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00:00 – Ausbildung zum Piloten 01:24 – Die Aufgaben eines Piloten 02:20 – Die schulische Ausbildung 04:23 – Voraussetzungen für die Ausbildung zum Piloten
Was macht man als Pilot? Als Verkehrsflugzeugführer mit der Airline Transport Pilot Licence – kurz ATPL-Ausbildung – bist du als Pilot dazu befugt, größere Flugzeuge als Kapitän im Beisein eines Co-Piloten zu steuern. Bevor du jedoch abhebst, bist du dafür zuständig, die technische Sicherheit der Maschine zu checken und die Flugroute zu planen. Dafür informierst du dich über die Wetterlage, kalkulierst die voraussichtliche Flugzeit sowie den Kraftstoffverbrauch. In der Luft hast du alle wichtigen Instrumente, Geräte und Navigationssysteme des Cockpits im Blick und kommunizierst mit der Flugsicherung, um möglichen Anforderungen nachzukommen. Vor allem Beim Start und der Landung eines Flugzeugs ist dies erforderlich.
Wo arbeitet man als Pilot? Als Pilot arbeitest du in erster Linie bei Fluggesellschaften – wie zum Beispiel der Lufthansa Group – im Linienflugverkehr oder bei Charterfluggesellschaften. Du kannst auch als Firmenpilot für Unternehmen arbeiten oder im Krankentransport Beschäftigung finden. Besitzt du eine Ausbildungsberechtigung, ist auch ein Einsatz bei der Bundeswehr oder anderen Flugschulen möglich. Was muss ich für ein Typ für den Job sein? Der Beruf des Piloten ist ein Beruf mit großer Verantwortung, denn es ist deine Aufgabe, deine Besatzung sowie die Passagiere sicher an ihr Ziel zu bringen. Die Arbeit im Cockpit erfordert ein hohes Maß an Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit. Um die die vielen technischen Geräte, die im Cockpit stecken, richtig bedienen zu können, solltest du ein technisches Verständnis mitbringen. Aber auch deine Teamfähigkeit ist gefragt, denn du arbeitest Hand in Hand mit deiner Crew.
Wie sind die Arbeitszeiten? Im Beruf Pilot hast du unregelmäßige Arbeitszeiten, denn Flüge können jederzeit starten und unterschiedlicher Länge sein. Du kannst tagsüber aber auch nachts fliegen, ebenso wie an Wochenenden oder Feiertagen. Als Pilot bist du viel und auf der ganzen Welt unterwegs und es kann auch mal vorkommen, dass du auch mal im Ausland übernachtest oder sogar ein paar Tage Aufenthalt dort hast.
Wie läuft die Pilotenausbildung ab? Die Pilotenausbildung ist eine zweijährige schulische Ausbildung, welche du zum Beispiel bei der European Flight Academy der Lufthansa absolvierst. Sowohl in der Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer, als auch zum Berufspilot, werden dir in der Berufsschule – zuerst einmal auf dem Boden – die Grundlagen der Luftfahrzeugkunde, des Luftrechts und der Flugnavigation vermittelt. Das zweite Ausbildungsjahr – das Praxisjahr – unterteilt sich in zwei verschiedene Flugphasen, in denen du das Fliegen lernst. In der ersten Phase eignest du dir die Basic Skills für den Sichtflug an, in der zweiten Phase – dem Instrumentenflug – entwickelst du deine Experten-Skills in Sachen Flugüberwachung. Das anschließende Multi-Crew-Coordination-Training – kurz MCC-Ausbildung – schult speziell deine soziale Kompetenz und deine Teamfähigkeit.
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Liebe Fluggäste, hier spricht Ihr Captain.
Ich begrüße Sie herzlich im Namen der gesamten Crew
auf dem Lufthansa-Flug mit dem Airbus A320 von Köln nach Paris.
In wenigen Minuten starten wir pünktlich unseren Abflug.
Meine Crew und ich wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt.
Hast du auch spontan an deinen letzten Flug gedacht
und würdest mit ähnlichen Worten vom Piloten kurz vor dem Take-off begrüßt?
Wenn du also auf deinem Urlaubsflug schon richtig auf den Geschmack gekommen bist,
kannst du dich hier direkt auf Ausbildung.de bewerben.
Und ich erzähle dir auch ein bisschen mehr noch über diesen Beruf.
Denn Pilot ist nicht gleich Pilot.
Genau genommen kannst du gar keine Pilotenausbildung machen,
sondern hast zwei Optionen.
Entweder machst du eine Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer
oder zum Berufsflugzeugführer.
Es handelt sich hierbei um zwei unterschiedliche Ausbildungen.
Aber klar, fliegen tust du so oder so.
Die Frage ist nur, was du fliegen wirst.
Als Verkehrsflugzeugführer steuerst du große Passagier- und Frachtflugzeuge.
Bei diesen Flügen werden immer zwei Piloten benötigt.
Einer ist der verantwortliche Käpt'n und der andere der Co-Pilot.
