Das darfst und kannst du von einem jungen Pferd verlangen - ungeschnittenes Video! Hier erfährst du wie lange und wie oft du ein junges Pferd reiten darfst/kannst und worauf du achten solltest. Weiters bekommst du auch Tipps und Übungen wie du mit einem frisch angerittenen Pferd arbeiten kannst. Ich zeige dir in diesem Video für Reiter auch woran du erkennen kannst, dass dein Pferd abgelenkt ist, wie du dann reagieren kannst und wie du die Aufmerksamkeit deines abgelenkten/guckigen Pferdes wieder bekommst. Hier siehst du wie du deinem Pferd den Schritt, Trab und Galopp unter dem Sattel beibringen kannst. Weiters betrachten wir die Begriffe und Themen wie: - Anlehnung bei jungen Pferden - Linien die wir mit jungen Pferden reiten können - Ist vorwärts-abwärts Reiten mit jungen Pferden sinnvoll oder nicht - Wie wichtig die Skala der Ausbildung bei der Arbeit mit Pferden ist - Wie wir Pferde beruhigen können - Hohle Seite der Pferde - Übergänge Schritt, Trab und Galopp mit jungen Pferden - richtiges Angaloppieren mit jungen oder wenig gerittenen Pferden - den Begriff "der Reiter kommt zum Sitzen" - pferdefreundliches Reiten und vieles mehr.
In diesem Video der Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust seht ihr wie wichtig ein ausbalancierter Sitz des Reiters ist und wie es den Pferden hilft wenn ein Reiter gut und in der Bewegung sitzen kann. Ich zeige euch natürlich auch wieder die Fehler und Korrekturen dazu. Dieses Video baut auf unseren bisherigen Videos der online Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust auf und du hast dadurch auch immer die Möglichkeit einen Schritt zurück zu gehen, dir ein Video nochmal anzusehen und dadurch jede noch so große oder kleine Wissenslücke im Bezug auf Reiten zu schließen.
Meine "Videoempfehlungen" zu diesem Thema: Pony "Cookie" 1. Teil: Das erste mal reiten auf unserer Anlage- worauf jeder Reiter achten sollte. https://youtu.be/mOC5B3butcs F58: Hilfen des Reiters verständlich erklärt- Sinn und Bedeutung von Schenkel- Kreuz- und Zügelhilfe https://youtu.be/P7gnYpZQ_WM Podcast zu F58: Reiterhilfen Schenkelhilfe Zügelhilfe Gewichtshilfe. Reiten lernen wie ein Profi https://youtu.be/Vrswj3syQoQ F54: 1. Teil Ist Vorwärts- Abwärtsreiten sinnvoll?! Thorakale Muskelschleife rund reiten Versammlung https://youtu.be/Luex4pnTWrU F55: 2. Teil Ist Vorwärts- Abwärtsreiten sinnvoll? Weg zur Versammlung. Rund reiten, Muskeln- Pferd https://youtu.be/Apl9Jn2EW8Q F26: Korrektur von scheuenden/guckigen Pferden. Mein schreckhaftes Pferd selbstbewusst Reiten lernen https://youtu.be/xXPgYT8sXe0 F22: 1. Teil Skala der Ausbildung. Takt Losgelassenheit Anlehnung Pferde ausbilden und rund Reiten https://youtu.be/JeACHgf7Rt0 Über Reiter, Reiten lernen, besser Reiten, wie Pferde lernen und Reiterhilfen. Ursache und Wirkung! https://youtu.be/kmTUAwirpkU F25: Losgelassenheit der Pferde erkennen. Was ist Losgelassenheit. Reiten lernen. Pferde trainieren https://youtu.be/DidJvfyuFHw ----------------------------------------------------------------------------------------- Zusätzliche Videos für Mitglieder: Reittheorie für Mitglieder: So bringt ihr euer Pferd auf die Hinterhand und in die Balance https://youtu.be/_sG-pv8xlWE Podcast Teil 2 für Mitglieder: Pferd im Schritt rund reiten lernen, Sitz / Reiterhilfen verbessern https://youtu.be/r02xskQpyaI
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Wir brauchen Wissen, damit wir auf den Pferden etwas üben können. Abonnenten unserer online Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust bekommen genau diese Wissen in Form von gratis Reitvideos, in denen ich ihnen die Lektionen zeige und auch die Ausführung und Hilfengebung genau beschreibe.
