Live Sprechstunde mit Nico Lorenz: Atemprobleme & eine bessere Atmung entwickeln

Nico Lorenz
15 Abonnenten
62 Videoaufrufe·09.12.2024
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So, hallo. Herzlich willkommen. Einen wunderschönen guten Abend.
Ja, ich hoffe es geht euch allen gut.
Und wir warten jetzt noch ein bisschen, dass ein paar Leute jetzt noch dazukommen.
Ich bin ja noch ein bisschen früh dran und dann werden wir heute ein bisschen darüber reden,
wie man leichter atmen kann wieder, welche Tipps ich dafür habe
und vor allem, wenn ihr zwischendurch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr auch sehr gerne dann in den Chat schreiben.
Der Chat müsste dann entweder unterhalb von euch sein oder neben mir,
je nachdem, welches Gerät ihr benutzt, ob ihr ein Handy habt, ein Computer.
Hallo Hanna, guten Abend.
Ja, und heute sprechen wir darüber, wie man besser atmen kann und welche Tipps ich für euch habe.
Wir fangen aber erstmal ganz locker an, lassen jetzt erstmal noch ein paar Leute reinkommen
und ich hoffe, ihr habt einen schönen Abend bisher.
Wir haben ja Freitagabend jetzt, also das Wochenende steht vor der Tür
und ich hoffe, ihr kommt jetzt alle gut ins Wochenende hinein.
Hallo, guten Abend, Brigitte.
Ich hoffe, es geht euch allen gut.
Für alle, die jetzt neu dazugekommen sind,
neben mir kann man mit mir schreiben, entweder neben mir oder unter mir.
Wenn ihr zwischendurch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr natürlich auch jederzeit reinschreiben.
Ich hoffe, man hört mich auch gut.
Heute sprechen wir über das Thema, wie man besser atmen kann
und vor allem auch, was kann man alles denn machen,
abgesehen von dem, was ich ja schon immer erzähle.
Was kann man denn zusätzlich noch dazu machen,
dass auch die Atmung eben über die Zeit wieder besser wird.
Viele Menschen, die meine Videos ja auch schauen,
sind ja auch Personen, die mit Atemproblemen zu kämpfen haben,
beispielsweise COPD oder Asthma.
Über diese Erkrankungen spreche ich auch häufig.
Natürlich gehören aber auch andere Erkrankungen noch dazu,
wie zum Beispiel Lungenfibrose oder Lungenkrebs.
Gerade auch schwerwiegende Erkrankungen.
Das ist natürlich eine Sache, wo man auch ganz viel mit der Atmung machen kann.
Gerade auch da ist das Thema Atmung so immens wichtig.
Gerade jeder, der Probleme mit der Atemnot hat oder mit Kurzatmigkeit,
der wird das mit Sicherheit bestätigen.
Vor kurzem hatte ich jetzt noch eine Person,
die ich betreut habe.
Das war, ich nenne ihn mal Herr Müller.
Herr Müller hatte immer das Problem,
er hat jahrelang geraucht, eine Depression bekommen,
hatte eine schwere Scheidung hinter sich
und ist immer weiter in so einen Teufelskreislauf hineingekommen.
Dass er nicht mehr richtig raus wollte,
dass er sich zurückgezogen hat
und möchte auch nichts mehr so richtig mit der Familie zu tun haben.
Das war eben ein riesiges Problem bei ihm,
weil er eben diese COPD hat.
Dadurch ist das dann so entstanden,
dass die Atemnot immer mehr wurde.
Später, als ich dazugekommen bin,
da konnte er dann vier Treppenstufen gehen.
Da war dann Schluss.
Er hatte eben noch weiterhin geraucht
und irgendwann hat er gesagt,
ich will nicht mehr.
Also ich habe keine Lust mehr.
Ich möchte jetzt endlich auch mal wieder raus.
Weil er möchte nicht,
dass immer jemand für ihn einkaufen geht.
Er möchte nicht,
dass er immer gewaschen wird von jemandem.
Er hat keine Lust mehr
und möchte das selber machen.
Dann haben wir ganz viel mit der Atmung gearbeitet.
Also vor allem viele Dehnübungen,
viele Rotationsübungen.
Gerade auch,
weil die Seiten immer wieder bei ihm ganz schnell verklebt sind,
weil er immer wieder auch viel mit Husten und so weiter zu kämpfen hatte.
Und natürlich Training, Training, Training ohne Ende.
Also jeden Tag, immer wieder.
Dann, nach sechs Monaten mittlerweile,
schafft er schon wieder 300 Meter am Stück zu gehen.
Wir sind noch nicht ganz angekommen,
dass er wieder einkaufen kann.
Also mit einem Auto zum Beispiel fahren,
das funktioniert einfach nicht.
Aber es ist schon mal einem großen Ziel von ihm,
dass er eben wieder einkaufen kann,
dass er wieder spazieren gehen kann.
Da sind wir schon einen riesen Schritt näher gekommen.
Und so muss man das einfach sehen.
Das ist nicht wie bei einem gebrochenen Bein,
dass man nach sechs Wochen oder nach einem halben Jahr wieder fit ist.
Sondern man muss konsequent da dranbleiben.
Und die Geschichte einfach davon,
im Nachhinein,
man bekommt es ja gar nicht immer mit,
wenn man mittendrin ist,
aber im Nachhinein,
dann merkt man erst,
wie dankbar eigentlich so eine Zeit mit so einer Person ist.
Weil man von so einer dann eben auch noch lernen kann,
dass man manchmal auch einfach
seinen inneren Schweinehund überbinden muss,
um eben wieder ein Ziel zu erreichen.
Family hat alles Gute
und gute Genesung davon,
auf jeden Fall.
Und da gibt es einige Sachen,
die ich zum Beispiel mit ihm gemacht habe.
Gerade auch gute Sachen,
die leider im Krankenhaus,
gerade jeder,
der zum Beispiel schon mal im Krankenhaus deswegen war,
jeder, der im Krankenhaus zum Beispiel schon mal war
und dort auch zum Beispiel Therapie für eine COPD
oder Atemwegserkrankungen
oder Kurzatmigkeit bekommen hat,
der wird wahrscheinlich mal die heiße Rolle kennengelernt haben
oder einfache Atemübungen wie die Lippenbremse.
Das sind auch alles gute Sachen.
Die helfen allerdings immer nur symptomatisch.
Wir müssen allerdings die Ursache,
also dass diese Luftnot einfach da ist,
da kann man auch eine ganze Menge dagegen machen.
Gerade zum Beispiel dieses Atemvolumentraining,
das ist was ganz Essenzielles
und damit kann man so viel Gutes machen.
Leider habe ich immer wieder gesehen,
dass das zu wenig gemacht wird
oder dass das einfach nicht weitergegeben wird.
Warum auch immer.
Und zum Beispiel dieses Atemtraining,
dieses zum Beispiel sich zu konditionieren,
dass man weniger Atemzüge braucht
und trotzdem mehr Luft bekommt.
Das funktioniert.
Und da muss man sich wieder teilweise hinkonditionieren.
