Ausbildung abbrechen - Was du beachten solltest!

Ausbildung abbrechen - Was du beachten solltest!

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Studyflix
15 Videoaufrufe·03.10.2023

Spielst du mit dem Gedanken, deine Ausbildung abzubrechen? In unserem Video erfährst du, wie du deine Ausbildung richtig kündigst, was du dabei beachten solltest und welche Möglichkeiten dir danach offen stehen.

Hier geht's zum Video auf unserer Seite: https://studyflix.de/ausbildung/karriere-ausbildung/ausbildung-abbrechen-4796

00:20 Gründe für einen Ausbildungsabbruch
00:46 Möglichkeiten nach einem Ausbildungsabbruch
02:28 Kündigung des Ausbildungsverhältnisses
02:57 Kündigung in der Probezeit
03:09 Kündigung nach der Probezeit

Ausbildung abbrechen einfach erklärt
Du kannst deine Ausbildung jederzeit abbrechen, ohne einen Grund dafür nennen zu müssen. In der Probezeit kannst du fristlos kündigen, während du nach deiner Probezeit die gesetzliche Kündigungsfrist von vier Wochen einhalten musst. Bevor du deine Ausbildung abbrichst, solltest du dich darüber erkundigen, welche Möglichkeiten dir nach deinem Ausbildungsabbruch offen stehen.

Gründe für einen Ausbildungsabbruch
Wenn du deine Ausbildung abbrechen möchtest, kann das verschiedene Gründe haben. Vielleicht stellst du bereits in der Probezeit fest, dass die Inhalte doch nicht deinen Vorstellungen entsprechen, oder du doch lieber studieren möchtest. Mit deiner Entscheidung bist du auf jeden Fall nicht alleine, denn rund 25 Prozent der Auszubildenden brechen jedes Jahr ihre Ausbildung vorzeitig ab.

Hier siehst du die häufigsten Gründe für einen Ausbildungsabbruch:

Unzufriedenheit mit dem Beruf
Konflikte im Ausbildungsbetrieb
Familiäre Schwierigkeiten
Finanzielle Sorgen
Körperliche oder psychische Erkrankung
Schwangerschaft
Umzug in ein anderes Bundesland

Ausbildung abbrechen — was dann?
Das Abbrechen einer Ausbildung ist überhaupt nicht schlimm. Am wichtigsten ist es, dass dein Job zu dir passt und du dich darin wohlfühlst. Bevor du deine Ausbildung aber abbrichst, solltest du dir einen Plan B bereithalten, damit der Übergang zu deiner neuen Tätigkeit fließend geschieht. Denn Lücken im Lebenslauf müssen im Vorstellungsgespräch gut begründet sein. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten du hast, nachdem du deine Ausbildung abgebrochen hast:

- Wechsel des Ausbildungsbetriebes: Wenn persönliche Konflikte dafür sorgen, dass du dich an deinem Arbeitsplatz nicht wohlfühlst, wäre ein Wechsel des Ausbildungsbetriebes möglich.

- Wechsel des Ausbildungsberufs: Möchtest du eine neue berufliche Richtung einschlagen, kannst du dich auch in deinem Betrieb umschauen oder in einem ganz neuen Unternehmen durchstarten.

- Praktikum: Praktika ermöglichen dir, verschiedene Berufsfelder näher kennenzulernen, praktische Erfahrungen zu sammeln und so auf deinen Traumberuf zu stoßen.

- Freiwilliges Soziales Jahr: Wenn du dich sozial engagieren möchtest, könnte ein Soziales Jahr etwas für dich sein. Es bietet dir Zeit, um dir über deine beruflichen und persönlichen Ziele klarzuwerden.

- Au-Pair-Programm: Als Au-Pair kannst du dich persönlich und beruflich weiterentwickeln, da du in deiner Gastfamilie viel Verantwortung übernimmst und eine neue Umgebung erkundest.

- Höherer Schulabschluss: Es gibt auch die Möglichkeit, einen höheren Schulabschluss (wie z.B. dein Abitur) nachzuholen und dir damit weitere Karrierewege zu eröffnen.

- Studium: Hast du Spaß am Lernen und setzt dich gerne mit komplexen Themen auseinander, dann könntest du dich durch ein Studium auf deine berufliche Karriere vorbereiten.

Du bist dir absolut sicher, dass du deine Ausbildung kündigen möchtest? Damit bei deiner Kündigung nichts schiefgeht, solltest du dich unbedingt über die Kündigungsfristen informieren. In der Regel ist die Frist in deinem Vertrag geregelt und beschreibt die Zeitspanne, die zwischen deiner Kündigung und dem Ende deines Ausbildungsverhältnisses liegen sollte. Wenn diese Zeit abgelaufen ist, darfst du den Betrieb verlassen.
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