Ich empfehle euch, die gesehenen Videos immer und immer wieder anzusehen. Wir lernen ja auch durch Wiederholung und somit können wir das bereits wahrgenommene dann auch mental trainieren.
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Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen durch die Videos und dann beim Umsetzen und Üben. Euer Wolfgang 😉
Hallo Reiter-Kollegen, ich freue mich euch wieder auf unsere Online-Reitschule
Riding Academy bei Wolfgang Roos begrüßen zu dürfen.
Heute mit dem zweiten Teil mit Kuki, unserem Dreijährigen, also ab Dezember oder Jänner,
Jänner zählt er ja mit dem neuen Jahr als Vierjährig.
Und wir hatten den ersten Teil, da habe ich ihn euch gezeigt, da habe ich ihn ganz neu herbekommen.
Heute haben wir ihn bereits eine Woche, es ist genau eine Woche später.
Ich zeige euch heute, was in der Zwischenzeit alles geschehen ist,
wie wir mit ihm gearbeitet haben.
Ich mache das Intro aus dem Grund von einer Runde, weil ich ihn noch nicht so lange belaste.
Also beim Reiten immer noch diese 20 Minuten.
Wie lange reite ich ein Pferd, das zum Beispiel so wie Kuki schon angeritten ist,
auch im Gelände schon geritten wurde, nun zum Training kommt.
Ich reite Kuki jetzt Montag, Dienstag, also viermal die Woche.
Mittwoch hat er Pause, Donnerstag, Freitag.
Und das auch abgestimmt auf das Pferd.
Kuki ist extrem brav, deshalb kann ich das auch ganz toll so machen,
wie ich es auch geplant habe, weil er immer mitmacht.
Wenn ihr ein Pferd habt, das einen Tag extrem aufgedreht ist
und ihr macht da mehr, als ihr machen wolltet,
dann gebt ihnen am nächsten Tag Pause und dann macht ihr halt den Tag danach wieder das Training.
Also dieses zwei Tage, ein Tag Pause, zwei Tage müsst ihr nicht machen.
Oder ihr könnt es auch bei einem ganz jungen Pferd so machen,
dass ihr einen Tag lunchiert, einen Tag reitet,
einen Tag Pause, dann wieder lunchieren, reiten, Pause.
So könnt ihr es genauso machen.
Und mit Kuki haben wir jetzt mal daran gearbeitet,
dass er das Verständnis für die Hilfen bekommt,
dass er ein bisschen mehr in die Balance kommt,
dass er auch ins Gleichgewicht kommt.
Das dauert natürlich.
Das heißt, diese Gewöhnungsphase, das Kale oder Ausbildung,
da haben wir Taktlos, Gelassenheit und Anlehnung.
Das dauert natürlich ein paar Wochen, bis das Pferd so weit kommt,
dass es dann auch wirklich mal losgelassen gehen kann.
Was da wichtig ist, ihr als Reiter solltet immer so weit sein,
dass ihr die Pferde durch einen ausbalancierten Sitz unterstützen könnt.
Je weniger ausbalanciert der Reiter da oben ist,
umso länger braucht das Pferd, bis es selbst in die Balance kommt.
Darum werden wir bei Kuki auch schneller sehen,
dass er weiterkommt als bei anderen Pferden,
wenn der Reiter jetzt noch nicht so ausbalanciert ist.
Also wir haben hier die Möglichkeit, euch wirklich die Fortschritte zu zeigen.
Und heute werden wir sehen, ich filme es wieder am Stück durch.
Das heißt, ihr seht alles, auch wenn er jetzt zum Beispiel nicht gut drauf ist
oder wenn er irgendein Problem hat.
Auch das zeige ich euch.
Also ihr seht, Kuki hat sich auch an die Aufstiegshilfe schon gut gewöhnt.
Zu Beginn reiten wir wieder locker, langer Hals,
leichte Verbindung zum Pferdemaul.
Wieder die Kamera.
Er ist ein extrem braves Pferd.
Für einen Dreijährigen wirklich sehr angenehm zu reiten.
Worauf werden wir heute achten?
Heute werden wir schon etwas mehr auf die Linien achten.
Zum Beispiel bei B-Wendung rechts, gerade rüber.
