
sollten Sie erst mal auf die Packung hinten drauf gucken,
ob da eine Zutatenliste drauf ist.
Wenn ja, ganz schlecht.
Also Produkte mit Zutatenliste finde ich jetzt nicht so prickelnd.
Also eher gar nicht.
Und wenn Sie dann was drauf haben,
dann sollten da nicht so komische lateinische, griechische
und chemische Bezeichnungen,
vor allem nicht E, irgendwas 507 oder irgendwas.
604 ist das Gift, oder?
Man weiß nicht genau.
Auf das sollte auf jeden Fall nicht draufstehen.
Das heißt fertig Lasagne, fertig Pizza, fertig dies, fertig das.
All das sollten Sie nicht in sich hineinstopfen.
Das sollten Sie nicht tun.
Vor allem sollten Sie nicht das essen,
wo man die Zutaten nicht erkennen kann.
Ganz wichtig.
Denn dann schafft man da was rein,
was Sie vielleicht gar nicht haben wollen
oder was Sie gar nicht wissen und Sie gar nicht haben sollten.
Auch das kann passieren.
Das Wichtigste ist Abwechslung und unverarbeitete Lebensmittel.
Das ist das Wichtigste.
Im Internet gibt es eine Menge Rezepte
kostenfrei bei chefkoch.de und wie die alle heißen.
Da finden Sie Rezepte, die können Sie in 30 Minuten zubereiten.
Das ist ja um 30 Minuten eine Menge Zeit und so.
Ja, stellen Sie von diesem Essen dann vier Portionen her.
Frühen Sie drei ein.
Schon sind Sie auf 10 Minuten pro Produkt runter,
wenn Sie es jetzt auftauchen und nochmal anrichten,
nochmal mit ein paar Minuten dazurechnen.
Und so kann man dann auf einmal sich sehr gut ernähren,
das Essen selbst zubereiten, wissen, was drin ist
und auch ein Glück in der Zubereitung finden.
Und wenn Sie mal so einen Katalog von verschiedenen Nahrungsmitteln haben,
da arbeiten Sie so langsam durch oder Gerichten haben,
arbeiten Sie so langsam durch.
Die Vielfalt wird gewaltig sein.
Und mit der Zeit werden Sie dann wissen, was man damit machen kann.
Und dann gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt,
gucken, was ist so gerade angesagt, was ist gerade günstig,
was wird gerade geerntet.
Und dann können Sie auch noch günstig das alles für Sie machen.
Dann gehen Sie zum Bauer und kaufen Sie direkt Kartoffeln im Supermarkt.
Wer macht denn das?
Nun gut.
Falls Sie dann auch noch einen Ofen brauchen für die Zubereitung,
wenn irgendwas länger kochen muss oder irgendwas.
Während der Zeit können Sie schon was machen.
Stellen Sie sich einen Timer.
Heute ist in jedem Smartphone ein Timer drin.
Verursachen Sie Ihnen das nicht.
Mit der Zeit werden Sie rauskriegen,
auf welcher Stellung das Ding nur köchelt und wann es anbrennt.
Ja, alles eine Frage des Lernens.
Kriegen Sie aber hin.
Und vermeiden Sie auf jeden Fall Zucker.
So ganz selten darf man sich mal ein Zückerchen gönnen.
Aber hier habe ich mal ein Video über Zucker gedreht.
Und dann vermeiden Sie auch schlechte Öle und Fette.
Auch darüber habe ich ein ganz besonderes Video gedreht.
Ganz wichtig für Sie.
So, und haben Sie das jetzt schon mal auf die Reihe gekriegt,
dann haben Sie ein Drittel Ihres Lebens schon mal am Laufen.
Wenn Sie älter werden, müssen Sie noch ein bisschen
auf Ihre Hormone gucken.
Was kann der Körper noch herstellen?
Was kann er nicht herstellen?
Und ein paar Hormone müssen Sie immer zuführen.
Kostet fast nichts.
Das ist Vitamin D3 und K2.
Und dazu weise ich hier auf das Video
mit den Nahrungsergänzungsmitteln hin.
Da sollten Sie dann mal reingucken,
wenn Sie spezielle Herausforderungen haben,
sich häufig mit Infekten infiziert sehen.
Also häufig einen Infekt haben.
Und da müssen Sie da an Ihrer Abwehr ein bisschen was tun.
Und mit diesem Video kriegen Sie dann mit,
was so grundsätzlich ist.
Das ist alles keine ...
Ich bin kein Mediziner, ich bin kein Arzt.
