Wie kann ein Reiter sein Pferd am Zügel reiten und welche Reiterhilfen muss er dafür am Pferd ausführen? Worauf muss ein Reiter achten, wenn er sein Pferd durchs Genick und rund reiten möchte? In diesem Video der Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust betrachten wir die wichtigsten Punkte auf die ein Reiter achten muss, wenn er sein Pferd korrekt an den Reiterhilfen rund und durchs Genick am Zügel reiten möchte. Pferde können ganz einfach und mit wenig Aufwand durchs Genick geritten werden. Wie dir als Reiter das gelingt erfährst du in diesem Video. Wir betrachten weiters wie Reiter mit einer feinen Reiterhand und Zügelführung ihr Pferde mit Vertrauen und Selbstsicher reiten können. Das wichtigste beim Reiten ist immer das Zusammenspiel zwischen Schenkelhilfe, Zügelhilfe und Kreuzhilfe des Reiters, wie auch dir das gelingt erkläre ich dir auf unserer Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust.
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-------------------ANGESPROCHENE VIDEOEMPFEHLUNGEN------------------------------------------------ F45: Reiterfehler! Ecken und Wendungen reiten- Falsch und Richtig, Stellung, Biegung, Pferde Reiten https://youtu.be/NCezMPro1iU F91 Reiterfehler, Reiterhilfen zum Linien, Wendungen und Ecken reiten. Pferde richtig reiten lernen https://youtu.be/VshSia0zOrs F82 Schritt: Kriterien und häufigste Fehler! Gründe für Pass, maulige, triebige und feste Pferde https://youtu.be/DajcgGytfvI F3 Pferde im Schritt richtig treiben lernen! Schritt reiten lernen! Zeitlupenanalyse Geraderichtung! https://youtu.be/-5aSjLPz-m4 F4: Trab aussitzen lernen, das Pferd im Trab treiben! Richtig Trab aussitzen, Bewegungsablauf Trab https://youtu.be/m-POZojgDaw F7: Leichttraben richtig und falsch gezeigt! Reiterfehler! Treiben beim Leichttraben. Pferde reiten https://youtu.be/xvTs3h7pvYs F5 Galopp sitzen lernen, Pferde galoppieren lernen, richtigen Galopp erkennen, Aussitzen im Galopp https://youtu.be/iIQ_iV5c8nQ F22: Pferde reiten lernen 1. Teil Skala der Ausbildung. Takt Losgelassenheit Anlehnung, rund Reiten https://youtu.be/JeACHgf7Rt0 F23: Pferde 2. Teil Skala der Ausbildung Schwung, Geraderichtung, Versammlung, Schubkraft, Tragkraft https://youtu.be/3MYbnDwPkbA F9: "Biegender Sitz"! Stellung und Biegung! Dein Pferd stellen und biegen! online Reiten lernen! https://youtu.be/KRhU4srWwYU F18 Mit Gerte reiten! Wirkung der Gerte! Gerte richtig halten! Wann treibe ich mit der Gerte? https://youtu.be/ns0D8aNWzEk F27: Anlehnung- die feine Zügelhilfe! Pferde in Anlehnung am Zügel reiten lernen, Kriterien, Fehler. https://youtu.be/2PSmoFq2RSE F37: Genau erklärte Übergänge Schritt- Trab- Galopp mit richtiger Hilfengebung. Häufige Reiterfehler https://youtu.be/F7VTLtsW2PQ Die Basis des Reitens anhand junger Pferde verstehen lernen! So kannst du als Reitanfänger ... https://youtube.com/playlist?list=PLGhalxnR-Hbrn91nuCR75uu7UyTgnvFUg
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Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen durch die Videos und dann beim Umsetzen und Üben. Euer online Reitlehrer Wolfgang 😉
Und das ist jetzt schon dieses Ablockern, dass er wirklich nur mehr die Muskeln anspannt,
die er zum Ausführen der Bewegung braucht. Und das Allerwichtigste ist, hier fällt...
