Falsche oder mangelnde Grundausbildung führte zu diesem Problem. Korrekturvideo eines Pferdes, das in der Grundausbildung falsch geritten wurde! So kannst du dein Pferd in einer guten Anlehnung reiten. Hier bekommst du eine allgemeine Anleitung wie du dein Pferd rund und durchs Genick reiten lernst. In diesem Video betrachten wir ein Pferd mit einem stark ausgeprägten falschen Knick. Wie können wir ein Pferd in der richtigen Haltung durchs Genick reiten? So kannst du die Anlehnung deines Pferdes verbessern. Auch schwierige Pferde kann man durchs Genick und am Zügel reiten. Hier zeige ich dir den Weg zu einem harmonischen Reiter- Pferdepaar.
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Das richtige Reiten beginnt bei einem korrekt sitzenden Reiter, der fein auf sein Pferd einwirken kann und unter dem sich das Pferd entwickeln kann. Genauso ist es auch mit einer Korrektur von Pferden. Nur ein Reiter der Wissen und Können hat, kann auch Pferde korrigieren. Der Traum eines jeden Reiters - mit einer feinen Hand Pferde fein am Zügel reiten zu können. In diesem Video erfährst du die Voraussetzungen dafür, damit auch du in Zukunft zufrieden mit deinem Pferd arbeiten kannst
Das versprochene Pony-Video bekommt ihr von mir als nächstes Video. Das ganze Video wäre zu lang geworden.
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Ob Dressurreiten, Springreiten, Vielseitigkeitsreiten oder Freizeitreiten...Reiten basiert immer auf der klaren Kommunikation mit Pferden, hier bekommt ihr das Wissen und die Anleitung dazu. Ich freue mich über eure Kommentare zu meinen Videos und auch über neue Ideen, welche Videos ich euch in Zukunft online stellen soll.
Hallo geile Kollegen, ich freue mich euch zu dem Video, das ich angekündigt habe über
die Korrektur der Anlehnung, wie können wir Pferde reiten, wenn sie mit dem Hals nach
oben, überm Zügel, hinterm Zügel gehen.
Die verschiedensten Arten der Anlehnungen werden wir in diesem Video betrachten, wir
haben ja das angekündigte Bonny und auch den Livius werde ich euch zeigen.
Livius ist ein Springpferd, ich habe mittlerweile es springen geritten, er ist sehr bodenscheu,
ein Fleiter und Feiter und lässt sich auch extrem leicht ablenken und dadurch, dass er
in jungen Jahren falsch geritten wurde, ich habe ihn relativ spät zur Korrektur bekommen,
hat er auch einen sehr stark ausgeprägten falschen Knick, also wir werden auch hier
sehen, wie kann ich mit so einem Pferd arbeiten.
Vorweg, wenn ihr die Korrektur nachher verstehen möchtet, hört euch wirklich nun zu Beginn
dieses Video die Erklärung an.
Einen Fehler erkennen kann jeder, dazu brauche ich nicht viel Wissen, wenn ich jedoch dann
einen Fehler erkannt habe, um den Fehler korrigieren zu können, brauche ich Wissen, ich muss wissen,
was ich tue und auch die körperliche Fähigkeit, ich brauche das Können.
Meine Videos sind darauf aufgebaut, euch das Wissen zu vermitteln, ihr werdet euch jedoch
keinen Trainer sparen, ihr könnt nicht Videos sehen und sagen, ich kann jetzt reiten, ich
kann Pferde korrigieren, sondern ihr habt eine Anleitung, wie kann es funktionieren,
das ist eine Unterstützung für euer Reiten, für euer Wissen, jedoch braucht ihr einen
Trainer, damit ihr auch wirklich ein direktes Feedback vom Pferd und Trainer habt, das zudem.
