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00:00 – Berufsschule in der Ausbildung 00:24 – Duale Ausbildung 01:22 – Organisation in der Berufsschule 02:38 – Unterschied zur normalen Schule 04:02 – Was ist Blockunterricht? 04:52 – Klausuren in der Berufsschule
Wie läuft die Berufsschule ab? In der Berufsschule besuchst du mit anderen Azubis derselben oder einer ähnlichen Fachrichtung die Klasse, wo ihr das benötigte Know-how für euren Beruf vermittelt bekommt. Typisch für Berufs- oder Fachschulen ist die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. In Form von gemeinsamen Projekten oder Übungen wird das theoretisch erlernte Wissen direkt praktisch angewendet.
Was unterscheidet die Berufsschule vom normalen Schulunterricht? Während an normalen Schulen Fächer wie Deutsch, Mathe, Englisch und Bio auf dem Stundenplan stehen, konzentriert sich die Berufsfachschule auf spezifische Inhalte des Berufsfeldes. Die Fachschule dient somit der Berufsvorbereitung. Daneben wird allgemeinbildendes Wissen, das für die Ausbildung relevant ist, von den Lehrern vermittelt. Des Weiteren geht es an beruflichen Schulen praktischer zu als an normalen Schulen. Grund für den praxisnahen Unterricht ist nicht zuletzt die Kooperation mit einem Ausbildungsbetrieb, die die meisten staatlichen Berufsschulen haben.
Was bedeutet Blockunterricht? Der Unterricht an Fachschulen findet in der Regel in Form von Blöcken statt. Die betriebliche Ausbildung wird für diese Zeiträume jeweils unterbrochen. Je nach Ausbildungsberuf und Unternehmen kann ein solcher Block mehrere Wochen oder Monate umfassen. In der Regel findet der Blockunterricht alle paar Monate für rund zwei bis drei Wochen statt. Neben dem Blockunterricht gibt es noch das Modell, bei dem die Schülerinnen und Schüler an bestimmten Tagen in der Woche zur Berufsschule gehen.
Wie sehen die Klausuren in der Berufsschule aus? Die Klausuren an beruflichen Schulen unterscheiden sich nicht viel von den gewohnten Klassenarbeiten. Multiple-Choice-Fragen, Zuordnungsaufgaben und Fragen mit Freitextfeldern – die Klausuren bestehen meist aus einer guten Mischung an unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Da Berufsschulklausuren Wissen zu einem spezifischen Fachbereich abfragen, für das du dich ohnehin interessierst, sollten dir die Prüfungen in der Regel nicht schwerfallen.
Kann ich wegen schlechten Noten in der Berufsschule durchfallen? Auch wenn du mal eine schlechte Note in der Berufsschule bekommst, kannst du nicht wirklich durchfallen oder sitzenbleiben. Die sogenannten Zwischenprüfungen sollen den Zwischenstand deiner Kenntnisse erfassen. Häufen sich die schlechten Noten, wird dein Ausbilder informiert und ihr führt ein persönliches Gespräch miteinander, wo nach einer gemeinsamen Lösung gesucht wird. Ausschlaggebend für den Erfolg deiner Berufsausbildung ist die Note deiner Abschlussprüfung, mit der du dann ins Berufsleben startest.
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Was erwartet einen während der Ausbildung eigentlich in der Berufsschule?
Gibt es Unterschiede zur normalen Schule?
Wie genau sehen die Klausuren eigentlich aus?
Und was passiert, wenn man mal eine schlechte Note bekommt?
Es gibt so einige Fragen rund um das Thema Berufsschule.
In diesem Video bekommst du darauf die passenden Antworten.
Machst du eine duale Ausbildung, werden die Ausbildungsinhalte
in einem theoretischen und praktischen Teil aufgeteilt.
Den Praxisteil deiner Ausbildung verbringst du im Ausbildungsbetrieb,
wo du mithilfe deines Ausbilders praktische Arbeiten durchführst.
Um aber beispielsweise zu verstehen, welche Prophylaxemaßnahmen
in einer Arztpraxis durchzuführen sind, benötigst du das theoretische Hintergrundwissen dazu.
Und genau dieses bekommst du in der Berufsschule vermittelt.
Machst du eine schulische Ausbildung, wirst du sogar den Großteil der Zeit
in der Berufs- oder Fachschule verbringen.