Auch hier seht ihr, jetzt sieht er die Decke oder was auch immer da draußen.
Hier reite ich weiter.
Die Wendung nach rechts.
Immer bestimmtes Reiten, damit er auch wirklich weiß, was ich als Reiter möchte.
Und hier zählt auch immer dieser Spruch,
stärker als die Angst eines Pferdes ist Gehorsam und Vertrauen zum Reiter.
Was bedeutet dieser Spruch?
Wenn ein Pferd Angst hat, dann braucht es irgendwann Vertrauen.
Um Vertrauen aufbauen zu können, braucht das Pferd aber zuerst Gehorsam,
um in der Situation zu bleiben.
Denn wenn ein Pferd Angst hat und einfach abhaut,
dann wird das Pferd nie Vertrauen zum Reiter oder zum Menschen aufbauen,
zum Pferdeführer, weil das Pferd ja schon weg ist.
Wenn das Pferd jetzt Angst hat in einer Situation,
den Gehorsam hat im Sinne von das Pferd bleibt in der Situation
und merkt dann, es passiert gar nichts, es ist alles gut,
dann wird es Vertrauen aufbauen.
Im Sinne von, okay, wenn derjenige sagt, er kann nicht dableiben,
bleibt entspannt und ruhig, dann passiert nichts.
Und so könnt ihr Vertrauen aufbauen. Das ist ganz wichtig.
Und das zählt natürlich auch beim Reiten.
Und wie können wir beim Reiten einem Pferd zeigen,
dass es dableiben soll, nur indem wir immer gleich einwirken.
Und ihr seht, er geht hier ganz entspannt einen Schritt.
Meine Hand ist nur leicht am Maul.
Das ist wirklich nur das Gewicht vom Zügel.
Jetzt Linkswendung. Auch hier wieder das Nach-Innen-Wenden.
Wieder Wendung links.
Cookie kann sich hier einfach mal nur locker, entspannt bewegen.
Wenn wir jetzt bei jungen Pferden dieses,
das Pferd muss sich sitzen lassen, diesen Begriff hernehmen.
Was bedeutet das? Das bedeutet nichts anderes,
als mit der Wade aktivieren wir ja die Hinterhand.
Und wenn ich mit der Wade die Hinterhand aktiviere,
dann wölbt das Pferd ja, weil es die Beugerkette aktiviert, den Rücken.
Und dieses Rückenwölben ist dann die Aufgabe von uns, das zu erlauben.
Das heißt, wenn ich da extrem drinsitze,
übertrieben stark drinsitzen würde,
ich zeige euch das von der Seite, nur dass ihr gleich den Unterschied seht.
Wenn ich mich jetzt mit meinem Gewicht da reinsetzen würde und so mache,
dann drücke ich dem Pferd, dem Pony den Rücken weg.
Ihr seht auch, er wird sofort langsamer, er kann gar nicht mehr gehen.
Wenn ich mich wieder aufrichte, ausbalanciert hinsetze,
wieder locker bin, kann er seinen Hals wieder lang machen,
er entspannt sich und schreitet wieder.
Das ist ein ganz wichtiger Faktor.
Dann ist es auch gar nicht so schlimm, wenn ihr,
er ist natürlich ein kleines Pferd und ich bin ein normaler großer Mensch,
also 1,80 Meter.
Hier ist aber, wenn ich ausbalanciert sitze,
mit dem Pferd in der Bewegung mitgehe,
überhaupt kein Thema, dass er ganz locker gehen kann.
Er hat die Möglichkeit, den Rücken zu wölben
und ich kann ihn mit der Wade aktiv treiben,
das Hinterbein dran reiten und ihn auch so locker durch den Körper reiten.
Braver!
Beginnen wir nun mit dem Trab.
Wieder beide Beine, beide Zügel dran.
Wieder auf den Takt achten.
Auch hier, gerade zu Beginn,
immer dem Pferd die Zeit geben, den Takt zu finden.
Mit einer leichten Verbindung zum Pferdemaul.
Wendung linker Zügel, Gewicht leicht links.
Gerade vor, wieder Wendung.
Das ist hier ganz ein wichtiger Faktor.
Jetzt gehe ich mal am Zickel.
Gleichmäßig rund reiten.
Mit den Linien, die wir reiten, haben wir natürlich auch die Möglichkeit,
unsere Hilfen schon etwas zu kontrollieren.