Dieses Wissen ist die Grundvoraussetzung, das Können ist dann jedoch, damit ich es
wirklich umsetzen kann und bei einer Korrektur, wenn ich etwas korrigieren möchte, muss ich
immer wissen, wie ist es richtig, wie fühlt sich das an und hier muss ich dann sagen,
wenn jemand noch nicht fähig ist, ausbalanciert zu sitzen, mit dem Pferd geschmeidig in der
Bewegung mitzugehen, ein Pferd in das Gleichgewicht zu bringen, dann kann er kein Pferd korrigieren,
das ist ganz wichtig, darum gibt es dann auch Profis, die sich darauf spezialisieren, Pferde
auszubilden, die Pferde in die richtige Richtung zu führen, damit ihr dann wieder darauf arbeiten
könnt, ganz ein wichtiger Punkt. Das nächste, was ich ansprechen möchte, die Voraussetzung,
damit ein Pferd wirklich rund gehen kann, bedeutet, ich habe jetzt ein Pferd zur Korrektur, dann muss
ich mit diesem Korrekturpferd so weit nach unten schalten in der Skala der Ausbildung, damit ich
dann bei dem Punkt anfangen kann, wo der Fehler passiert ist, das heißt eine Korrektur bedeutet
nichts anderes, als dorthin zu gehen, wo der Fehler passiert ist und hier müssen wir wiederum, Skala
der Ausbildung, wo ist der Fehler? Takt, ist der Fehler in der Losgelassenheit? Natürlich, wenn ein
Pferd wegdrückt und rückt, ist die Losgelassenheit nicht da. Wir haben auch in dem Video zweiter Teil,
Skala der Ausbildung, ihr werdet merken, in diesem Video sind schon sehr viele Voraussetzungen aus
den anderen Videos, ich kann euch nur immer wieder empfehlen, abonniert den Kanal, seht euch die
Videos an, ihr lernt mit und ihr werdet das große Ganze im Reiten verstehen. Wenn wir auf einem Pferd
drauf sitzen, haben wir das Video Beugerkette, Streckerkette, ich verlinke es oben, dann habt ihr
die Möglichkeit, die Pferde unter euch rund zu reiten. Wenn ich heute mit einem Pferd reite und
ich merke, das Pferd drückt den Rücken weg, das Pferd hat ein Anlehnungsproblem, weil es extrem über
den Zügel geht, dann hängt das meist damit zusammen, dass die Pferde im Hinterbein zu wenig
untertreten. Die Pferde haben ja von Natur aus diese Schiebefunktion im Hinterbein, das haben
wir auch schon in Skala der Ausbildung zweiter Teil angesprochen. Die Vorderbeine haben eine
Stützfunktion und das Pferd hängt in dieser thorakalen Muskelschleife. Die thorakale
Muskelschleife bedeutet, hier haben wir das Schulterblatt, dann das Vorderbein, hier herüben
das gleiche und das Pferd hängt mit dem Rumpf zwischen Schulterblatt links und rechts drinnen.
Und das sind reine Muskelbänder und wenn das Pferd hier zu viel drinnen hängt, dann wird es immer mehr
am Vorderbein gehen. Wenn wir uns nun vorstellen, das Pferd ist mit dem Hinterbein draußen, dann
sitzen wir im Rücken drin. Ihr könnt euch das ansehen bei der Beugerkette, Streckerkette, da
sehen wir das, wie das Pferd den Rücken dann wegdrückt. Und wenn ich in dem weggedrückten
Rücken sitze, dann ist das Hinterbein draußen und das Pferd schiebt sich nur mehr nach vorne.
