Weimar – mein Lied und meine Hommage an die kleine, große Stadt im Herzen Thüringens

Kulturstadtbanause  Steffen Andritzke
86 Videoaufrufe·31.08.2026

Weimar – meine Hommage an die kleine, große Stadt im Herzen Thüringens

(Zum besseren Verständnis mancher Textzeilen hier der Link zur Erklärung: https://www.ganjingworld.com/article/1iprvs6nmhp2nza9kB2YhdrU31p91c )

Text des Liedes:

WEIMAR – DU STADT AN DER ILM

Mitten im grünen Thüringer Land,
liegt eine Stadt, sie ist weltbekannt.
Alte Geschichten in Häusern und Stein,
doch auch neues Leben zog hier ein.
Am Frauenplan und dem Theaterplatz,
begegnet Geschichte dem heutigen Tag.
Und unten im Park zieht die Ilm still dahin,
als trüge sie all unsre Jahre mit sich hin.

So klein auf der Karte,
so groß in der Zeit.
Du trägst deine Geschichte
durch Jahre und Zeit.

Weimar, Weimar –
du Stadt an der Ilm.
Weimar, Weimar –
schön wie im Film.
Weimar, Weimar –
wir stimmen mit ein.
Im Herzen Thüringens
sollst du Heimat sein.
Mit Geist und mit Güte,
mit Hoffnung und Mut,
mit Menschen, die zeigen:
Gemeinsam wird’s gut.
Weimar, Weimar –
wir tragen dich weit,
du kleine, große Stadt
für alle Zeit.

Hier fanden sich Goethe und Schiller,
zwei Köpfe, zwei Wege – verschieden im Sinn.
Erst fremd, dann verbunden
durch Wort und Idee,
und Freundschaft entstand,
wo ich heute steh.
Hier reichte man Christiane
freundlich die Hand,
als in der Gesellschaft
sie abseits noch stand.
Nur eine Tasse Tee –
doch manchmal beginnt
das Große ganz leise,
wo Menschlichkeit gewinnt.

Weimar, Weimar –
du Stadt an der Ilm.
Weimar, Weimar –
schön wie im Film.

Anna Amalias Bücher und Säle,
Liszt und die Lieder,
Geschichten der Seele.
Herder und Cranach,
ein Garten, ein Haus,
von hier zog das Bauhaus
in die Welt hinaus.

Auch Schatten gehören
zu deiner Geschicht’,
wir kennen sie wohl –
und verschweigen sie nicht.
Buchenwald mahnt uns,
was Menschen getan,
danach wieder Unterdrückung
furchtbar und grausam.
Doch Freiheit kam wieder,
die Mauern vergingen.
Und selbst ein Staat konnte
den Spott nicht bezwingen.
„Macht aus dem Staat Gurkensalat“
stand einst an der Wand
dieser kleinen Stadt.
Denn Freiheit darf lachen.
Und Freiheit darf fragen.
Und Freiheit heißt manchmal,
deutlich Nein zu sagen.

Als das Haus von Anna Amalia brannt`,
standen die Menschen Hand in Hand.
Sie reichten die Bücher
aus Flammen heraus
und retteten gemeinsam
ein Stück von dem Haus.
Vielleicht liegt genau darin
Weimars Gesicht:
Nicht nur in den Großen
aus Vers und Gedicht.
Auch dort, wo ein Mensch
für den anderen steht,
wo einer nicht fragt,
sondern mitgeht.

So klein auf der Karte,
so reich an der Zeit.
Mit offenen Herzen
bist du bereit.

Weimar, Weimar –
du Stadt an der Ilm.
Weimar, Weimar –
schön wie im Film.
Weimar, Weimar –
wir stimmen mit ein.
Im Herzen Thüringens
sollst du Heimat sein.
Mit Geist und mit Güte,
mit Hoffnung und Mut,
mit Menschen, die zeigen:
Gemeinsam wird’s gut.
Weimar, Weimar –
wir tragen dich weit,
du kleine, große Stadt
für alle Zeit.

Weimar, Weimar –
du Stadt an der Ilm.
Weimar, Weimar –
schön wie im Film.
Weimar, Weimar –
wir stimmen mit ein.
Im Herzen Thüringens,
im Herzen daheim.
Mit Goethe und Schiller,
mit Gärten und Zeit,
mit Liebe zum Menschen,
mit Herz und Menschlichkeit.
Weimar, Weimar –
wir tragen dich weit,
du kleine, große Stadt …
für alle Zeit.

Weimar …
du Stadt an der Ilm.
Weimar, Weimar …
im Herzen Deutschlands,
im Land der Dichter und Denker.