Mehr Infos zu den unterschiedlichen Ausbildungsarten
findest du übrigens unter dem eingeblendeten I.
Du merkst also schon, so oder so, bei deiner Ausbildung
wird die Berufsschule einen wichtigen Teil einnehmen
und du wirst noch eine ganze Zeit lang mit einem ordentlichen Stapel Bücher
durch die Gegend laufen.
Schauen wir uns das ganze Thema jetzt also mal ein bisschen genauer an.
Was erwartet dich eigentlich in der Berufsschule und wieso musst du da überhaupt hin?
Kommen wir erst einmal zur Organisation von Berufsschulen.
In der Berufsschule wirst du mit vielen anderen Auszubildenden zusammensitzen,
die den gleichen oder einen ähnlichen Beruf erlernen.
Beispielsweise besuchen Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung
und Fachinformatiker für Systemintegration größtenteils die gleichen Berufsschulklassen
mit Spezialisierungen in einzelnen Fächern.
Das bedeutet also, dass die Inhalte, die dort auf dem Stundenplan stehen,
sehr spezifisch für deinen Beruf sind.
Dabei beginnt die erste Woche in der Berufsschule in der Regel recht entspannt.
Ihr lernt euch untereinander kennen, erfahrt Grundlegendes zum Ausbildungsbetrieb
und bekommt die Basics für den Beruf beigebracht.
Nach und nach werden die unterschiedlichen Bereiche intensiver behandelt
und du wirst zum Experten auf deinem Gebiet.
Aber wie wendest du das Wissen aus der Theorie nur in der Praxis an?
Typisch für die Berufsschule ist tatsächlich, dass du nicht nur hinter dicken Büchern sitzt.
Ihr werdet auch häufig Übungen durchführen.
Das können etwa gemeinsame Projekte sein
oder ihr simuliert Kundengespräche in Gruppen, um euer Beratungsgeschick zu trainieren.
Eure Lehrer oder eure Lehrerin gibt dann immer praktische Tipps
oder zeigt euch die Verbindung zu theoretischen Regeln auf.
Ihr seht, der Berufsschulunterricht ist dadurch besonders praxisnah organisiert
und du wirst bestens auf die Arbeit im Ausbildungsbetrieb vorbereitet.
Schauen wir mal auf den genauen Unterschied zwischen einer normalen Schule und einer Berufsschule.
Deutsch, Mathe, Englisch, Bio, Chemie, das waren alles typische Fächer auf deinem Stundenplan in der Schule.
Die Berufsschule ist meist nicht ganz so breit aufgestellt
und konzentriert sich eher auf ein bestimmtes Berufsfeld.
Du bekommst Fachwissen vermittelt
und lernst zum Beispiel unterschiedliche Verfahrensweisen zur Herstellung eines Produktes kennen.
Neben diesen fachspezifischen Fächern hast du aber durchaus auch allgemeinbildende Fächern wie Mathe und Deutsch.
Das ist vor allem auch dann wichtig, wenn du in der Berufsschule einen höheren Schulabschluss erwerben möchtest.
Darüber hinaus ist der Unterricht in der Berufsschule mit praktischen Übungen verknüpft.
In der Schule sieht das meist anders aus.
Da geht es doch dann eher überwiegend um das Einstudieren der Theorie
und das fandest du vielleicht auch ein bisschen langweilig wie ich damals.
Die starke Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis gelingt in deiner Ausbildung nicht zuletzt deswegen,
da Berufsschulen grundsätzlich mit einem Ausbildungsbetrieb kooperieren.
Das bedeutet, dass die Ausbildungs- und Berufsschulinhalte aufeinander abgestimmt sind
und somit eine direkte Umsetzung des erlernten Know-hows im Betrieb möglich ist.
Im Gegensatz dazu ist die normale öffentliche Schule eine für sich stehende Organisation des Staates.
Um es mal ganz offiziell auszudrücken.
Ein weiterer wesentlicher Unterschied zu einer normalen Schule ist,
dass du nicht mehr von Montag bis Freitag zur Schule gehst, sondern meist Blockunterricht haben wirst.
Wie der Name ist bereits verrät, findet der Berufsschulunterricht dabei in bestimmten Blöcken statt.
In diesem Zeitraum wird die betriebliche Ausbildung also unterbrochen und rein schulisch fortgesetzt.
In welchem Abstand die Blöcke stattfinden und wie viele Tage oder Wochen ein solcher Block umfasst,
kann von Ausbildung zu Ausbildung unterschiedlich sein.
