Anwalt erklärt heiklen Zeitpunkt von Märtha Louises Klage
26.10.2026
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Mitten in der Trauerzeit am norwegischen Hof sorgt
eine Klage von Merta Louise und
Durek Verrett für Aufsehen. Das Paar reichte sie am 14.
September in Los Angeles ein,
nur fünf Tage nach der Beisetzung von König Harald.
Ihr Anwalt Richard Roth erklärt gegenüber
VG, der Zeitpunkt sei wegen
einer ablaufenden Frist unvermeidbar gewesen. In Kalifornien
verjähren Ansprüche wegen Verleumdung bereits nach einem Jahr.
Die früheste beanstandete
Veröffentlichung, erschien am 15. September 2025.
Die Klage trägt das Datum 14. September
2026. Roth betont, seine Mandanten respektierten die Redefreiheit,
falsche und schädliche Aussagen
seien aber nicht geschützt.
Medienrechtsanwältin Susan E. Seeger widerspricht dieser Einschätzung.
Eine Klage gegen geschützte Aussagen sei
aus ihrer Sicht ein Angriff auf die Redefreiheit.
Das Gericht muss nun klären, ob
die umstrittenen Äußerungen tatsächlich unter Verfassungsschutz fallen.
Merta Louise, Durek und seine Firma Ohana Productions
fordern mehr als 71 Millionen Euro Schadensersatz.
Vier frühere Vertraute sollen Dureks Ruf geschädigt
und seine Geschäfte beeinträchtigt haben.
Außerdem geht es um mutmaßliche Verstöße
gegen unbefristete Vertraulichkeitsvereinbarungen.
Laut Klageschrift brachen Einnahmen aus Vorträgen
und Auftritten vollständig weg.

