Wussten Sie, dass wir aus unserer Umwelt fortwährend über 100.000 Giftstoffe aufnehmen? Die meisten davon können nicht von alleine aus dem Körper ausgeschwemmt werden. Im Laufe unseres Lebens essen wir zudem durchschnittlich 30 Tonnen Nahrung und 50.000 Liter. Wie kriegen wir also unseren Körper dazu sich wieder zu entgiften? Das erfahren Sie in diesem Video.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß, Ihr Dr. med. Ulrich Bauhofer.
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Dr. med. Ulrich Bauhofer war 1980 einer der ersten beiden westlichen Schulmediziner, der den Ayurveda von den bedeutendsten Vaidyas (Ärzten) Indiens lernen konnte. Er war an der Neuordnung der Jahrtausenden alten Heilkunde als leitendes Mitglied einer internationalen Wissenschaftlergruppe beteiligt. Seitdem hat er seine Patienten sowohl schulmedizinisch als auch ayurvedisch ganzheitlich behandelt. Er ist Vorstand und Gründungsmitglied der deutschen Gesellschaft für Ayurveda, Bestseller Autor, international als Speaker tätig und berät Führungskräfte aus Dax-Unternehmen.
Holistic House ist Ihr Portal für holistische = ganzheitliche Gesundheit an der Schnittstelle zwischen Schulmedizin und komplementären Heilansätzen. Unsere Ärzte sind in beiden Welten ausgebildet. Ein wichtiger Schlüssel zu Gesundheit ist heute, die unterschiedlichen Methoden umfassend zu verstehen. Wir integrieren das Wissen Jahrtausende alter Heilkunst aus Ost und West. Damit Sie so lange wie möglich so gesund wie möglich bleiben. Damit Sie sich revitalisieren, stärken und Ihr biologisches Alter reduzieren können. Mehr Information auf unserer Website unter: www.holistic.house
Wussten Sie, dass wir aus der Umwelt fortwährend 100.000 Giftstoffe in unserem Körper aufnehmen?
Die meisten von diesen Giftstoffen sind fettlöslicher Natur.
Fettlöslich bedeutet, dass der Körper sie deponiert, dass er sie nicht ausschwemmen kann.
Etwa genauso wie Sie beispielsweise fettlösliche Vitamine haben und wasserlösliche Vitamine.
Wenn Sie beispielsweise zu viel Vitamin C nehmen, das ist ein wasserlösliches Vitamin,
dann wird der Überschuss wieder ausgespemmt.
Wogegen bei fettlöslichen Vitaminen, und dazu gehören die Vitamine, das kann man sich leicht merken,
an dem Begriff EDK, also das Vitamin E, das Vitamin D, das Vitamin K, das Vitamin A,
dann kann ein Überschuss an diesen Vitaminen zu einer sogenannten Hypervitaminose werden.
Und die meisten Giftstoffe, die wir von außen aufnehmen in unserem System, sind fettlöslicher Natur.
Das heißt, wir werden die wieder ganz schlecht los.
Außerdem nehmen wir im Laufe unseres Lebens etwa 30 Tonnen an Nahrungsmitteln auf.
Und Sie können sich vorstellen, dass viele von diesen Nahrungsmitteln natürlich Substanzen enthalten,
die auch nicht sonderlich förderlich sind, wie Geschmacksverstärker oder diese klassischen E-Nummern,
Konservierungsstoffe, das sind alles Substanzen, die unseren Körper belasten.
Und wir trinken im Laufe unseres Lebens 50.000 Liter an Flüssigkeit.
Also ein unglaublicher Umsatz an Substanzen, die wir durch unser System schleusen müssen.
Und da bleibt natürlich immer das ein oder andere hängen, der ein oder andere Abfall,
der natürlich auch in unserem Stoffwechsel entsteht.
Machen Sie sich bitte klar, und das können sich ja auch viele nicht richtig vorstellen,
dass wir jede einzelne Sekunde, während Sie mir jetzt zuhören, sieben Millionen neue Zellen produzieren.
Das sind am Tag 600 Milliarden.
Und das bedeutet, dass wenn Sie am Morgen aufstehen, ins Badezimmer gehen, in den Spiegel schauen,
dass Sie jemand ganz anders darin betrachtet als derjenige, dem Sie abends die Zähne geputzt haben.
Also wir verändern uns fortwährend. Wir machen uns immer wieder neu.
Der Mensch ist kein statueskes Gebilde, sondern er ist ein Prozess.
Und in diesem Prozess können wir natürlich positiv wie auch negativ eingreifen.
Es kommen ganz viele Patienten zu mir, die beispielsweise über Migräne klagen, über Gelenkprobleme.
Dass ihnen an einem Tag die Schulter wehtut, am anderen Tag die Hüfte und dann wieder das Knie.