Hallo Reiter-Kollegen, es freut mich euch auf unserer Online-Reitschule Riding Academy
bei Röckner Russ begrüßen zu dürfen. Heute mit dem zweiten Teil. Heute gehen wir im Speziellen
auf dieses Wann-Dürfen-oder-Soll-mir-Pferde-durchs-Genick-Reiten ein. Wie gesagt, wir haben
das Video beim ersten Mal schon aufgenommen, nur jetzt kommt der zweite Teil. Wann beginnen wir
Pferde durchs Genick oder am Zügel zu reiten, beziehungsweise was verstehen wir dadurch und
was bedeutet es, wenn ich jetzt sage, wir sollten Pferde auch mehr am Zügel und rund reiten. Das
ist ja der zweite Teil, von dem das Pferd einmal auf der Linie zu halten, das Pferd nach vorne zu
reiten. Am Zügel reiten bedeutet ja nichts anderes, als das Pferd findet den Takt, geht losgelassen,
spannt also nur mehr die Muskeln an, die es zu bewegen braucht. Das Pferd dehnt sich aus dem
Widerriss, was man hier sehr schön sehen kann mittlerweile. Und nun habe ich die Möglichkeit,
mit meinen Händen schon etwas mehr abzulockern und Mr. Million zu zeigen, wo er seinen Kopf
tragen soll. Das heißt jetzt nichts anderes, als wenn er hier hoch drückt, lockere ich stärker ab und
in dem Moment, wo er wieder in der Haltung ist, gehe ich mit der Hand vor und bewege meine Finger nur
minimal, so dass sich die Trense immer noch ganz leicht in seinem Maul bewegt. Das ist hier das
ausschlaggebende. Tief sitzend, im Takt des Schrittes, gleichmäßig reiten. Was hier ganz
wichtig ist und das ist etwas, da müsst ihr euch selbst die Frage stellen, ob ihr schon soweit seid.
Ein Pferd tatsächlich durchs Genick und an die Hand reiten bedeutet, ich kann mein Pferd in sich
gerade reiten. Dieser Begriff in sich gerade reiten bedeutet, wenn ich ein Pferd jetzt noch reite und
das ist extrem hohl und schief, fällt mir das Pferd irgendwo zur Seite. Wir haben im ersten Teil
drinnen, wie wir die Pferde gerade machen und dass wir hier immer darauf achten, wenn das Pferd sich
über die Schulter nach links fallen lässt, muss ich links treiben, fällt er über die Schulter nach rechts,
dann muss ich hier rechts treiben und so lernt er jetzt gerade nach vorne zu gehen und das ist
mit einer der wichtigsten Punkte, wenn wir Pferde durchs Genick reiten wollen. Warum? Wenn der mit
seinem Kopf zur Seite drückt, mit der Schulter nach außen wegfällt, sprich seitliche Balance noch
nicht hat oder ständig nach vorne wegläuft, Balance in Bewegungsrichtung noch nicht hat,
dann habe ich immer das Problem, dass ich mit der Hand korrigieren muss. Dann kann die Hand ja noch
gar nicht gleichmäßig dranbleiben, dass sich das Pferd abstoßt. Mit diesem Korrigieren meine ich
jetzt nicht mit der Hand hin und her reißen, sondern ich muss dann immer wieder mal mit der
Hand leicht nach außen weg oder innen weg, so dass der lernt gerade vorzugehen. Habe ich ihn
soweit, so wie ich es jetzt bei Mr. Million mache, dass ich ihm vorne schon zeige, er muss sich da so
wie jetzt abstoßen. Er drückt weg, ich gehe mit meiner Hand ganz fein mit und auch wieder ein
wichtiger Punkt jetzt, ich ziehe dann nicht und reiße nicht an, denn dann verliere das Vertrauen,
sondern er drückt nach vorne, ich gehe mit der Hand mit, lockere aber stärker ab. Das heißt, je
mehr er mit dem Maul nach vorne geht und dagegen drückt, umso stärker wird mein Ablockern. In
dem Moment, wo er wieder weniger macht, lockere ich weniger ab. Und das merkt ihr euch. Drückt ein
Pferd mit dem Maul nach vorne, wird das Ablockern jetzt stärker, immer noch, nachtreiben, damit er
von hinten vorgeht, weiter treiben, immer noch, jetzt wieder feiner und ich werde auch fein. Und
dann ist das Ablockern nur mehr minimal. Und durch die Helmkamera seht ihr, mein Ablockern ist fast
nicht erkennbar. Selbst wenn ich sage stärker Ablockern, es ist nur so ein ganz leichtes
Drehen der Fäuste. Mehr ist das nicht. Betrachten wir das Ganze nun im Trab. Auch im Übergang kann
ich jetzt schon beginnen, Mr. Million zu lernen, Ablockern, Ablockern, Ablockern, Aktivieren und
Wegtreiben. Da kann er jetzt ebenfalls bereits leicht vom Gebiss abgestoßen treiben. Hier die
Wendung und jedes Mal, wenn Mr. Million hochdrückt, lockere ich stärker, kippt er ab, werde ich feiner.
Hier stärker, er kippt ab, feiner. Dann ist wieder das gerade machen, lockern, lockern, leicht werden,
lockern, leicht werden. Und das ist jetzt schon dieses Ablockern, dass er wirklich nur mehr die
Muskeln anspannt, die er zum Ausführen der Bewegung braucht. Und das Allerwichtigste ist,
hier fällt er um. Ihr seht, wie ich mit meiner Hand zur Seite gehe, außen zum Hals. Wenn ein Pferd noch
nicht stabil seitlich oder auch in Bewegungsrichtung ist und ständig umfällt, dann geht diese Arbeit
noch nicht, weil er seinen Kopf-Hals braucht, um sich auszubalancieren. Wenn er das hat, dass er
halbwegs stabil ist, dann kann ich ihn mehr ablockern. Und ihr seht auch bei Mr. Million, wenn ich ihn
hier mehr beschäftige, ist immer wieder mal ein Stolpern dabei. Das hat man auch beim ersten Teil
gesehen. Warum? Weil die Bewegung dann noch nicht so durch den Körper geht und er hier noch lernen
muss, wenn ich lockere, dass er nachgibt und entspannt geht. Auch am Zirkel kann ich das bereits machen.
