JOHANN WOLFGANG VON GOETHE - ICH DENKE DEIN

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE - ICH DENKE DEIN

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8 Videoaufrufe·13.12.2024

Dichtung von Johann Wolfgang von Goethe entst. 1795 /
Rezitation: Fritz Stavenhagen /
Anmerkung: Wer dem Publikum dient, ist ein armes Thier; Er quält sich ab, niemand bedankt sich dafür. (J.W.v.Goethe)

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer
Vom Meere strahlt;
Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer
In Quellen malt.

Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege
Der Staub sich hebt;
In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege
Der Wandrer bebt.

Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen
Die Welle steigt.
Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen,
Wenn alles schweigt.

Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne.
Du bist mir nah!
Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne.
O wärst du da!

Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Wolfgang_von_Goethe
https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/johann_wolfgang_von_goethe/index.html
https://www.literaturwelt.com/johann-wolfgang-von-goethe/
https://www.deutschelyrik.de/home.html