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Bitcoin ist auf 21 Millionen begrenzt, aber was ist mit den 5 Millionen Coins, die für immer verloren sind? Einige fordern, diese einfach zu den 21 Millionen hinzuzufügen und Bitcoin dadurch zu inflationieren. Doch was würde das für die Idee der Knappheit und den Wert von Bitcoin bedeuten? @Blocktrainer erklärt in diesem Video "Enthüllt! Bitcoin doch nicht sicher? Hintertür für Regierungen und Finanzelite?" warum das (k)eine Option ist. Schau rein und erfahre mehr. 🚨😳
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Lass uns mal ganz kurz zu den 21 Millionen zurückgehen.
Wenn jetzt 5 Millionen Bitcoins verschwunden sind, weil sie in irgendwelchen Wallets sind, wo man keinen Zugriff mehr drauf hat.
Es ist ja immerhin 20, 25 Prozent des ganzen Bitcoinsupplies.
Gibt es da nicht so eine kleine Hintertür, dass dann halt diese Finanzelite hergeht?
Das sind ja pfiffige Menschen, das sind ja total mächtige und irgendwie sehr, sehr kreative Menschen,
die dann halt irgendwie behaupten, hey, es fehlen ja eigentlich 5 Millionen,
lass uns aus den 21 Millionen 26 Millionen machen, damit wir sie halt quasi dem Netzwerk wieder zur Verfügung stellen.
Also wie groß ist die Hintertür?
Ja, also das können sie heute tun, das ist gar kein Problem.
Das wäre aber tatsächlich ein anderes Netzwerk, weil es eben andere Regeln hat.
So ist das bei Bitcoin, wenn das Regelwerk verändert wird, dann spaltet sich ein neues Regelwerk ab
und es gibt plötzlich zwei Netzwerke.
Es gibt das alte mit den alten Regeln, 21 Millionen Bitcoin, es gibt das neue mit den neuen Regeln, 26 Millionen Bitcoin.
Und die Frage ist für mich als Nutzer, und deswegen ist auch dieses Thema mit diesem Knotenpunkt so relevant,
welche Knotenpunkt-Software läuft bei mir? Läuft die mit den 21 oder die mit den 26 Millionen Bitcoin?
Weil wenn ich die mit den 21 Millionen Bitcoin laufen lasse und sie nicht verändere und nicht update auf das neue Protokoll von BlackRock,
dann wird jeder Coin, den ein Miner meint oder jeder Block von meinem Knotenpunkt abgelehnt,
der sagt, ja warte mal, das sind aber nicht die richtigen Regeln, das sind ja mehr als 21 Millionen.
Das bedeutet, es gibt zwei Netzwerke und das ökonomisch Stärkere wird gewinnen
und kein Mensch profitiert dadurch, dass sein Geld verwässert wird.
Von daher, das kann BlackRock gerne versuchen, solche Versuche gab es auch zuhauf in der Vergangenheit.
So sind diverse Netzwerke, Bitcoin Cash und andere entstanden, die haben dann andere technische Dinge geändert
und sie sind alle in der Irrelevanz quasi verschwunden oder ganz ganz klein im Vergleich zu Bitcoin, keine relevante Größe.
Auch das ist eins von diesen Dingen, die ihm passieren können, die aber keinen negativen Effekt darstellen,
weil für mich als Individuum kann ich den Bitcoin, so wie ich ihn hatte, immer weiter nutzen.
Es ist sogar noch besser, ich habe plötzlich in beiden Netzwerken nach so einer Spaltung Bitcoin.
Ich habe diese 26 Millionen BlackRock Bitcoin und den echten Bitcoin immer noch,
weil ja der Datenstand einfach kopiert wurde und einfach mit veränderten Regeln weitergeführt wird.
Und das heißt, was dann passieren könnte, wäre sogar, ich verkaufe jetzt ganz schnell meine BlackRock Bitcoin,
solange noch ein paar Leute und Finanzelite glauben, das hätte noch Wert und kaufe davon noch mehr Bitcoin.
Und auch das ist in der Vergangenheit passiert mit Bitcoin Cash und anderen, weswegen die auch tierisch abgestürzt sind.
Wenn BlackRock das versuchen würde, würden sie ganz viel Vertrauen zerstören und die Chancen stehen unglaublich groß,
dass sie keinen Erfolg damit hätten.
Deswegen glaube ich, sind auch mittlerweile Staaten sehr vorsichtig, was Bitcoin Angriffe angeht.
