Der Freischwimmer - Für all die Frauen mit den fleißigen Händen

Der Freischwimmer - Für all die Frauen mit den fleißigen Händen

Der Freischwimmer
Der Freischwimmer
19 Videoaufrufe·21.08.2026

Der Freischwimmer - Für all die Frauen mit den fleißigen Händen

Wenn keiner mehr hinsieht

Wenn morgens noch die Menschen schlafen,
geht irgendwo schon Licht an.
Ein Schlüssel dreht sich in der Türe,
und wieder fängt die Arbeit an.
Sie leeren Eimer, räumen weg,
was andre achtlos liegen lassen,
sie wienern, schrubben, wischen Böden,
in langen Fluren, stillen Gassen.
Wo gestern noch der Alltag tobte,
liegt manchmal mehr als nur ein Fleck.
Doch wenn der neue Morgen kommt,
ist selbst der größte Dreck dann weg.
Kein Scheinwerfer fällt auf ihr Gesicht,
kein Beifall wartet hier.
Doch was so selbstverständlich scheint,
gäbe es nicht ohne sie.
Für all die Frauen mit den fleißigen Händen,
die anfangen, wenn andre nach Hause geh’n.
Damit wir ein kleines Stück der Welt
wieder sauber und ordentlich vor uns seh’n.
Sie sind zuverlässig, Tag für Tag,
auch wenn kaum einer Danke sagt.
So wichtig für uns alle –
und viel zu selten wertgeschätzt.
Deshalb sage ich:
„Danke für das, was du hier tust.“
Denn deine Arbeit tut für alle
Tag für Tag ein Stück weit gut.
In Schulen, Büros, Krankenhäusern,
im Treppenhaus, im großen Saal,
in Pflegeheimen und in Hotels
beginnt die Arbeit noch einmal.
Sie desinfizieren Türen, Flächen,
wo täglich viele Hände sind.
Hygiene und auch Sauberkeit
sind ihr Gebot bei jedem Dienst.
Denn sauber heißt nicht nur „es glänzt“,
es schützt auch Menschen, jeden Tag.
Oft merkt man erst, wie wichtig das ist,
wenn plötzlich niemand kommen mag.
Man läuft darüber, geht vorbei,
als wär das alles einfach da.
Doch in jedem saubren Raum
war irgendwann ein Mensch schon da.
Für all die Frauen mit den fleißigen Händen,
die anfangen, wenn andre nach Hause geh’n.
Damit wir ein kleines Stück der Welt
wieder sauber und ordentlich vor uns seh’n.
Sie sind zuverlässig, Tag für Tag,
auch wenn kaum einer Danke sagt.
So wichtig für uns alle –
und viel zu selten wertgeschätzt.
Heute sag ich ehrlich:
„Danke für das, was du hier tust.“
Denn deine Arbeit tut für alle
Tag für Tag ein Stück weit gut.
Und manchmal ist der Rücken müde,
die Hände rau, die Dienstzeit lang.
Die Zeit ist knapp, die Liste voll,
und trotzdem geht es weiter voran.
Viel Arbeit, früh und spät am Tage,
doch reich wird davon keiner.
Wer diese Arbeit täglich leistet,
verdiente eigentlich viel mehr.
Und trotzdem kommt oft noch ein Lächeln,
ein freundliches „Guten Morgen“ dazu.
Auch wenn die Kräfte langsam schwinden,
verlieren viele nicht den Mut.
Arbeit hat nicht weniger Würde,
nur weil niemand darüber spricht.
Und ein Mensch ist nicht weniger wichtig,
nur weil seine Arbeit nicht reich macht.
Was wäre ein Krankenhaus ohne Hygiene?
Was wäre eine Schule voller Dreck?
Was wäre unser Arbeitsplatz am Morgen,
räumte niemand nachts die Spuren weg?
Sie halten vieles still am Laufen,
das jeder täglich selbstverständlich nimmt.
Doch ohne all die Reinigungskräfte
würde man schnell sehen, wie wichtig sie sind.
Für all die Frauen mit den fleißigen Händen,
die wienern und schrubben, bis alles wieder glänzt.
Die Müll beseitigen, Flächen desinfizieren,
weil Sauberkeit am Ende auch die Menschen schützt.
Sie sind zuverlässig, sie sind freundlich,
auch wenn die Arbeit viel zu wenig Anerkennung bringt.
So wichtig für die ganze Gesellschaft –
und doch sind es viel zu wenige, die davon singen.
Darum sagt dieses Lied euch heute:
„Danke für das, was ihr täglich tut.“
Für jeden Dreck und jeden Eimer,
für jeden Morgen neuen Mut.
Und wenn morgen wieder alles sauber ist,
dann wissen wir ein Stückchen mehr:
Es war nicht einfach plötzlich so –
da war ein Mensch vorher.
Wenn keiner mehr hinsieht,
wenn langsam das Licht ausgeht,
bleibt irgendwo noch eines an,
weil ihre Arbeit weitergeht.
Und vielleicht bleibt morgen einer stehen
und sagt nicht einfach nur „Hallo“.
Sondern:
„Danke.
Gut, dass es euch gibt.“
gut, dass es euch gibt,
auch wenn viel zu selten jemand
einfach Danke zu euch sagt.