Zugegeben: Einfach war es an dem Tag nicht mit Dilavar - aber auch solche Tage gehören dazu und sind für junge Pferde ein umso wertvolleres Training, wenn man es in Ruhe und trotzdem mit Konsequenz aufbaut. Denn so musste er sich statt auf die in der Ferne wiehernden Pferde auf meine Hilfen konzentrieren und hat so seine Ruhe gefunden. 🙏🏻
Wer ist Momo? "Ich bin 28 Jahre jung und seit meinem 6. Lebensjahr sind Pferde ein fester Bestandteil meines Lebens. In meiner früheren Zeit in der Vieleitigkeit haben sie mich bis hin zur Europameisterschaft begleitet. 🏆 Heute bin ich vor allem im Springsport zuhause, lege dabei aber großen Wert auf eine vielseitige Ausbildung. Ich leite mit meinem Mann inzwischen eine eigene Reitanlage und bilde hier mit meinem Team unterschiedlichste Pferde aus. Gemeinsam konnten wir Siege und Platzierungen im internationalen Springsport bis zur Klasse S*** erreiten. " ❤️
Da steckt aber noch mehr dahinter! „Mein Name ist Alex, ich bin 29 Jahre alt und kümmere mich um das Unternehmerische im Hintergrund. Schon früh in meinem Leben hatte ich durch meine Familie Umgang mit Pferden. Natürlich lag mit dieser Grundlage die Teilnahme an Reitturnieren nicht fern. Und so konnte ich Platzierungen bis zur Klasse M im Springsport erreiten, sitze aber heute nur noch selten im Sattel."
Und wo sind wir? ➡️ Seit November 2020 dürfen wir diesen schönen Hof unser Eigen nennen! Wir nehmen euch mit auf die Reise des Ausbaus und zeigen den Alltag mit einer eigenen Reitanlage und den Berittpferden. ➡️ https://buchenhof-ballenstedt.de
Klappt so semi-gut.
Auch wenn sie wielen.
Jetzt haben wir trotzdem schon ein ganz anderes Pferd als am Anfang.
Und wie ich jetzt hier am langen Zügel entlangtraben kann.
Hallo ihr Lieben, willkommen zu einem neuen Trainingvideo.
So, irgendwie gab es auf YouTube länger kein ausführlicheres Update von und mit die Lava.
Und deswegen dachten wir, nehmen wir euch jetzt heute direkt mal hier quasi live mit auf den Kreis.
Ich bin sehr gespannt, wie er jetzt heute drauf ist.
Er ist heute das erste Mal diese Woche unterm Sattel, weil er jetzt Freispringen hatte und Longe.
Er ist heute auch ein bisschen abgelenkt und ausgeregt von Pferden, die da vorne wieren.
Mal gucken, was das wird.
Genau. Viel Spaß.
Er ist jetzt natürlich so ein bisschen abgelenkt und aufgeregt.
Deswegen muss ich den Kerl jetzt kopfmäßig auch so ein bisschen beschäftigen.
Und hier auch auf meine Hilfen konzentrieren.
Also die Pferde, die da wieren, sind nicht unsere, sondern vom Nachbarn.
Aber das ist nicht normal. Das ist einer, der immer wiert.
Wir müssen das mal kurz checken, ob da alles okay ist.
Weil das, wie gesagt, ist nicht normal.
Wir gucken da. Ja, das muss nicht du machen.
Und die sind auch weit genug weg, dass die eigentlich gar nicht für dich interessant sind.
Ich gucke jetzt, dass ich ihn hier so ein bisschen mit Schenkel weichen.
Auch wenn der Gedanke noch ganz woanders ist.
Aber wieder zu mir bekomme.
Ansonsten werde ich gleich einmal antraben.
Dann geht das nämlich auch einfacher.
Und Schritt hat er auch einfach viel Zeit sich auf sowas.
Ich habe auch die ganze Zeit überlegt, wie ich das am besten kompensiere.