Das ist das, was ich als Ingenieur
für meine Maschine Körper herausgefunden habe,
was am besten funktioniert.
So, jetzt kommen wir zur zweiten Säule unserer drei Säulen.
Und das ist die Altersversorgung.
Sie wollen, wenn Sie älter werden,
so wie der in der Mail schrieb,
im fortgeschrittenen Alter sind,
wollen Sie in Ruhe, Wohlstand und Sicherheit leben.
Das ist das, was der Mensch sich wünscht,
weil er weiß, im Alter ist er nicht mehr ganz so leistungsfähig.
Und deshalb muss man vorsorgen,
dann hat man ihn der Not, wie es so schön heißt.
Und dabei können wir uns nicht auf den Staat verlassen.
Wir wissen das mittlerweile alle,
dass unsere Rente nicht sicher ist.
Und deshalb nagt in uns allen hinten im Hinterkopf die Sorge,
was wird mit meiner Rente?
Was ist, wenn die nicht? Ich habe keine Rücklagen.
Wie soll ich später leben,
wenn ich mich nicht mehr weiterbringen kann?
Und, und, und.
Alles Fragen, die manche Leute quälen.
Oder sagen wir mal, die Leute,
die ein bisschen weiter in die Zukunft blicken, quälen.
Und die man sich beantworten muss.
Dazu gehört jetzt ein logischer Plan,
wie man zu Wohlstand kommt.
Und wir alle wissen,
dass wir uns auch nicht
auf die betriebliche Altersversorgung verlassen können.
Ach, das wissen Sie noch nicht.
Da gibt es nämlich ein paar Dinge.
Zum Beispiel General Motors.
Da geht es um General Motors Pension Fund.
General Motors ist in der Financial Crisis in den USA,
sind die Pleite gegangen.
Und damit ging auch die Aktienanlage
dieses Pensionsfonds über den Jordan.
Allerdings wurde da wohl zum Teil gerettet,
weil es um wahnsinnig viele Mitarbeiter ging,
die über die Jahrzehnte bei General Motors gearbeitet haben.
Und der Staat hat sich da verpflichtet gefühlt.
Aber die kleinen Zulieferer, die haben da nichts gekriegt.
Aber der Konzern, da hat man dann schon was getan.
Sie kennen, Konzerne sind was anderes.
Die kollaborieren immer mit der Politik.
Und die kleinen und mittleren Unternehmen bei uns
müssen ihre Altersvorsorge,
so sie eine anbieten,
eine betriebliche Altersvorsorge anbieten,
an Finanzinstitute auslagern.
Die dürfen das nicht selber machen.
Und dafür wurden eine ganze Zeit lang
Pensionskassen bemüht.
Dann trat man als Unternehmen einer Pensionskasse bei,
zahlte dann seine Beiträge.
Und aus dieser Pensionskasse, aus dem Kapitalfundus,
wurden dann bei den anderen bezahlt.
Und auf einmal merkt man,
ups, da sind aber einige von diesen Firmen pleite gegangen.
Die Pensionskassen können nicht mehr zahlen.
Einige Pensionskassen sind bereits unter Aufsicht der BaFin,
weil es nicht funktioniert.
Und das Gesetz besagt,
und das haben alle unterschrieben in den AGB,
wenn es also in einer Pensionskasse immer schwächer wird,
dann müssen die Unternehmen zusätzlich bezahlen.
Dann müssen sie ihre Beiträge erhöhen,
damit die Pensionskasse wieder über die Runden kommt.
Und damit rafft es dann die nächsten kleinen und mittleren Unternehmen dahin.
Und die restlichen müssen immer mehr zahlen.
Und so gibt es eine Spirale nach unten,
sodass diese Pensionskassen am Ende auch nicht sicher sind.
Also wer jetzt auf der einen Seite glaubt,
ich habe die staatliche Rente, ganz toll,
dann habe ich die betriebliche Altersversorgung, ganz super,
und im Alter lebe ich auf einem Kreuzfahrtschiff,
Karibik, Südsee, wo immer.
Nee, so wird es nicht werden.
Und das ist die latente Angst bei vielen im Hinterkopf,
dass es tatsächlich so kommen könnte.
Und Konzerne dürfen,
im Gegensatz zu den kleinen und mittleren Unternehmen,
mit dem Kapital für die Altersversorgung arbeiten.
Das ist eine Sonderform des Eigenkapitals
in der Bilanz dieser Konzerne.
Und ich meine, Volkswagen hätte da 25 Milliarden drin,
arbeitet damit als Eigenkapital,
und wenn jetzt Volkswagen über den Jordan gehen sollte,
was noch nicht so aussieht,
und der Staat wird helfen,
ja, wie lange kann der Staat noch helfen?