Diese Ausbildung kannst du übrigens bei der Lufthansa Group
in der unternehmenseigenen Flugschule European Flight Academy machen.
Im Gegensatz dazu bist du nach der Ausbildung zum Berufsflugzeugführer
in größeren Maschinen als Co-Pilot im Einsatz.
Selber fliegen darfst du aber auch hier.
Und zwar in kleineren Flugzeugen, in denen man an der Einzelbesatzung ausreicht.
Für welche Ausbildung du dich auch entscheidest,
als Pilot oder Piloten sorgst du dafür,
dass deine Passagiere oder die Fracht sicher ans Ziel kommen.
Und das erfordert vor jedem Flug eine gründliche Vorbereitung.
In Absprache mit den Flugdienstberatern legst du zunächst die optimale Flugroute fest.
Du kalkulierst dann die erforderliche Treibstoffmenge
und erkundigst dich über die aktuelle Wetterlage auf der Flugstrecke.
Ist alles ready to take off?
Geht es für dich ab in die Lüfte.
Dabei solltest du unbedingt multitaskingfähig sein,
denn du musst gleichzeitig den Funkanweisungen der Flugsicherung folgen,
die dich durch den Luftverkehr leitet
und alle Instrumente im Cockpit im Auge behalten.
Nach der Landung wartet ein bisschen Papierkram auf dich.
Du füllst ein Bordbuch und notierst zum Beispiel Berichte über Störungen,
bevor du das Flugzeug und alle Unterlagen an die übernehmende Besatzung übergibst.
Du merkst schon, in der Luft passiert also eine ganze Menge.
Wie dein Weg zur Pilotin oder zum Piloten aussieht?
Du musst dafür eine schulische Ausbildung machen.
Heißt aber natürlich nicht, dass du nicht Aufnahmen praktisch übst.
Dafür sind in der Ausbildung zum Piloten abwechselnd Theorie- und Praxisphasen angesetzt.
Es gibt allerdings keine einheitliche Regelung darüber, wie lange eine Pilotenausbildung dauert.
Das kann sich von Flugschule zu Flugschule unterscheiden,
da es unterschiedliche Lehrgangstypen gibt.
Normalerweise dauert die Ausbildung im Schnitt aber zwei Jahre.
Im theoretischen Teil deiner Ausbildung geht es zunächst ans Pauken.
Bei der European Flight Academy erfolgt der Unterricht entweder in einem durchgehenden Block
oder aber in zwei Einzelblöcken.
Neben dem Unterricht im Klassenzimmer sind auch E-Learning-Module Bestandteil der Ausbildung.
In der Flugschule geht es um Luftrecht oder Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften.
Auf dem Plan stehen auch alle Infos zur Flugnavigation und zur Flugplanung.
Und du lernst, was zum Beispiel bei krassen Wetterverhältnissen zu tun ist für dich und dein Flugzeug.
Darüber hinaus hast du Fächer wie Flugzeugkunde oder Elektrotechnik.
In der Pilotenausbildung wird übrigens immer zwischen Sicht- und Instrumentenflug unterschieden.
Bei klarer Sicht während des Fluges wird logischerweise von einem Sichtflug gesprochen.
Fehlt dir Sicht, etwa bei Nachtflug oder schlechten Wetterverhältnissen,
müssen Piloten das Flugzeug allein nach Instrumentenanzeige fliegen.
Deine Praxisausbildung besteht aus mehreren Einheiten.
Unterteilt werden diese beispielsweise in eine Simulatorausbildung,
eine Flugausbildung für einmotorige und zweimotorige Flugzeuge,
sowie eine Nachtflugausbildung.
Dazu gehören auch alle verschiedenen Flugphasen.
Start- und Landung- und Steig- und Sinkflug oder auch der Kurvenflug.
Von deinem Fluglehrer lernst du, wie du die jeweiligen Flugzeugtypen bedienst.
Als Azubi wirst du mehrere Flugstunden absolvieren und bekommst dafür auch unterschiedliche Lizenzen.
Übrigens, da du mit deinen Piloten oder Co-Piloten ein echtes Dreamteam bilden musst,
lernst du auch einiges in Sachen Kommunikation, Entscheidungsfindung und Teamwork.
Das klingt ja alles nach ganz schön viel Verantwortung, oder?
Immerhin bringst du jeden Tag hunderte Menschen von A nach B,
die sich einfach blind auf dich verlassen.
Deshalb gibt es auch so einige Voraussetzungen, die du erfüllen musst,
bevor du die Ausbildung zum Piloten anfangen kannst.
Du musst bei den allermeisten Flugschulen unter anderem fließend Deutsch und Englisch sprechen
und mindestens 18 Jahre alt sein.
Auch eine flugmedizinische Tauglichkeitsprüfung steht auf dem Programm.
Und du musst ein Führungszeugnis vorlegen.
Bevor es für dich dann ins Vorstellungsgespräch geht,
kannst du dir noch wertvolle Tipps und Tricks in unserem Ratgeber auf ausbildung.de holen.
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