Aber ich werde euch das trotzdem so drin lassen.
Weil ich finde, das, was ich direkt beim Reiten erkläre, ist definitiv wertvoller für das Video,
als wenn ich jetzt versuche, diese ganze Länge irgendwie mit Voice-Over noch mal im Nachgang zu hintersprechen.
Jetzt atmen wir da mal durch.
Ihr hört bestimmt das Video nicht so hören.
Natürlich. Jetzt werden sie wieder.
Genau so habe ich mir das vorgestellt.
Genau so.
Ja, toll.
So können wir jetzt beginnen zu arbeiten.
Das ist schön.
Jetzt haben wir Aufmerksamkeit hier.
Die Viren immer noch da vorne rum.
Wir antworten nicht jedes Mal.
Gut, dass wir uns da jetzt einig sind.
Jetzt kann man hier nämlich auch mal vernünftig anfangen zu arbeiten.
Er ist vorne bestimmt noch so ein bisschen eng gerade.
Aber auch dem geschuldet, dass er sich natürlich gerade so ein bisschen aufregt und ablenken lässt.
Ich schaue jetzt, dass ich hier einfach verschiedenste Linien schön frei in der Bahn reite.
Dass ich ihn einfach konzentriert auch immer wieder fordere, mir zuzuhören und nicht fünf Runden einfach nur außenrum reite,
sondern immer wieder neu zum Mitdenken anrege und dadurch natürlich auch besser an den Hilfen zum Zuhören bekomme.
Da kann man sich auch nicht jedes Mal hier rausheben.
Die sind so weit weg, die siehst du eh nicht.
Jawohl.
Auch wenn die Viren...
Wenn er wird und trotzdem komplett bei mir bleibt, ist das auch alles fein.
Er soll sich aber nicht irgendwie angewöhnen, sich dadurch dann so unkonzentriert zu verhalten und stumpf zu verhalten,
dass er mich dann irgendwie ignorieren würde.
Genau deswegen immer wieder Linien fordern.
Jetzt hat er sehr gut auf den Schenkel reagiert, wie ihr gesehen habt.
Einmal so rausgeguckt, wollte schon wieder sich ablenken lassen.
Dann mit dem Schenkel sich sofort wieder auf mich konzentrieren.
Genau das will ich jetzt erstmal erreichen.
Und ich befürchte, dass uns das auch die ganze Einheit begleiten wird.
Weil ich weiß ja nicht, was da vorne los ist.
Es kam jetzt noch kein Notbuch von denen, die von uns vorbeigefahren sind, dass irgendwas Schlimmes sei.
Aber wie gesagt, ein Buch, normal ist das auf jeden Fall nicht.
Aber jetzt kann ich anfangen, ein bisschen mehr gut auch mit Übergängen zu arbeiten.
Das haben wir nämlich jetzt die letzte Zeit von mir auch angefangen.
Ja, sehr gut auf den Schenkel reagiert.
Lässt dich nicht ablenken. Gut, jawohl.
Auch wenn dadurch, wenn er dann einmal guckt und dann auf mein Bein reagiert,
erstmal die Lektion so ein bisschen auseinanderfällt.
Das kleine Schenkel weichnet gerade. Das ist nicht schlimm.
Das Reagieren auf den Schenkel ist ja viel wichtiger.
Wieder ein bisschen Außenstellung.
Das ist jetzt natürlich auch genau die Seite, wo er sich hier ablenken lässt.
Schenkel wieder ran. Gut.
Auch wenn er mal kurz überreagiert.
Super. Besser so. Als Stück.
Weil wenn ich ihm immer wieder eine Aufgabe gebe,
hat er viel weniger Zeit, sich mit Außen herum zu beschäftigen.
Kleine Schlangenlinien hier so frei.
In der Bahn. Super.
Ein bisschen biegen um den Schenkel. Genau.
Wieder um den linken Schenkel.
Aufmerksamkeit. Innenstellung. Super.
Gerade mit so schnellen Schritt-Traf-Übergängen.