Dann könnte dieses Geld auch weg sein.
Bei einer sehr ordentlichen Pleite ist nämlich auch dieses Geld weg.
Also das ist schwierig.
Also man hat schon Pferde, wie heißt so schön, kotzen sehen.
Auch hier aufpassen,
die Konzerne sind hier in gewisser Weise ein Stück weit mal wieder
Konzernprivilegien befreit worden,
gibt aber genauso Risiko wie bei den kleinen und mittleren Unternehmen.
Also, sie müssen vom ersten Tag an, an dem sie Geld verdienen,
Geld für ihr Alter zurücklegen,
beziehungsweise anlegen,
damit es nicht nur monetär als Geld liegt.
Jetzt bitte nicht in Lebensversicherungen,
solchen antiquarischen Kram,
auch nicht in Riester und Rürup und wie sie alle heißen,
sondern sie müssen rein in den Kapitalmarkt.
Wie machen das gut gemanagte Länder wie Norwegen,
Schweden zum Teil, Saudi-Arabien?
Die haben gewaltige Staatsfonds aufgelegt,
die für die Alterversorgung der Bürger da sind.
Da liegen Hunderttausende pro Bürger in diesen Staatsfonds drin.
Und was machen die?
Die haben das Geld im Kapitalmarkt auf Aktien angelegt.
Also Beteiligung an Firmen, anonyme Beteiligung an Firmen.
Und das ging halt über die Jahrzehnte,
ging deshalb so exponentiell hoch, wissen wir alle.
Und das muss jeder selber auch machen.
Sie haben dafür drei bis vier Jahrzehnte Zeit.
Und in diesen Jahrzehnten
kann sich einmal das einbezahlte Kapital exponentiell vermehren.
Und Sie können permanent dazu einzahlen,
damit es also noch steiler nach oben geht.
Und mit einem normalen Job,
wenn man sich dann zurückhält und ordentlich vorsorgt,
kann man sich eine tolle Altersversorgung parallel dazu aufbauen.
Und wichtig, allerwichtigst dabei,
man muss das Geld liegen lassen können.
Man muss da hingehen und schauen,
oh, ich habe jetzt den Wunsch nach diesem Auto,
nach diesem Urlaub, nach jenem.
Und da liegen die Zigtausende jetzt, die man schon angespart hat.
Nee, die nehmen Sie nicht. Die müssen Sie liegen lassen.
Und die Autos nehmen Sie auch nicht auf Leasing.
Das sind nämlich im Prinzip Schulden. Zu teuer.
Das machen Sie nicht.
Nur weil andere sich nicht beherrschen können,
auf Pump, auf Urlaub fliegen,
oder wie gesagt, diese Leasing-Autos sich leisten,
was sie sich eigentlich nicht leisten können,
müssen Sie das nicht.
In der Bescheidenheit liegt der Weg in die wohlhabende Zukunft.
Und das ist für ein jüngeres Mitglied unserer Gesellschaft
sehr, sehr schwierig.
Im Prinzip dieses Geld dort langfristig.
Der präfrontale Cortex,
der entwickelt sich beim männlichen Homo sapiens relativ spät.
Habe ich auch schon mal drüber gesprochen, irgendwann.
Und das ist schwer.
Aber man muss da mit glasklarer Logik kommen und sagen,
das Zeug bleibt da liegen.
Ich persönlich habe Jahrzehnte nur gebrauchte Autos gekauft
und bin mit denen günstig auf Urlaub gefahren.
Damit kam ich nicht so weit.
Das war im Prinzip Europa, wo das Auto mich hinbrachte
und die Familie hinbrachte.
Und die Urlaube waren allesamt sehr schön.
Und ich blicke sehr, sehr gerne auf sie zurück.
Schöne, schöne Erinnerungen.
Erst als die exponentiellen Funktionen so richtig gut liefen,
Sie haben jetzt meine Reisevideos, jetzt ein paar dort gesehen,
haben wir uns erlaubt, vom Kapitalstock etwas abzuheben
und es an dieser Stelle gut gehen zu lassen.
Ja, Spartipps für Sie sind natürlich auch wichtig,
wenn man hier was ansparen will.
Einfach mal ein Kassenbuch über ein halbes Jahr führen
und kontrollieren, wo die großen Brocken an Ausgaben liegen.
Und dann die Jahresausgaben an Versicherungen usw.
nicht vergessen.
Bei uns als junge Familie waren das 3 Punkte.