Also heute habe ich schon viel mehr die Möglichkeit,
einen runden Kreis zu reiten.
Ich reite ihn nochmal.
Gleichmäßig, im Takt, im Tempo.
So, dass er Vertrauen zum Ablauf der Bewegung bekommt.
Und mit meinen Händen bin ich leicht am Maul.
Hier habe ich dann mit der Mücke im Maul das Ablockern.
Und da seht ihr, wenn er wirklich länger wird,
mit dem Kopf nach vorne geht,
dann fällt er immer wieder mal so ein bisschen auf die Vorhand und stolpert.
Das bedeutet, da hat er dann zu viel Gewicht auf der Vorhand.
Deswegen balanciert er sich sofort wieder mit dem Kopf nach oben aus,
damit er wieder aus der thorakalen Muskelschleife nach oben kommt.
Das ist hier ganz wichtig.
Darum junge Pferde nie runterziehen,
sondern einfach mal nur gehen lassen.
Eine eigene Haltung.
So, dass das Pferd sich selbst mal in der Balance im Gleichgewicht bewegen kann
und ich mich vom Pferd mitnehmen lasse.
Der Takt.
Wenn der Takt ruhig ist, kommt die Losgelassenheit.
Losgelassenheit, haben wir gesagt, ist immer.
Das Pferd spannt nur die Muskeln an, die es zum Ausführen der Bewegung braucht.
Und dann kommt die Dehnung an die Hand.
Das ist die Anlehnung, die wir uns erarbeiten.
Die Verbindung, die ich durch ein Zurücknehmen mit der Hand habe,
wenn er hochdrückt, bis ich eine leichte Verbindung habe,
ist im Endeffekt eine Verbindung, die durch mein Annehmen entsteht.
Die Anlehnung, die wir wollen, entsteht durch die Dehnung des Pferdes.
Hier reite ich in die Diagonale.
Auch das mal kontrollieren.
Ihr seht, wenn er irgendwo nicht weiß, wo er hin soll,
kommt sofort mal ein Stocken.
Wieder die Wendung.
Mit der Hand immer elastisch sein.
Merkt euch das. Ganz wichtig.
Vertrauen aufbauen mit jungen Pferden.
Wieder die Zirkel.
Diese einfachen Linien jedoch immer schon abwechselnd reiten.
Nach dem halben Zirkel geradeaus.
Wieder Wendung.
Das heißt, ihr könntet die Pferde beschäftigen.
Nicht einfach nur außen herum reiten, sondern wirklich beschäftigen.
Mal eine einfache Schlangenlinie.
Umstellen.
Und hier wieder Scheitelpunkt umstellen.
Ich zeige es euch nochmal auf euch zu.
Wendung.
Gerade hier wende ich ihn weg.
Hier ist der Scheitelpunkt, die 5 Meter.
Rausreiten.
Scheitelpunkt.
Und Wendung.
Bravo.
Das gleiche auf der anderen Hand.
Hier reite ich die Diagonale.
Immer noch linke Wade.
Treibt an den rechten Zügel, rechten Schenkel.
Wenn er etwas mehr nach vorne geht.
Durchatmen, länger sitzen bleiben.
Wendung.
Und einfache Schlangenlinie.
Hier tut er sich etwas schwerer mit dem Umstellen nach links.
Rechts geht es wieder leichter.
Wendung.
Bravo.
Noch einmal.
Wendung.
Umstellen.
Der Scheitelpunkt ist immer der Moment, wo wir die Pferde umstellen.
Hier kann ich mal.
Zirkel beginnen.
Rund reiten.
Bis zur Mittellinie.
Umsitzen, Stellung B und links.
Und hier reite ich den Zirkel nach links weiter.
Also aus dem Zirkel wechseln.
Geradeaus.
Also auch so ein junges Pferd kann man hier schon beschäftigen.
Und nun reite ich ein paar Übergänge.
Hier wieder aussitzen, weiter reiten.
Ihr seht, auch das geht schon gleichmäßig weiter geritten.
Ausatmen, annehmen und erlauben.
Also gerade hier immer wieder das Pferd locker, lässig schreiten lassen.
Ihm zeigen, du darfst ja gehen.
Das haben wir im ersten Teil schon angesprochen.
