Day in a life of an online German teacher - Lerne Deutsch mit meinem Vlog

Berliner Talk
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Der Montag startet schon stressig.
Ich habe gleich um sieben Uhr einen Zahnarzttermin.
Was ist mit meinen Haaren los?
Ach du meine Güte, egal.
Ja, ich habe um sieben Uhr einen Zahnarzttermin zur Zahnreinigung
und ich bin jetzt schon viel zu spät dran.
Das heißt also, ich werde höchstwahrscheinlich
unterwegs aus anrufen müssen,
dieses Haarproblem unter Kontrolle bringen, bis dahin hoffentlich.
Medium auch sein.
Das ist halt mal ein typischer Morgen.
Wir kriegen das schon hin.
Ich muss jetzt kurz das Handy hier sicher verstauen,
damit es nicht von der Ablage runterfällt.
Auf geht's.
Und schon die erste rote Ampel.
Nein, und schon wieder eine rote Ampel.
Das fängt ja gut an.
Also drückt mir die Daumen.
Ich bin wieder zurück zu Hause.
Die Zahnreinigung ist soweit erfolgreich verlaufen, würde ich sagen.
Sie hat insgesamt 45 Minuten gedauert.
Und ich bin hingegangen, hauptsächlich wegen meiner Zahnverfärbungen.
Ich habe, wie ihr ja wisst, ein kleines Kaffeeproblem.
Und Kaffee ist leider dafür bekannt, dass es eben die Zähne ein bisschen verfärbt.
Und da wollte ich jetzt einfach mit einer Zahnreinigung
ein bisschen entgegenwirken.
Also zum Glück war da nicht viel zu machen.
Ich hatte hier und da so ein bisschen Zahnstein.
Das scheint wohl ganz normal zu sein.
Obwohl ich Zahnseide verwende und ich Medizine mit meiner elektrischen
Zahnbürste reinige.
Aber ja, ich war, glaube ich, das letzte Mal vor,
ich darf das gar nicht laut sagen, vor fünf oder sechs Jahren
bei der professionellen Zahnreinigung.
Und genau deshalb sah das eigentlich alles ganz gut aus.
Die Zahnärztin war zufrieden.
Ich war zufrieden.
Ich habe mich auch noch beraten lassen, weil ich darüber nachgedacht habe,
Medizine bleichen zu lassen.
Das heißt also, sie weißer machen zu lassen.
In dem Gespräch, also in dem Beratungsgespräch
mit der Zahnärztin hat sich jedoch herausgestellt,
dass mein Zahnschmelz sehr empfindlich ist.
Und das haben wir auch gemerkt, als wir diese Zahnreinigung gemacht haben,
sodass wir dann gesagt haben, das ist vielleicht keine gute Idee.
Nachher zerstöre ich meinen Zahnschmelz noch.
Und das wollten wir auf gar keinen Fall.
Deshalb habe ich einen guten Tipp.
Es gibt sogenannte remineralisierende Zahnpastas.
Da schaue ich mir jetzt gleich mal im Internet an, wo man die findet,
welche Marken es gibt und wie gut die sind, weil bei denen ist es tatsächlich so,
dass sie dabei helfen, den Zahnschmelz aufzubauen
und dann dieses gesunde, normale Zahnweiß hervorzurufen.
Ich glaube, das ist die gesündere Alternative.
Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.
So, jetzt mache ich mir erst mal eine Kleinigkeit zu essen
und dann startet der Montag auch schon ganz flott.
Also wir haben es jetzt mittlerweile.
Ich habe gar keine Uhr, aber ich glaube, es ist ungefähr Viertel nach acht.
Um zehn habe ich meinen ersten Termin und dann geht es in den Arbeitsalltag.
Und ihr begleitet mich heute einfach.
Es wird jetzt nicht so spektakulär, aber wer weiß,
vielleicht lernen wir ja ein paar neue Wörter.
Vielleicht klären wir ein paar Grammatikfragen.
Wir lassen es auf uns zukommen.
Dann plane ich heute jetzt erst mal meinen Tag.
Ein paar Sachen habe ich tatsächlich gestern schon abgearbeitet
beziehungsweise ein paar E-Mails habe ich gestern schon beantwortet.