Das waren die Pkw-Kosten, das war die Kinderkleidung
und das war das Auswärts-Essen-Gehen.
Was konnte man dagegen tun?
Ein alter Opel Kadett Caravan mit 1,3-Liter-Motor
hat es überall hingebracht.
Selbst kochen, alles billiger.
Und Kinderkleidung vom Flohmarkt.
In den ganzen Gemeinden gibt es immer Tauschenbörsen
für Kinderkleidung.
Da kostet die Kleidung nur noch ein Fünftel, ein Zehntel.
Da kann man Kinder ordentlich einkleiden.
Denn die Kinder wachsen schneller raus, als das Zeug altert.
Sie haben zum Teil 3. und 4. Besitzer.
Kein Problem.
Jetzt kommen die üblichen Abwehrargumente.
Ich will jetzt leben und nicht später.
Niemand weiß, wie lange leben wird.
Irgendwann ist man tot und hat dann gespart.
Wofür denn überhaupt?
Das letzte Hemd hat keine Taschen.
Jetzt kommt die große Krise.
Und sowieso alles weg.
Früher war das viel einfacher.
Heute ist das alles viel schwieriger.
Sie kennen diese ganzen Sprüche.
Die Argumente, das nicht zu tun, sind sehr einleuchtend.
Sehr einfach.
Man könnte fast sagen, populistisch.
Und Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
Und wenn zwischendrin alles weg ist,
dann wissen Sie schon, wie es geht.
Dann wissen Sie, wie Sie wieder an dieses Geld herankommen.
Wie Sie wieder ansparen können.
Sie haben es sich schließlich selber beigebracht.
Das Wissen aus Ihrer Birne kann Ihnen niemand nehmen.
Das zweite Mal geht alles viel einfacher.
Und dann muss die Logik einsetzen.
Nein, früher war es nicht einfacher.
Früher war es anders.
Früher gab es z.B. keine ETF.
Da musste man einzelne Aktien kaufen.
Riesige Aufschläge für die Transaktionskosten.
Überweisungen.
Wahnsinnige Zusatzkosten und Papier,
was man ausfüllen musste, um diese Überweisung zu tätigen.
Kein Zugriff auf Informationen.
Also es war alles brutal schwierig.
Und auch früher gab es riesige Krisen.
1974, 1981, 2001.
Dotcom-Krise.
2007, Financial Crisis.
Also die Krisen waren da, waren riesig.
Und es ging mächtig, mächtig bergab.
Man muss halt alles in Sachen Finanzen lernen
und wirklich verinnerlichen.
Und dazu kann ich nur meine 14-teilige Serie über Finanzen
Ihnen empfehlen.
Und wirklich jede dieser Folge sich anschauen.
Einer sagte letztlich, er hätte jetzt schon mehrfach gesehen,
um sich immer wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.
Und dort bin ich jetzt nicht ganz speziell.
Und dies und das und so.
Und Optionen und Putz und Kors.
Nee, nee.
Da geht es um die Basics.
Da geht es um das, wie es wirklich funktioniert.
Was den Erfolg bringt.
Und nicht irgendwelche solchen Börsen-Dings-Bombs.
Nee, darum geht es nicht.
So.
Und die Logik sagt einem,
die Wahrscheinlichkeit, 75 Jahre alt zu werden, ist hoch.
Also die Wahrscheinlichkeit, dass Sie 75 Jahre alt werden,
ist hoch.
Und warum sollten Sie zu den wenigen einzelnen Prozenten gehören,
die früher sterben?
Die Wahrscheinlichkeit, dass wenn Sie nicht fürs Alter ansparen,
es im Alter richtig dreckig geht, ist höher.
Es ist also viel logischer, jetzt etwas zu tun,
anstatt später davor zu stehen.
Naja.
Wenn Sie verfressen, rauchen und saufen,
dann mögen Sie früher sterben.
Mag ja alles sein.
Tun wir aber nicht.
Ein Tisch, der auf drei Beinen steht,
der wackelt nicht.
Jetzt kommen wir zur dritten Säule.
Wie gesagt, die erste war Gesundheit.
Die zweite ist der Wohlstand.
Und jetzt fehlt noch die dritte.
Und da packen wir so alles rein.
Der eine nennt es Glück, der andere nennt es Spaß.
Ja, ich will Spaß.
Die Jugend will immer Spaß haben.
Und dann, die anderen wollen Liebe haben.
Und all diese persönlichen Gefühle,
all diese persönlichen Wünsche, die wir hier haben,
sind jetzt immaterieller Natur.
