Es war ein Dienstagnachmittag im April, als ich die schmale Treppe in der Avenue Matignon hinaufstieg. Paris lag in jenem milchigen Frühlingslicht, das die Boulevards weicher macht und die Fassaden in eine beinahe unwirkliche Sanftheit taucht. Ich trug einen Strauß Veilchen bei mir — nicht weil ich annahm, dass Heine Blumen schätzte, sondern weil mir die Frau an der Ecke der Rue du Faubourg Saint-Honoré versichert hatte, sie brächten Glück.