China hat 2021 das Bitcoin Mining verboten.
Und das Mining ist damals um 40 Prozent eingebrochen und es war ein Riesenaufschrei und Riesenpanik.
Und danach ist das Bitcoin Mining so stark angewachsen,
dass wir heute zehnmal so hoch stehen von der Rechenleistung wie damals, wie 2021,
weil es sich noch weiter verteilt hat, noch mehr Vertrauen erschaffen wurde.
Und man sieht einfach, die größte Volkswirtschaft der Welt kann den Schürfprozess verbieten.
Und das ist ein kleiner Huster für das Netzwerk und das justiert sich sofort wieder neu.
Bitcoin ist der Inbegriff des freien Marktes und der freie Markt findet immer einen Weg.
Und das heißt auch, für sowas wie BlackRock oder andere,
die sind nicht mächtig genug, um das Bitcoin Protokoll zu korrumpieren.
Und das macht Bitcoin so stark und so toll.
Gehen wir mal davon aus, dass sich institutionelle Anleger einen Großteil der Bitcoin schnappen.
Du hast vorhin Larry Fink kurz angesprochen.
Das ist ja so die Finanzelite.
Die kommen ja nicht dahin, um irgendwie so Sparing Partner zu sein oder so am Rand zu stehen,
sondern die kommen dahin, um letztendlich die Spielregeln zu bestimmen.
Das sind machtbesessene Menschen.
Das würde doch letztendlich, wenn sich die Finanzelite ein Großteil der Bitcoin irgendwie schnappen würde,
doch zu einer Monopolisierung führen.
Und was ja dem ursprünglichen Gedanken der Dezentralisierung widersprechen würde.
Was würdest du Kritikern, wie würdest du darauf antworten?
Zum einen, was Bitcoin zum Beispiel unterscheidet vom Ethereum-Netzwerk,
ist, dass der Konsensus nicht darüber funktioniert, wie viele Bitcoin du besitzt,
sondern über die physikalische Leistung, die du kontrollierst.
Und die ist weltweit dadurch alleine verteilt, weil Stromkosten unterschiedlich sind
und auch die geografischen Gegebenheiten anders sind.
In einem Land brauche ich mehr Aufwand, meine Anlagen runter zu kühlen.
Im anderen kann ich vielleicht sogar noch die Abwärme zusätzlich verwenden und Kostenvorteile erzeugen.
Also der Netzwerkbetrieb ist dadurch nicht gefährdet.
Bei Ethereum ist das anders.
Dieses Netzwerk ist ein sogenanntes Proof-of-Stake-Netzwerk.
Da ist jeder Coin wie so eine Art Stimmrecht im Netzwerk.
Das bedeutet, da wäre eine solche Konzentration sehr gefährlich.
Und das ist auch der Grund, warum ich mittlerweile meine gesamten Inhalte auf Bitcoin ausgelegt habe,
weil ich diese anderen Netzwerke langfristig eben nicht für derart sicher halte,
weil diese Zentralisierung eigentlich unausweichlich ist.
Allerdings nicht in der Form, dass sich diese Coins bei den anderen dadurch zentralisieren,
dass es möglich wäre, über Kaufkraft zu zentralisieren,
sondern weil es Anreize gibt, die bei zentralen Dienstleistern zu verwahren,
die dann diesen Staking-Prozess, diesen Abstimmungsprozess für dich durchführen.
Damit eine Rendite wirtschaften, weil es einfach kosteneffizienter ist,
als selber so einen Validierungsprozess oder so einen Block erschaffenen Prozess
in so einem Ethereum-Netzwerk zu betreiben.
Also machst du es beim Dienstleister und dort konzentrieren sich die Coins
und der Dienstleister kann dann über das Netzwerk bestimmen.
Oder zwei, drei Dienstleister können das und die wiederum werden vom Staat reguliert.
Also das wäre so die Todesspirale, die wir nicht mal feststellen würden als Nutzer,
die am Ende dann bedeuten, wir glauben, wir sind in einem dezentralen Netzwerk,
aber eigentlich liegt das an der staatlichen Kontrolle.
Bei Bitcoin ist es aber nochmal ganz anders und da kommen wir jetzt auf die große Besonderheit.
Die meisten Bitcoins sind im Umlauf und die Menschen haben keine Notwendigkeit,
ihre Bitcoin bei einem Dienstleister zu lagern.