Dafür gibt es ganz spezielle Techniken.
Die habe ich auch immer mal wieder in einigen Videos gezeigt
und die funktionieren wunderbar dabei.
Oder auch beispielsweise,
wenn man auch noch Probleme mit dem Herzen hat,
Herz-Kreislauf-Anregungen zum Beispiel.
Das sind super Sachen.
Die kann man wunderbar dabei benutzen.
Beim Lungenerguss und danach auch Rücken- und Brustschmerzen.
Auf jeden Fall einmal abklären lassen,
ob da irgendwas auch mit dem Herzen zusammenhängt
oder ob jetzt über die Zeit
sich Blockierungen dort festgesetzt haben.
Beispielsweise Rückenblockierungen,
beispielsweise im Brustwirbelbereich.
Das entsteht dabei ganz häufig.
Und zu dem Schleim.
Schleim ist immer eine schwierige Sache.
Gerade über beispielsweise Inhalieren
kann man gute Vorteile machen.
Also es gibt dazu noch keine richtigen Studien dazu,
die das belegen, dass das so gut funktioniert.
Allerdings gibt es dazu positive Nutzererfahrungen einfach,
die darauf teilweise schwören.
Dazu kann man dann auch beispielsweise
Klopfungen oder selbstreinigende Techniken benutzen,
wie zum Beispiel Lungenreinigungen.
Dazu habe ich auch zum Beispiel schon mal ein Video gemacht.
Da muss man halt gucken, wie das funktioniert.
Vor allem danach, wenn es schon mal gelockert worden ist,
kann man wunderbar auch mit Dehnungen danach arbeiten.
Also alles, was die Lunge dann in Schwung bringt,
wenn es schon teilweise gelockert worden ist,
das kann richtig gut funktionieren.
Alternativ kann man auch beispielsweise
noch über Atemtrainer arbeiten.
Beispielsweise ein Patient von mir,
der war von der Leistung her schon relativ schwach.
Deswegen konnte er einfach natürlicherweise
nicht mehr so viel arbeiten und auch nicht mehr so viel mitmachen.
Da haben wir zum Beispiel einen sogenannten Fluter oder Flutter.
Also F-L-U-T-T-E-R haben wir dann benutzt.
Da hat er dann immer reingepustet.
Da ist so eine kleine Metallkugel drin
und die bringt Vibrationen dann rein,
was sich auf die Lunge ausgelöst hat.
Das hat super funktioniert.
Es gibt einige Atemtrainer, die funktionieren genial.
Man muss allerdings dann sehen,
welche Atemtrainer man denn überhaupt hat.
Wenn es zum Beispiel Atemtrainer sind, die zum Einatmen sind.
Die funktionieren dafür nicht.
Die sorgen ja dafür, dass wir noch tiefer einatmen
und ziehen dann den ganzen Schleim noch weiter runter.
Auch wenn die als Ausatemtrainer
oder als Schleimlöser verkauft werden.
Das ist fahrlässig.
Das ist gefährlich,
weil wir ziehen das ja noch viel tiefer rein.
Gerade bei sowas sollte man dann schon vorsichtiger sein.
Aber ansonsten, einige Atemtrainer funktionieren natürlich genial.
Was zum Beispiel auch noch
sehr gut funktionieren kann,
sind beispielsweise Entspannungstechniken.
Dass man zum Beispiel eine Selbstmassage macht.
Dazu habe ich jetzt gestern ein Video aufgenommen,
das ich demnächst auch mal online stelle.
Ich glaube, das kommt diesen Sonntag.
Wo man sich selber über eine Massage
den ganzen Oberkörper mal lockern kann.
Gerade zum Beispiel, wenn Brustschmerzen sind.
Rückenschmerzen beispielsweise.
Oder ein Engelgefühl entsteht.
Das hilft dabei super.
Gerade wenn alles sich mal verkrampft um den Körper herum.
Über beispielsweise viel Husten, Atemnot, Kurzatmigkeit.
Da macht einfach die Muskulatur dicht.
Wir haben das Gefühl,
wir können dann auf einmal gar nicht mehr richtig durchatmen.
Und da funktionieren zum Beispiel Selbstmassagen ideal.
Man muss auch gar nicht so gelenkig sein,
sondern man muss nur die Hand so ungefähr
in den Bereich hinbekommen, wo man die Verspannungen hat.
Außer natürlich bei Rückenverspannungen.
Da kommt man natürlich mit Massagen schlecht an.
Ich habe COPD Goldstufe 3
und kann trotzdem noch 10 Kilometer wandern.
Hey, das ist klasse. Das ist echt richtig gut.
Das ist nicht der Regelfall.
Gegen den Blähbau.
Versuch viel auszuatmen.
Das klingt jetzt ganz banal und einfach.
Aber das Problem bei einer COPD ist,
dass die Einatmung zwar noch funktioniert,
allerdings die Ausatmung erschwert wird.
Weil die Atemwege nach oben hin,
wir haben einfach schwächere Atemmuskeln zum Ausatmen als zum Einatmen.
Deswegen zum Beispiel zum Einatmen haben wir das Zwerchfell.
Das ist ein unfassbar mächtiger Muskel.
Zum Ausatmen haben wir allerdings
lediglich deutlich schwächere Muskeln.
Und die verkümmern meistens. Die sind deutlich schwächer.
Dadurch bleibt die Luft drin.
Versuch bewusst auch mal die Ausatmung anzusteuern.
Dabei ist zum Beispiel die Ausatmung
über den Mund zum Beispiel,
gerade beim Training, wenn wir zum Beispiel
über Atemübungen sprechen, funktionieren da wunderbar.
Beispielsweise auch
achte mal darauf, wie du einatmest.
Über die Nase oder über den Mund.
Das ist ein ganz großer Unterschied.
Zum Beispiel die Nasenatmung.
Wenn wir überhaupt durch die Nase einatmen können.
Einige haben zum Beispiel eine Nasenwehenhöhlenverkrümmung
oder haben einfach geschwollene Atemwege in der Nase.
Das ist natürlich deutlich schwieriger.
Die allermeisten, die in höheren Stadien
bekommen ja meistens dann auch schon zum Beispiel Sauerstoff.
Wenn wir dann zum Beispiel durch den Mund einatmen,
aber beispielsweise über eine Nasenbrille Sauerstoff
in die Nase bekommen, dann ist das ziemlich schlecht.
Also da müssen wir uns dann darauf konzentrieren,
dass wir durch die Nase einatmen.
Da kommt der Sauerstoff logischerweise ja dann auch an.
Aber macht natürlich dann auch Sinn.
Nur man muss sich das dann einmal bewusst werden.
Häufig ist es so, dass wir uns über lange Zeit
die Mundatmung aneignen einfach.
Das hat nichts damit zu tun, dass wir es falsch machen,
sondern einfach, dass es uns gar nicht richtig bewusst ist.
Ähnlich wie bei der Haltung.
Wenn wir auf die Haltung gar nicht richtig achten,
wie viele Menschen kennen wir,
vielleicht auch sogar aus dem näheren Umfeld,
die eine falsche Haltung haben?
