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Du fährst als Unternehmer einen Benziner oder einen Diesel, ja dann könnte es vielleicht bald sein, dass du kein Geld mehr von der Bank bekommst.
Das klingt jetzt irgendwie ein bisschen verrückt, wird aber immer mehr Realität.
Denn das sogenannte ESG Scoring, also auch bei der Kreditvergabe, wird auch immer häufiger angewendet.
Was bedeutet, es wird am Ende dann entschieden aufgrund deines Geschäftsmodells und vielleicht am Ende sogar anhand deiner Klimabilanz,
wie du hier im Grunde eingestuft wirst und wie viel Geld du bekommst, wie viel du vor allem auch dafür an Zinsen zahlen musst
und was für sonstige Konditionen hier relevant werden.
Auch wenn sich einige Banken dagegen wehren, ist es aber so, dass diese Vorgaben immer strenger werden.
Ein Trend, der schon 2019 tot ist, wird aber jetzt vor allem in der EU weiter geritten.
Wir schauen uns die neuesten Entwicklungen an und wo man ganz klar sagen kann, prüfe mal deine Bank, ob sie woke ist oder ob sie wirklich in der Realität unterwegs ist.
Und damit herzlich willkommen zu einem neuen Video hier von Steuern mit Kopf auf YouTube.
Und ja, es ist wirklich so, dass man ganz klar sagen kann, die Unternehmensbedingungen und die freie Marktwirtschaft in Deutschland haben sich durchaus auch immer mehr verschoben.
Denn wo man früher relativ frei war als Unternehmer und seine Entscheidungen freigreifen konnte, wird es immer schwieriger.
Denn jetzt berichten zum Beispiel hier zum einen NWB, als auch zum Beispiel hier das Handelsblatt ist schon in einem etwas älteren Artikel,
als auch zum Beispiel der Springer Verlag hier über die neuesten Entwicklungen auch mit Blick auf die entsprechenden ESG Scoring Vorschriften.
Denn vor allem heißt es hier auch laut Handelsblatt, dass zum Beispiel immer mehr Banken auch gezwungen sind, die ESG Vorschriften bei der Kreditvergabe zu prüfen.
Hier zum Beispiel mit Blick auf im Grunde das Environmental Thema, das Social Thema als auch Governments.
Also Umwelt, Soziales und sonstige natürlich Menschenrechts oder sonstige, sage ich mal, fragwürdige teilweise Regelungen.
Denn nicht alles, was in diesen Nachhaltigkeitsberichterstattungen und sonstiges Pflicht ist, ist auch wirklich sinnvoll, wo man sagt, das hat eine Praxis Realität oder Praxis Relevanz.
So heißt es nämlich hier auch, dass zum Beispiel auch entsprechend Kreditvergeber immer mehr darauf achten müssen und schauen müssen, unter welchen Bedingungen sie Kredite vergeben.
Das heißt, sie prüfen zuallererst natürlich einmal und sagen, was hast du denn für ein Geschäftsmodell?
Zum Beispiel, dass dir nur eine geringere Summe am Ende finanziert wird als das Geld, was du brauchst.
Punkt Nummer 1.
Punkt Nummer 2.
Es könnte sein, dass es heißt, hey, du bist zwar jetzt hier an der Stelle nicht hundertprozentig ESG-konform, aber wir wollen dir das Darlehen trotzdem geben.
Dann gibt es im Grunde 0,5, ein Prozentpunkt Zuschlag, damit wir dir trotzdem den richtigen, ganz einfach hier, Betrag und mit den Konditionen auszahlen können.
Oder aber auch zum Beispiel andere Konditionen.
Übrigens das, was auch gerade bei Volkswagen durchaus schief läuft, wo man sagt, ESG hat hier die Realität überholt und nimmt sie nicht nur ein, sondern zerstört sie am Ende.
Denn so viele ESG-Fans es da draußen auch immer wieder gibt und ich meine, wir kennen sie alle Unternehmen.
VW hat auch selbst dieses Jahr wieder sein Logo im Regenbogen angemalt oder mahnt immer wieder hier natürlich zu Klimathemen, wo man vor ein paar Jahren noch den Diesel-Skandal hatte.
Das alles führt aber am Ende dazu, dass die Finanzbedingungen oder auch natürlich die Finanzierungsbedingungen für deutsche Unternehmen dann immer schwieriger werden.
Denn zum Beispiel auch die Commerzbank hat sich hier in dem Artikel vom Mai diesen Jahres schon ein bisschen darüber beschwert, dass man sagt, die Kreditvergabe läuft aktuell mit den Bedingungen hier etwas restriktiver.