Die materielle Geschichte werden Sie später
über den Wohlstand abfrühstücken.
Aber dies ist jetzt alles immaterieller Natur.
Die können Sie zu einem Großteil schon erreichen,
wenn Sie sich um Punkt 1, Ihre Gesundheit kümmern,
und um Punkt 2, Ihren Wohlstand kümmern.
Denn es hat sich gezeigt,
dass die unglücklichsten Menschen die sind,
bei denen das Geld nicht reicht.
Und dass die meisten Scheidungen
zwischen Paaren passieren,
wenn es am Geld hapert.
Das ist der größte Streitpunkt
und der größte, häufigste Grund,
warum Paare auseinandergehen.
Also auch um das Glück zu erreichen,
ist also Gesundheit und Wohlstand enorm wichtig.
Darf man nicht vergessen.
Nachher, wenn Sie dann so eine Ehe verloren haben,
schade um jede Ehe, wo es nicht geklappt hat,
dann hat man sogar noch doppelte Miete,
doppelte Lebenshaltungskosten.
Da ist es besser,
sich vorher entsprechend hinzuarbeiten,
hinzubilden, hinzudenken,
die Logik walten zu lassen,
damit es nachher die besten Voraussetzungen dafür gibt,
dass es dann auch klappt.
Jetzt aber ein kleiner Wermutstropfen.
Wie immer Sie jetzt Ihr Glück definieren,
das wird nicht ewig anhalten.
Glück ist durch die Körperchemie des Menschen
ein Belohnungsgefühl für etwas,
was passiert ist,
was sie erreicht haben,
was ihnen zuteil wurde,
was nur eine gewisse Zeit lang anhält,
weil dann durch chemische Bodenstoffe
alle wieder abgebaut wurden.
Also Glück ist vergänglich,
wie man so schön sagt.
Es muss Ihnen klar sein,
dass es abwechselnd normale Phasen,
schlechte Phasen und gute Phasen
in Ihrem Leben geben wird.
Und die guten Phasen
können wir jetzt mit glücklich sein bezeichnen.
Und Glück hat auf die Dauer nur der Tüchtige.
Das ist ein wirklich alter Lehrsatz,
den man mehr als einmal unterschreiben kann.
Und das soll heißen,
das Leben ist ein einziger großer Versuch
oder lassen wir es lieber so sagen,
eine Aneinanderreihung von unzähligen,
ja doch abzählbar viele,
aber für Sie gefühlt unzähligen Versuchen,
hier Dinge zu erreichen,
was Sie wollen und ein Teil geht
und ein Teil geht nicht.
Diese Versuche, wenn es dann geklappt hat,
empfinden Sie als Glück.
Und wenn Sie es richtig
in den Eimer gegriffen haben,
dann empfinden Sie das als Pech.
Also das ist eine Abfolge von großen Versuchen.
Und wer diese vielen Versuche,
der also richtig tüchtig ist,
der wird auch glücklich werden,
weil er prozentual mehr Erfolge
bekommen wird als der Tüchtigste.
So what, Leben ist Leben,
ich treibe so dahin.
Wer es nicht versucht,
der hat schon verloren.
So einfach ist das.
Ja, dann Staat rufen
und sich sozialistisch
Glück zuteilen zu lassen,
funktioniert nicht.
Glück bedeutet dabei nicht,
sich alle Dinge kaufen zu können
und überall hin verreisen zu können,
um jetzt mal hier zwei Dinge rauszubicken,
sondern das Glück liegt
in dem Augenblick, in dem man bemerkt,
ich habe dieses kleine Ziel
mal wieder erreicht.
Ich habe es geschafft,
es ist super gelaufen,
ich habe mich das erste Mal
mit einem Menschen
in einer frisch gelernten Sprache unterhalten
und er hat mich sogar verstanden.
Wow, ist das toll.
Oder ich habe ein Mädchen
oder einen Jungen angesprochen
und er hat mir sogar zugehört
und hat es nicht rumgedreht,
mich stehen lassen.
Auch ein kleiner Glücksmoment.
Oder ein Test, eine Prüfung bestanden zu haben
für eine Fortbildung,
die man sich selber ausgesucht hat
und nicht von den Eltern hingetragen wurde.
Ja, auch das führte
zu Glücksgefühl.
Wichtig dabei ist,
sich nicht ablenken zu lassen
und die Ziele fest vor Augen zu halten.
Und da möchte ich sagen,
das wichtigste Buch in meinem Leben
überhaupt ist von Raymond Hull
und das heißt
»Alles ist erreichbar«.