Wirklich ganz schnell. Klasse.
Nacheinander kommen.
Das ist natürlich alles, jetzt durch die Ablenkung vor allem, noch nicht perfekt.
Takt rein.
Verstolpert er sich mal. Lässt sich mal kurz ein bisschen rausheben.
Nicht schlimm. Gut, so.
Ihr seht, er wird immer konzentrierter, immer feiner an den Hilfen.
Klasse.
Versucht, das alles nur über Sitz und Stimme zu halten.
Hört sich da wirklich klasse.
Richtig schön über den Sitz abfangen.
Und damit ja dann auch für später super Last auf die Hintenhand aufnehmen.
Übe. Ganz toll.
Und ihr merkt, der ist auch einer, der ist zwar gedanklich jetzt richtig bei mir, wollte ich sagen.
Aber der nimmt mir das nicht vorweg.
Also der ist keiner, der hektisch wird und dann schon so ein bisschen anzackeln will.
Ich weiß, was kommt.
Sondern ist da richtig am Sitz, gedanklich, ruhigen Schritt.
Und jetzt fange ich auch an, ein bisschen das Schenkel weichen.
Super aus dem Schritt.
Hier dieses Vierkörper kleiner.
Mit in den Trab zu nehmen.
Klasse. Ja, die tritt man besser.
Das ist vom Hufschlag.
Für einen Jugendspilger.
Wegzuhalten.
Natürlich noch sehr schwer.
Weil die ja eher am Hufschlag ein bisschen dran kleben.
Aber ich habe das im Schritt schon ganz viel mit ihm gemacht.
Wenn auch jetzt mal die Hinterhand ein kleines bisschen sogar vorkommt.
Ja, ja, ja, ja. Gut.
Ist das nicht schlimm? Klasse.
Und dann hier.
Gut. Also wenn jetzt wie jetzt hier kurz einmal so die Vorhand sogar ein bisschen, Quatsch, die Hinterhand so ein bisschen vorkommt.
Ist das nicht ganz so schlimm?
Dann weiß ich, dass er sehr gut reagiert.
Und sehr fein das Ganze macht.
Jetzt mache ich das sogar mal vom zweiten Hufschlag.
Auch nach innen.
Klasse. Gut.
Gut. Er reagiert so gut am Schenkel.
Das ist nämlich ganz perfekt.
Takt rein. Gleichmäßig natürlich.
Aber für das Alter macht er das einfach richtig gut.
So, jetzt erstmal wieder geradeaus.
Das ist nämlich eine Sache, was er gerne mal vorwegnehmen will.
Er weiß ganz genau, jetzt machen wir das in die andere Richtung.
Deswegen auch immer wieder gerade Linien zwischendrin einbauen.
Und wenn ihr so ein Pair habt, was ich auch bei den Klasse-Übergängen das immer mal so ein bisschen vorwegnehmen möchte.
Wenn ihr so schnelle Schritt-Trab-Übergänge einbaut, dann immer wieder darauf achten,
dass ihr zwischendurch immer wieder längere Phasen auf Schritt reitet, dann erst wieder antrabt.
Nicht zu oft, zu schnell nacheinander diese Übergänge.
Wenn ihr so ein Pair habt, was das genau so schnell dann schon annimmt und vorwegnimmt.
Er ist einer, er wartet sehr gut da drauf.
Wird hier zwar ein bisschen abgelenkt von den Viren, aber klasse.
Ist gedanklich da ganz toll an meinen Hilfe und wartet das richtig schön ab.
Jetzt haben wir wieder kurze Unterbrechung gehabt.
Kurz was anderes gemacht.
Weil er mir das Schenkelweichen gerne so ein bisschen vorwegnehmen möchte.
Muss er wieder umdenken, mitdenken.
Links stellen, linker Schenkel, linker Schenkel.
Genau, klasse.
Gut so, gut so.
Hier sind wir limitiert mit dem Baum, geradeaus.