Viele Menschen klagen über Stauungsstörungen.
Und all diese unterschiedlichen Problemzonen, auch gerade die Stoffwechselprobleme, die viele Menschen haben,
kann man sehr, sehr gut lindern durch ein Detox-Programm.
Und ich muss Ihnen sagen, dass ich bei den allermeisten Patienten zunächst mal eine Therapie damit beginne,
indem ich den Stoffwechsel entlaste.
Und deswegen würde ich Ihnen heute auch gerne ein paar Tipps geben, die Sie einsetzen können,
um Ihren Stoffwechsel einfach mal für ein paar Tage grundsätzlich zu entlasten.
Ganz besonders ist das immer geeignet im Wechsel der Jahreszeiten.
Also beispielsweise im Wechsel vom Winter zum Frühjahr.
Dann taucht sehr häufig diese klassische Frühjahrsmüdigkeit auf.
Man fühlt sich müde, man fühlt sich schlapp.
Viele Menschen, die zu mir kommen, sagen, ich schlafe eigentlich ausreichend,
aber ich wache trotzdem am Morgen nie frisch auf.
Das habe ich zuletzt in meiner Jugend erlebt, dass ich mich wirklich frisch gefühlt habe, nachdem ich geschlafen habe.
Und das ist auch sehr häufig ein Zeichen von dem, was wir im Ayurveda Arma nennen.
Arma sind Stoffwechselrückstände.
Das, was deponiert ist in unserem System, was aber dringend wieder ausgeschieden werden sollte.
Natürlich verfügt der Körper über eine unglaubliche Fülle von Ausscheidungsfunktionen.
Aber wenn zu viel an sich anhäuft, dann können diese Ausscheidungsfunktionen natürlich nicht mehr den ganzen Müll abtransportieren.
Aus diesem Grunde ist also ein regelmäßiges Detox-Programm enorm hilfreich,
um sich einfach wieder frischer zu fühlen, energievoller zu fühlen.
Und ich sehe das bei jedem Patienten, der zu mir kommt und der so ein Detox-Programm macht,
das eigentlich relativ einfach umzusetzen ist im Tag,
dass er sich danach wieder deutlich besser fühlt, dass er sich leichter fühlt,
dass er sich beschwingter fühlt, dass er sich im Kopf klarer fühlt,
dass er am Morgen ohne Wecker aufwacht und sich einfach frisch fühlt.
Das sind so die klassischen Zeichen eines effektiven Detox-Programms.
Ich möchte Ihnen drei Tipps mit an die Hand geben, die Sie vielleicht mal für eine Woche nur umsetzen wollen,
um zu sehen, wie sich das Ganze bei Ihnen auswirkt.
Und in dieser Woche würde ich Ihnen raten, einfach mal vegetarisch zu essen.
Verzichten Sie mal auf Fleisch, verzichten Sie auf Fisch, verzichten Sie auf Wurst,
verzichten Sie auf Eier, verzichten Sie auf Rohkost und verzichten Sie auf Brot.
Sehen Sie aber zu, dass Sie in dieser Zeit immer so viel essen, dass Sie sich nicht hungrig fühlen
und achten Sie darauf, dass Ihnen das Essen auch wirklich gut schmeckt.
Jetzt werden sich viele fragen, was er jetzt gerade gesagt hat, was bleibt denn da noch zum Essen übrig?
Und wenn Sie sich ein bisschen näher mit dieser Thematik auseinandersetzen,
dann werden Sie feststellen, man kann unglaublich lecker vegetarisch essen.
Einfach Gemüse in allen Varianten.
Das heißt ja nicht, dass man immer nur gedämpftes Gemüse kocht,
sondern Sie können Gemüse in allen unterschiedlichen Variationen zubereiten.
Machen Sie sich ein leckeres Gemüsecurry, beispielsweise mit Kokosmilch.
Machen Sie sich ein Ofengemüse, machen Sie irgendein Bockgemüse.
Und dazu können Sie natürlich auch Getreide essen, wie Reis, wie Buchweizen, wie Quinoa,
wie Hirse, wie Kartoffeln, wie Süßkartoffeln.
Und versuchen Sie auch mal, das Gluten nach Möglichkeit zu meiden.
Das heißt, wenn Sie Nudeln essen, dann essen Sie mal glutenfreie Nudeln.
Also das ist das Erste, vegetarisch essen.
Achten Sie darauf, dass Sie morgens, wenn Sie hungrig sind, und nur wenn Sie hungrig sind, Früchte essen.
Sie können sich auch Obst dünsten.
Obst, das Sie gerne mögen, in einen Topf schnippeln mit etwas Wasser.
Und dazu etwas Zimt, etwas Kardamom, etwas Gewürznelken, Sternanis.
Das schmeckt sehr, sehr gut.