Das ist ein kleines Büchlein,
gibt es jetzt entweder gebraucht,
antiquarisch, es gab aber auch
eine Neuauflage und in diesem Video,
was ich Ihnen wirklich nur empfehlen kann,
habe ich im Prinzip dieses Buch
zusammengefasst. Lassen Sie sich
durch dieses Video mal anteasern und dann
gehen Sie raus und kaufen Sie sich dieses Buch
und dann machen Sie genau das, was der Herr da drin
beschreibt, nämlich eine Liste führen
und die Liste immer neu schreiben.
Und zwar von Hand, nicht auf dem Smartphone.
Von Hand, damit sich das in Ihre
Gehirnwendung brennt.
Und mit
einem solchen Plan im Leben
kommen Sie ganz schön weit.
Ich habe das Buch mit
23 Jahren geschenkt bekommen
und in meinem ersten Job
oder zu meinem ersten Job, nicht vom
Arbeitgeber, sondern vom Makler, der mir die
Wohnung vermittelt hatte, wo ich dann wohnte,
bei meinem ersten Job.
Und der
hat mir das geschenkt.
Er hat es jedem Jugendlichen geschenkt.
Ich weiß
gar nicht mehr, wie der hieß. Ich weiß noch so
ungefähr, wo es war. Und der Herr
ist mit Sicherheit schon, der wäre jetzt
140 oder so.
Ich kann mich bei ihm nur
...
Ich kann mich bei ihm nur bedanken
für das, was er da
gemacht hat.
Ohne dieses Buch hätte ich meine drei Säulen
des Glücklichseins oder des Lebens
nie in Gleichklang bekommen.
Dass also mein Tisch, auf dem ich stehe,
oder mein Stuhl, auf dem ich sitze, dass der schön gerade
und eben steht und dass das funktioniert.
Und jetzt glauben Sie nicht,
dass es in meinem Leben nicht auch Übelmomente
und Pech gegeben hätte.
Ja, reichlich. Bis hier.
Also satt.
Und das gibt es bei jedem.
Niemand ist da eine Ausnahme.
Der Mensch empfindet, ja, Frustrationen,
Dinge, die er nicht geschafft hat,
Leid und Elend, was über ihn
hineinbricht, empfindet er
aus tiefster Seele.
Und das spiegelt sich in seinem
Gehirn.
Und das nicht nur jetzt auf der materiellen,
sondern auf der immateriellen Seite
ganz genauso. Das macht
keinen Unterschied.
Die schlimmsten Schmerzen
sind die seelischen Schmerzen.
Erklären Sie das mal einem Zweijährigen.
Nun gut. Aber es kommt
darauf an, wie man damit umgeht.
Denn darin liegt dann
die Lösung der Probleme.
Wenn man also mal ein paar Jahrzehnte
das Auf und Nieder immer wieder
erlebt hat, wie es da so abgeht,
und dass sich immer wieder
ein Ausweg findet.
Bei den wenigsten findet sich kein Ausweg.
Natürlich gibt es die
Negativbeispiele, wo es überhaupt nicht geklappt hat.
Und das gibt es.
Aber im allergrößten
Teil der Fälle findet sich
ein Ausweg. Und im Blick zurück
ist vieles gar nicht mehr
so schlimm, weil
der Mensch schlimme Sachen vergisst.
Das gehört zu seiner Psyche,
weil wenn er sich einfach nur das Hirn
mit negativen Dingen vollladen würde,
hätte
die Spezies Homo sapiens
nicht überleben können.
Darum hat sich der Homo sapiens die Birne mit schönen Dingen
vollgemacht. Und die
schlimmen Sachen hat er vergessen.
Das liegt in unserem Wesen und das brauchen wir auch.
Und wenn man nun dieses Auf und Nieder
eine längere Zeit erlebt hat,
dann kann man sich
bei einem Nieder, aber auch bei einem Auf
neben sich stellen,
von außen auf sich herunterschauen und sagen,
was läuft denn da gerade?
Sich von seinem eigenen Ich trennen.
Nicht mehr
betroffen zu sein.
Man schaut auf sich selber wie ein Dritter
von außen.
Und damit treffen einen solche
üblen Dinge nicht mehr so wirklich,
weil man sagt, jo, da hast du aber in die Scheiße gegriffen.
Das kann
auf der einen Seite jetzt sehr hartherzig sein,
wenn man das nicht mit sich selber alleine
macht, sondern
doch mit sich alleine macht, wenn man
z.B. einen sehr lieben Menschen verloren hat.
Also tot.