In der Regel findet der Blockunterricht alle paar Monate für etwa zwei bis drei Wochen statt.
Es gibt aber auch Modelle, wo du an festen Tagen in der Woche die Berufsschule besuchst.
Zum Beispiel zweimal die Woche.
Wenn es um Schule und Unterricht geht, können Klausuren nicht weit sein, oder?
Ja, auch in der Berufsschule ist das leider so, denn vielleicht fragst du dich,
wie schwer die Berufsschule wohl ist und ob die Klausuren im Vergleich zu den Klassenarbeiten aus der Schulzeit
schwieriger zu schaffen sind.
Da kann ich dich zunächst einmal beruhigen.
Die Klausuren unterscheiden sich gar nicht groß von den gewohnten Klassenarbeiten.
Prüfungen dienen immer dazu, dein theoretisch erlerntes Wissen zu testen.
Ob Multiply-Choice-Fragen, Zuordnungsaufgaben oder Fragen mit Freitextfeldern,
auch in der Berufsschule bestehen die Klausuren aus einem guten Mix an unterschiedlichen Aufgabenstellungen.
Wie schwer oder wie einfach solche Prüfungen sind, liegt also, genau wie in der Schule, natürlich auch bei dir.
Aber klar, mal liegt ja ein Fach mehr als das andere.
Bei mir war es zumindest in der Schule immer so.
Viele Azubis empfinden die Berufsschulklausuren aber als einfacher als die früheren Klassenarbeiten,
da die Fragen in der Regel sehr spezifisch auf einem Thema gemünzt sind
und kurze und knackige Antworten völlig ausreichen.
Zudem dreht es sich um einen Bereich, der dich ja auch besonders interessiert.
Sonst hättest du dich ja auch nicht für den Ausbildungsberuf entschieden, oder?
Das macht das Lernen noch einmal um ein Vielfaches einfacher.
Aber eine vielleicht nicht ganz unwichtige Info für dich, schreibst du regelmäßig besonders gute Noten.
Glänzt also, wie man so schön sagt, mit urdurchschnittlich guten Leistungen,
hast du häufig die Möglichkeit, deine Ausbildung zu verkürzen.
Sprich dafür deinen Ausbildungsleiter einfach oder den Ausbilder im Betrieb an.
Aber mal ganz ehrlich, nicht immer schreibt man nur gute Noten.
Es kann auch mal eine Klausur daneben gehen, aus welchen Gründen auch immer.
Das kann jedem mal passieren.
Was das genau bedeutet, wenn du eine schlechte Note in der Klausur schreibst
oder sogar die Zwischenprüfung nicht schaffst,
vorab, ganz wichtig, da kann ich dich jetzt beruhigen,
richtiges Durchfallen und Sitzenbleiben gibt es in der Berufsschule nicht.
Also, keine Panik, hast du eine schlechte Note in der Zwischenprüfung,
hat das keine wirklichen Konsequenzen für deine Ausbildung.
Zwischenprüfungen sind dazu da, inzwischen dann deine Erkenntnisse zu erfassen.
Schneidest du dort und auch in den vorherigen Klausuren nicht so gut ab,
wird in der Regel dein Ausbilder informiert und ihr führt ein persönliches Gespräch miteinander.
Ganz wichtig, heißt aber nicht, dass du deine Ausbildung dann nicht fortführen darfst.
Wirklich entscheidend ist nämlich erst die Abschlussprüfung,
die am Ende deiner Ausbildung ansteht.
Aber klar, dein Ausbilder legt schon Wert darauf, dass du in der Berufsschule klarkommst.
Immerhin ist die Berufsschule bezahlte Arbeitszeit für ihn.
Also, einmal eine schlechte Note, keine Sorge.
Und wenn du doch Angst oder sogar Panik vor der Berufsschule oder Prüfung hast,
dann geh ganz offen damit auf deinen Ausbilder oder eine andere Vertrauensperson
in deinem Ausbildungsbetrieb oder der Berufsschule zu.
Es gibt sogar Fördermöglichkeiten für dich.
Ein persönliches Gespräch ist da wirklich hilfreich.
Du sollst mit deinem Frust ja nicht alleine bleiben.
Hast du Erfahrungen in der Berufsschule gemacht, die du mit uns teilen möchtest?
Dann schreib sie gerne hier unten in die Kommentare unter das Video
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