Super.
Ganz, ganz toll machst du das.
Wieder vom Rufschlag weg.
Ich komme durch die Ecke, stelle ihn außen, sitze selber links und lasse ihn von meinem linken Schenkel weichen.
Klasse.
Super, das macht er schon so, so gut.
Richtig toll.
Einmal kurze Verschnaufpause.
Jetzt können wir hier nämlich auch mal Zügel aus der Hand kauen lassen.
Ohne, dass wir uns hier so viel ablenken lassen.
Toll.
Gut so.
Auch da komme ich an meinem Schenkel.
Richtig gut so.
Nur weil der Zügel länger wird, heißt das nicht, dass sich für mich und für ihn das Reiten ändert.
Er soll sich nur lang machen.
Er soll gedanklich, aber trotzdem genauso bei mir bleiben, wie er das auch vorher getan hat.
Auch jetzt hier so ein bisschen freie Linien mal am längeren Zügel.
Ganz toll.
Jawohl.
Je weniger ich ihm da helfe am Zügel und am Sitz, desto mehr ist er auf seine eigene Balance angewiesen.
Und hier so lange am langen Zügel geradeaus zu gehen, ist für die Jungpferde schon klasse.
Auch echt eine Herausforderung.
Super. Ich mache jetzt eine kurze Schrittpause.
Aber gar nicht zu lang, weil ich will ja seine Konzentration behalten.
Der soll jetzt gar nicht denken, jetzt habe ich ja wieder Zeit, mich auch da vorne zu konzentrieren.
Gut.
Ich weiß, der geht ganz durch.
Darfst du antworten, solange du hier bleibst.
Genau, der soll sich jetzt gar nicht zu sehr ablenken lassen.
Kurze Verschnaufpause.
Aber für ihn ist das jetzt wirklich nur eine körperliche Pause.
Weil gedanklich ist der ja da vorne.
Also der schaltet jetzt nicht so viel ab, dass ihm das mental viel bringt.
Und mir bringt es vor allem nichts, wenn der sich mental jetzt wieder so da vorne bei dem lierenden Pferd orientiert.
Und sich darauf konzentriert.
Deswegen gar nicht zu lange.
Eine körperliche Schrittpause soll er natürlich bekommen.
Aber dann kann er sich schon wieder so ein bisschen auf mich fokussieren.
Und dann kann ich vor allem einen ordentlichen Tag fordern.
Schon wieder anfangen so ein bisschen.
Mal so ein paar Tritte.
Den linken Schenkel wieder geradeaus.
Ein bisschen vom rechten Schenkel weichen lassen.
Genau, dass der immer beschäftigt ist, gedanklich bei mir zu bleiben.
Sehr, sehr gut machst du das.
Jetzt haben wir trotzdem schon ein ganz anderes Pferd als am Anfang.
Super.
Auch ein gutes Training, oder?
Man muss das ja positiv sehen.
Klasse, gut.
Wir haben jetzt auch mit ihm angefangen.
Jetzt ein bisschen Tempounterschiede mit einzubauen.
Noch gar nicht zu viel.
Der kann richtig trafen.
Das wissen wir.
Aber dann sollen wir das ja schön im Takt behalten.
Deswegen so auf feine Hilfen.
Ja genau, das ist nämlich noch schwer.
Wird nicht schlimm.
Das war schon ein kleines bisschen zu viel getrieben.
Er ist wirklich sehr fein da an den Hilfen.
Er lässt mich toll reiten.
Das ist jetzt nicht so, dass man Angst haben muss.
Ich darf ihn nicht berühren.
Aber er reagiert dann halt so schnell.
Noch gar nicht gut.
Nicht zu sehr rausnehmen.
Sondern ich nehme das mal so ein bisschen.
Diesen fleißigeren Trab.
Diesen Mitteltrab.
Einmal mit.
Gut, so.
Dass er da einmal sicherer seinen Takt findet.
Dass er ein bisschen mehr Zeit hat, den Takt zu finden.
