Als ich ihn sah

đŹ "Als ich ihn sah" â Ein Lied ĂŒber Neid, Schmerz und Selbsterkenntnis đŹ
Dieses Lied basiert auf einer wahren Begebenheit.
Eine Frau, die ich kannte. Ihr Mann â viel Ă€lter.
Ein Moment, der mich unerwartet tief getroffen hat.
Was sich zuerst wie Liebeskummer anfĂŒhlte,
war in Wahrheit etwas anderes: Neid.
Ein GefĂŒhl, das man oft nicht zugeben will â aber das viele kennen.
âAls ich ihn sahâ ist mein musikalischer Versuch,
diesen inneren Prozess zu verstehen und loszulassen.
đ§ Wenn du Ă€hnliche GefĂŒhle kennst,
ist dieses Lied vielleicht auch dein Weg zurĂŒck zur Leichtigkeit.
Als ich ihn sah
Ich traf sie an einem Tag,
wir kannten uns schon ein StĂŒck.
Ein LĂ€cheln, ein Blick,
doch ich ahnte noch nichts.
Dann kam er dazu,
ihr Mann â so alt, so still.
Und plötzlich war da etwas,
das ich nicht fĂŒhlen will.
Wie ein Griff um mein Herz,
unsichtbar, hart und kalt.
Ein Schmerz, so fremd und nah,
ich verstand ihn nicht sofort.
Es fĂŒhlte sich an,
als hÀtte jemand mein Herz
mit der bloĂen Hand zerdrĂŒckt.
Ein Stich in der Brust,
der nicht vergehen will,
und ich wusste nicht â warum ich litt.
Ich suchte den Grund,
ĂŒber eine Stunde lang,
in mir selbst, ganz tief,
ganz allein.
Und ich fand ihn.
Es war der Neid â
ganz leise, ganz gemein.
Ich schÀmte mich fast,
so etwas zu fĂŒhlen.
Ich dachte, ich sei besser,
reifer, im Reinen mit mir.
Doch Neid ist wie ein Schatten,
er kommt, wenn manâs nicht erwartet.
Er setzt sich fest,
und hÀlt das Herz umklammert.
"Erkenne dich selbst,
auch im Dunklen.
Nur wer ehrlich sieht,
kann wieder atmen."
Es fĂŒhlte sich an,
als hÀtte jemand mein Herz
mit der bloĂen Hand zerdrĂŒckt.
Doch plötzlich, mit einem Blick,
fiel alles von mir ab â
als ich verstand, was es wirklich ist.
Der Neid verlor die Macht,
ich lieĂ ihn gehen â
und mein Herz,
es wurde wieder frei.
So leicht,
als könnte ich fliegen
ins Licht hinein.
Jetzt seh ich dich â
und es tut nicht mehr weh.
Ich hab mich selbst
ein StĂŒck mehr verstanden.