Und wenn das Pferd dann mit dem Hals oben ist und ich sitze im Hohlkreuz, dann nennen wir das eine
Wirbelbrückenumkehr. Das Pferd hat nicht mehr die Möglichkeit im Rücken hochzukommen, denn das
Pferd muss ja beim Schwingen rauf und runter mit dem Rücken. Und dieses Raufschwingen kann das Pferd
nur, wenn der Reiter in der Bewegung mitgehen kann. Das ist ein ganz wichtiger Faktor. Ein losgelassen,
locker mitschwingender Reiter, der in der Mittelpositur locker ist, ausbalanciert ist, im
Gleichgewicht ist, der kann mit einem Pferd mitgehen. Und wenn ein Pferd ein Problem hat, dann darf ich
nicht die Korrektur am Pferd beginnen, sondern zuerst mal an mir als Reiter beginnen, im Sinne von, wie
sitze ich denn? Was habe ich denn für eine Einwirkung? Bin ich ausbalanciert? Dann kann ich mal auf mich
selbst sehen. Und hier ist schon wieder der Trainer, der euch das Feedback gibt. Und in dem Moment, wo ich
dann diese Möglichkeit habe, ich weiß, ich sitze jetzt ausbalanciert, dann kann ich beginnen mit die Wade,
aktiviert das Hinterbein, auch das haben wir bereits in den einzelnen Videos, Schritt, Trab und Galopp, auch im
Leichttrab und ausgesessenen Trab. Dann haben wir die Möglichkeit, das Hinterbein unter den Körperfußen
zu lassen, das Pferd kann den Rücken heben und die Parade ist immer, wenn das Pferd, wir haben das
Hankbein und das Standbein, mit der Wade wirke ich aufs Hankbein, wenn das Pferd abfußt mit dem Hinterbein,
habe ich den Einfluss mit der Wade. Und wenn es am Boden steht und sich drüber schiebt, habe ich den
Einfluss mit meinem Kreuz, mit meinem Sitz zum Drüberschieben. Und hier ist auch in dem Moment, wo ich über
das Standbein schiebe, die halbe Parade mit dem Abfangen am Außenzügel. Auf das gehe ich alles nicht ein,
das haben wir bereits in den anderen Videos, mit halben Paraden, erster, zweiter, dritter Teil.
Hier in der Korrektur betrachten wir dann, bin ich als Reiter fähig, das Pferd so im Gleichgewicht zu reiten.
Gleichgewicht beim Reiten beim Pferd bedeutet Balance in Bewegungsrichtung, das Pferd bleibt bei mir,
läuft also nicht mehr weg. Seitliche Balance, das Pferd ist auch schon seitlich ausbalanciert,
fällt mir nicht mehr über die Schulter. Und in dem Moment, wo das Pferd seitliche Balance und Balance
in Bewegungsrichtung hat, kann ich mit dem Pferd so arbeiten, dass das Aktivieren der Hinterhand ein
Untertreten im Hinterbein zur Folge hat. Der Rücken kommt nach oben und das Pferd kann sich in der
Balance bleiben mit dem Hals dehnen. Und das ist die Voraussetzung für die Korrektur. Das ist ein
ganz wichtiger Punkt, ich wiederhole ihn nochmal. Ihr reitet mit der Parade das Hinterbein drunter,
das Pferd ist in der Balance, sprich ich muss in dem Moment auch abfangen, damit er da bleibt. Und
wenn ich mit der Parade durchkomme, dass das Pferd unter mir ausbalanciert geht, kann es sich aus dem
Videris dehnen, ich komme zum Loslassen und dadurch geht ein Pferd rund. Sehen wir uns das nun beim
Reiten an. Also wir haben hier Livius in der Bewegung, wir sehen schon, Livius ist eher ein guckiges Pferd,
er zieht sich dann auch leicht auf, das heißt, wenn ich hier mit dem Zügel annehmen würde und den Kopf
runterziehen möchte, wir sehen auch den falschen Knick bei ihm hier oben, dann könnte ich hier, wenn
ich annehme, bleibt er sofort stehen. Jetzt müsste ich mehr Druck machen, nach vorne reiten, wieder
anziehen und somit habe ich ein Pferd, das zu hoch ist und zu eng ist. Ihr seht, das ist der typische
falsche Knick. Und wir sehen es dann auch auf der anderen Hand, das ist eindeutiger Fehler des Reiters,
ich reite jetzt gerade falsch, das heißt, ich muss dem Pferd die Chance geben, im Hals wieder lang zu
