
Infraschall geht ans Herz: Studie erkennt Erkrankungsrisiko durch Windräder
Eine Studie der Universität Mainz bringt die gesundheitlichen Risiken von Windkraftanlagen erneut in den Fokus. Forscher untersuchten die Zunahme von Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen bei Anwohnern in der Region Paderborn. Dem Kreis mit den meisten Windkraftanlagen in Nordrhein-Westfalen. Mehr dazu: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/infraschall-geht-ans-herz-studie-erkennt-erkrankungsrisiko-durch-windraeder-a5521897.html
Die Arbeitsgruppe Infraschall verglich dazu medizinische Daten aus den Jahren 2021–2022 und 2023–2024 in vier Gemeinden. In Lichtenau und Borchen mit insgesamt 224 Windkraftanlagen stieg die Herzinsuffizienz um rund 30 Prozent in Borchen und 13 Prozent in Lichtenau. Bei Rhythmusstörungen lagen die Zunahmen bei 17,5 und 23 Prozent. In den Vergleichsgemeinden Hövelhof und Delbrück mit nur 8 Anlagen waren die Steigerungen deutlich geringer.
In einem Artikel des WDR stellt ein Epidemiologe der Uniklinik Essen in Frage, ob mit der Untersuchung tatsächlich eine vermehrtes Auftreten von Herzerkrankungen beurteilt werden könne. Laut Umweltbundesamt würde es zudem bisher keine wissenschaftlichen Belege für Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Infraschall geben.
Direkte Infraschallmessungen wurden im Rahmen der Studie nicht durchgeführt.
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