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Du kannst sie sicherlich schon richtig spüren, die Steuerentlastung ab 2025.
Denn alle Minister, die aktuell mit den Steuerthemen befasst sind, werden nicht müde, in jedes
Mikrofon, das ihnen hingehalten wird, zu erzählen, du wirst ab 2025 mehr Geld haben.
Wir reden natürlich wieder von grünen Wiesen und von Gold, was sich in deinem Geldbeutel
ansammelt.
Doch ist das wirklich die Wahrheit?
Sind wir mal ehrlich, Atommächte wie Indien wollen ja weiterhin finanziert werden, gleichzeitig
müssen hier natürlich OER-Zertifikate ausgestellt werden, für natürlich Hühnerställe und
und und.
Und die Wahrheit ist am Ende, du wirst ab 2025 hier in manchen Fällen sogar weniger
in der Tasche haben als vorher.
Und das übrigens sogar sichtbar auf deinem Gehaltszettel.
Denn neuere Berechnungen zeigen ganz klar, Steuerentlastungen sind schön und gut, aber
es gibt noch ein paar andere Themen, neben den Lohn- und Einkommenssteuern.
Und damit herzlich willkommen zu einem neuen Video hier von Steuern mit Kopf auf YouTube.
Mein Name ist Roland Elias, ich bin Online-Steuerberater und ja, wir haben ja schon über einige Themen
berichtet.
Hier aktuell zum Beispiel am 14.10. so ein großer Artikel hier vorm Spiegel, Steuerentlastungen,
Steuerentlastung soll 2025 um 200 Millionen höher ausfallen.
Das klingt natürlich für denjenigen schon mal sehr gut, der sagt, boah cool, jetzt habe
ich dann hier mehr Kohle zur Verfügung und und und.
Der Grundfreibetrag steigt hier nach aktuellen Daten von im Grunde hier auf 12.096 Euro,
im Grunde 312 Euro mehr pro Jahr im Freibetrag, dann in dem Zusammenhang im darauffolgenden
Jahr soll es gleich auf 312.348 steigen.
Auch die Kinderfreibeträge und andere Freibeträge sollen dementsprechend angehoben werden.
Doch es gibt ein Thema, was viele ja immer an dieser Stelle vergessen, was ich ja auch
schon gesagt habe.
Der Lohn des Arbeitnehmers besteht nämlich aus zwei Komponenten, das ist einmal die steuerliche
Komponente.
Klar, da geht es runter und da kann man es gut verkaufen mit im Grunde Steuerentlastungen.
Doch die zweite Komponente und das ist hier wirklich mittlerweile der Mittelfinger, den
man ganz klar sagen kann, denn der ist böse, der wird in den nächsten Jahren laut neueren
Berechnungen auf 51,2 Prozent ansteigen, nämlich die Sozialabgaben.
Erst vor kurzem hat ja hier Karl Lauterbach im Grunde öffentlich sich eingestehen müssen,
der Schätzerkreis sagt 0,8 Prozentpunkte ginge es rauf.
Auch die anderen Abgaben, neben jetzt der Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung
und auch die Arbeitslosenversicherung werden wahrscheinlich nicht auf dem Niveau bleiben,
wie bisher.
Dementsprechend ist es so, die neueren Berechnungen, das waren jetzt im Grunde Handelsblatt, Fokus,
Zeit, also Frankfurt allgemein, Quelle findet ihr alle unten, haben das mal durchgerechnet.
Und Hintergrund ist, wenn man sich diese Tapelle anschaut, ich darf es euch leider nicht zeigen,
weil es ein Plusartikel ist, aber wer profitiert eigentlich davon?
Das Spannende ist, nur mal so, als einzeln veranlagte Person, jetzt im Grunde Single,
ohne Kinder, profitierst du bis zu einem Einkommen von im Grunde 2.000 Euro monatliches Einkommen,
mit sage und schreibe 6 Euro mehr pro Monat, doch mal sage ich mal eine massive Entlastung.
Hingegen wenn du sagst, ok, du bist hier zwischen 2.500 und 4.500, dann hast du hier teilweise
bis zu 10 Euro pro Monat weniger, dann bei 5.000 als Single wieder 2 Euro mehr, das ist
die Gutverdienung.
So ist es zum Beispiel ab 5.500 Euro brutto so, dass du teilweise hier aufsteigen von
ca.
200 Euro, mit auch progressiven Schwankungen, bis zwischen 200 und 500 Euro mehr Abgabenlast
pro Monat hast.
Quellen findet ihr wie gesagt unten.
Bei Alleinerziehenden ist es so, dass diese bis 5.000 Euro profitieren.
Wenn man jetzt im Grunde in die Familien reingeht, monatliches Einkommen des 2.
Ehepaares, entweder mit 0, profitiert man bis 5.000 Euro, bei 1.000, 2.000 und 3.000
Euro ebenso.
Der Effekt ist aber relativ gering.
So ist es zum Beispiel bei einem Alleinverdiener mit 2 Kindern, sind das 120 Euro pro Monat,
die man besser gestellt ist.