Gut, ich bin Physiotherapeut. Ich sehe das natürlich direkt.
Wenn beispielsweise das bei meiner Mutter anfängt,
habe ich direkt schon mal gesagt,
wir achten mal bitte darauf, nicht, dass du da noch hinkommst.
Aber wie viele kennen wir davon natürlich?
Die beispielsweise ganz typischerweise nachher
mit dem Kopf immer weiter nach vorne kommen.
Da gibt es einfach einige.
Die habe ich natürlich auch in der Therapie immer mal wieder.
Das ist völlig normal.
Wir müssen uns gerade aber auch zum Anfang, wenn sich das entwickelt,
müssen wir uns daran erinnern, wo die Haltung hingehört.
Wo gehören die Schultern hin? Wo gehört der Kopf hin?
Das sind alles so Dinge, da muss man darauf achten erstmal.
Erstmal diese Wahrnehmung aufbauen.
Und dann kann man natürlich auch ein paar Übungen dafür machen.
Das ist ähnlich auch bei der Nasen- und Mundatmung.
So, ich schaue mal einmal eure Fragen durch.
Welche Übungen kann man dann konkret
bei Asthma plus Herz-Kreislauf-Problemen machen?
Gerade bei Asthma
und Herz-Kreislauf-Problemen.
Das ist für die Kombination an Übungen ideal.
Weil beide Sachen mögen
Atmung mit einer langsamen Frequenz.
Das ist ideal.
Weil das Asthma mag keine hohen Belastungen.
Dadurch gibt es ja auch zum Beispiel diese
ganz typisches Beispiel ist das Belastungs-Asthma.
Wo man dann über längere Zeit läuft
und dann merkt man, dass der Asthmaanfall losgeht.
Da hat es ja gar keinen richtigen Reiz, wie zum Beispiel bei einer Allergie.
Ein allergisches Asthma beispielsweise.
Bei denen ist es so, er mag langsame Atemzüge.
Langsame, aber dafür tiefe, dass der Reiz nicht so hoch
über den Schwellen geht.
Das ist ähnlich beim Herz.
Das Herz mag keine schnellen oder starken Belastungen.
Also keine Atemtechniken, die in die Richtung
Das ist bei beiden Sachen,
bei sowohl Asthma als auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
äußerst fatal und überhaupt nicht zu empfehlen.
Da kann man lieber mit langsamen,
aber dafür kontinuierlichen Atemzügen arbeiten.
Beispielsweise Nase einatmen,
kurz die Luft anhalten
und doppelt so lange wieder ausatmen.
Das ist jetzt nur mal ein Beispiel gewesen.
Also 3 Sekunden einatmen, 5 Sekunden Luft anhalten,
6 Sekunden ausatmen.
Das kann man natürlich dann auch variieren
und das muss man dann immer nochmal ein bisschen anpassen.
Je nachdem, wie man auch die Luft anhalten kann,
wie der Körper darauf reagiert, wann das Herz schneller anfängt zu schlagen.
Da gibt es ein paar Dinge, worauf man gut achten kann.
Aber Asthma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
kann man wunderbar zusammen mit Atemübungen unterstützen.
Welches Gerät kannst du mir für mehr Lungenvolumen empfehlen?
Mache deine Übungen,
hätte gerne noch etwas zusätzliches.
12% habe ich noch.
Vielen Dank und einen schönen Abend.
Wunderbar, also super, dass du schon mal die Übungen machst.
Das ist ein tolles Gerät,
womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe.
Ich weiß nicht, ob bei dir jetzt auch zum Beispiel Schleim noch gegenwärtig ist
oder noch weitere Probleme,
aber ansonsten gibt es einen sogenannten
Triflow müsste der heißen.
Der hat zwei Kugeln drin.
Das funktioniert wunderbar, das ist auch relativ einfach.
Da muss man reinpusten.
Das ist das Allerwichtigste,
dass man ausatmet, um sein Lungenvolumen zu kräftigen.
Das klingt jetzt banal,
oder nicht banal,
sondern es klingt jetzt widersprüchlich.
Wir brauchen aber meistens gar nicht mehr einzuatmen,
ab einem bestimmten Punkt natürlich schon.
Aber wenn wir ausatmen,
dann kommt ein sogenannter Reflex,
dass wir danach tief einatmen müssen.
Das ist ein Reflexbogen einfach aus der Natur.
Aber wenn wir das machen,
wenn wir mit der Ausatmung arbeiten,
kommt automatisch die tiefe Einatmung danach.
Wir müssen die Atemmuskeln dahinter trainieren,
dass die Lunge natürlicherweise dann auseinandergezogen wird.
Deswegen ein Ausatmentrainer,
beispielsweise ein sogenannter Triflow,
das ist zum Beispiel ein Ausatmentrainer,
der funktioniert wunderbar.
Es wird auch zum Beispiel in einigen Krankenhäusern verwendet,
gerade auch zum Schutz vor Lungenentzündungen.
Aber achte auf jeden Fall darauf,
dass das ein Ausatmentrainer ist.
Ansonsten kannst du auch jeden anderen benutzen,
der fürs Lungenvolumen zum Ausatmen da ist.
Außerdem bin ich bei Einatmentrainern
immer allgemein sehr vorsichtig.
Es gibt Erkrankungen,
wo wir Einatemprobleme haben.
Dazu gehören beispielsweise Lungenkrebs,
Lungenfibrose oder auch weitere
sogenannte restriktive Lungenerkrankungen.
Wenn man das Wort mal liest,
restriktiv, das bedeutet in der Regel,
dass die Luft nicht genügend reinkommt.
Dann gibt es immer eine sogenannte obstruktive Lungenerkrankung.
Beispielsweise in einer COPD.
Das O steht für obstruktiv.
Das bedeutet immer, dass die Luft nicht rauskommt.
In dem Fall mit einem Einatmentrainer
noch mehr zu trainieren, dass man einatmen kann,
aber dass man nicht ausatmet, das ist fatal.
Gerade bei einer COPD,
wo ja sowieso immer ein Lungenemphysen
auch noch im Raum steht, ob man das jetzt noch dazu hat.
Einige haben das ja noch dazu.
Wenn man dann noch mehr das rauf trainiert,
das ist wie als würde man mit einem Hammer
immer wieder auf den Nagel raufhauen, der ja schon drin ist.
Das funktioniert nicht.
Wir müssen bei einer obstruktiven Erkrankung an der Ausatmung arbeiten.
Das ist wirklich etwas ganz Wichtiges.
Das sehe ich leider im Krankenhaus immer wieder,
dass das gemacht wird.
Da muss leider auch das Verständnis dahinter
einfach gebessert werden.
Die Therapeuten, die das dort verteilen,
entweder denken nicht darüber nach
oder die kennen sich auf dem Gebiet nicht so richtig aus.
Aber in jedem Fall, wenn du ein Problem
zum Beispiel mit einer COPD, einem Asthma hast
oder ähnliche Erkrankungen,
die sogenannt obstruktiv sind,
dann arbeite bitte nicht mit einem Einatmentrainer.