werden. Wenn ich hier jetzt, jetzt geht er sehr brav nach, wenn ich den Hals lang habe und jetzt haben wir
vorher schon besprochen, die Hinterhand soll untertreten, die Vorhand, also der Schub, soll bis zum
Vorderbein gehen, ich komme am Zügel zum Abfangen und in dem Moment kann sich das Pferd dehnen. Die
Korrektur, jede Korrektur, die er macht, basiert darauf, dass die Pferde in der Balance sind. Es
ist vollkommen egal, wie hoch der im Hals ist. Wenn er jetzt irgendwas sieht, dann geht er noch höher
mit seinem Kopf. Das heißt, er wird immer, ihr seht es auch an seiner Bewegung, träger, es wird immer
mühsamer, das Pferd zu reiten. Alles, was ich hier mit dem Zügel mache, ist falsch. Ich reite jetzt mal mit
der Wade ein bisschen aktiver, jetzt beginnen wir mit der Korrektur. Ich komme mit dem Bein, hier
drängt er mir nach innen, da kann ich auch mal links ein bisschen stärker werden mit der Wade, damit er
rausgeht. Ihr seht, jetzt biegt er sich, jetzt kann ich hier mit dem Außenzügel, weil ich ja auf einem
Zirkel reite, außen begrenzen. Jetzt geht er mit dem Hals nach vorne und stoßt mir den Zügel weg. Dieses
Wegstoßen vom Zügel mache ich mit der Hand mit. Das heißt, das haben wir beim letzten Video auch
drinnen, ein guter Reiter ist immer fähig, eine Verbindung zu halten. Dann lernt er, er kann diesem
Druck mit der Wade nicht mehr ausweichen. Hier drängt er wieder nach innen. Ich bleibe links sitzen, auch
das ist Körperbeherrschung. Wenn ein Pferd nach links drängt und ihr würdet euch nach rechts
raussetzen, dann wirkt ihr komplett falsch ein, bleibt in der korrekten Einwirkung. Ich sitze
innen, ich reite mit der inneren Wade, das innere Hinterbein, aus der gedachten Linie nach vorne,
der Außenschenkel, Außenzügel begrenzen und hier habe ich dann die Möglichkeit, das Pferd nach
innen zu führen. Und je konstanter ich das mache, jetzt weiß ich, hier schaut er mir, das heißt, wenn
er da guckt, innere Wade, auch einmal, wenn er ein bisschen übertrieben reagiert, jedoch war er brav,
dafür kann ich ihn loben. Wieder beide Hände dran, nun sehen wir auch, er dehnt sich etwas mehr, er
stoßt immer noch den Zügel weg. Wenn ich hier einmal korrigieren würde mit der Hand, grob,
wird er sofort mit dem Kopf nach oben, das mache ich jetzt nicht, aber er würde sofort hochreißen,
weil er mir hier in dem Moment dann nicht vertraut. Ich kann nur dranbleiben, gleichmäßig reiten und
noch einmal ein bisschen mehr mit der inneren Wade, jetzt ist er da auch schon braver vorbeigegangen.
Jetzt nehme ich den Zügel mal etwas kürzer und nun beginnen wir mit der nächsten Korrektur und
zwar mit der Parade durchzukommen. Bis jetzt waren wir nur mit der Hand fein am Maul, vollkommen egal,
wo der Kopf gewesen wäre, er muss dranbleiben, immer eine leichte Verbindung halten. Jetzt
traben wir ihn an, beim Antraben, hierzu machen wir eigene Videos, nehmen wir zuerst den Zügel
etwas kürzer, weil die Halshaltung vom Schritt zum Trab kürzer wird und dann traben wir los.
Hier sehen wir nun, er ist immer noch sehr hoch im Hals und hier muss er auch schön vor dem Schenkel
gehen. Hier drängt er wieder nach innen, wird schief, dreht auch die Gruppe nach innen. Ich
habe beide Zügel am Maul, das Pferd kann sich jetzt mit beiden Zügeln am Maul immer wieder
so ein bisschen herandehnen. Meine Aufgabe ist es, mit dem linken Bein nach vorne zu reiten,
immer mit der inneren Wade. Meine Hand ist immer gleichmäßig am Maul, immer leicht am Lockern. Ich
mache jetzt meinen Handwechsel, hier dehnt er sich etwas, das lasse ich zu, damit er da schön
nach vorne gehen kann. Wichtig, den Takt erhalten, das heißt beim Leichttraben lang sitzen bleiben,
mit dem Bein länger treiben. Auf der Hand seht ihr jetzt besser den falschen Knick, hier heroben,