Da holen wir jetzt hier die Ecken wirklich deutlich ab.
Gut.
Ja, gut so.
Jetzt nehme ich ihn wieder auf.
Ein bisschen mehr oben jetzt behalten.
Ein bisschen oben.
Okay.
Super.
Ich sage euch.
Der Galopp ist echt geil.
Er ist gerade noch ein bisschen in sich schief.
Das sieht man vielleicht auch von unten.
Er ist noch ein kleines bisschen mit der Hinterhand drin.
Ich will ihn jetzt aber erstmal kurz hier so im ersten Galopp seinen Körper finden lassen.
Jawohl.
Auf der Zirkellinie ist das ein bisschen einfacher.
Als auf der langen freien Geraden.
Auch nicht schlimm, wenn das mal passiert.
Da darf ich gar nicht zu sehr korrigieren.
Zu sehr das Bein rannehmen.
Da reagiert er nämlich sehr schnell.
Sehr doll.
Da muss ich nur feiner das Ganze vorher schon spüren.
Dass das gar nicht erst passiert.
Gut.
Nicht nach außen fallen.
Ein bisschen schief ist.
Das kommt jetzt.
Gleich.
Ich galoppiere es einmal kurz genauso.
Auf der rechten Hand.
Und dann konzentrieren wir uns wirklich auf die Galopp-Arbeit.
Jetzt erstmal nur Takt finden.
Balance finden kurz.
Lasse.
Erinnert ihr euch noch, wie große Probleme er hatte rechts an zu galoppieren?
Gar nicht mehr.
Das macht er richtig toll.
Diesen ersten Galopp braucht er auch immer auf beiden Händen, um einmal so anzukommen.
Und mit der Zeit, wenn wir jetzt wirklich anfangen zu arbeiten, dann fängt er schon richtig toll an sich zu setzen.
Sehr gut.
Gut.
Ich bleibe jetzt auch gleich mal auf der rechten Hand.
Wir fangen jetzt auf der eigentlich für ihn zumindest früher deutlich schwierigeren Seite an,
so ein bisschen mehr Übergänge zu arbeiten.
Dass ich dann für ihn eine etwas leichtere Seite, mehr Kraft und Konzentration habe.
Und dass ihm das dann nicht auf der schwierigeren Seite schon ein bisschen ausgeht.
Und zwar möchte ich jetzt an genau diesen Galopp-Übergängen arbeiten.
Ich mache das erstmal so ungefähr im halben Rundenrhythmus.
Dass er einfach schnell und exakt auf meine Galopp-Hilfe reagiert.
Auch da.
Wenn ihr Pferde habt, die euch das schnell so ein bisschen vorwegnehmen wollen,
nehmt die Übergänge nicht immer an den gleichen Punkten.
Das lernen die nämlich ganz schnell und wollen euch das vorwegnehmen.
Mal wieder über den Punkt so ein bisschen drüber wegtraben.
Konzentration.
Auch jetzt über den Punkt hinweg galoppieren.
Und jetzt wieder.
Traben. Gut so.
Das gleiche mache ich kurz auf der linken Hand.
Genauso. Super.
Jetzt müsste man schon einen deutlichen Unterschied auch von unten sehen.
Gut.
Die Übergänge sind noch ein bisschen reingelaufen.
Aber dieses Angaloppieren und diese Galopp-Sprünge an sich sind schon viel gesetzter jetzt.
Und ausbalancierter, gerade gerichtet, also mehr in seinem Schwerpunkt.
Gut.
Das will ich jetzt immer wieder noch weiter verkürzen.
Dass ich schnelle Übergänge auf jeglichen Linien reiten kann.
Ich versuche das auch immer ganz frei zu reiten.
Das war ein bisschen schwer für mich.
Aber gut trotzdem erhalten.
Rechts kommt immer noch ein bisschen schwieriger.
Gut.
Sich auch gerade zu richten.
Gut so.
Jetzt kommt da so ein bisschen die Vorhand.
