Im Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags wurde am Dienstag (30. Juni) der ehemalige Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Prof. Klaus Cichutek, zur Impfstoff-Sicherheit befragt. Das PEI war die entscheidende Behörde, die die Covid-19-Impfstoffe zugelassen hat und deren Risiken überwacht hat.
Thematisiert wurden über 350.000 Verdachtsmeldungen von Impfnebenwirkungen sowie 74 Impf-Todesfälle und das Meldeverfahren insgesamt.
„Dass auch einem Präsidenten eines solchen Instituts Vorgänge, Datenübermittlung oder so nicht bekannt sein können“, habe ihn und seine Abgeordnetenkollegen überrascht, erklärte das Ausschussmitglied Ralph Hutschenreuther (BSW).
Auch, dass die Verarbeitung der Daten aus der Corona-Zeit bis heute nicht abgeschlossen sei, habe ihn und die anderen Ausschussmitglieder überrascht. „Wir haben Facetten bekommen, die wir vorher entweder so noch nicht kannten, nämlich dass auch einem Präsidenten eines solchen Instituts Vorgänge, Datenübermittlung oder so nicht bekannt sein können.
Cichutek erklärte in der Vernehmung, dass er die Daten zu möglichen Impfnebenwirkungen persönlich nicht kennt und dass sie auch nicht in die Sicherheitsberichte des PEI zur Impfstoffsicherheit eingeflossen sind. Erst Ende 2024 seien sie dem PEI übermittelt worden.
Ausschussmitglied verwundert über Aussagen
Darüber zeigte sich die Sprecherin der AfD verwundert. „Das PEI hat damals auch gesagt, dass das eigentlich eine Grundlage dafür ist, dass diese Sicherheitsbewertungen gemacht werden können, dass das ohne die nicht erfolgen kann. Es hat aber trotzdem Sicherheitsbewertungen gemacht“, so das Ausschussmitglied Wiebke Muhsal (AfD).
„Gerade die Impfstoffüberwachung ist ja etwas sehr Wichtiges. Denn wenn der Eindruck erzeugt wird, die Impfstoffe sind sicher, und gesagt wird, Impfungen erzeugen keine Todesfälle, wie Cichutek das ja auch gesagt hat, dann glauben die Leute natürlich daran“, so Muhsal.
Tatsächlich hatte der ehemalige PEI-Chef Anfang 2021 gesagt, dass die COVID-19-Impfung nicht zum Tod führen würde. Die damals festgestellten 69 Todesfälle nach einer COVID-Impfung würden wahrscheinlich auf Grunderkrankungen zurückgehen.
In Deutschland sind laut PEI bis Ende 2024 nach rund 200 Millionen verabreichten Impfdosen 74 Todesfälle auf die COVID-Impfung zurückzuführen.
Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 350.000 Verdachtsmeldungen auf Impfnebenwirkungen beim PEI registriert, darunter 63.900 schwerwiegende.
PEI hat mehr Verdachtsmeldungen als normalerweise erhalten
Laut Cichutek war das PEI auch ohne KV-Daten mit dem bereits bestehenden System zur Impfstoffüberwachung sehr gut aufgestellt. Dafür spreche, dass man kurz nach Impfbeginn 100- bis 1.000-mal so viele Verdachtsfallmeldungen über Nebenwirkungen erhalten habe wie üblich.
Dass Deutschland gut durch die Pandemie gekommen sei, machte er daran fest, dass in relativ kurzer Zeit ein Impfstoff zur Verfügung stand.
Eine Untererfassung von Impfnebenwirkungen schloss Cichutek aus. Belegen konnte er diese Behauptung jedoch nicht.
Mutmaßliches Impfopfer berichtet
An der Anhörung nahm auch ein Bürger aus Weimar teil, der mehr über den behördlichen Umgang mit Impfstoffen erfahren wollte. Bei ihm gehen Ärzte mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass er an einem Impfschaden durch die COVID-19-Impfung mit dem Johnson und Johnson-Vektor-Impfstoff leidet. Bei diesem wird gentechnisch verändertes Material in die Zellen eingebracht.
„Mein Leben ist dadurch sehr, sehr stark beeinträchtigt. Das geht inzwischen so weit, dass ich im Prinzip ständig arbeitsunfähig bin und nur noch mithilfe von Rente etwas machen kann. Im Prinzip mehrere Tage hintereinander. Ein normales Arbeitsleben würde ich überhaupt nicht mehr durchstehen“, erklärte Holger Förster (57) aus Weimar.
„Wenn man jetzt sieht, welche Technologien bei den Impfstoffen zur Anwendung gekommen sind, hätte ich das vorher gewusst, auf welche Art und Weise diese Impfstoffe überhaupt funktionieren, hätte ich mich nie impfen lassen“, so der Weimarer.
Dem Industriemechatroniker entstehen monatlich Kosten zwischen 700 und 900 Euro für Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Untersuchungen. ________________________________________________________________
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Im Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages wurde der ehemalige Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts,
Professor Klaus Cichutek, zur Impfstoffsicherheit befragt.
Das PAI war die ausschlaggebende Behörde, die die Covid-19-Impfstoffe zugelassen hat und deren Risiken überwachte.
Thematisiert wurden über 350.000 Verdachtsmeldungen von Impfnebenwirkungen,
ebenso wie 74 Impftodesfälle und das Meldeverfahren insgesamt.
