
Der Freischwimmer - In meinem alten Sessel

Ein bewegendes Lied über das Leben.
Hier der Text:
Nun sitz ich hier
in meinem alten Sessel.
Die Uhr tickt leise.
Vergangene Jahre
ziehen an mir vorbei.
Was hab ich mir nur angetan?
Zu viel Alkohol.
Zu viele Drogen.
Zu wenig Schlaf.
Zu viel Selbstzerstörung.
Jetzt bin ich müde,
ausgebrannt und leer.
Trag ich nun die Dornenkrone,
die ich mir einst selber flocht?
Hab ich meinen Weg verfehlt?
Was wird aus mir?
Wird Gott mich trotzdem
nach Hause führen?
Kaum spürbar
glimmt noch Hoffnung.
Nun sitz ich hier
in meinem alten Sessel.
Die Uhr tickt leise.
Vergangene Jahre
ziehen an mir vorbei.
Ich sehe:
Zu viel Wut in meiner Brust.
Zu viel Groll in meinem Herzen.
Zu viele harte Worte.
Nun seh ich all die Wunden,
die ich anderen zugefügt hab.
Hab ich meinen Weg verfehlt?
Was wird aus mir?
Wird Gott mich trotzdem
nach Hause führen?
Kaum spürbar
glimmt noch Hoffnung.
Nun sitz ich hier
in meinem alten Sessel.
Die Uhr tickt leise.
Vergangene Jahre
ziehen an mir vorbei.
Was habe ich erreicht?
Was wird davon bleiben?
Am Ende nehm ich nichts mit.
Kein Geld.
Kein Haus.
Keinen Ruhm.
Irdische Güter –
nur Schall und Rauch.
Hab ich meinen Weg verfehlt?
Was wird aus mir?
Wird Gott mich trotzdem
nach Hause führen?
Kaum spürbar
glimmt noch Hoffnung.
Nun sitz ich hier
in meinem alten Sessel.
Die Uhr tickt leise.
Vergangene Jahre
ziehen an mir vorbei.
Hab ich mein Leben richtig geführt?
War ich der Mensch,
der ich hätte sein können?
Die Zeit kehrt nicht zurück.
Geschehenes bleibt geschehen.
Doch jetzt will ich
meine Seele retten.
Wird Gott mich dann
nach Hause führen?
Kaum spürbar,
doch noch immer
glimmt die Hoffnung in mir.
Glimmt leise
die Hoffnung in mir.