würde ich da mit der Hand zurück wirken, würde er sofort so eng werden. Deshalb ganz wichtig, ihr
seht, ich gehe mit der Hand nach oben, dadurch kann ich ihn eng machen. Ich gehe mit der Hand
runter, er kann mit der Nase vor, das haben wir im letzten Video gesehen. Würde ich mit der Hand zu
tief gehen, hört er sowieso gleich auf. Also wieder vor dem Schenkel haben, beide Hände dran. Pferde
können am besten gehen, wenn wir eine gleichbleibende Verbindung haben, ablockern. Ziel zur Korrektur,
immer noch, ich aktiviere mit der Wade, fange am Zügel ab und in dem Moment, wo Wade aktiviert,
Kreuz vorreitet und ich mit der Parade das Pferd bis hierhin ausbalanciere, kann ich den Hals
dehnen lassen. So kriege ich ihn länger und ihr seht, so kann man auch ein Pferd mit einem falschen
Knick in eine richtige Anlehnung reiten. Jetzt habe ich eine Verbindung zum Pferdemaul und das
Pferd hat die Möglichkeit, gleichmäßig zu gehen. Sehen wir uns das gleiche im Galoppern. Auch zum
Angaloppieren kommen wir dann noch mit einem Video. Hier sehen wir, drückt er wieder ein bisschen mehr,
würde ich hier anziehen, macht er wieder den gleichen Fehler. Er stoßt leicht den Zügel weg,
würde ich hier ziehen, verspannt er sich, der ganze Galopp ist verhalten, er hört auf und ich würde nur
mehr kämpfen. Machen wir nicht. Ich lasse ihn wieder los, komme mit dem Beinkreuz, lasse ihn mal ein bisschen
mehr vorgehen, dass er auch wieder durch den Körper gehen kann. Für die Losgelassenheit ist immer die
Tendenz nach vorne wichtig, der Schub Außenhinterbein. Das haben wir bereits im vorigen Video. Beide Hände
schön dran, wieder Verbindung halten. Ihr seht auch, ich führe ihn mit den Innenzügeln nach innen, der äußere Zügel
ist der begrenzende in der Schulter und ich lockere mit beiden Fingern ab. Ich reite ohne Handschuhe,
damit wir das auch sehen. Es ist die Faust zu und immer nur ein Bewegen der Faust. Jetzt lässt er
los und nun seht ihr, wenn er loslässt, geht er aus dem Widerriss nach vorne. Jetzt kann er sich
dehnen. Jetzt lasse ich den Zügel auch ein bisschen länger, lockere weiter. Mein Reiten ist genau gleich.
Ich galoppiere ihn an und er darf länger werden. Wenn der Rücken nun hochkommt, muss ich fein sitzen. Würde
ich als Reiter jetzt den Fehler machen und mich so reinsetzen, seht ihr sofort den Fehler am Pferd.
Es ist wichtig, ihr müsst bei euch mit der Korrektur beginnen. Beide Hände dran, locker sitzen. Selbst wenn
ich in einen leichten Entlastungssitz gehe, kann er genauso weiter gehen. Hier darf kein Unterschied
zu erkennen sein. Wenn ihr jetzt so seht, richte ich mich auf, setze mich rein, immer noch in der
Bewegung. Ganz egal, vor oder auch wieder zurück, in der Balance. Reinführen und nun sehen wir wieder,
er vertraut mir, er geht mit der Nase nach vorne. Wenn ich ein Pferd habe, das hier gar nicht reagiert,
habe ich auch die Möglichkeit, mehrere Übergänge zu reiten, wie zum Beispiel die Tratterade. Ich bin
hier am Reiten, jetzt verkürze ich den Galopp. Und zwar immer, wenn das Becken vorgeht, kürzer,
kürzer, kürzer. Jetzt atme ich aus, mache ihn gerade und lasse ihn traben. Leicht traben. Warum leicht
traben? Mit Springsatteln trabe ich meist leicht, weil die Sättel anders gebaut sind. Da sitze ich
sonst zu weit hinten drin. So, wieder mit Tendenz nach vorne. Der Schwerpunkt beim Ressursattel
liegt weiter vorne. Darüber können wir eigene Videos machen. Wieder vorbereiten, kurz aussitzen,
Bein und Galopp. Diese Übergänge sind für die Pferde ebenfalls für die Durchlässigkeit gut
und auch für die Losgelassenheit. Wenn das Pferd hier die Möglichkeit hat, sich an die Hand zu