Das heißt, hier gehe ich jetzt nicht mehr nur mit der Hand und halte eine Verbindung und das ist
der gravierende Unterschied, sondern wenn er nach vorne zieht, lockere ich mehr ab. Jetzt stärkeres
lockern, er kippt ab, leichter werden. Stärker lockern, er kippt ab, leichter werden. Hier korrigiere ich
jetzt das nach innen drängen nochmal durch innere Wade, innere Hüfte. Hier kann ich mir auch noch
ein bisschen damit abhelfen, dass ich mir vorstelle, ich reite geradeaus. Geradeaus, wieder geradeaus
und jetzt wende ich. So könnt ihr euch immer wieder etwas vorstellen, was euch beim Reiten
unterstützt. Abkürzen und an der Stelle, wo er reindrückt, stelle ich mir vor, ich reite geradeaus
oder ich reite dann auch tatsächlich geradeaus. Innere Wade, außen lockern und so kann er jetzt
auch schon durchs Genick gehen und er kann zufrieden unter mir treiben. Noch einmal das
Handwechseln und noch einmal ein bisschen mitgehen damit. Jedes Mal, wenn er hochdrückt oder vordrückt,
stellt ihr euch schon vor, stärker lockern, weiter reiten und dann wieder leicht werden. Wenn er abkippt, nur
wenig bewegen. Hier wieder an die Hand geritten. Was ist wichtig bei dem stärker lockern? Es muss
immer so sein, dass das Pferd durch die Wade und das Kreuz das Tempo versteht. Denn wenn ich stärker
ablockere und ich habe mein Bein nicht dran oder mein Kreuz fest, kann er sich nicht mehr abstoßen.
Dann ist es ein Aufnehmen. Denn drückt er mit seinem Maul vor, so wie jetzt und ich würde hier
nur anziehen, habe ich ein Pferd, das sich verspannt. Das geht nicht. Das heißt, ich reite ihn hier nach
vorne, lockere ihn ab und nun hat er wieder die Möglichkeit gelassen vorzugehen und in dem Moment,
wo er ein bisschen drücken würde, lockere ich ihn schon wieder ab. Das gleiche machen wir auch noch
im Galopp. Wieder etwas nach vorne, dann ist es auch schon wieder genug für Mr. Million. Hier
vorbereiten, außen dran, innen vorbereiten und ihr seht, auch beim Angaloppieren kann Mr. Million bereits
durchs Genick gehen und auch hier, wenn er drückt, zieht, lockern am Reiten bleiben. Mit der Wade, mit
dem Kreuz, eingerahmt, nach vorne geritten, beide Zügel dran und an die Hand reiten. Und in dem
Moment geht er auch schon nach unten und hier muss ich dann mit der inneren Wade dominant
reiten. Ihr habt gesehen, da kann ich mal mit der äußeren Hand weg, aber er muss im Hals gerade
bleiben, ganz wichtig. Gerade vor, das lockern, wieder lockern, immer wenn er so drückt, leichtes
lockern und an die Hand reiten. Noch einmal Diagonale, hier auch weiter lockern, lockern, lockern, er drückt,
ich lockere, erlaube ihm jedoch im Übergang das Ausbalancieren. Wieder ablockern, jetzt bin ich
links, außen mehr dran, innen treibe ich vermehrt und ihr seht auch hier, galoppiert er an, nun läuft er leicht, zieht und
stoßt den Zügel weg, bleibe ich ruhig, lockere weiter und er wird wieder entspannt. Und hier kann
ich ihn lässig, locker an die Hand reiten. Wenn ihr in Zukunft diese Videos sehen möchtet, abonniert
den Kanal, Mitglieder bekommen noch einmal mehr Informationen, auch zusätzliches Mentaltraining
und ihr habt dann die Möglichkeit mitzulernen. Wir werden Mr. Million noch in einigen Videos sehen,
vor allem jetzt dann, wenn er halbwegs stabil ist, auch Stangenarbeit, Kreuze, Cavaletti, die ganze
Aufbauarbeit mit einem Springpferd, denn Mr. Million ist ja ein Verkaufspferd und er wird über
unseren Kanal irgendwann mal angeboten. In diesem Sinne, wieder Trapparade, ablockern, dass er wieder
runter ist, sehr brav. Wünsche ich euch ein schönes Lernen mit euren Pferden, viel Spaß und genießt das
Üben. Bis zum nächsten Mal.