Außer dein Arzt oder dein Therapeut,
der sich wirklich damit dann auch auskennt,
sagt aus diesem und jenem Grund,
ist das sinnvoll.
Aber ansonsten gibt es selten Techniken,
wo ich dann auch beispielsweise mal die Einatmung forciert trainiere.
Gibt es in einigen Fällen,
gerade auch bei gesunden Menschen,
kann man das wunderbar machen.
Das ist aber nicht der Regelfall
und das ist für die allermeisten auch gar nicht interessant.
Ansonsten mit einer langen Ausatmung
kommt automatisch sowieso eine tiefe Einatmung.
Aber dann ist die Lunge ja schon einmal leer.
Der ganze verbrauchte Sauerstoff ist dann einmal raus
und wir können danach tief wieder einatmen.
Die Mukoviszidose ist auch eine Erkrankung,
die in der Regel mit viel Schleim einhergeht.
Ich hoffe, du hast da einige Techniken
schon an die Hand bekommen,
mit der du dich selber auch beispielsweise befreien kannst.
Und ansonsten gibt es einige Techniken,
die zum Beispiel die Atemwege auch beruhigen können.
Autowählendes Training, super.
Eine ganz tolle Sache dabei.
Man muss die natürlich dann einmal richtig gelernt bekommen
und es ist die Frage, ob du das auch selber machen kannst
oder ob du immer jemanden dabei brauchst.
Wenn du das aber selber machen kannst, ganz toll.
Du kannst es auch zum Beispiel mit den Übungen ausprobieren.
Da ist es allerdings immer ganz individuell.
Ich habe schon einige, die haben darauf super reagiert.
Bei anderen ist der Reiz dann allerdings so groß gewesen,
dass sie gesagt haben, das war ein bisschen zu heftig.
Dann müsste man dann einfach individuell schauen,
ob der Reiz einfach zu groß war,
ob man die Dosierung runternehmen kann
oder ob es eben einfach dann nicht funktioniert
und dann muss man einfach mit anderen Techniken arbeiten.
Geht auch, gar kein Problem.
Man muss halt immer nur schauen, wie hoch der Reiz denn dazu ist.
Ich habe im Krankenhaus auch später ein solches Gerät bekommen.
Da musste ich solche Bälle durch heftiges Einatmen nach oben ziehen.
Das hatte ich ja eben schon einmal angesprochen.
Ich finde es nicht gut.
Aber was soll man sagen.
Das ist leider so.
Wenn du ein Atemgerät nochmal bekommst,
achte bitte darauf,
sollte bei dir COPD oder Asthma
beispielsweise beides in Verbindung stehen,
dann auf jeden Fall versuchen mit Ausatmungstrainern zu arbeiten.
Ich finde sie für die Effektivität einfach deutlich besser.
Hallo Bärbel. Ach, das ist toll. In der Sauna.
Ja, wunderbar.
Jeder, der in die Sauna gehen kann,
es gibt dazu ein altes Sprichwort,
jeder, der in die Sauna gehen kann, sollte in die Sauna gehen.
Das bedeutet, jeder, der so fit ist und dort hinkommt,
kann auch wunderbar in die Sauna gehen.
Eine Sauna muss man natürlich abkönnen.
Und wer das gut abkann, wunderbar.
Gerade mit zum Beispiel Kräutern
oder beispielsweise mit Eukalyptus zum Beispiel,
Aufguss.
Da gab es beispielsweise bei uns mal eine Sauna,
die ist immer Rachenreiniger.
Das war natürlich herrlich.
Gerade auch, dass man danach so eine frische
im Hals hatte, das ist natürlich herrlich.
Aber ganz liebe Grüße nach Südtirol.
Das klingt traumhaft.
Wir sind ein bisschen abgekommen.
Gerade auch, was zum Beispiel für die Atmung
etwas ganz Fundamentales ist.
Es gibt immer eine sogenannte Zeit, wo wir
eine sogenannte Downtime, nennen wir das in der Therapie.
Eine Downtime bedeutet, wie lange
sind wir immobil am Tag.
Beispielsweise jemand, der 8 Stunden am Tag arbeitet.
Bürostuhl beispielsweise, Bürojob
und arbeitet den ganzen Tag 8 Stunden lang im Sitzen.
Danach muss er nochmal eine halbe Stunde hin
und eine halbe Stunde wieder zurückfahren.
Plus dann nochmal essen.
Also im Großen und Ganzen kommt er dann auf 12 Stunden Sitzen am Tag.
Dazu nochmal 8 Stunden Schlafen im Bestfall.
Dann nochmal eine Stunde Fernsehen.
Dann hat er so ungefähr 2 bis 3 Stunden,
wo er theoretisch aktiv sein kann.
Wir brauchen als gesunder Mensch
mindestens 2 bis 3 Stunden
für jemanden,
der zum Beispiel im Büro tätig ist.
Unabhängig von Lungenerkrankungen.
Er braucht für einen 8-Stunden-Tag,
um den auszugleichen,
braucht er 45 Minuten Aktivität,
also sportliche Aktivität,
um das wieder auszugleichen.
Das ist mittlerweile durch viele Studien
jetzt auch schon bewiesen worden.
Jemand, der beispielsweise mit 12 Stunden aktiv ist,
sagt dazu dann noch, ich habe keine Zeit für Bewegung,
ich habe keine Zeit für Sport.
Das wird er früher oder später an seinem Körper merken.
Unser Körper braucht immer
einen Ausgleich zu etwas,
was zu viel ist.
Beispielsweise, wenn wir zu viel sitzen.
Irgendwann beispielsweise der Hüftbeuger.
Der Hüftbeuger, also wenn wir viel sitzen,
wir haben in der Hüfte einen Muskel,
den nennen wir Hüftbeuger.
Wenn wir nur sitzen, ist er immer angenähert.
Irgendwann wird er das Problem machen,
ich komme gar nicht mehr richtig aus dem Bett,
weil er wird über die Zeit einfach zu kurz.
Das ist ganz häufig so.
Und irgendwann entsteht,
dass man ein Flachrücken dadurch bekommt.
Gerade das ist ein riesiges Problem
immer wieder in der Krankengymnastik.
Um das zum Beispiel zu lösen,
das ist natürlich das Mittel.
Einfaches Spazierengehen oder
dass man zu Hause eine kurze Hockergymnastik macht.
Jemand, der gesund ist,
der braucht keine Hockergymnastik machen.
Der kann auch zum Beispiel umstehen
oder Funktionstraining machen.
Oder einfache Dehnübungen, Pilates, Yoga.
Vollkommen egal was.
Damit kann er sich ganz viel schon helfen.
Und für den Körper, dass er gar nicht erst dazu kommt,
dass er irgendwann sagt,
ich habe aber Schulterschmerzen
und das später durch den Rücken entstanden ist,
das ist eine riesige Sache,
die leider einfach dadurch, dass sie nicht so präsent ist
oder dass man es gar nicht erst zum Anfang sieht,
ähnlich wie beim Rauchen beispielsweise.