Die Zügel nicht wegschmeißen, sondern eine feine Verbindung halten.
Leicht ablockern.
Wenn der jetzt zum Beispiel mit dem Hals nach oben geht und ich mache die Wade leicht zu,
muss ich gerade bei jungen Pferden immer daran denken, dass ich ruhig sitze.
Wenn ich da am Schieben bin und das Bein zumachen, drückt mir der den Rücken immer mehr weg.
Bei jungen Pferden, bis sie uns sitzen lassen, wirklich vorsichtig sitzen.
Das heißt, ich sitze im Sattel und spüre das Pferd.
Die Wade aktiviert und ich spüre die Bewegung des Pferdes.
Und wenn ich die Bewegung spüre, dann kann ich auch die Bewegung erlauben und unterstützen.
Das ist hier ganz wichtig.
Spüren, erlauben und unterstützen.
Und da seht ihr, da geht er schon runter.
Wenn er runter gehen möchte, erlaube ich es.
Bisser auch hier.
So wie jetzt.
Sehr brav.
Dieses Nacken-Rücken-Band entspannt.
Er hört natürlich alles, was draußen ist.
Natürlich alles Neue, auch nach einer Woche.
Jetzt sehen wir uns den Galopp an.
Und auch im Galopp gleiches Prinzip wieder.
Wir haben ja beim letzten Mal gesehen,
Rechtsgalopp hat er sich schwerer getan beim Angaloppieren.
Linke Hand ist er losgelaufen.
Das war jetzt einmal besser.
Dann wieder einmal nicht so gut.
Wir sehen, wie es heute geht.
Wieder beide Beine dran.
Lostraben.
Sehr brav.
Ihr seht, er lässt mich jetzt auch schon sitzen.
Und auch das.
Immer wieder so entspannt im Sattel sein,
dass die Pferde sich unter euch bewegen können.
Jetzt können wir folgende Übung machen.
Und zwar hat er beim letzten Mal gerade rechts das Problem,
dass er falsch angaloppiert.
Das müssen wir wieder misten.
Dieses Falsch-Angaloppieren können wir nun entgegenwirken.
Im Sinne von, ich reite am Zirkel etwas kleiner.
Nun beginne ich mit dem inneren Bein, das kennen wir ja schon,
gerade vorzutreiben.
Ich reite am Außenzügel entlang.
Sitze rechts, treibe vor.
Nun lege ich das Bein zurück.
Und ihr habt gesehen, er galoppiert an.
Also auch schon ein Unterschied von letzter Woche auf diese Woche.
Braver.
Das Pferd kann hier ganz lässig galoppieren.
Ich komme nun auch schon zum Diktieren.
Sprung für Sprung.
Ich habe die Hände leicht am Maul.
Lasse ihn galoppieren.
Locker durch den Körper.
Sprung, Sprung, Sprung, Sprung.
Hier gehe ich am Zirkel.
Und jetzt ausatmen.
Bein vor, Außen annehmen.
Und er kann treiben.
Nun machen wir das Gleiche nochmal.
Zirkel etwas kleiner.
Wieder.
Innen reite ich vermehrt vor.
Vorbereitung im inneren Bein.
Außen halte ich ihn gerade.
Ihr merkt die Spannung.
Bein nach hinten.
Und er kann losgaloppieren.
Hier lernen die Pferde eine ruhige Galopphilfe.
Diese Übung könnt ihr mit eurem Pferd auch machen.
Und ihr seht auch, er galoppiert jetzt schon viel mehr.
Hat auch schon ein bisschen die Kraft dazu.
Ausatmen und treiben.
Schritt.
Durchschnaufen.
Also auch hier bei den Übergängen.
Jetzt wieder schön lang lassen.
Zum Schreiten kommen.
Dem Pferd immer das Vertrauen geben, dass er es richtig macht.
Gerade junge Pferde sollen ja lernen,
wofür sie ein Lob kriegen.
Wenn sie etwas nicht können,
das ist nicht, weil sie es nicht wollen,
sondern junge Pferde haben noch keine Ahnung,
was sie tun sollen.
Das heißt, ihr gebt eine Hilfe.
Das Pferd reagiert nicht.
Dann müsst ihr von euch überzeugt sein.
Das ist wieder dieses Wissen.
Das Video mit Ursache-Wirkung.