Und zwar heißt es hier an der Stelle, man würde gern mehr finanzieren.
Dass zum Beispiel hier Mittelstand klagt auch hier über höhere ESG-Anforderungen.
Und das ist was, wo auch die Banken sagen, wir würden euch ja in gewissen Punkten Geld geben, wir dürfen es aber nicht.
Selbst auch hier entsprechend der Chef bzw. Junius, auch Präsidiumsmitglied beim Industrieverband BDI, sagt ganz klar, dass die steigenden Anforderungen hier im Bereich Nachhaltigkeit ESG auch zu Problemen führen.
Denn Banken würden ihrerseits, das ist wörtlich hier, immer stärker reguliert und fordern deshalb auch von kleinen Mittelständlern eine Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Diese Regulierungswut, jetzt wörtlich Zitat von Junius, diese Regulierungswut, teilweise aus Brüssel, wirkt auf so einen kleinen Mittelständler hemmend.
Das ist ein enormer Zusatzaufwand, der genau zum falschen Zeitpunkt kommt.
Und dieses Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung ist ja auch schon ein Thema bei einigen unserer Mandanten.
Denn die müssen jetzt sogenannte Klimabilanzen aufstellen.
Auch da gibt es zum Beispiel einen Partner von Steuern mit Kopf, die in dem Zusammenhang die Möglichkeit bieten, solche Klimabilanzen zu erstellen.
Aber Fakt ist, unabhängig davon, ob man das jetzt gut oder schlecht findet, da es Kostendienste gibt.
Ich selbst habe mich auch schon mal mit unterschiedlichen Anbietern da auseinandergesetzt und kann ganz klar sagen, bei einigen dieser Themen ist es wirklich schwierig.
Weil am Ende geht es zum Beispiel um die Frage, nicht nur Lieferkettengesetze, was da gerade massiv diskutiert wird,
sondern entsprechend auch, blöd gesagt, ihr seht meinen Laptop, den habt ihr immer wieder gesehen.
Naja, wie viel CO2 hat dieser ausgestoßen?
Apple wirbt ja mittlerweile, zumindest größtenteils, ich glaube auch diese Apple Watch hier, ist ja an der Stelle, wie soll ich sagen, CO2-neutral produziert.
Zumindest steht das auf der Homepage.
Aber zum Beispiel auch diese Box hier, wie gesagt, Hashtag nur Werbung jetzt an der Stelle.
Aber diese JBL-Box oder auch der Monitor oder auch Bücher oder sonstiges oder der Tisch hier.
In welcher Form wurde hier im Grunde CO2 oder sonstiges hier im Grunde ausgestoßen?
Oder auch, um es mal ganz krass hier zu sagen, welche ja menschenrechtsbedingenden Lagen vor bei dem Büromaterial oder sonstiges, die hier produziert wurden?
All das sind Fragen, die dann aufgeworfen werden.
Das Ganze gibt es natürlich im Kleinen, geht aber dann auch immer weiter nach oben.
Und das ist, wie gesagt, nicht nur ein Zeitaufwand, der hier anfällt, sondern auch direkt ein Kostenaufwand, was am Ende wieder bürokratischen Aufwand mit sich bringt.
So sagt hier, wie gesagt, Junius direkt an der Stelle nochmal, das ist ein enormer Zusatzaufwand, der genau zum falschen Zeitpunkt kommt.
Denn auch, wie gesagt, dieses Interview war jetzt schon im Mai dieses Jahres.
Aber auch hier ist es ganz klar, dass diese restriktive Geldpolitik, als auch natürlich die Finanzierungsbedingungen, die Banken hier eingehen müssen,
führen dazu, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen gerade eben nicht an das Geld herankommen, das sie benötigen würden,
um zum Beispiel an dieser Stelle auch sich ESG-konform aufzustellen.
Denn auch da haben wir schon mal, ich weiß nicht, was Bloomberg oder Reuter war, haben wir auch schon mal ein Video dazu gemacht,
dass selbst die Deutsche Bundesbank, die ING-DiBa und noch eine dritte Bank, wenn ihr es wisst, geht unten in den Kommentaren rein,
haben ja geschrieben, dass es selbst für keinen deutschen Haushalt, also für den wenigsten deutschen Haushalt, der allein möglich ist,
die im Grunde Klimaschutzziele oder sonstiges und die Vorgaben der EU durchzuführen,
weil der Aufwand sich hier bei 100.000 Euro pro Haushalt betrifft und die entsprechenden Personen nicht die Finanzierung bekommen würden,
weil sie nicht kritikwürdig sind.