Wir haben Facetten bekommen, die wir vorher entweder so noch nicht kannten,
nämlich dass auch einem Präsidenten eines solchen Instituts Vorgänge, Datenübermittlung oder so nicht bekannt sein können.
Das ist sehr spannend. Auch der Aspekt, dass die Datenverarbeitung, Aufarbeitung bis heute nicht abgeschlossen ist,
ist etwas, was ich glaube alle Ausschussmitglieder überrascht hat.
Cichutek erklärte in der Vernehmung, dass er die Daten der Kassenärztlichen Vereinigung
zu möglichen Impfnebenwirkungen persönlich nicht kennt
und dass sie auch nicht in die Sicherheitsberichte des PAI zur Impfstoffsicherheit eingeflossen sind.
Erst Ende 2024 seien sie dem PAI übermittelt worden.
Darüber zeigt sich die Sprecherin der AfD verwundert.
Und das PAI hat damals eben auch gesagt, dass das eigentlich eine Grundlage dafür ist,
dass diese Sicherheitsbewertungen gemacht werden können, dass das ohne die nicht erfolgen kann.
Hat aber trotzdem Sicherheitsbewertungen gemacht.
Und gerade die Impfstoffüberwachung ist ja etwas sehr Wichtiges,
denn wenn der Eindruck erzeugt wird, die Impfstoffe sind sicher,
beispielsweise gesagt wird, Impfungen erzeugen keine Todesfälle,
wie Herr Cichutek das ja auch gesagt hat, dann glauben die Leute natürlich daran.
Tatsächlich hatte der ehemalige PAI-Chef Anfang 2021 gesagt,
dass die Covid-19-Impfung nicht zum Tod führen würde.
Die damals festgestellten 69 Todesfälle würden wahrscheinlich auf Grunderkrankungen zurückgehen.
In Deutschland sind laut PAI bis Ende 2024 nach rund 200 Millionen verabreichten Impfdosen
74 Todesfälle auf die Covid-19-Impfung zurückzuführen.
Insgesamt sind bis zu diesem Zeitpunkt 350.000 Verdachtsmeldungen
auf Impfnebenwirkungen beim PAI registriert worden, darunter 63.900 schwerwiegende.
Laut Cichutek sei das PAI auch ohne KV-Daten mit dem bereits bestehenden System
zur Impfstoffüberwachung sehr gut aufgestellt gewesen.
Dafür spreche, dass man in kürzester Zeit nach Impfbeginn 100 bis 1000 Mal
so viele Verdachtsfallmeldungen über Nebenwirkungen erhalten habe wie üblich.
Tatsächlich fand ich die Schilderungen und Bebilderungen durch Herrn Prof. Cichutek
sehr stark PAI-lastig.
Also, dass man gut durch die Pandemie gekommen sei,
macht er einfach daran fest, dass es in relativ kurzer Zeit
einen Impfstoff gab, der zur Verfügung stand
und der der Bevölkerung zugänglich gemacht worden ist.
Das kann ich einfach nicht als vollumfassende Bewertung der Lage akzeptieren,
sondern das ist seine persönliche Definition von Erfolg.
Also, aus meiner Sicht hat die Zusammenfügung des Gesamtbildes nicht funktioniert,
weil man eben einfach diese Annahmen getroffen hat,
zu sagen, die Impfung ist sicher und hier und da.
Eine Untererfassung von Impfnebenwirkungen schloss Cichutek aus.
Belegen konnte er diese Behauptung jedoch nicht.
Das Ausschussmitglied Mosal hatte eine andere Wahrnehmung.
Also, mir wurde schon oft geschildert von Leuten, die gesagt haben,
sie gehen davon aus, dass sie Impfnebenwirkungen haben
und das ist nie in irgendein System eingegangen.
Und ich finde das sehr nachvollziehbar, dass das so ist.
Und er war ja wiederum der Meinung, dass das ein gutes System sei.
Und aus meiner Sicht passiert dann natürlich die Bewertung,
die man daraus sieht, auf einer falschen Grundlage oder einer schlechten Grundlage.
An der Anhörung nahm auch ein Bürger aus Weimar teil,
der mehr über den behördlichen Umgang mit Impfstoffen erfahren wollte.
Bei ihm gehen Ärzte davon aus, dass er an einem Impfschaden
durch die Covid-19-Impfung mit dem Johnson & Johnson-Vektor-Impfstoff leidet.
Bei diesem wird gentechnisch verändertes Material in die Zellen eingebracht.
Also, mein Lieben ist sehr, sehr stark dadurch beeinträchtigt,
dass ich im Prinzip ständig arbeitsunfähig bin.
Inzwischen auch nur noch per Rente, sage ich mal, was machen kann.
Im Prinzip mehrere Tage hintereinander ein normales Arbeitsleben
würde ich überhaupt nicht mehr durchstehen.
Wenn man jetzt sieht, welche Technologien bei den Impfstoffen
im Prinzip zur Anwendung gekommen sind, muss ich aussagen,
hätte ich das vorher gewusst.
Auf welche Art und Weise diese Impfstoffe überhaupt funktionieren,
hätte ich mich nie impfen lassen.
Dem Industriemechatroniker entstehen monatlich Kosten
zwischen 700 und 900 Euro für Medikamente,
Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Untersuchungen.
Die Ausschussmitglieder der CDU, Linken und SPD lehnten eine Stellungnahme ab.
Die nächste Beweisaufnahme findet am 16. August statt.