Das werde ich heute fortsetzen.
Und dann werde ich, wie gesagt, um zehn Uhr einen kurzen Call haben.
Und im Anschluss werde ich an einem neuen Kursformat arbeiten.
Und da bin ich schon sehr gespannt, wie es euch gefallen wird.
Ich habe ja viele Umfragen bei Instagram gestartet in der letzten Zeit
und habe euch gefragt, was euch am meisten Probleme in der deutschen Sprache bereitet.
Und da habe ich natürlich überlegt,
dass ich euch ein tolles neues Kursformat präsentiere.
Aber das muss ich erst noch ausarbeiten.
Dafür werde ich mir dann heute auf jeden Fall die Zeit nehmen.
Eben gerade habe ich auch noch ein paar Hausaufgaben aus unseren Deutschkursen gelesen
und ich muss sagen, ich finde es immer großartig, wie viel Mühe ihr euch
in der Textverfassung gibt und wie fleißig ihr alle eure Hausaufgaben einreicht.
Das macht ihr auf jeden Fall großartig.
Und ich finde es auch toll zu sehen, wie meine Schüler,
also falls ihr auch in den Kursen seid, dann seid ihr natürlich auch damit gemeint,
sich immer weiter verbessern.
Also die Texte werden wirklich immer, immer, immer besser.
Und man sieht, dass sie nicht mit KI geschrieben sind,
denn da sind hier und da immer noch ein paar Zeichensetzungsfehler,
ein paar Grammatikfehler.
Aber nichtsdestotrotz sieht man, dass sie immer weniger werden.
Und das ist sehr erfreulich zu sehen.
Und übrigens, es würde auch gar keinen Sinn machen,
bei den Hausaufgaben KI einzusetzen, denn ihr lernt ja schließlich für euch.
Und es nützt ja nichts, wenn der Text von der KI richtig ist, eure aber nicht richtig.
Weil dann lernt ihr ja nicht.
Deshalb, ich finde das wirklich toll zu sehen, wie viel Arbeit ihr da reinsteckt.
Und ja, ich bin auf jeden Fall sehr, sehr stolz auf meine Schüler von A1 bis C1.
Das wollte ich an dieser Stelle nur sagen.
Also falls ihr auch in den Kursen seid oder falls du auch in dem Kurs bist,
ich bin stolz auf dich.
So, jetzt muss ich aber weiter E-Mails checken.
Leute, ich teste gerade hier ein KI-Tool aus, mit dem man Musik erstellen kann.
Und ich muss sagen, da sind ein paar gute Songs dabei.
Soll ich euch mal zeigen, was ich gemacht habe?
Also Nummer eins.
Oder zweite Variante.
Okay, welche Variante hat euch besser gefallen?
Die erste oder die zweite?
Ich kann mich nicht entscheiden.
So, jetzt sind wir wieder an die Arbeit.
Genug rumgealbert.
Jetzt kommt nämlich der Ernst des Lebens.
Steuererklärung.
Also sag mal, Gratis.
Das gibt's nicht.
Ich muss hier den Computer neu starten.
Mein Computer ist gerade abgestürzt.
Das lieben wir.
Ich musste mich hier einmal kurz umsetzen, weil ich erst mal
dachte, dass ich keinen Empfang habe, aber dann ging plötzlich nichts mehr.
Drückt mir mal die Daumen, dass der sich wieder
zusammenrafft und funktioniert.
Sieht gut aus.
Weiter geht's.
So, leider bin ich heute nicht gut vorangekommen,
aber es ist jetzt schon Mittag und ich muss ehrlich sagen,
ich habe ein bisschen Hunger.
Deshalb werde ich mir jetzt erst einmal etwas kochen.
Was genau, weiß ich noch nicht.
Mal schauen, was der Kühlschrank hergibt.
Wahrscheinlich nicht sehr viel, aber ich gebe mein Bestes.
Genau. Und danach mache ich wie immer einen kleinen Spaziergang,
um mir die Beine zu vertreten und ja,
ein bisschen dieser Sitzerei am Computer
und am Schreibtisch entgegenzuwirken.
Und dann geht's auch weiter.
Aber jetzt erst mal essen.
Ich mache jetzt heute was im Airfryer.