Und dann muss man
das schaffen, natürlich erstmal ordentlich
zu trauern, das gehört dazu.
Das trifft sie und muss sie treffen, sonst sind sie
kein guter Mensch. Und dann stellen
sich neben sich und sagen,
in 100 Jahren wäre der auch
tot gewesen. Leider zu früh,
schade drum,
aber so war es.
Und das führt dann auch dazu,
dass sie persönlich selber
die Angst, die ursächliche
Angst des Menschen vor dem Tod,
dass sie das besiegen und sagen, jo,
in 100 Jahren bin ich mit hoher Wahrscheinlichkeit
tot.
Ja, passiert. Leonardo
da Vinci, so toll der war.
Galileo Galilei, Isaac Newton,
so toll die alle waren. Alle tot.
Sodass man dann
sich selber als nicht mehr zu
wichtig empfindet, dass man aber
doch in einem ausgeglichenen
Zustand ist und man sich
an dem glücklich und wohl fühlt.
Woran liegt nun das
augenscheinliche Versagen von so
vielen anderen?
Es liegt ganz einfach daran, sie haben es nicht
lange genug versucht.
Glasklare Logik, sie haben es nicht lange genug
versucht. Eine meiner Großmütter
war eine sehr reife,
weise, alte Dame.
Und sie hat,
sie stand aus dieser Lost Generation,
wie sie international bezeichnet wird.
Sie hat nämlich zwei Weltkriege erlebt.
Mit übelsten Situationen.
Verwandte starben aus.
Verwandte wanderten aus
in die weite Ferne, dass man sie nie wieder sehen
wird. Doch sie
behielt ihren Gleichmut
und die Hoffnung, dass alles besser
werden würde. Und sie hat sich
tüchtig angestrengt.
Und das wurde es dann auch.
Und dabei war sie dann sogar
Atheist und schickte dann den
Pfarrer von ihrem Sterbebett, als sie schon
gar nicht mehr so wirklich bei sich war,
dann auch noch weg. Also sie brauchen da nicht
den Glauben, damit so etwas funktionieren kann.
Das geht auch ohne.
Die andere
Großmutter erlebte die gleiche
Scheiße, Entschuldigung.
Aber sie gab der gesamten Welt
die Schuld.
Andere waren schuld.
Sie hat also das Problem mit ihrem
Glück nicht bei sich selbst gesucht, sondern bei anderen.
Entsprechend
verbittert war sie im Alter.
Kein
angenehmer Mensch.
Aber etwas hat sie doch
richtig gemacht. Sie hat Kinder
gehabt und diese Kinder haben sich rührend
um sie gekümmert und halfen
ihr im Alter, was ohne diese Kinder
sehr, sehr schwierig gewesen
wäre. Wobei wir jetzt beim
letzten Punkt des Glücklichseins
angekommen sind. Und zwar
der eigenen Familie. Sie kennen mich hier,
der die Familie
als Kern der Gesellschaft immer
ganz hoch hält. Und
für mich gehört zu meinem Glück
auch die eigene Familie.
Die ist überaus wichtig.
Und was meine Vorfahren nun geleistet und
geschafft haben
und die Brut durchgebracht
haben und zu dem gemacht haben, was
sie heute ist,
das gehört
insoweit geehrt
und respektiert,
dass man das weiterführt.
Denn soll man jetzt sagen, ja, die Dame
hat sich da durch zwei Weltkriege gequält
und jetzt, nö,
also ich will keine Kinder und mach nicht
und Schluss. Gut.
Furchtbar, wenn jemand
keine Kinder gegeben
sind, weil es biologisch
nicht funktioniert,
oder weil
der entsprechende
Partner nicht gefunden werden kann,
nicht gefunden wurde, ist natürlich
sehr, sehr traurig, sehr hart.
Man muss dann andere Lösungsmöglichkeiten finden,
wie man dann zu seinem Glück findet. Aber an dieser
Stelle sage ich mal, auch das ist
nicht der Mainstream,
sondern, auch wenn der Mainstream
keine Kinder mehr hat,
es ist dennoch für mich
einer der ganz, ganz wichtigen Punkte des
Menschseins. Dass man also
sich als Mensch dann auch fortpflanzt
und all das, was für einen selbst gemacht
wurde,
ja, in seiner eigenen Jugend,
dass man das dann seinen eigenen Kindern
an der Stelle weitergibt
und dass dann diese eigenen Kinder
im Fall der Fälle, wenn das eigene
Glück einem doch nicht so hold war,
dann da sind, um einem zu helfen.
So was. Das ist
der Kern der Familie, der Kern der Gesellschaft.