Und bevor Sie das tun, trinken Sie am Morgen ein warmes Zitronenwasser mit Honig.
Das Wasser aufkochen, abkühlen lassen, dann erst die Zitrone und den Honig hinzufügen.
Nehmen Sie einen guten Honig, einen guten Imkerhonig.
Aber das Wasser sollte nicht zu heiß sein, wenn Sie den Honig hinzufügen.
Warum? Weil ein altes Imkersprichwort sagt, wenn man Honig erhitzt, dann wird aus Nektar Gift.
Wenn Sie keinen Honig mögen, dann lassen Sie ihn weg und trinken nur das Zitronenwasser.
Achten Sie als weiteres darauf, während des Tages ganz viel zu trinken.
Die meisten Menschen trinken viel zu wenig.
Ich sehe das sehr häufig, wenn Patienten zu mir kommen und ich frage sie,
wie ist denn die Trinkmenge, die sie während des Tages an Flüssigkeit zu sich nehmen.
Und die meisten sagen dann, ich trinke viel zu wenig.
Das wissen die meisten.
Aber sie trinken trotzdem zu wenig.
Wussten Sie, dass 99 Prozent der Moleküle Ihres Körpers Wassermoleküle sind?
99 Prozent.
Das sagt eigentlich alles über die Bedeutung von einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr aus.
Und wenn Sie trinken, dann trinken Sie heißes Wasser.
Idealerweise sogar Ingwerwasser.
Das heißt, das Wasser kochen Sie auf, etwa 10 Minuten,
geben ein paar Schnippel von Ingwer, einer frischen Ingwerwurzel hinzu
und das können Sie entsprechend dosieren, je nachdem wie Sie es mögen,
dass es nicht zu scharf wird.
Und das trinken Sie, geben Sie es in eine Thermoskanne
und das trinken Sie dann während des Tages, den ganzen Tag über.
Aber versuchen Sie mal, den Kaffee zu reduzieren.
Dass Sie nicht von einem Tag auf den anderen den Kaffee vollkommen weglassen.
Wenn Sie jetzt beispielsweise gewöhnt sind, vier Tassen Kaffee am Tag zu trinken
und Sie lassen den plötzlich weg, dann kriegen Sie fürchterliche Kopfschmerzen.
Daran erkennen Sie schon, wie wichtig es ist, den Kaffee ab und zu etwas zu reduzieren.
Das Gleiche gilt für Schwarztee oder Grünentee, die auch mehr Koffein als Kaffee enthält.
Wenn Sie mit dem Schlafen Probleme haben, dann sollten Sie darauf achten,
nach dem Mittagessen grundsätzlich keinen Kaffee mehr zu trinken.
Warum? Weil das Koffein eine sehr lange Halbwertszeit hat, nämlich bis zu zehn Stunden.
Also wenn Sie nachmittags um vier noch Kaffee trinken,
dann wirkt das Koffein noch sehr lange bis in die Nacht hinein
und das hält Sie vom Schlafen ab.
Der dritte Aspekt, den ich Ihnen empfehlen würde, ist, dass Sie abends leicht essen.
Nach Möglichkeit nur eine Suppe, davon können Sie auch vier Teller essen.
Wichtig ist, Gemüsesuppen in allen Varianten, entweder eine Minestrone oder Sie pürieren sich das Gemüse.
Wenn Ihnen das zu aufwendig ist, dann können Sie auch folgendes machen,
dass Sie am Wochenende einfach mal mehr davon produzieren, das Ganze dann einfrieren,
portionieren und dann einfrieren und dann haben Sie abends immer sofort etwas zum Essen.
Wenn Sie das mal eine Woche durchgeführt haben, garantiere ich Ihnen,
dass Sie sich nach etwa zwei, drei Tagen deutlich besser fühlen.
Es kann durchaus sein, dass Sie in der ersten Zeit, also in den ersten Tagen,
sich vielleicht ein bisschen müde fühlen, auch vielleicht ein bisschen Gliederreisen haben,
dass bestimmte Symptome, mit denen Sie grundsätzlich zu tun haben, sich stärker bemerkbar machen.
Aber nach drei, vier Tagen werden Sie merken, wie Ihre ganze Befindlichkeit sich deutlich verbessert
und Sie viel wacher werden, geistig klarer und sich einfach grundsätzlich viel, viel besser fühlen.
Ich würde Ihnen empfehlen, einfach mal so ein Detox-Programm auszuprobieren.
Glauben Sie mir, es lohnt sich.
Wenn Sie Lust haben, mehr über Ayurveda zu wissen und zu erfahren, dann abonnieren Sie doch bitte diesen Kanal.
Ich freue mich, wenn ich Sie das nächste Mal sehe.
Herzlich, Ihr Ulrich Bauchhofer.