Ich blende es euch oben ein.
Das Wissen brauchen wir,
damit wir einem Ergebnis eine Ursache zuordnen können.
Bei uns hat es von gestern auf heute geschneit.
Draußen wird Schnee geräumt.
Neues Geräusch.
Immer interessant mit jungen Pferden.
Brav.
Auch hier diese Wahrnehmung, die er gerade hat.
Abhaken mit einem Lob.
Dann wird ihm dieses Geräusch vom Schneeräumen irgendwann egal sein.
Ruhe reinbringen und er kann sich entspannen.
Nun antraben wieder.
Vom links-rechts treiben auf beide Beine.
Leicht gegenhalten.
Er trabt unter mir an.
Auch hier immer mit Ruhe.
Das ist ein junges Pferd.
Selbst der macht das schon sehr gut.
Hier gehe ich wieder am Zirkel.
Im Zirkel etwas kleiner reiten.
Nun beginne ich mit dem inneren Bein.
Gerade ausreiten wollen.
Nur die Tendenz.
Hier lege ich das Bein zurück.
Ihr seht, er galoppiert schon los.
Brav.
Wendung.
Gerade, Wendung.
Wenn das Pferd zu viel läuft,
habt ihr immer die Möglichkeit, am Zirkel zu reiten.
Am Zirkel könnt ihr wenden.
Diktieren.
Da wird das Pferd ein bisschen anstrengender.
Das merkt ihr sofort an ihm.
Und schon könnt ihr hier so reiten.
Gerade wieder.
Lockern.
Wendung.
Ganz lässig weiter.
Gerade vor.
Ihr seht auch im Vergleich zum ersten Teil,
galoppiert er auch links schon ruhiger.
Wieder Diagonale.
Ausatmen.
Und Traben.
Was auch gut zu erkennen ist,
nach dem Galopp
kommt er viel schneller in einen ruhigen Trab.
Das seht ihr noch im ersten Teil.
Da läuft er noch ganz extrem.
Hier kann ich schon sitzen.
Locker weiter reiten.
Also selbst in einer Woche
kann man hier Fortschritte merken.
Nun kann ich ihn etwas in die Tiefe lassen.
Jetzt ist das Nacken-Rückenband in Spannung.
Und wenn er jetzt zum Schwingen kommt,
dann ist das das Training.
Da müsst ihr mit eurem Pferd hin.
Alles was tiefer runter gehen würde,
sehen wir mal, vielleicht kriege ich es hin,
wenn ich ihn noch weiter runter lasse,
dann werdet ihr merken,
dass er immer schwerer aufs Vorderbein kommt.
Warum halte ich die Hände so breit?
Ihr könnt, wenn die Hände
mit dem Pferd mehr nach unten gearbeitet werden sollen,
mit den Händen auseinander gehen
und so ganz leicht ablockern.
Das veranlasst Pferde zum Vorwärts-Abwärts-Gehen.
Jedoch wird er jetzt immer mehr
mit dem Hinterbein draußen bleiben
und das Gewicht auf der Vorhand haben.
Runterlassen noch weiter.
Also ihr seht, er geht auch gar nicht wirklich runter.
Ich müsste da jetzt mit der Hand immer mehr machen.
Und durch dieses Runterarbeiten
drückt er jetzt wieder mehr nach oben.
Das möchte er gar nicht.
Wenn ich hier, so wie jetzt reite,
kann er sich selbst tragen.
Ich habe meine Hände ruhig dran.
Er kann auch wieder fleißiger gehen.
Also lasst eure Pferde ruhig in eine Position,
wie es für die Pferde passend ist.
Also wenn ihr wirklich pferdefreundlich reiten möchtet,
immer wieder auf die Pferde eingehen.
Hier wieder links gebogen.
Ablockern.
Kucki ist rechts hohl,
deswegen läuft er links auch immer wieder los,
weil er links hinten einfach mehr Kraft hat.
Dann kann er sich viel mehr wegschieben
als mit dem rechten Hinterbein.
Rechts hohles Pferd ist immer rechts schwächer mit dem Hinterbein.
Links hohles Pferd ist links schwächer.
Leichtes Lockern.
Genau.
Das ist die Haltung, die Kucki anbietet.
Und in der Haltung kommt er dann auch zum Schwingen.
