Der Oktoberwind trieb welke Platanenblätter über das Kopfsteinpflaster der Via Giulia, und das Licht hatte jene Farbe, die es nur in Rom annimmt, wenn der Sommer sich endlich geschlagen gibt — ein warmes, müdes Gold, das die Fassaden der Palazzi in etwas verwandelte, das älter war als Erinnerung. Ich stand vor einer schweren Holztür, deren grüne Farbe an vielen Stellen abblätterte, und suchte nach dem richtigen Klingelknopf. Die Hausnummer stimmte. Dritter Stock, hatte man mir gesagt, der Name stehe nicht dran.