Bei der ersten Zigarette passiert ja nichts.
Wenn man aber 50 Jahre raucht,
dann passiert irgendwann, dass man weniger atmen kann,
dass man weniger Luft bekommt, dass man mehr Husten hat.
Das ist dasselbe Prinzip dahinter.
Ich habe mich heute unfassbar darüber gefreut.
Ich habe einen Kommentar gelesen,
dass ich ihn dazu motiviert habe,
dass er angefangen hat, seine Atemübungen zu machen.
Dass er angefangen hat, sich täglich zu bewegen.
Und dadurch ist die Atmung teilweise besser geworden.
Also ein riesiges Kompliment für mich.
Jeden, den ich dazu motivieren kann.
Bewegung, dazu Atemübungen.
Es gibt für den Körper kaum etwas Besseres.
Auch beispielsweise,
ich produziere ja relativ viele Videos.
Und diese müssen natürlich danach bearbeitet werden.
Wenn ich dann am Tag gemerkt habe,
ich saß jetzt mal 4-5 Stunden
und habe diese Videos dann fertig gemacht.
Ich merke das im Rücken.
Und dieser Ausgleich danach,
dass ich ein paar Übungen mache,
dass ich mal hierhin gehe, mich aufrichte,
nicht mal lang ziehe.
Das macht so viel aus.
Das ist für die Lunge natürlich nichts anderes.
Wenn wir lange gelegen haben,
sich vielleicht auch Schleim dort gebildet hat.
Wir müssen das heraus transportieren.
Wir müssen die Lunge beispielsweise reinigen.
Damit können wir so viel Gutes machen.
Und so viel Wichtiges auch damit.
Ich schaue einmal in eure Fragen.
Hallo Stine.
Eine COPD mit 27
ist schon sehr ungewöhnlich.
Das muss man sagen.
Der Hausarzt hat einen Lungenfunktionstest
oder ein Spirometriegerät.
Damit kann er relativ sicher
sagen, wie die Lungenfunktion gerade steht.
Damit kann man noch nicht
ganz klar differenzieren,
ob man Asthma oder COPD hat.
Bei COPD ist dann noch ein kleiner
Unterschied dazu in der Diagnostik.
Wenn die Symptome passen,
das Problem ist, die Symptome sind relativ gleich
von einer COPD zu Asthma.
Die können teilweise
fast identisch sein.
Das Einzige ist,
dass dieser ganz präsente
Asthmaanfall noch dazukommt.
Wenn das der Fall sein sollte,
ist es relativ unwahrscheinlich,
dass das bei einer COPD gerade mit 27
der Fall sein sollte, dass man damit
einen starken Verlauf von der COPD hat.
Es gibt das mit Sicherheit,
gerade wenn z.B. ein Enzym fehlt.
Das nennt man das Alpha-1-Antitrypsin.
Wenn das fehlt, kann es zu einer
starken Abneigung kommen.
Aber das ist ein
sogenanntes Artefakt.
Das ist etwas ganz seltenes.
Das heißt nicht, dass ich das bei dir ausschließen möchte.
Nur, dass es wirklich
eine Rarität sein kann.
Wenn du sowieso sagst,
ich habe eigentlich schon immer damit Pech gehabt,
dann kann man das beim Lungenfacharzt noch mal
genauer differenzieren.
Das eine muss das andere auch nicht ausschließen.
An deiner Stelle würde ich jetzt alle Risikofaktoren
für eine COPD ausschließen.
Beispielsweise Tabakkonsum.
Tabakkonsum ist Faktor Nummer 1.
9 von 10 Menschen mit einer COPD
haben früher einfach geraubt.
Das möchte ich gar nicht weiter ausführen.
Das ist Faktor Nummer 1.
Aber du kannst natürlich auch
im Badezimmer anfangen.
Reagierst du zum Beispiel stark auf einige Deos,
wenn du das benutzt, dann würde ich eher auf einen Deo-Roller umsteigen.
Oder beispielsweise Parfüms.
Dass man da einfach schaut, was könnte
deine Atemwege reizen.
Und das könnte man dann über lange Zeit
nach und nach austauschen.
Ich habe eine Patientin mal gehabt, die hatte immer das Problem,
dass sie Parfüm zwar gerne getragen hat,
allerdings hat das einfach immer wieder
so einen Husten ausgelöst.
Da ist sie dann einfach umgestiegen und hat gesagt,
gut, dann benutze ich eben Parfüm,
was einen Zitronengeruch hat.
Das war das Einzige, was funktioniert hat.
Dann hat sie direkt schon immer gesagt zu Weihnachten,
wenn du mir was schenken möchtest, dann entweder dieses Parfüm
oder am besten gar keins.
Da muss man einfach für jeden ein bisschen selber ausprobieren,
was das Beste dabei ist.
Es gibt einige Faktoren, die können wir leider einfach nicht beeinflussen.
Beispielsweise wenn wir an der Straße wohnen.
Und wir müssen natürlich lüften.
Wenn wir an der Straße wohnen,
die Abgase vom Auto, die sind einfach massiv reizend.
Also gerade zum Beispiel,
ich habe ein Jahr lang an der Straße gewohnt,
ich weiß nicht, wie häufig ich die Fenster geputzt habe,
weil immer wieder dieser Schmock da dran ist.
Und immer waren die Fenster verdreckt.
Wenn wir das natürlich gerade in der Rushhour
auch zum Beispiel lüften,
dann haben wir das natürlich alles in der Wohnung.
So muss man das dann einfach mal betrachten.
Und wenn du sagst, dass du dafür prädestiniert bist,
dann versuch einfach erstmal diese ganzen Risikofaktoren
wegzubekommen und dann schaust du einfach mal,
was du langfristig
daran lösen kannst.
Und allgemein
schauen wir einmal
weiter.
Alle, die neu reingekommen sind,
erstmal hallo und ganz herzlich willkommen.
Entweder neben mir oder unter mir müsste ein Chat sein.
In diesem Chat könnt ihr mit mir dann gerne schreiben.
Wenn ihr irgendwelche Fragen oder irgendwelche Kommentare habt,
könnt ihr sehr gerne mit uns
alles mitteilen.
So.
Wir schauen mal weiter.
Die Übungen haben mir sehr geholfen,
um meinen Fußgurt nicht zu überventilieren
und besser in den Bauch atmen zu können.
Wunderbar.
Ja, es gibt einige Brustgurte.
Es gibt auch von früher beispielsweise,
das hat man so im 17., 16. Jahrhundert eher verwendet,
zum Beispiel so Korsetts.
Aber tatsächlich, die haben teilweise
wirklich einen positiven Effekt
bei der Bauchatmung gehabt.
Dass man sich immer wieder daran, also zum Training natürlich,
dass man das nicht den ganzen Tag trägt,
sondern nur zum Training, dass man sich ein Korsett umgelegt hat.
Das war ein bisschen anders als wie von früher.
Aber dass man dann konsequent
über 5 Minuten hinweg oder 10 Minuten hinweg
hat man dann in den Bauch geatmet.
