Alles Wissenswerte über die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten erfährst du in diesem Video. Du möchtest dich gleich bewerben? Hier geht’s lang: 👉 https://goo.gl/UzSdu3
Ausführliche Infos zur Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten findest du hier: 👉 https://goo.gl/1z7KA5.
Was macht man eine medizinische Fachangestellte? Als medizinische Fachangestellte arbeitest du Hand in Hand mit Ärzten, indem du ihnen bei Behandlungen zur Seite stehst und ihnen die notwendigen Instrumente reichst. Bevor Ärzte ihre Arbeit verrichten können, bist du dafür zuständig, dass die Behandlungsräume vorbereitet sind. Zudem bist du der Vermittler zwischen Ärzten und den Patienten: Du empfängst, berätst sie und vereinbarst Termine. Wenn du gerade mal nicht attestierst oder im Kontakt mit Patienten bist, führst du Laborarbeiten durch oder übernimmst verwaltungstechnische Aufgaben.
Wo arbeitet eine medizinische Fachangestellte? Die Einsatzorte medizinischer Fachangestellter sind Arztpraxen aller Art sowie Krankenhäuser, Kliniken oder Rehabilitationszentren. Du kannst aber auch einen Job beim Gesundheitsamt ausüben.
Wie sind die Arbeitszeiten? Medizinische Fachangestellte arbeiten durchschnittlich 38,5 Stunden die Woche im Schichtdienst, da sie rund um die Uhr attestieren müssen. Deshalb musst du dich darauf einstellen, dass du an Wochenenden arbeitest und auch mal Nachtschichten absolvierst. Darüber hinaus leistest du in Arztpraxen und Kliniken auch Bereitschaftsdienst.
Wie läuft die Ausbildung ab? Die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten dauert drei Jahre und findet dual statt. Während der Ausbildung besuchst du in Blöcken die Berufsschule und deinen Ausbildungsbetrieb. In der Berufsschule lernst du alles über die Einhaltung von Hygienevorschriften, die Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie über die Patientenbetreuung. In der Praxis eignest du dir an, wie du einen reibungslosen Ablauf organisierst, wie du Abrechnungen erstellst und Überweisungen schreibst. Auf Anweisung des Arztes nimmst du Blut ab, legst Infusionen oder misst Blutdruck.
Was verdiene ich während und nach der Ausbildung? Während und nach deiner Ausbildung wirst du nach dem Tarifvertrag für medizinische Fachangestellte bezahlt. Im ersten Jahr deiner Ausbildung erhältst du ein Gehalt von 805 Euro monatlich, im zweiten Jahr sind es 850 und im dritten 900 Euro. Dein Einstiegsgehalt nach der Ausbildung beträgt 1885 Euro brutto.
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Im Labor mit dem Mikroskop hantieren, OP-Besteck desinfizieren oder auch mal
Blut abnehmen – das ist nur eine kleine Aufzählung von
vielen unterschiedlichen Dingen in einem Beruf, der einiges mehr zu bieten hat, als
viele auf den ersten Blick denken.
Die Rede ist von der medizinischen Fachangestellten. Früher nannte man
diesen Beruf Arzthelferin, aber dir wird wahrscheinlich schon
aufgefallen sein, dass es in diesem Job um sehr viel mehr geht, als nur zu
assistieren. Denn als medizinische Fachangestellte
oder medizinischer Fachangestellter bist du ein wahres Multitalent. Die
Arbeit mit den Patienten nimmt einen Großteil deines Jobs ein. Denk nur mal an
deinen letzten Arztbesuch zurück: Wer empfängt dich dort? Wehr macht die ganzen
Termine und führt auch einen Großteil der Voruntersuchungen durch? Und wenn mal
der Kreislauf schlappmacht, wer ist dann da? Genau: die medizinische
fachangestellte. Es passiert aber auch jede Menge hinter
den Kulissen. Du pflegst Patientenakten, schreibst Arztbriefe, stellst Rechnungen
aus und bist auch mal auf einem Kongress unterwegs. Damit aber in der Praxis alles
steril und sauber ist, gehört zu deinen Aufgaben auch die Pflege und Reinigung
von Stethoskop, Pulsmesser und Co.
Die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre.
Das bedeutet, dass ein Teil deiner Ausbildung in der Berufsschule
stattfindet und der andere Teil bei deinem Ausbildungsbetrieb.
Das ist zum Beispiel eine Arztpraxis, ein Krankenhaus oder ein medizinisches Labor.
Die Verbindung von Theorie und Praxis ist in dieser Ausbildung sehr eng
miteinander verknüpft, schließlich hat so ziemlich jede Aufgabe direkt mit einem
Patienten zu tun. In der Praxis lernst du am Anfang die
Basis der Patientenbetreuung und -beratung kennen.
Du weißt also bald, welche Krankheiten bei welchen Symptomen auftreten und auch, was
dagegen zu tun ist. Weil Teamarbeit in diesem Beruf wirklich das
Allerwichtigste ist, tauscht du dich immer ganz eng mit deinem Ausbilder aus.
Das wird sich auch später im Arbeitsalltag im Ärzteteam natürlich
nicht ändern. Lernst du in der Berufsschule zunächst
noch spielerisch den Umgang mit Patienten in Gruppenarbeit, wird auch
dieses Wissen im Ausbildungsbetrieb bald live umgesetzt – vom Üben einer
Behandlung über Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung bis zu Erste-Hilfe-
Maßnahmen für den Fall der Fälle. Du erhältst natürlich auch tiefe
Einblicke in die gängigen IT-Programme und die Pflege von
Datenbanken. Im ersten Jahr deiner Ausbildung verdienst du übrigens im
Schnitt 750 Euro, im zweiten 800 und im dritten Jahr 850 Euro im Monat.
Vom Typ her solltest du für diesen Job besonders sorgfältig und
verantwortungsbewusst sein – besonders im Umgang mit Medikamenten.
Und du solltest auch kein Problem damit haben, Menschen nahe zu kommen, auch wenn
sie krank sind. In dir sollte also ein echter Helfertyp schlummern.
Das bringst du alles mit? Dann starte durch in diesem wirklich wichtigen Beruf
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