Bei natürlich 3.000 Euro Zweiteinkommen von Ehegatte sind es hier bloß noch 106 Euro.
Hingegen diejenigen, wo Alleinverdiener 10.000 Euro verdienen, da ist es natürlich so, da
wird das ein Minus von bis zu 600 Euro im Monat bedeuten.
Jetzt könnte man ja sagen, ja ist doch auch richtig, weil am Ende sollen ja im Grunde
die Spitzenverdiener im Grunde ja auf die starken Schultern, die können ja wieder alles
tragen und so weiter.
Ich meine, wir kennen diese ganzen Märchen.
Aber da muss man ganz klar sagen, wenn man sich auch hier wieder das Ganze anschaut, auch
diese Tabelle ist nämlich weiterhin auch noch ein bisschen gelogen.
Denn wer jetzt zum Beispiel Single 2.000 Euro brutto verdient und sagt, hey cool, 6 Euro
mehr.
Kannst dir mittlerweile einmal einen Sparplan dafür leisten, geht ja auch.
Aber was viele auch vergessen ist zum Beispiel, Quellen finden die auch, ab 2025 steigen
andere Steuern auch wieder.
Ihr könnt jetzt gerne mal unten reinschreiben, welche Steuern ich natürlich jetzt vergessen
habe.
Sei es zum Beispiel, was ich mir halt hier rausgesucht habe, sind ja die klassischen
Themen Klima.
Denn hier soll von 2024 von 45 Euro der CO2 Preis je Tonne auf 55 Euro steigen.
Und im Jahr 2026 nochmal von 55 auf 65 und ab 2027 dann die Preisbildung über den Emissionshandel.
Bedeutet Steuern runter, Sozialabgaben rauf, CO2 Preis rauf und ich meine, bei der Mauer
tut sich 2025 auch wieder was.
Na ja, dann werden wir doch mal sehen, hast du wirklich mehr in der Tasche und glaubst
auf dieses Märchen, wo man ganz klar sagen kann, das Grüne oder wie es dazwischen heißt,
die Sonne wird uns keine Rechnung schreiben, aber da ist es ganz klar so, das war und ist
gelogen.
Am Ende ist es so, dass auch Steffi Lemke mit ihren Hühnerstellen in China weiterhin
zu tun hat.
Da muss ich auch sagen, ist es relativ spannend, da ist es jetzt seit einem Monat wieder sehr
ruhig geworden.
Nachdem jetzt auch die Juristen aus dem Ausland hier angefangen haben das Ganze mal zu prüfen.
Denn hier ist es mittlerweile so, dass ein großer Anteil, zwischen 60 und 70 Prozent
der CO2-Projekte, die aufgrund der EU-EU-R-Zertifikate durchgeführt worden sind, ja schon mal nicht
oder nicht vollständig, sag ich mal legal sind.
Wo man ganz klar sagen kann, auch hier sieht man einmal mehr, dass entsprechend die Steuer-
und Abgabenpolitische Situation in Deutschland mehr als prekär ist.
Wo man auch sagen kann, wie Javier Millet jetzt gerade das durchgeführt hat, mit entsprechend
hier natürlich das Finanzamt in Argentinien komplett abzuschaffen und es durch eine neue
Finanzagentur zu ersetzen, wo auch ein Drittel der Finanzbeamten entlassen worden sind.
Es ist natürlich in Deutschland nicht anders, denn das System, das wir auch in Deutschland
haben, ist mittlerweile nicht mehr darauf ausgelegt, dass am Ende der Steuerzahler etwas
davon hat, sondern, und da gibt es auch eine sehr interessante Doku, die ich mir gerade
anschaue von Milton Friedman aus dem Jahr 1980 und man stellt fest, es ist eins zu eins
zu übertragen auf die deutsche Steuer- und Abgaben- und Subventions- und Umverteilungspolitik,
die wir gerade haben.
Aus dem Jahr 1980, ist zwar 40 Jahre alt, aber die Beispiele und vor allem auch die
Themen, wo man sagt, die freien Märkte werden es besser regeln, werden dort immer deutlicher.
Und da sieht man auch ganz klar, dass man hier sagen kann, das System ist mittlerweile
rein zum Selbsterhalter, denn jedes Mal, wenn ich eine neue Verordnung schaffe, brauche
ich wieder eine Person, die diese Verordnung durchgeführt hat.
Deswegen ist es auch so, dass die Bürokratie-Entlastungsgesetze am Ende nicht Bürokratie abbauen, sondern
Bürokratie aufbauen, weil du für das Bürokratie-Abbau-Gesetz wieder einen Bürokratie-Abbau-Spezialisten
brauchst, der dann dort wieder Steuergelder kostet.
Und das ist im Grunde das System des Selbsterhalters, wo man ganz klar sagen könnte, eigentlich
sollte man mal das Gesetzbuch, das Steuergesetzbuch nehmen und frei nach Javier Millet mit der
Kettensäge einfach durchgehen.