Da können die Sozialisten ihren
Kibutz machen
oder was auch immer.
Aber so funktioniert
es aus meiner Sicht nicht.
Wenn man nun seinen Partner nicht so
einfach findet und so leicht findet,
mit Gewalt
findet man ihn nicht, sondern man muss
einfach die Wahrscheinlichkeit erhöhen,
dass man ihn findet.
Und wenn man beständig an
seinem eigenen Glück, an seinem eigenen
Weiterkommen arbeitet und jetzt nicht
zehn Stunden oder zwölf Stunden am Tag vor dem Computer
sitzt, sondern auch unter Menschen
geht, Vereine,
Volksfeste, Familienfeste,
Hochzeiten,
Taufen und Todesfälle, da trifft man
dann die entfernte Verwandtschaft.
Da sind häufig
gleich tickenden
Großcousinen
oder nee, was sind das? Cousinen zweiten Grades,
dritten Grades, findet man dort.
Oder Cousins.
Und das sind mit ihren
Partnern und anderen Leuten.
Und da findet sich dann häufig
mal interessante Gesprächspartner,
die einen dann vielleicht in andere Kreise
einladen, man dort zu Besuch kommt,
da ist auf einmal jemand da
und dann zack. Also sie müssen auf dem
Markt sein, sonst geht es nicht.
Das ist auf Deutsch.
Und diese anderen,
diese Party-Mäuse oder
Party-Hengste, die alle
schicke Kleider, super Sause
erzählen, mit dem Sportwagen gefahren
kommen und los Remmidemmi machen,
das sind nicht die richtigen.
Wer angibt, hat weniger
zum Leben, kann ich dazu nur sagen.
Und wenn ich mir so anschaue, wer
in meiner Jugend die größten Halotrichs waren,
denen geht es nicht am besten.
Also wer vorsorgt,
hat mehr davon.
Egal welche
Ziele sie jetzt im Leben verfolgen,
verfolgen sie sie.
Sonst kann es nichts werden.
Niemals. Wer nicht anfängt, hat schon
verloren. Entmutigen
lassen und aufgeben, wie heißt es so schön?
Wir haben schon so vieles nicht geschafft.
Du kannst auch mehr probieren, du wirst es alle schaffen.
Aber, wer nicht versucht,
wird es auch niemals schaffen.
Man darf dann, wenn irgendetwas nicht geklappt hat,
auch mal 14 Tage Trübsal blasen.
Ganz normal.
Da darf einem der Frust richtig raushängen.
Und
man muss aber dann entscheiden,
ob man an diesem Thema
weiterarbeiten will, kann,
logische, rationale
Entscheidungen fällen
oder ob man seine Strategie
verändern muss. Dass man sagt, man macht jetzt etwas anderes.
Man darf aber nichts
davon überstürzen.
Wohlweise langfristige Entscheidungen
fällen. Das ist wichtig.
Wie gesagt, Glück hat auch die dauernde
Tüchtige und dann
bekommt man irgendwann wieder eine Chance
und der Faule halt eben niemals.
Der kriegt sie nicht.
Und jetzt gibt es natürlich immer wieder die
Beispiele, dass wir einen strutzfaulen
Typen sehen, der eine ganze
satte Menge Glück gehabt hat.
Ja, kommt vor.
Ja, so what?
Aber die Wahrscheinlichkeit ist gering.
Und Sie sollten auf dieser Wahrscheinlichkeit
nicht bauen, dass die stinke Faulen
trotzdem Glück haben werden.
Sie sollten sich aber auch nicht frustrieren lassen, dass sie
sagen, der Faule hat Glück und ich werde es nie haben.
Das sind anekdotische Einzelfälle,
die haben mit Statistik nichts zu tun.
Der Faule im Normalfall
hat nicht Glück.
Das sollte Ihnen klar sein.
Meine Zukunft würde ich
darauf nicht bauen wollen.
Und beenden möchte ich das Video wie immer
jetzt mit einem Zitat über das Glück,
welches zwei Personen
auf ähnliche Weise im Abstand von
2300 Jahren ungefähr
gemacht haben.
Und der erste ist Arthur Schopenhauer.
Das Glück gehört denen,
die sich selbst genügen.
Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses
sind ihrer Natur nach höchst
unsicher, misslich, vergänglich
und dem Zufall unterworfen.
Man kann es auch ganz kurz
wie Aristoteles ausdrücken,
Glück ist Selbstgenügsamkeit.
Das soll es heute
gewesen sein. Herzlichen Dank
fürs Zuschauen.