Ich spüre jetzt, wie sich das Sattel bewegt.
Und Schwingen ist immer der Bereich hinter dem Sattel.
Auf den müsst ihr achten.
Wenn das Pferd hier zu schwingen beginnt,
dann ist ein Pferd wirklich locker.
Und ihr seht auch sofort, wenn ich da nach hinten greife,
versteht es Kucki gar nicht.
Und schon geht er nach oben, verspannt sich.
Jetzt ist er wieder da.
Brav.
Ihr wisst ja, Negativbelohnung zuerst.
Positivbelohnung.
Klassische Konditionierung.
Ich hoffe, ihr habt euch das Video angesehen.
Wenn ich das Pferd lobe, dann macht er es richtig.
Loben heißt positiv.
Ich gebe etwas hinzu.
Positive Belohnung.
Jetzt kommt die negative Belohnung.
Ich nehme etwas weg.
Nämlich mein Gewicht aus dem Sattel.
Hier führen wir Kucki wieder nach vorne,
damit er das Zurückgehen aufhört.
Auch das sind Kleinigkeiten, auf die müsst ihr achten.
Wenn ich absitze und er geht nach hinten,
stelle ich ihn dann wieder nach vorne.
Nun Steigbügel versorgen.
Immer der gleiche Ablauf.
Ganz wichtig.
Dann kann ich Sattel aufmachen.
Ich mache ihm eine Struppe ganz auf.
Die zweite hänge ich ein.
Könnt ihr machen, wie ihr möchtet.
Zweiten Steigbügel versorgen.
Das ist auch immer ganz wichtig.
Die Bügel so versorgen,
dass ihr dann, wenn ihr mit den Pferden etwas macht,
wenn ihr rausgeht,
dass die Pferde nirgends hängenbleiben können.
Ihr seht, auch mit jungen Pferden können wir bereits so arbeiten,
dass die Pferde aufmerksam sind.
Das heißt, mit Kucki, wenn ich da Linien reite,
wenn ich mit ihm etwas üben möchte,
ich habe ihn jetzt eine Woche hier.
Erste Woche war noch eher nur ein Kennenlernen,
die Hilfen kennenlernen.
Ich habe da schon gesagt, ich habe ihn nicht angeritten.
Er wurde draußen im Gelände angeritten.
Bei uns ist er jetzt, dass er etwas lernt,
dass er dazulernt.
Erste Phase vom Reitergewicht tragen hat er ja schon hinter sich.
Bei uns geht es jetzt darum,
dass er seine Balance findet,
damit er auch wirklich weiß, was wollen wir Reiter.
Dann geht es um die Hilfengebung im Sinne von Übergängereiten,
das Angaloppieren.
Angaloppieren, habt ihr jetzt gesehen,
ist schon ganz anders als eine Woche vorher, letzte Woche.
Und in dem Moment, wo die Pferde hier wirklich verstehen lernen,
was sie tun sollen,
weil wir immer gleich handeln,
wenn das drin ist, ihr handelt immer gleich
und durch das immer gleich Handeln kann sich das Pferd anpassen,
dann werden die Pferde sicher, sie bauen Vertrauen auf.
Merkt euch das, das ist ganz, ganz wichtig.
Und dieser Aufbau mit Kuki,
wir werden noch ein paar Videos machen mit ihm.
Da werden wir dann jetzt immer mehr in die Übergänge reingehen,
wie ihr die jungen Pferde auch in den Übergängen reiten könnt.
Ich weiß noch nicht, wie lange Kuki da ist,
ob wir dann vielleicht auch schon etwas mit Stangen beginnen.
Auch das sehen wir uns an.
Und ganz wichtig, auch hier wieder,
wenn Kuki sich wegstellt,
wenn ihr ein braves, erzogenes Pferd haben möchtet,
korrigiert sie.
Das heißt, ich stelle ihn wieder so hin und jetzt steht er wieder.
Wenn er vorne ein bisschen lästig ist,
okay, auch da müsst ihr für euch die Grenzen stecken.
Was für mich aber ganz wichtig ist,
wenn ich ihn so hingestellt habe, möchte ich, dass er so stehen bleibt.
Das heißt, er geht nach rechts weg, ich gehe mit ihm wieder nach links zurück.
Wie konsequent ihr seid, ist eure Sache.
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und bis zum nächsten Mal.