Ich war zu früh. Natürlich war ich zu früh, denn wer zu einem Treffen mit Thomas Bernhard zu spät kommt, der hat, so dachte ich mir, bereits verloren, noch bevor das erste Wort gesprochen ist. Also saß ich schon um viertel vor drei im Bräunerhof, an einem der Tische am Fenster, wo das Licht hereinfällt, als hätte es sich vorgenommen, den Staub auf den Samtsitzen sichtbar zu machen, und bestellte einen Verlängerten, den ich nicht anrührte.
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Ein Nachmittag mit Thomas Bernhard: Wien, Kaffee und Widerspruch
Literatur
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