Man musste sich immer wieder dagegen konzentrieren,
dass man in den Bauch atmet, dass er sich immer wieder aufblasen musste
und man hat natürlich diesen Gegendruck davon.
Das Zwerchfell, das musste dabei arbeiten.
Aber es hat einen positiven Effekt.
Also man kann eine ganze Menge machen.
Man muss dann schauen natürlich, welche Hilfsmittel hat man zu Hause,
wie man das viel einfacher machen kann.
Man nimmt sich ein Handtuch und legt das um den Bauch herum.
Dann hält das dann an beiden Enden fest,
so dass der Bauch dann richtig schön komprimiert wird.
Habe ich auch schon in einigen Videos gezeigt.
Das funktioniert wirklich wunderbar.
Das ist auch wirklich eine Technik,
die sehr gut ist.
Gerade auch, um zum Beispiel die Bauchatmung wieder zu lernen.
Was man eben auch noch dazu sagen muss,
gerade auch, es gibt unterschiedliche Faktoren,
die die Atmung beeinflussen.
Ich habe eben zum Beispiel schon einmal zusammengefasst erwähnt,
Bewegungsmangel, Rauchen,
aber auch natürlich Ernährung.
Ganz klar, wenn uns etwas fehlt für den Körper,
ist es selbstverständlich.
Unser Körper holt sich immer wieder das zurück,
was wir ihm entweder vorenthalten oder was wir ihm geben.
Wenn wir ihm etwas Schlechtes geben,
wird er auch etwas Schlechtes wieder daraus produzieren.
Das ist bei der Atmung ähnlich.
Wenn wir ihm beispielsweise keinen Platz geben,
wenn unser Korsett drumherum,
unser Käfig, ich nenne den Brustkorb jetzt mal Käfig,
wenn unser Brustkorb viel zu eng ist,
die Lunge hat gar keinen Platz.
Unsere Haltung ist ganz essentiell dabei.
Wenn wir beispielsweise eine schlechte Haltung haben,
beispielsweise wir haben einfach immer das Problem,
dass wir zu weit nach vorne geneigt sind,
dass wir vielleicht dann auch nur in dem Brustkorb atmen,
wir haben gar keinen Platz, um richtig frei atmen zu können.
Das müssen wir erstmal üben, das müssen wir trainieren.
Aber das ist natürlich auch Übungssache
und vor allem Trainingssache.
Man kann auch eine Haltung wieder korrigieren.
Da muss man natürlich schauen,
in welchem Bereich des möglichen
und physikalischen es immer noch ist.
Es gibt einige Personen,
die haben dann schon beispielsweise durch Skoliose
oder durch Verknöcherung,
dass sie das eben nicht mehr richtig schaffen.
Beispielsweise auch durch misslungene Operation.
Das habe ich auch schon Patienten gehabt.
Da muss man natürlich von der Situation ausgehen
und das ist natürlich nicht der Regelfall.
Ich kann davon immer nur das Musterbeispiel ansprechen.
Natürlich.
Alle Tipps helfen mir,
weil meine COPD und Asthma sehr schön atmen.
Auch im Kurzschluss wird es angewendet
vor der Krankenwagenkrankheit.
Ich wünsche dir immer dabei alles, alles Gute.
Also Musik Zoo,
fühle ich ganz liebgegrüßt dabei.
Ich habe ganz viele Kommentare jetzt schon von dir gelesen
und ich versuche mit meinen Videos
und meinen Übungen euch immer dabei zu unterstützen.
Sei es bei einer COPD, sei es bei Asthma
oder wenn du kein gesundes, aber trotzdem Atemprobleme hast.
Ich versuche mit den Übungen und den Videos,
ich weiß gar nicht, ob ich schon erzählt habe,
warum ich das überhaupt mache.
Ich habe ein Praktikum mal gehabt während meiner Ausbildung noch.
Da hatte ich eine Anleitung, ein Krankenhaus,
einen Maximalversorger, 3500 Betten
und da hatte ich eine Anleitung.
Das war mein erstes Praktikum dort
und sie meinte dann direkt, komm einfach mal mit.
Wir gingen jetzt zu aller ersten Patientin,
hat eine COPD, war exazerviert
und sie hat gesagt, komm einfach mal mit
und schau mal, was ich so mache.
Dann ist sie in den Raum bei ihr reingegangen,
hat mich dann nochmal losgeschickt, hol mir ein Glas Wasser
und ein Strohhalm.
Dachte ich, dass ich ihr dann was zu trinken holen soll
und als ich wiedergekommen bin, sie hat sich ein bisschen mit ihr unterhalten,
hat sie ihr ein Glas Wasser hingestellt,
ein Strohhalm reingesteckt, hat gesagt zu ihr,
pusten sie mal da rein und ist mit dem Satz
auch schon wieder aus dem Zimmer verschwunden.
Dafür, für diese Behandlung
hat sie 30 Minuten Krankengynastik
aufgeschrieben und hat da wirklich
das schön ausformuliert.
Intensive Atemtherapie mit
Fokus auf der Ausatmung
und so weiter und so weiter. Sie hat das richtig schön ausgeschmückt.
Aber diese Therapie,
wenn ich mir vorstellen würde, das wäre
ein Angehöriger und diese Person,
die gerade verschleimter ist, die gerade
geschützt werden muss, für zum Beispiel,
dass sie keine Lungenentzündung entwickelt,
dass sie weiterhin wieder mehr Lebensqualität auch zu Hause
und wieder zum Beispiel die Treppe gehen kann,
das geht nicht.
Da habe ich gesagt, nein, das kann man nicht machen.
Man kann so Menschen nicht behandeln.
Man muss diesen Menschen,
die auch was an ihrer Situation
machen wollen, da muss man etwas machen.
Man muss ihnen Übungen geben.
Da habe ich dann gemerkt, die allermeisten
Menschen oder die allermeisten Therapeuten,
die haben entweder das Wissen
selber mehr oder weniger angeeignet von Hörensagen.
Viele Therapeuten haben früher einfach gar keine
Ausbildung in Atemtherapie gehabt,
weil das noch zur Logopädie früher gehört hat.
In den allermeisten Betrieben ist es einfach
zu wenig gegeben.
Da hat man immer mal wieder so einen Fall,
dass man eine COPD-Diagnose bekommt,
aber das ist kein Regelfall.
Deswegen beschäftigen sich viele Therapeuten damit nicht.
Das ist ein riesen Problem.
Ich bin aber eben vom Thema abgekommen.
Wir haben eben noch darüber gesprochen,
wenn die Atmung eingeschränkt ist,
dann hat das verschiedene Faktoren,
beispielsweise durch immer noch Tabakkonsum,
Nährstoffmangel, aber auch beispielsweise,
wenn die Atmung einfach durch die Haltung
verschlechtert wird, dass wir erst lernen müssen,
dass wir wieder hochkommen,
dass der Platz wieder entsteht.
Aber auch natürlich viele weitere Faktoren
können da zum Beispiel noch ein Fall sein.