dehnen und locker zu gehen. Nachdem dieses Video viel zu lange geworden wäre, habe ich mich dazu
entschlossen, euch ein eigenes Pony-Video zu machen. Das wird das nächste Video werden. Darin
werden wir betrachten, wie wir mit der Wade treiben, wo wir mit der Wade treiben, vor allem wenn wir
das größere Reiter mit langen Beinen sind, wie wir so etwas korrigieren können. Hier sehen wir
auch die Wirbelbrückenumkehr, die wir vorher angesprochen haben. Dieses Video basiert auf dem
Video, das ihr heute seht. Seht euch auch das Video ganz an, vielleicht auch ein zweites Mal. Es ist
sehr viel Information drinnen und vor allem auch am Ende. Hört euch auch das Ende an. Das ist ein
ganz wichtiger Faktor, auf dem baut alles auf. Hier sehen wir auch die Verknüpfung zu einem
guckigen Pferd, die Korrektur, in der Situation halten, dann das Pferd wieder rausreiten. Wir
werden das auch mit dem inneren Bein näher betrachten, welche Möglichkeiten und Übungen es
gibt, damit die Ponys dann genauso wie hier im Trab vorbeigehen, damit sie dann wieder ruhiger
werden, das im Trab und auch im Galopp. Wie gesagt, ich empfehle euch, hört euch das Video an und ihr
werdet es lernen. Ihr habt nun gesehen, bei einem Pony oder auch bei Livius, der hier sehr stark
ausgeprägt den falschen Knick hat, wie man auch so ein Pferd in eine korrekte Anlehnung reiten kann,
worauf es ankommt. Ich habe leider keine Pferde, die gar nicht gehen, sondern meine Pferde reagieren
dann. Wäre auch schlecht, wenn es nicht so wäre. Ganz wichtig, merkt euch für die Korrektur, zuerst
an euch beginnen, dann erst auf die Pferde gehen. Was bei den Pferden wichtig ist, die Basis rein
kriegen. Ich habe immer beide Beine dran, ich sitze immer ausbalanciert, habe immer eine elastische
Verbindung zum Pferdemaul. Das ist die Voraussetzung, prinzipiell einmal für alles am Reiten. Und ihr
seht bei Livius seinen extrem hoch angesetzten Hals, er drückt sofort den Unterhals heraus. Der
Unterhals kommt zum Beispiel dann, wenn Pferde den Hals nach hinten oben nehmen. Also dieser Teil
des Unterhalses zieht den Kopfhals nach hinten oben, deswegen ist der dann so stark. Wenn ihr
da drauf sitzt und anzieht, dann trainiert ihr diesen Unterhals. Ganz wichtig, wenn das Pferd
dann in der Balance ist, wie zu Beginn schon besprochen, zum Loslassen kommen. Und wenn ihr
zum Loslassen kommt, dann werden die Pferde im Laufe der Zeit rund werden. Macht niemals die
Fehler und schnallt irgendwelche Sachen ein, damit die Pferde vorne geformt werden. Merkt euch
immer, wenn das Hinterbein draußen ist und die Wirbelbrücke ist nach unten gekehrt, dann kommt
der Hals nach oben und wenn ihr hier vorne alles zusammen schnürt, kommt deshalb der Rücken nicht
hoch. Wir müssen in der Korrektur immer Hinterhand, Rücken bis zur Schulter korrigieren und dann kann
sich der Hals nach vorne dehnen. Es ist nur leider dadurch, dass wir alle handgesteuert sind,
arbeiten wir mit der Hand viel mehr und die Pferde können uns nicht vertrauen. Zur Beugerkette,
Streckerkette, auch bei Livius, wenn ihr jetzt so dasteht, achtet darauf, ich mache jetzt nur die
Wade zu, habe die Wade leicht dran und durch dieses Wade dran bewege ich meine Hand ganz leicht. Was
passiert? Livius geht mit Kopfhalt nach unten. Also auch hier seht ihr, es funktioniert. In diesem
Sinne wünsche ich euch viel Erfolg bei eurer Korrektur bzw. auch bei der Suche nach guten
Trainern. Hört nicht auf irgendwen, sondern sucht euch Leute, die tatsächlich auch vorzeigen können,
was sie machen und in dem Moment, wo ihr dann mit euren Pferden etwas mehr in die Zusammenarbeit
reinkommt, habt ihr auch die Möglichkeit, eure Pferde rund gelassen vor euch herzureiten. In
diesem Sinne viel Spaß mit euren Pferden.