Was am Ende wieder zum Problem führen würde, gehen wir davon aus, ich habe ein Geschäftsmodell, was jetzt nicht ESG-konform ist.
Die Bank sagt aber, hey, du musst dir ESG-konforme Regularien einhalten, damit du an dieser Stelle hier das Geld bekommst.
Aber wenn ich damit zum Beispiel diese ESG-konformen Themen einhalten will im Unternehmen und dafür das Geld brauche,
das ist wieder so ein fragliches Henne-Ei-Problem.
Und dann ist es wieder so, dass einige dann sagen, ja, dann gibt es doch diese schönen Zuschüsse und was weiß ich nicht alles.
Ich selber betreue, wir haben in den Kanzleien hier über 1.000 Mandanten, die wir betreuen, und gerade solche Themen sind immer relativ spannend.
Denn wenn es um Subventionen, Zuschüsse oder öffentliche Förderungen geht, dann ist es das mittlerweile bei vor allem manchen Beträgen nicht einmal mehr wert, das Geld anzunehmen.
Weil der zeitliche Aufwand für auch Dokumentation, Vor- und Nachbereitung plus teilweise rechtliche, steuerrechtliche,
als auch natürlich die entsprechenden BAFA-Berater, die du teilweise brauchst, hier das durchzuführen, kostet dich enormes Geld.
Plus natürlich, es ist auch so, dass hier nicht immer 100%-Zuschuss ist, d.h. auf einem Teil der Kosten bleibst du so oder so sitzen.
Und da muss man ganz klar sagen, diese ESG-Thematiken werden uns doch um die Ohren fliegen.
Denn, wie man es ja auch schon im Ausland gesehen hat, immer mehr Unternehmen gehen ja von diesem ESG-Go-Woke-Go-Broke,
sage ich mal, weg, weil zum Beispiel Harley-Davidson, also ich glaube John Deere und andere Unternehmen,
die haben auch immer schön ihres Logos bunt angemalt, immer was weiß ich für alle möglichen Themen nach außen hingeworben.
Aber am Ende haben sie sich im Grunde selbst ins eigene Fleisch geschnitten.
Ich hoffe natürlich, dass die Banken hier vor allem natürlich auch zur Vernunft kommen und hier an der Stelle natürlich auch ganz klar sagen,
okay, es wird hier durchaus einige Möglichkeiten geben, das zu umgehen.
Vor allem spannend ist natürlich hier auch die entsprechenden Bewertungskriterien, wie diese auch angewendet werden.
Teilweise, wie gesagt, kennt man sie, teilweise sind sie natürlich hier etwas verworren oder natürlich auch verschleiert.
Gleichzeitig mindern sie auch am Ende die Verhandlungsmachtposition entsprechend der Kreditnehmung, muss man ganz klar sagen.
Und bisher ist es ja nur so, dass du sagst, es waren die reinen Bilanzen, was du kontrollieren konntest.
Umsatz, Gewinn, Anlagevermögen, Umlaufvermögen.
Naja, wie wir es auch dieses Jahr schon gesehen haben, wenn sich so ein CO2-Rechner,
wie auf der Seite des Umweltbundesamtes mal ändert, dann kann man ganz klar sagen,
dann kann es dir deine Finanzierung als Unternehmen hier natürlich komplett zerschießen.
Da muss man ganz klar sagen, das könnte vor allem auch das nächste größere Problem werden.
Ich meine, wir haben mittlerweile in Deutschland so viele Probleme an der bürokratischen und steuerrechtlichen Front,
dass man ganz klar sagen kann, das wird vor allem auch noch mal schwierig,
wie sich dann einige aus diesem Thema rausretten können, weil sie im Grunde,
sag ich mal, vielleicht nicht mal das Geld bekommen, um neue Wege zu gehen.
Aber ganz klar, ich denke mal, aktuell wird es noch nicht so sein, dass du entschieden wirst,
ob du jetzt einen Diesel- oder Benziner hast, das hier am Ende das Entscheidende ist.
Vielleicht gibt es einen Bonuspunkt für ein E-Auto, habe ich bisher noch nicht herausgefunden,
aber ganz klar ist es, die Geschäftsmodelle, die wir eigentlich in Deutschland auch haben,
klassische Industrie und sonstiges, werden hier massiv benachteiligt.
Denn wenn du energieintensiv bist, dann hast du tendenziell in Deutschland einen höheren CO2-Verbrauch,
weil wir zum Beispiel auch keine AKWs haben. Das ist auch so ein spannendes Thema.