Beispielsweise Blockierungen,
oder auch beispielsweise
die Nasen- oder Mundatmung.
Wenn wir Sauerstoff über die Nase bekommen
und durch den Mund einatmen,
hatte ich vorhin schon einmal ausgeführt,
das ist natürlich kontraproduktiv.
Du bekommst 2-4 Liter über die Nase,
atmen aber durch den Mund,
dann kommt davon deutlich weniger natürlich an.
Da kann man natürlich dann auch noch ansetzen.
Gerade auch, was ich jetzt auch schon viel gelesen habe,
immer wieder auch das Asthma
ein riesiges Thema ist.
Viele Menschen, die zum Beispiel eine COPD haben,
da wird gar nicht erkannt,
dass sie auch ein Asthma dazu haben.
Das ist zwar von den Symptomen her gleich,
allerdings in der Behandlung muss ein Asthma
noch anders eingestellt werden als eine COPD.
Weil die Ursache ist ja auch ganz anders.
Bei der einen Sache, da sind es die Atemwege,
die Probleme machen, so wie auch die Lunge.
Bei der anderen Sache sind es Überreaktionen vom Körper.
Das Asthma ist etwas ganz Entscheidendes.
Da dürfen wir mit einigen Techniken gar nicht angehen,
weil wir die Lunge nicht überstrapazieren dürfen.
Wenn der Reiz zu hoch wird,
jeder der zum Beispiel Asthma hat
und dann gemerkt hat,
vielleicht den Bus, den kriege ich noch,
muss ich aber einen Schritt schneller gehen.
Dann hat er gemerkt, das war jetzt wirklich anstrengend
und bekommt kaum Luft mehr
und da kommt dieser Asthmaanfall dann.
Da merkt er dann natürlich,
oh, das ist ein großes Problem.
Der Asthmaanfall entsteht natürlich dadurch,
dass wir einen Reiz zu hoch gesetzt haben.
Das kann natürlich auch durch die Atmung dann sein.
Ja, auf jeden Fall.
Das ist anders bei einer COPD.
Bei einer COPD entsteht so ein Reizen nicht so schnell.
Da kommt zwar die Kurzatmigkeit,
aber nicht durch eine Überreaktion vom Körper,
sondern einfach, weil die Kraft oder die Lunge nicht mehr hinterherkommt,
dann auch noch Schleim produziert wird.
Das ist natürlich eine ganz andere Baustelle.
Bei einigen Übungen, bei der COPD,
arbeite ich zum Beispiel auch mal mit etwas schnelleren Atemtechniken,
um zum Beispiel die Lunge mal richtig frei zu bekommen.
Das zeige ich zum Beispiel nicht auf YouTube,
aber gibt es zum Beispiel einen Kurs an diesen Übungen,
weil ich da natürlich viel ausführlicher drauf eingehen kann.
Hier wäre es fahrlässig, wenn ich das nur in einem kurzen Video
eine sehr intensive Technik zeige,
die für alle gar nicht gemacht ist.
Also für jeden, der eine COPD hat,
ich habe vor kurzem den Kurs dazu,
also meinen COPD-Kurs,
habe ich komplett überarbeitet.
Da müssen jetzt mittlerweile über 50 Videos sein.
Da erkläre ich natürlich dann auch mit rohem Leitfaden,
was da genau zu machen ist.
Wenn du den noch nicht geholt hast,
oder noch nicht da drin bist,
dann empfehle ich es dir auf jeden Fall von den Herzen,
weil das ist wirklich eine ganz, ganz tolle und wichtige Sache.
Ich hoffe, das kann ich damit auch so rüberbringen.
Da sind wir auch gleich noch mal weiter aktiv.
Also in 10 Minuten muss ich hier auch schon wieder Ende machen,
weil um Viertel nach geht da der nächste Livestream dann schon wieder los.
Da machen wir dann Frage und Antworten.
Also wenn du dich damit angesprochen fühlst und sagst,
du möchtest da gerne was machen,
dann fühle dich auf jeden Fall damit angesprochen,
worauf ich auf jeden Fall hinaus möchte.
Die Frage ist,
Was kann ich dabei tun,
beziehungsweise was, wenn sie kommt?
Oder auch wenn sie zu oft kommt?
Also eine Exacerbation ist ja der Zustand,
wenn es dramatisch schnell schlechter wird.
Gerade auch die Symptome werden mehr.
Husten, Auswurf, das erste ist natürlich erstmal,
dass man es erkennen muss.
Nicht jeder Exacerbationsverlauf ist natürlich gleich.
Das bedeutet, der eine geht ganz schnell.
Die haben das Gefühl,
dass es innerhalb von 10, 20 Minuten rapide runter geht.
Bei den anderen ist es,
dass es sich über zwei Tage hinaus strecken kann.
Erstmal, das Wichtigste ist, dass man es erkennt.
Klar, logisch, wenn man nicht weiß,
dass man eine Exacerbation hat,
kann man auch erstmal nichts machen.
Sollte allerdings die Atemnot, Kurzatmigkeit, Fieber,
Husten mit Auswurf, mit einer anderen Farbe kommen,
und man erkennt,
ich weiß jetzt schon, was die Symptome sind,
weil sie immer wieder auftreten,
dann sollte man auf jeden Fall einen Leitfaden.
Ich habe dazu ein ausführliches Video
schon auf YouTube hochgeladen.
Grundsätzlich kannst du dazu sagen,
wenn du diesen Auswurf und diese Symptome hast,
und sagst, okay, das ist jetzt eine Exacerbation,
dann grundsätzlich erstmal Ruhe bewahren.
Das ist natürlich jetzt einfach gesagt
aus meiner Position jetzt hier.
Das Wichtigste ist aber,
dass man nicht in die Hyperventilation kommt,
weil der Körper hat schon zu wenig Sauerstoff.
Der muss ja jetzt schon ordentlich pumpen.
Und wenn ich jetzt noch mehr Druck dahinter gebe,
dann entsteht ein Teufelskreislauf,
dann kommt es zu Hyperventilation,
dann auch teilweise zu Ohnmacht.
Also das allererste, einen ruhigen Ort suchen.
Beispielsweise am besten ein bekanntes Sofa,
wo man sich dann hinten schön anlehnen kann.
Das ist die beste Position.
Also hinten richtig schön anlehnen,
ein bisschen das Becken nach vorne ziehen.
Das sieht jetzt wahrscheinlich ein bisschen bequem aus,
aber das hat einen Sinn,
weil wenn ich jetzt zum Beispiel Atemnot bekomme,
ich kann die Arme von mir strecken,
bekomme deutlich mehr Luft,
der Brustkopf ist in Einatemstellung
und wir brauchen dann eine ganz spezielle Atemtechnik,
die Lippenbremse.
Wer sie noch nicht kennt,
bitte gerne einmal auf meinem YouTube-Kanal angucken,
was die Lippenbremse ist,
weil die Lippenbremse öffnet die Atemwege wieder.
Die Bronchien werden wieder eröffnet
und es kann mehr Luft reinkommen.
Das ist was ganz Entscheidendes.