Zum einen, weil es diesen Staking-Prozess nicht gibt und keinen Kostenvorteil bringt.
Zum anderen, weil das Lagern selber auch sehr günstig ist.
Dass es Goldverbote zum Beispiel geben konnte, lag daran,
dass wenn man früher als Unternehmen große Mengen Gold hatte als Rücklage,
entweder selber einen Tresor aufbaut und Schutzpersonal und Transportkosten bezahlt
oder man einfach sagt, hey, da ist eine Bank, die hat sich darauf spezialisiert,
ich lege mein Gold da rein und gut ist.
Und dann war es für den Staat sehr leicht zu sagen,
jetzt machen wir die Türen zu und ihr kriegt das nicht mehr und das Goldverbot ist ausgesprochen.
Und jetzt haben wir eine Executive Order dafür ausgelegt.
Das ist bei Bitcoin undenkbar, weil es diese Kosteneffizienz oder Kostennotwendigkeit nicht gibt,
die Coins bei diesen verwahren zu lassen.
BlackRock selbst besitzt de facto gar keine Bitcoin.
Das sind eigentlich die Anleger, die sie rechtlich besitzen.
Und im Endeffekt müsste das Recht wirklich den Anlegern die Bitcoin rechtlich entziehen,
was ein Riesenproblem wahrscheinlich darstellen würde in den USA.
Das wäre ein Riesenvertrauensproblem in sämtliche ETF-Konstrukte.
Würde aber auch dazu führen, dass im aktuellen Fall 200.000 bis 300.000 Bitcoin
bei BlackRock liegen von 21 Millionen.
Wo man sich klar machen muss, die meisten Bitcoin sind bereits im Umlauf.
19,7 Millionen Bitcoin sind auch schon geschürft von den maximal 21 Millionen.
Das, was BlackRock jetzt bekommt, sind nicht die meisten Bitcoin, sondern die teuersten Bitcoin.
Und rechtlich gehören sie nicht mal BlackRock, sondern den Nutzern.
Und wenn BlackRock mit den Bitcoin spekuliert, und das ist das Spannendste,
weil nur so wäre eine Preismanipulation möglich,
dann gibt es immer die Gefahr, dass sie sich fair spekulieren.
Und das können sie nur über einen Mechanismus wieder auffangen,
weil sie können keine neuen Bitcoin drucken, sie müssten Fiat-Geld drucken.
Das heißt, das Spekulieren von BlackRock, um den Bitcoin-Preis zu manipulieren,
würde die Fiat-Währung Dollar zerstören auf lange Sicht.
Und da ist die Frage, ob der Staat das lange mitmachen würde,
statt nicht einfach die Vorteile von Bitcoin zu nutzen.
Zu sagen, es ist ein harter Wertspeicher, das Beste, was wir tun können,
wir lassen das, wie es ist.
Und das ist das, was Bitcoin als positiven Anreiz für jeden Bitcoiner macht.
Egal, wie reich oder mächtig man ist,
es gibt nichts, was den mehr Vorteil gibt als Bitcoin.
Und diese staatliche Spekulation rächt sich bei Bitcoin.
Das macht Bitcoin zu einem so fairen Netzwerk und sorgt dafür,
dass eben solche Mechanismen auch automatisch durch die Härte,
die Bitcoin innehat, geschützt werden.
Und uns auch vor diverser Korruption schützt,
ohne dass wir dafür separate Schutzmechanismen brauchen an der Stelle.
Von daher denke ich nicht, dass es überhaupt möglich wird,
dass die meisten Coins sich später in zentraler Verwahrung befinden,
sondern vielmehr denke ich, dass sich die teuersten Coins dort befinden,
die von den großen Unternehmen.
Und zum anderen ist es auch so,
dass wir sogar in den USA gerade Bestrebungen haben.
Also die Republikaner haben zum Beispiel in ihr Parteiprogramm mit aufgenommen,
dass Bitcoin-Transaktionen von Person zu Person immer passieren dürfen,
ohne staatliche Kontrollen.
Also da gibt es ja Bestrebungen.
Auch hier in Deutschland gibt es so Obergrenzen mittlerweile,
dank der Mika-Regulierung,
die uns auch nicht wirklich konkurrenzfähig macht.
In den USA ist es wirklich gerade so,
die Republikaner wollen Bitcoin-Transaktionen als naturell schützen.
Und das erzeugt nochmal mehr Anreiz.
Das Nutzer ist auch selber verwarnt tatsächlich.