Der Weg hinauf zum Schloss ist steiler, als ich ihn in Erinnerung hatte. Die Kastanien lassen ihr Laub fallen wie abgespielte Noten, gelb und rostbraun, und der Herbstwind trägt den Geruch von feuchter Erde und nassem Sandstein vom Hang herunter. Heidelberg liegt unter mir, die Stadt gedrängt zwischen Fluss und Fels, die Brücke ihr steinernes Rückgrat — und dahinter der Neckar, träge und silbergrau wie ein alter Spiegel.