Da es natürlich anstrengend wird.
Das heißt, ich nehme mal wieder Schritt-Trab-Übergänge mit dazu.
Dass ich daher das Gewicht wieder so ein bisschen nach hinten verlagere.
Auch da ganz schnelle Übergänge.
Nicht über den Schenkel weg.
Gut so.
Jawohl.
Gut.
Wieder ein bisschen traben.
Immer die Hinterhand. Jawohl.
Unter den Schwerpunkt.
Das ist mein Ziel.
Ich will nicht immer seinen Schwerpunkt unter meinem Schwerpunkt bekommen.
Ich glaube manchmal tritt er sich auch einfach auf die Glocke drauf.
Dafür sind sie aber auch dran.
Spitze. Richtig gut.
Schön oben bleiben.
Nicht schlimm.
Ausgang.
Haben wir noch nicht immer die Konzentration am äußeren Schenkel?
Wenn man mal ein bisschen mehr treibt.
Spitze.
Ja.
Man weiß es nicht immer.
Gut.
Hier wird weiter galoppiert.
Jetzt fängt er an, Last aufzunehmen.
Spitze.
Klasse.
Das ist ein toller Galopp.
Ich weiß, der ist anstrengend.
Ja.
Einmal kurz ein bisschen Zügel länger.
Gut.
Einmal Pause.
Klasse.
Richtig gut.
Sehr gut.
Jetzt will ich nur rechtsrum noch mal kurz galoppieren.
Auch nochmal so schöne freie Linien.
Ich muss da wirklich drauf achten,
dass ich ihm so ein bisschen deutlich
mit dem linken Zügel
gut
helfe.
Weil dann so ein bisschen schief ist jetzt,
weil die Kraft natürlich auch langsam ausgeht.
Sehr gut.
Dass ich ihn schön
gerade
behalte.
Und möglichst weg vom Hubschlag.
Super.
Nein.
Genau.
Richtig.
Und jetzt lasse ich ihn aber auch
final
Zügel aus der Hand kauen.
Das war wirklich eine anstrengende,
fordernde,
vor allem mental
fordernde Einheit.
Aber jetzt hat man glaube ich
einen deutlichen
Entwicklungsprozess
auch gemerkt.
Mir am Anfang
aufgeregt, abgelenkt
und gar nicht fokussiert
auf mich war.
Und wie ich jetzt hier
am langen Zügel entlangtraben kann.
Genau daran
müssen wir jetzt
die nächsten Wochen
vermehrt
arbeiten.
Also mit Pferden auf dem Platz
ist das eigentlich gar kein Problem.
Wenn was hinter ihm ist, findet er das immer noch gruselig.
Aber außenrum,
wenn da Pferde sind
und sich da irgendwie
andere Stuten
bemerkbar machen,
da ist er dann natürlich
schon ein bisschen abgelenkt.
Und das muss er lernen.
Sehr, sehr gut.
Ich hoffe,
euch hat es gefallen und ihr konntet
da auch für euch zu Hause
wieder was mitnehmen.
Gerade mit den jungen Pferden
ist es auch immer eine ganz, ganz
wichtige Sache,
selber als Reiter
ganz bewusst
zu fühlen, zu reiten,
vorausschauend zu reiten.
Weil es ist immer
leichter zu agieren
als zu reagieren.
Und wenn ich irgendwas schon
möglichst
von vornherein abschätzen
kann und vielleicht
auch abwenden kann, dass die Situation
gar nicht erst passiert, sondern dem
so vorwegkomme, dann ist es
natürlich viel leichter, als wenn ich
irgendwas ausbaden muss, wenn was schief gegangen ist.
Deswegen sind auch solche
Einheiten für den Reit
echt anstrengend.
Sehr, sehr gut hast du das aber gemacht.
Richtig super.
Wir sehen uns am Samstag
zu einem neuen Vlog wieder.
Und bis dahin wünsche ich euch eine wunderschöne Woche.