Danach am besten jemand Angehöriges dazu holen,
Mann, Ehemann, Ehefrau, Tochter
oder wen auch immer,
Nachbar, Freund,
vollkommen egal, dass man nicht alleine ist.
Dann gegebenenfalls das Notfallmedikament nehmen
und es gibt einige Notfallmedikamente,
die haben eine Zeit von 10 Minuten,
bis sie sich komplett entfaltet haben.
Wenn es dann wieder besser ist,
runterfahren erstmal, Pause
und es kann sein, dass man bis zu 2 Tagen langsam machen muss.
Es gibt einige Medikamente,
wenn es dann immer noch nicht besser geworden sein sollte,
nach 10 Minuten,
dass man dann eben
das Medikament nochmal nehmen darf.
Gibt es einige, ist nicht bei jedem so.
Da sollte man sich das einzelne Medikament
nochmal genau anschauen oder fragen beim Arzt
oder beim Apotheker.
Im Spruch gibt es ja immer, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Aber da ist es natürlich sinnvoll, gerade bei einzelnen Medikamenten.
Ich kann dazu keine Beratung anbieten.
Dazu, wenn es nach der zweiten Name
immer noch nicht besser geworden sein sollte
und gegebenenfalls
auch ein weiteres Notfallmedikament nicht da ist,
wie zum Beispiel Cortison,
was einige dann als Tablette zum Beispiel auch noch nehmen können.
Wenn die Atemnot so intensiv ist,
dann muss man sagen,
dann gibt es eigentlich keinen anderen Weg,
außer, dass man das notärztlich abklären lässt.
Ob man das zu Hause ausprobieren kann
oder ob man ins Krankenhaus muss.
Da sollte man dann auch wirklich nicht schüchtern sein,
dass man den Krankenwagen ruft.
Zugegeben, 70% aller Fälle
bleibt es bei,
bis zum ersten Notfallmedikament nehmen.
Das sind 70% der Fälle, wo es dann einfach,
okay, dann ist es wieder gut.
Wenn es allerdings dann auftritt,
dann muss man natürlich sagen,
und es nicht besser wird,
dann muss man die weiteren Schritte einfach eingehen.
Das ist leider einfach nun mal so.
Dazu ist noch zu sagen,
wenn es zu häufig auftritt,
dann muss man gegebenenfalls Medikamente umstellen
oder vielleicht besteht ein Mangel von einem Nährstoff.
Beispielsweise Eisen ist ein ganz wichtiger Nährstoff.
Dieser Nährstoff sollte beispielsweise ausreichend da sein,
weil sonst es zu einer sogenannten Anämie kommen kann.
Also Blutarmut, weil Eisen braucht der Körper,
um Blut herzustellen.
Wenn das zum Beispiel da ist,
dann kann es auch zu einer erhöhten Exacerbationsrate kommen.
Auch zum Beispiel Krankheiten, Erkältung.
Jetzt gerade wird es kalt, nass.
Ich weiß nicht, wie bei euch das Wetter ist,
aber bei uns die letzten Tage war es feucht.
Es gab immer wieder so kurzen Regenschauer.
Gerade sowas ist alles eine perfekte Infektions- und Erkältungszeit.
Ich merke das auch immer wieder in der Praxis.
Wir haben viele Absagen, weil einfach die Nase dick ist,
weil man nicht richtig raus möchte.
Da muss man einfach sagen,
erstmal herausbekommen,
warum man so häufig die Exacerbation hat,
ob es dafür einen Grund gibt,
ob es z.B. an einem Nährstoffmangel liegt,
ob es z.B. am Herzen liegt,
ob es z.B. an Erkältungen oder Infektionen liegt.
Das muss man aber im Einzelfall
für sich selber herausfinden.
Wenn du jetzt gesagt hast,
okay, das passt irgendwie alles nicht so zusammen
und besonders häufig bin ich auch nicht krank,
besonders häufig bin ich auch nicht erkältet,
aber ich habe das trotzdem immer wieder,
dann muss man sagen, okay, dann wäre es vielleicht gar nicht schlecht,
wenn man dann tatsächlich mal die Medikamente umsteckt.
Das muss natürlich dann mit einem Arzt abgesprochen werden.
Ich schaue jetzt noch einmal auf die Fragen.
Wenn du noch irgendwelche Fragen hast,
dann schreib sie jetzt gerne rein.
Ich bin jetzt noch ungefähr für vier Minuten da,
weil dann geht es demnächst auch schon im Kurs weiter.
Dass ich zwischendurch dann auch einmal kurz was trinken kann,
einmal tief Luft holen kann.
Und dann schaue ich jetzt einmal auf Romana.
Viele liebe Grüße nach Lübeck.
Ich komme selber aus dem Norden,
also eine ganz, ganz tolle Stadt.
Da in Lübeck,
ich kenne da leider auch kein Therapeuten in der Nähe.
Ich kenne da leider auch kein Therapeuten in der Nähe.
Wusste ich jetzt gerade niemanden.
Also ich kenne in Hamburg jemanden,
aber in Lübeck leider absolut nicht.
Aber in Lübeck leider absolut nicht.
Gott sei Dank habe ich meinen Mann absolut.
Also die Familie ist ganz wichtig dabei.
Und das ist immer wieder ein Gesprächsthema dabei.
Die Familie muss natürlich dahinter stehen.
Und das ist auch in den allermeisten Fällen so.
Viele Ehemänner, Ehefrauen haben natürlich auch die Unterstützung
und geben einem natürlich auf.
Man sieht ja auch natürlich, dass man selber darunter auch leidet.
Im Großen und Ganzen muss man natürlich sagen,
es ist etwas, wo man gemeinsam dran arbeiten muss.
Man muss auch gegebenenfalls die Kinder vielleicht auch mal einbeziehen.
Dass man sich nicht dafür schämt.
Das habe ich immer wieder leider mitbekommen.
Dass man sich dafür geschämt wird, dass man das nicht mehr kann.
Oder wenn es fragt, das ist ja mein Kind,
der soll sich doch jetzt nicht um mich kümmern.
Die Kinder oder auch die Angehörigen,
die sind dankbar darüber,
wenn man Hilfe angeboten bekommt.
Oder wenn man die Hilfe in Anspruch nimmt als Betroffene.
Es gibt nichts Frustrierenderes,
als wenn man abgeblockt wird,
auf wo man wirklich helfen möchte.
Also bei denen, bei denen das so der Fall ist,
nehmt gerne die Hilfe an.
Das ist etwas ganz Wichtiges,
was eigentlich auch einleuchten klingt.
Aber es passiert leider immer wieder.
Gut, ich wünsche euch dennoch einen wunderschönen Abend.
Wir sind am Ende angekommen.
Wenn ihr noch irgendwelche Fragen habt
und vielleicht schon im Kurs sind oder noch nicht seid,
dann könnt ihr sehr gerne noch dazukommen.
Ich komme in einer Viertelstunde dort online.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Abend,
einen wunderschönen Freitagabend
und ein schönes Wochenende.
Alles Gute und bis dahin, euer Nico.