Das geht einfach am schnellsten.
Da habe ich ein bisschen Backpapier
und ehrlicherweise mache ich die Reste, weil ich nicht möchte,
dass Lebensmittel verschwendet werden und dass sie schlecht werden.
Deshalb wird die Kombination heute ein bisschen wild sein.
Also Tofu, Paprika und Brokkoli.
Immerhin gesund.
Ja, viele von euch fragen mich immer wieder,
wie sie ihr gesprochenes Deutsch verbessern können.
Und da gibt es natürlich viele verschiedene Lösungsansätze.
Der einfachste ist, sich mit der Sprache zu umgeben.
Und damit meine ich, dass man Inhalte auf Deutsch konsumieren soll,
sei es Videos, Audios, Lesetexte.
Also es ist ganz gleich, ob ihr Radio hört, einen Film schaut,
ein YouTube Video ansieht.
Wichtig ist einfach, dass ihr euren Wortschatz auf diese Art und Weise erweitert
oder eine passive Lernsituation hervorruft.
Und die andere Sache ist natürlich zu sprechen.
Vielen von euch fehlt aber der Sprechpartner dazu.
Und genau aus diesem Grund haben wir einen Konversationskurs ins Leben gerufen.
Diesmal ist der nächste am 3. August.
Das ist nämlich jetzt mittlerweile der dritte dieses Jahr.
Und da könnt ihr euch jetzt noch anmelden.
Der Vorteil ist, es sind nur sechs Teilnehmer in dem Kurs.
Das heißt also, die Lehrerin Linda hat die Möglichkeit,
auf individuelle Fragen einzugehen und euch zu helfen und zu unterstützen.
Und ihr habt ein super Sprechtraining, denn wir bereiten für euch Materialien vor,
die wirklich perfekt für den Alltag geeignet sind,
aber auch für die Prüfungsvorbereitung.
Also wenn ihr euch gerade auf die Take Prüfung vorbereitet, also die mündliche,
dann ist das genau der richtige Startpunkt.
Für manche ist aber auch dieser Schritt noch ein bisschen zu schnell.
Und damit ihr nicht gleich am Anfang überfordert seid,
empfehle ich euch einfach immer nochmal zu wiederholen.
Das heißt also, holt euch Grammatikbücher, schaut euch einen Online-Kurs an,
arbeitet nochmal an eurer Grammatik, produziert Texte zu Hause,
versucht, selbst Gespräche zu führen.
Auf diese Art und Weise baut ihr Schritt für Schritt euer Selbstvertrauen auf
und könnt dann auch irgendwann nochmal anfangen, anzusetzen mit dem Sprechen.
Und dann kann vielleicht der Konversationskurs kommen.
In jedem Fall geht euer eigenes Tempo.
Keiner zwingt euch zu irgendwas.
Stresst euch nicht,
denn Stress und Langeweile sind oft der Killer von Lernfortschritten.
Und deshalb sage ich euch, macht einfach das, was sich für euch gut anfühlt,
was euch Spaß macht und wo ihr das Gefühl habt, ihr kommt stückchenweise voran.
Das ist ganz, ganz wichtig.
So, meine Lieben, ich bin jetzt auch fertig für heute.
Es ist jetzt mittlerweile 18 Uhr.
Ich werde jetzt noch hier ein bisschen meinen Arbeitsplatz in Ordnung bringen
und die Küche ein wenig sauber machen.
Da ist es nämlich ein bisschen chaotisch geworden.
Und dann werde ich vielleicht noch ein bisschen Sport machen
und den morgigen Tag planen.
Es war jetzt kein besonders spannender Tag,
sondern eher so ein ganz normaler Arbeitstag von mir.
Dennoch hoffe ich, dass ihr ein bisschen was lernen konntet,
dass euch meine Tipps geholfen haben und wenn nicht,
dass ihr euch zumindest unterhalten gefühlt habt.
In diesem Sinne, ich wünsche euch noch eine schöne Woche
und freue mich auf das nächste Mal.
Vergesst nicht, mir zu folgen,
falls ihr mehr Inhalte zur deutschen Sprache sehen möchtet.
Ich freue mich auf jeden eurer Kommentare und ja, bis zum nächsten Mal.
